Zentralstern von M57 mit 10" Newton

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Zyklop

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Hallo zusammen,
ich habe in einigen threads gelesen, dass es unmoeglich sei, den Zentralstern mit einem 10" Geraet zu sehen.
Nun ich kann mich noch gut an ein meeting letztes Jahr erinnern, oder war es vorletztes Jahr, da haben wir uns im Schwarzwald getroffen auf 1000m Hoehe. Ich hatte meine 10" lightbridge dabei, unoptimiert und ein Anderer hatte das gleiche Geraet dso-optimiert auf M57 ausgerichtet.
Ich weiss nicht mehr mit welchem Oku wir geschaut haben, koennte ein 3,5 oder 5mm Hyperion gewesen sein.
Jedenfalls konnte man mit meinem Newton ganz schwach indirekt den Zentralstern sehen und etwas deutlicher in der dso optimierten 10er lightbridge. Wollte ich nur mal posten. Koennt ihr ja selber mal testen, wenn ihr mal einen guten Himmel habt.
 
hallo Peter,

unter optimalen Bedingungen sprich besser als 6.7mag Himmel
( wie gut war Bei Dir die Durchsicht/bzw. Grenzgröße auf 1000m Höhe? )
und bei max. eingesetzter Vergrößerung d.h mind.400x
nehme ich Dir Deine Beobachtung mit 10" ab.

Ich selber habe jahrelang vergeblich versucht hier in der Heide 50m Höhe und mehrfach beim alten ITV auf gut 450m Höhe den Zentralstern mit meinem 10" f/6 zu sichten. Immer wieder vergeblich.

Nun beim ITT 2011, unter ~ 6.9 Himmel, auf 1600m Höhe,und mit Vergrößerung 429x Nagler Zoom 3.5 mm Einstellung war er mit besagtem Gerät blickweise indirekt hart an der Grenze erkennbar. Wohlgemerkt grenzwertig nicht mal so im "vorbeigehen".

Ein 10" f/5 mit 5mm Okular ergibt "nur" 250x damit kommst Du gar nicht an das Grenzgrößenlimit des Gerätes und verschenkst Grenzgröße die am Zentralstern gar nicht zulässig ist !!!
Unter sehr gutem Heidehimmel sprich 6.7mag kam ich mit meinem 10"er an Sterne bis ca. 15.6mag bei Höchstvergrößerung , dh. der Zentralstern ist nicht drin mit seinen ca. 15.0mag vor aufgehelltem Hintergrund des PN ...

Gruß
Christian
 
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Hallo Peter, Christian,

Noch wichtiger zur Sichtung des Zentralsterns als ein dunkler Himmel, ist ein sehr gutes Seeing. Selbst ein 6,9 Himmel nutzt nichts, wenn die Luftunruhe das kleine Sternchen verschmiert.

Bei idealen Bedingungen kann ich es mir durchaus vorstellen, daß das mit 10" geht. Mit meinem 10er hat es noch nicht geklappt, mit dem 18er natürlich schon.

Viele Grüße
Rudi
 
Hallo zusammen,

ich sehe das wie Rudi. Gutes Seeing ist wichtig bei der Sichtung. Dann ist es zwar immer noch nicht ganz einfach sollte aber machbar sein. Ist schon eine Weile her, dass ich einen 10" hatte. Kann mich da nicht mehr genau erinnern. Mit 12" beispielsweise ist es bei guten Seeingbedingungen immer wieder möglich. Die Transparenz war dabei schlechter als 6,7mag.

Viele Grüße
Werner
 
hallo Leute,

Rudi:
klar bestes Seeing habe ich
vorausgesetzt sonst wäre diese kleine AP auch nicht nutzbringend ;)

Werner:
12" bringt natürlich ein Grenzgrößenpolster von ca. 0.4mag,
gerade an diesem Objekt :)!

Gruß
Christian
 
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hallo zusammen,
im suedlichen schwarzwald auf 1000m hoehe hat man nicht selten gutes seeing. tagsueber ist der himmel dann dunkelblau.
meinen letzten jupiter habe ich dort aufgenommen.
da blinkt kein stern bis runter auf 15grad oder so, bis auf sirius, die olle diskokugel ;-)
damals war ich noch anfaenger und habe da nicht so genau darauf geachtet wie dunkel es war und wie gut das seeing war. manchmal, wenn das rheintal im nebel liegt, wird es richtig duester ueber der nebeldecke.
fuer mich war es nichts besonderes den zentralstern mit 10" f4,7 schwach zu sehen, nach einigen sekunden. auch die anderen 4-5 erfahrenen spechtler haben jetzt nicht so getan als wenn das was ganz seltenes waere in meiner erinnerung. alle wollten sich den unterschied der beiden lightbridges mal anschauen.
erst im nachhinein habe ich gelesen, dass das unwahrscheinlich sei, deshalb habe ich das gepostet.
ich wohne auf 350m hoehe und der unterschied nach 30min fahrt auf 1000m ist teilweise schon enorm.
meinen lightbridge spiegel halte ich fuer besser, im direkten jupitervergleich beider lb. die bessere sichtbarkeit vom zentralstern fuehre ich allein auf die optimierung der anderen lb zurueck inkl. tuch ueberm kopf.
deshalb denke ich, dass man hier nicht den super spiegel braucht, sondern eher ein mattiertes, reflektions und blendfreies geraet. wie gesagt, zur verfuegung stand ein satz an hyperion okus. deshalb werden wir wohl ein 3,5er oder 5er genommen haben.
am montag habe ich m45 dort aufgenommen und trotz maessiger durchsicht, viel streulicht von einem kaff in 1km entfernung habe ich die grenzgroesse im zenitbereich auf ca. 5.6mag bestimmt mittels stellarium auf dem tablet. das reiterlein war z.b. gut zu erkennen.
 
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Also mit 500fach und 714fach hatte ich bei wirklich bestem Seeing mit meinem 10"SC mit den 5mm und 3.5mm Hyperion keinen Erfolg, aber einen riesen Donut.

Gruß Eric
 
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