widato
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Hallo Sternfreunde!
Eine vierköpfige Besuchergruppe der Sternwarte Diez war am Mittwoch zu Besuch im Treburer T1T, das das grösste private Spiegelteleskop Deutschland´s beherbergt. Nach einer kurzen Einführung (weil der Himmel vielversprechend aussah) gings gleich auf die Dachterrasse. Am 10zölligen Maksutov- Newton wurde den etwa 30 interessierten Besuchern Saturn, Orionnebel und Jupiter gezeigt -immer dankbare Objekte, deren Anblick besonders von den Kids mit einem "der sieht ja voll krass aus" quittiert wurde. Das grosse 1,24m Cassegrain-Teleskop war noch nicht geöffnet, die ersten weniger kälteresistenten Besucher zogen sich bereits zurück und wir spielten bereits auch mit dem Gedanken, da das grosse Teleskop nicht geöffnet werden sollte, ebenfalls zu gehen als plötzlich die grosse halbschalenförmige Kuppel sich öffnete und das Teleskop sich auf irgendein Objekt zu positionieren begann.
Wir waren nur noch zu sechs Personen, die jetzt im Eingang des Kuppeldoms standen und nacheinander die angefahrenen Objekte bestaunen durften. Einer nach dem Anderen um die Luftruhe über dem Gittertubus nicht zu stören. Das seeing war nicht berauschend aber der Eskimonebel in den Zwillingen mit einer Helligkeit und einer Deutlichkeit wie bislang nur von Fotografien bekannt. Der Orionnebel war ein besonders beeindruckendes Erlebnis. Schon so oft gesehen, eröffnete sich im 1,24m Spiegel eine neue Dimension: Alle sechs Trapezsterne, wovon die vier bekannten gleißend hell und die beiden anderen sehr deutlich. Nebelfilamente wie in einem Super-UHC aber viel heller. Kleine rote Sternchen, in den Nebel eingelagert,ganz jung und gerade aus den Eiern geschlüpft- noch ganz in den umgebenden Nebel gehüllt. Ich hätte noch stundenlang am Okular bleiben können- als ein Herr aufatuchte (Prof. Ohlert) und den freundlichen Operator, der uns diesen überwältigenden Blick bescherte, zu einer Kleinplanetensitzung rief (in Trebur sind mittlerweile schon einige Kleinplaneten entdeckt worden) -das Kuppeldach also geschossen werden musste. Wie wärmten uns - die vier Standhaften der Sternwarte Diez - bei einem grossen Milchkaffee in dem, der Sternwarte angeschlossenen Bistro im Erdgeschoss auf um dann nach dieser eindrucksvollen Exkursion den Heimweg anzutreten. Mit Sicherheit war das nicht unser letzter Besuch in Trebur und ich kann nur allen Sternfreunden der Umgebung zu einem Besuch der Sternwarte raten.
Sternklare Nächte
Berthold vom WIDATO
www.widato.de
Eine vierköpfige Besuchergruppe der Sternwarte Diez war am Mittwoch zu Besuch im Treburer T1T, das das grösste private Spiegelteleskop Deutschland´s beherbergt. Nach einer kurzen Einführung (weil der Himmel vielversprechend aussah) gings gleich auf die Dachterrasse. Am 10zölligen Maksutov- Newton wurde den etwa 30 interessierten Besuchern Saturn, Orionnebel und Jupiter gezeigt -immer dankbare Objekte, deren Anblick besonders von den Kids mit einem "der sieht ja voll krass aus" quittiert wurde. Das grosse 1,24m Cassegrain-Teleskop war noch nicht geöffnet, die ersten weniger kälteresistenten Besucher zogen sich bereits zurück und wir spielten bereits auch mit dem Gedanken, da das grosse Teleskop nicht geöffnet werden sollte, ebenfalls zu gehen als plötzlich die grosse halbschalenförmige Kuppel sich öffnete und das Teleskop sich auf irgendein Objekt zu positionieren begann.
Wir waren nur noch zu sechs Personen, die jetzt im Eingang des Kuppeldoms standen und nacheinander die angefahrenen Objekte bestaunen durften. Einer nach dem Anderen um die Luftruhe über dem Gittertubus nicht zu stören. Das seeing war nicht berauschend aber der Eskimonebel in den Zwillingen mit einer Helligkeit und einer Deutlichkeit wie bislang nur von Fotografien bekannt. Der Orionnebel war ein besonders beeindruckendes Erlebnis. Schon so oft gesehen, eröffnete sich im 1,24m Spiegel eine neue Dimension: Alle sechs Trapezsterne, wovon die vier bekannten gleißend hell und die beiden anderen sehr deutlich. Nebelfilamente wie in einem Super-UHC aber viel heller. Kleine rote Sternchen, in den Nebel eingelagert,ganz jung und gerade aus den Eiern geschlüpft- noch ganz in den umgebenden Nebel gehüllt. Ich hätte noch stundenlang am Okular bleiben können- als ein Herr aufatuchte (Prof. Ohlert) und den freundlichen Operator, der uns diesen überwältigenden Blick bescherte, zu einer Kleinplanetensitzung rief (in Trebur sind mittlerweile schon einige Kleinplaneten entdeckt worden) -das Kuppeldach also geschossen werden musste. Wie wärmten uns - die vier Standhaften der Sternwarte Diez - bei einem grossen Milchkaffee in dem, der Sternwarte angeschlossenen Bistro im Erdgeschoss auf um dann nach dieser eindrucksvollen Exkursion den Heimweg anzutreten. Mit Sicherheit war das nicht unser letzter Besuch in Trebur und ich kann nur allen Sternfreunden der Umgebung zu einem Besuch der Sternwarte raten.
Sternklare Nächte
Berthold vom WIDATO
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