Kurze Frage - einseitiger V-Spike

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas SkyBob
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

SkyBob

Aktives Mitglied
Hallo Zusammen.

Habe mal meinen Newton nach der Veloureauskleidung neu einjustiert.

Soweit scheint alles OK zu sein. Leichte Beugungsmuster an den Halteklammern des Hauptspiegels,
was ich aber definitiv als reine Beugung erachte und nicht als Verspannung.
Evtl. kommt hier dann doch mal ein Blendenring zum Einsatz.

Aber an den Spikes habe ich noch eine Auffälligkeit wo ich gern noch eine Bestätigung der Beurteilung hätte.

Wenn ich einen EINSEITIGEN V-Spike habe, der also nicht über die Mitte hinausläuft bis in den gegenüberliegenden Spike,
dann handelt es sich um eine verdrehte Fangspiegelstrebe oder ?

Habe eine extra lang belichtete Aufnahme gemacht wo es sehr schön zu sehen ist.
Leider immer erst am Rechner, da das Kameradisplay einfach zu klein ist.

111842


Es handelt sich hierbei um den Spike auf dem Bild der nach Rechts geht. Also der zum Stativ gerichtete.

Gruß
Markus
 
Hi Markus,

meinst du so? Ich hab da so eine Testaufnahme... kruschdlkruschdl... hier:

Großer Wagen_13L10D3F_map_fc_flt_1spk.jpg

Monospike...

Hier habe ich den neuen "Graviton-HD" Lack ausprobiert.
Scherz!! ;)

Natürlich ein Fake! Die Beugung ist immer nach beiden Seiten.
Eine verdrehte Strebe sollte einen dickeren Spike erzeugen.

Gruß und CS!!
Okke
 
Hallo zusammen,

es handelt sich hier nicht um in sich verdrehte Spinnenarme.
Dieses V entsteht, wenn die Spinnenarme nicht exakt zueinander fluchten, wenn also z.B. der Teil rechts von der FS-Halterung nicht exakt in einer Linie mit dem Teil links davon ist.
Nach oben und unten ist das auch zu sehen, allerdings extrem schwach.
Die Verschraubungen habe offensichtlich etwas "Spiel" oder die Löcher sitzen nicht ganz exakt.

Gruß
*entfernt*
 
Nachtrag,

leicht aussermittiges Spannen der Spinne kann schon ausreichend sein.

Gruß
*entfernt*
 
OK danke euch.

Werde dann noch al versuchen die Spinne nachzuspannen.
Hatte ja alles zerlegt wegen dem Velour.

Aber ist schon mal nicht so schlecht geworden die Justage für eine Komplettzerlegung.

Bin jedenfalls schon mal soweit ganz zufrieden, das es nur marginal ist.

Evtl. folgt noch der Blendenring.

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,

die Überürüfung ist ja simpel.
Einfach mit einem gespannten Faden oder einem Lineal ausreichender Länge schauen, ob die Spinnenarme durchgehend absolut gerade durch den kompletten Tubus verkaufen.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo nochmal,

man sollte wirklich Korrekturlesen solange man noch editieren kann. Ging aber im konkreten Fall nicht, daher ist nun eine korrigierte Fassung des Textes nötig:

die Überprüfung ist ja simpel.
Einfach mit einem gespannten Faden oder einem Lineal ausreichender Länge schauen, ob die Spinnenarme durchgehend absolut gerade durch den kompletten Tubus verlaufen.
Sorry dafür.

Gruß
*entfernt*
 
PS: die senkrechten Spikes werden von den waagrechten Streben verursacht und - umgekehrt - die waagrechten Spikes werden von den senkrechten Streben verursacht. Dabei genügt auch eine einseitige Strebe, um Spikes um 90° versetzt beidseitig eines hellen Sterns zu erzeugen. ;)

Wie Günther sagte, sind V-förmige Spikes ein Zeichen für nicht fluchtende Streben, allerdings eben jeweils jener Streben, die 90° versetzt zu den ersichtlichen Spikes angeordnet sind.

Siehe: Why do the spikes that shoot out of stars form perfect crosses? - Quora

lg
Niki
 
Noch mal nachhaken.

Abgesehen von der Esthetik der Spikes.

Verursacht so ein V-Spike, bzw. die Ursache dazu, weitere Bildfehler ?
Ich meine die Spikes Klappen ja nur minimal kurz vor optimalem Fokus.

Die Spiegelkollimation scheint in Ordnung zu sein.

Gruß
Markus
 
Es schafft eine Überlagerung von minimal versetzen Beugungsmustern, aber ich denke, dass die meisten Spinnen nicht auf zehntel Millimeter genau sind, also gehe ich davon aus, dass das nicht sehr gravierend ist - im Großen und Ganzen sollte das restliche Bild eher unbeeindruckt von den Spikes sein. :unsure:

lg
Niki
 
Es schafft eine Überlagerung von minimal versetzen Beugungsmustern

Sowas in der Art hatte ich vermutet ^^
Zwar nicht so elloquent ausgedrückt, aber so in diese Richtung.
Kam mir erst nach dem schreiben in den Sinn. Weil irgendwie Logisch.
Wenn Sternenspikes aufklappen, wird der Rest ja auch irgendwie Aufgeklappt ^^
Man konzentriert sich im Gedankengang halt nur auf die Sterne. Das Offensichtlichste.

Danke und Gruß
Markus
 
Also die Formel, mit der man dann berechnen kann, wieweit das sichtbar den Kontrast mildert, hat sicher ein dreifaches Integral und beschreibt einen Fehler höherer Ordnung - und Matrizen sollte man wohl auch rechnen können. :D :eek: :p

Nö, da tu ich lieber so, als wär´s kein Problem. :D(y)

lg
Niki
 
Es besteht ja noch minimierungspotenzial.
War ja quasie die Erstjustage nach Umbau (Veloure usw.).

Ich muss halt das Geraffel leider immer in den Keller schleppen und aufbauen damit ich den Sternentest machen kann.
Halt wegen der Mindestentfernung zum Stern. Der Kellergang hat bstimmt 30m oder mehr ^^ (Hochhaus)
Da ich auf dem Balkon nicht einnorden kann und mir so der Stern immer rauslaufen würde,
ist das die leidlichere Methode ^^
Mal sehen. Vielleicht mache ich mir mal ein Umlenkspiegel (Oberflächenspiegel) in der Wohnung oder so. ^^

Gruß
Markus
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben