Zement/Mörtel oder Estrich/Beton für Teleskopsäule

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Centes

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Hallo Sternenfreunde,

ich werde mir eine Teleskopsäule in den Garten bauen. ( 25cm Kanal-Leerohr ).
Habe mit den Gründungasrbeiten begonnen.

Zwecks Baumaterial für das Fundament und die Füllung der Säule bin ich
nun doch etwas verunsichert.

Verwende ich Estrich/Beton oder Zement/Mörtel und mische
diesen 1:3 bis 1:5 mit Bausand.

Beim googlen habe ich viel gelesen, dass Beton verwendet wird.

Meine bisherigen Bauaktivitäten im Garten ( Wetterhütte, Gerätehaus ) habe
ich alle mit Zement/Mörtel + Sand verbaut und hält seit mehreren Jahren.


Gebt mir doch mal ne kleine Hilfestellung.


Danke.

Grüße und CS

Jürgen

 
Hi Jürgen,

Habe bei mir Estrich Beton verwendet und übrig gebliebene Kieselsteine mit rein gehauen.
Ganz wichtig ist allerdings Muniereisen.
Reicht auch das Muniergitter aus dem Baumarkt.
Wenn das drin ist, geht nicht mehr voel schief ;)
 
Hallo Jürgen,

wenn ich mich nicht irre, kann man erst ab Beton der Klasse c20/25 bewähren. Also wenn du Stahleinlagen verwenden willst um die Säule zu stabilisieren, dann bleibt im Prinzip nur o.g. Beton.

Falls du einen Baustoffhändler in der Nähe hast, würde ich mir immer wieder (habe meine Säule im letzten Jahr gebaut) den o.g. Beton fertig mit Verzögerer liefern lassen. Häufig ist das sogar günstiger als das ganze Zeug in Säcken zu kaufen und dann selbst zu mischen.
 
Hallo Jürgen,

mach es wie Du willst. Der Stahl hat eigentlich nur die Aufgabe, Zugbelastungen oder Verformungskräfte in einer Fläche elastisch aufzunehmen, die der zementgebundene, spröde Beton selbst nicht verkraften könnte: das ist der ganze Sinn von Baustahlarmierungen im Beton. Solche Belastungen treten bei einem Säulenfundament für ein Teleskop gar nicht auf. Mit den Druckbelastungen kommt der Beton alleine ganz gut klar.

Wo kein Stahl ist, kann außerdem auch keiner rosten und den Beton sprengen.

Grüße,

Klaus
 
Ich würde auf den Stahl verzichten, hat keinerlei mehrwert für eine Amateurteleskopsäule.

Um Schrumpfungsrisse zu vermeiden habe ich PP-Fasern dazugegeben. Ob es wirklich geholfen hat kann ich nicht sagen, aber ich habe jedenfalls keine Risse ;)

Ich habe übrigens Estrichtbeton genommen, da muss man nicht erst Sand beimischen.

Gruß,

Stephan
 
Hallo zusammen!

Ich habe zwar selbst noch keine Betonsäule gebaut, weis aber von Studiums- Arbeitswegen ein bisschen bescheid.

Ich würde einen Vergussbeton vorschlagen. Dieser ist von seinen Fließeigenschaften am ehesten dazu geeignet eine Säule zu füllen und muss nicht mehr großartig verdichtet werden.
Stahl ist nie verkehrt, und nachdem der Großteil der Oberfläche ja von dem Rohr umschlossen bleibt (???), dürfte Feuchtigkeit/Salz -> Rost kein Problem sein. Außer Jürgen wohnt direkt am Meer ;).
Zum Schluss würde ich die letzten Zentimeter der Säule mit selbstnivellierender Spachtelmasse füllen um eine ebene Oberfläche zu bekommen.

Beste Grüße

Julius

 
Habe das Muniergitter genommen, da ein Kollege ohne gearbeitet hat und nun schon einen Riss drin hat. Erst im Frühjahr 2015 gebaut.
Meiner ist noch ohne Risse, aber auch erst 2 Monate alt.
Ob es am Muniergitter liegt kann ich nicht sagen aber es hat nur 5€ im Baumarkt gekostet.
 
Zitat von Brutek:
Habe das Muniergitter genommen, da ein Kollege ohne gearbeitet hat und nun schon einen Riss drin hat. Erst im Frühjahr 2015 gebaut.
Meiner ist noch ohne Risse, aber auch erst 2 Monate alt.
Ob es am Muniergitter liegt kann ich nicht sagen aber es hat nur 5€ im Baumarkt gekostet.

Normale Bewehrungseisen verhindern nicht einmal Schwindrisse, geschweige denn tiefe Gefügerisse. Das Problem bei so kleinen Bauteilen ist, dass man lokale Abweichungen in der Zusammensetzung eben nicht so gut in der Fläche oder räumlich auffangen kann, wie bei größeren Bauteilen. Ein paar Zuschlagsteine über dem Durchschnitt nahe beieinander, und man hat eine Sollbruchstelle. Aus demselben Grund bäckt sich ein großer Kuchen besser und sicherer als ein kleiner: über alles integriert, ist die Einhaltung der Rezeptur einfacher und die Verteilung der Zutaten gleichmäßiger.

Allenfalls vorgespannte Bewehrungen, wie man sie im Brückenbau verwendet, vehindern Rissbildungen zuverlässig.

Gruß,

Klaus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
MoinMoin Jürgen,

vllt. hilft dir DIESER Bericht weiter.
Für die Säule habe ich die Estrichbeton Fertigmischungen als Sackware aus dem Baumarkt verwendet. Für das Rundfundament war mir das allerdings zu viel rangekarre und gemische und ich habe mir 2,5 m³ mit maximalen Verlängerer aus dem Betonwerk geordert.

Gruß,
Andreas
 
Hallo Jürgen,

steht seit 1983 http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=4 bisher ohne jeden Schaden!

Die Betonteile: das Fundament Beton aus Sandkies in 15 - 40mm Körnung.
Die Rund,- und Konussäule Betonestrich aufgefüllt mit Steinkies in 6 -15mm Körnung.

Eisenmatte für die Verbindung Fundament zur Rundsäule bis in den Fuß zur Konussäule!
Metallrohr mit Basaltsplitt gefüllt!

Bei deinem Kanalrohr, genügt die Verbindung zum Fundament mit einem Eisenkorb herzustellen ansonsten als Füllung Steinkies oder Bruchbasalt 8- 15mm Körnung als Beimischung, bis zum Rand.
Auch die Gewindestangen für den Montierungsflansch, kann man damit eingießen!

> Bruchbasalt ergibt besseren Verbundfestigkeit als Rundkies, siehe Straßen - Randsteine, muss aber gut verteilt sein, damit er keine Luft - Nester bildet! <

Gruß Günter

 
Hallo,

vielen Dank für die zahlreichen Tips und Anregungen.


Grüße und CS

Jürgen



 
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