Zukünftige Skalierbarkeit

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astrovocho

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Hallo@All,
bin ziemlich neu hier, seit etwa 2 Monatebn am Mitlesen.
Bin Wieder-Einsteiger seit etwa 30+-10 Jahren, damals ziemlich intensiv mit einem 4,5"-Kaufhaus-Newton und einem 8"-SC von einem Freund - alles rein optisch, zum Fotos machen sind wir leider nie gekommen.
Jetzt stelle ich mir die Frage ist ein 127/f12 Mak zum Einstieg zukünftig sinnvoll als Leitrohr / Autoguiding für etwas in der 10" / 12"-Newton-Klasse einsetzbar? Gibt es da Erfahrungswerte? Wer hatte auch so eine Reihenfolge und bereut es womöglich inzwischen? Oder war alles ganz toll und funktioniert heute noch wie vor Jahren angedacht?
 
Das Leitrohr sollte einigermaßen dieselbe Brennweite wie das Hauptinstrument haben, das würde also gehen. Heutzutage wird aber anders nachgeführt, mit eenem zweiten Chip für die Nachführung. Damit wird eine Reihe von mechanischen Problemen vermieden.
 
Hallo Uwe,

das mit der gleichen Brennweite gehört inzwischen der Vergangenheit an. Das war einst sinnvoll bei der visuellen Nachführkorrektur. Die modernen Autoguider geben sich dank Subpixelgenauigkeit mit weit weniger Brennweite zufrieden. So wird heutzutage ein C8 mit einen 8x50-Sucher und den MGEN geguidet und das scheint recht gut zu funktionieren. Und die Geschichte mit einen Offaxisguider ist ein Thema für sich, bei dem sich die Geister scheiden.


Hallo Wolfgang,

so ein 127 f/12 Mak ist ein Planetenspezialist, für Deepsky hat er zu wenig Öffnung und zu viel Brennweite. Wenn du den Mak später wirklich einmal zu guiden eines 10"-Newton einsetzen willst, wirst du sehr schnell ein Problem mit den Gewicht bekommen. Das ist mit einer EQ6 dann nicht mehr zu händeln, da muß eine größere Montierung drunter. Und das geht ins Geld.
Wenn du dir jetzt ein Teleskop kaufen möchtest mit dem du beobachten kannst, dann kaufe dir gleich einen 10"-Newton in Form eines Dobsons und lege los. Mit 10" sieht man die Objekte auch und muß sie nicht erahnen wie im 127er Mak. Und packe den Dobs ins Auto und raus in die dunkle Pampa, der Unterschied ist gewaltig.

Gries,
Matthias
 
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