Stellina von Vaonis jetzt lieferbar

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Hallo nochmal,

in dem von mir zuvor schon gebrachten Link


gibt es ja nicht nur Bilder und Aussagen zu M 13.

Man sieht z.B. bei M57 schon einen Hauch von Farbe, abgesehen davon bleibt er m.E. genau wie M31 deutlich hinter geschürten Erwartungen zurück und wie sich nach eben diesen Erwartungen das Toatalversagen am Saturn erklärt, weiß ich auch nicht so recht. Ist da eventuell doch der Bediener als Fehlerquelle zu sehen, ist es doch nicht ganz so einfach, dem Teil gute Bilder zu entlocken?

Nun mal ein weiterer Link zu Ergebnissen und Einschätzungen, der besonders Heiko interessieren könnte, er ist offensichtlich nicht alleine beim Low Budget "Nachbasteln".


Da ist ein Bildvergleich des Schwannebels enthalten. Gute Farben im Nebel, aber ein mögliches Problem des Stellina kommt da auch m.E. deutlich raus, eigentlich ähnlich wie bei M13 und den anderen Bildern auch.
Es "mag" keine Sterne.
Maßstabsbereinigt bringt selbst das Low-Budget-Bastelteil feinere, kleinere und rundere Sterne.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Holger,

sicher wen man die Ergebnisse in Relation zum Preis sieht ist dieses Verhältnis momentan noch etwas ungünstig. Das wurde aber doch nun wirklich schon sehr oft hier angesprochen.
Aber ich denke das wird sich für solche Teleskope bald deutlich verbessern weil A die Leistung steigen wird und B der Preis sinken wird.
Es ist doch in vielen Bereichen so das die Erste Geräte erst mal noch sehr teuer sind.
Was hatte man denn zb. für die ersten DSLRs bezahlt und was hatten sie geleistet und wo stehen wir heute.
Der momentan noch vergleichsweise hohe Preis ist aber das Einzige was man am Stellina kritisieren kann.
Und da muss Jeder selber wissen ob es ihm das Geld wert ist oder nicht. Ich denke es wird durchaus etliche Leute geben die so einen Preis zu zahlen bereit sind. So wie es auch immer schon Leute gab die auch andere Dinge die anfangs noch sehr teuer waren gekauft haben.

Ich sehe diesen Trend, alles in einem Gerät fest zu verbauen, generell sehr speptisch entgegen. Ist eine Komponente defekt ist unter Umständen das ganze Teil für die Tonne, denn eine Reparatur meist zu teuer und selbst nicht mehr so leicht durchführbar.

Na ja auch hier wieder der Hinweis auf andere Bereiche.
Immer mehr Funktionen in ein Gerät zu packen anstatt sie auf diverse Einzelgeräte zu verteilen ist doch schon immer ein Trend gewesen der auch gut und richtig so ist.
Früher hatten wir neben der Waschmaschinen noch eine Schleuder stehen.
Heute schleudert die Waschmaschine selbst und man benötigt keine extra Schleuder mehr.
Oder stell dir mal vor für ein Smartphone bräuchte man diverse Einzel Komponenten.
ein Kamera Modul
ein W-Lan Modul
ein GPS Modul.
ein Bluetooth Modul usw.
Das wäre doch völlig unpraktisch den ganzen Kram in Form einzelner Komponenten mit sich rumzuschleppen.
Nee da hab ich schon lieber alles in einem Gerät vereint.
Es ist ja ein ganz wesentliches Merkmal eines Smartphones das es alles in einem Gerät vereint und der Grund warum es überhaupt erst smart geworden ist.
Und nicht anders ist es bei modernen smarten Teleskopen für EEA.

Geht bei mir der Motor kaputt, gibt es schnell Ersatz. Rechner, Kamera usw. alles ohne Probleme beim Händler meiner Wahl zu bekommen.

Ich sehe keinen Grund warum man beim Stellina nicht genau so schnell Ersatz für einen kaputten Motor bekommen soll.
Gleiches gilt für Kamera oder Rechenmodul.
Und wenn du dir beim Händler deiner Wahl einen neuen Laptop kaufen musst weil dein alter kaputt ist dann wird das auch teuer.
Da kann ich mir genauso gut auch von meinem Stellna Händler eine neue Hauptplatine für das Stellina besorgen lassen.
Es wird vermutlich auch für den Laien keine große Hürde sein ein paar Schrauben zu lösen die alte ab und die neue anzustecken und die Schrauben wieder reinzuschrauben.

Grüße Gerd
 
Hallo Günther,

Wer bei seiner intensiven Befassung mit dem Thema in einem Astroforum nicht erkennt, was blauses Licht für visuelle Beobachtung bedeutet, hat keine Ahnung von visueller Beobachtung.

wer bei seiner intensiven Befassung mit dem Thema in einem Astroforum nicht erkennt, das die Dunkeladaption unserer Augen für sensorgestützte Astronomie nicht nötig ist der, hat keine Ahnung von sensorgestützter Astronomie.
Deine Belehrungen bezüglich Dunkeladaption kannst du dir hier daher sparen.
Diese rudimentären Zusammenhänge sollten nun wirklich allgemein bekannt sein.

und wie sich nach eben diesen Erwartungen das Toatalversagen am Saturn erklärt, weiß ich auch nicht so recht. Ist da eventuell doch der Bediener als Fehlerquelle zu sehen, ist es doch nicht ganz so einfach, dem Teil gute Bilder zu entlocken?

Das Kann ich dir gerne erklären.
Das Stellinas hat F5, das ist zwar super für DS aber nicht für Planeten.
Man benötigt eine Öffnungszahl von mindestens 3,6 x Pixelgröße um das volle Auflösungsvermögen der Öffnung nutzen zu können.
Auch die Bildverarbeitung bei der Planetenfotografie ist anders wie für DS.
Von daher verwundert es nicht das Stelline mit der DS Routine keine guten Planetenbilder hinbekommt.
Aber vielleicht gibt es ja mal eine spezielles Planetenprogramm.
Das wäre zumindest was die Bildverarbeitung anbelangt eine sicherlich per Software machbare sinnvolle Weiterentwicklung die man per Update auch jederzeit nachrüsten könnte.

Grüße Gerd
 
Ach Gerd,

wie simpel Du doch gestrickt bist. Man muss im Umgang mit Dir offensichtlich wirklich immer die komplette Konversation zitieren, sonst gibst Du keine Ruhe.

Ich schrieb, dass dieses blaue Licht denjenigen stören könnte, der auch mal den Blick vom Display abwendet um in den gestirnten Himmel zu blicken. Diejenigen die rundum, z.B. auf einem Beobachtungsplatz visuell unterwegs sind, stört das ganz sicher.
Wer das ignoriert hat keine Ahnung von visueller Beobachtung und so erklärt sich ja auch Deine Idee, dieses Stellina oder auch das eVScope könne die ganze visuelle Hobbyastronomie revolutionieren und 16 Zoll Teleskopen locker Paroli bieten. Wenn man dem Visuellen die Dunkeladaption nimmt, hat er bei DeepSky natürlich einen gravierenden Nachteil.

Deine Erklärung zum Totalversagen des Stellina am Saturn mag für dieses Teil und seine Technik zutreffen. (y)

Nur kenne ich eben 80er EDs, auch einen noch etwas kleineren Megrez (auch einen 114/660er Newton), die mit sehr wenig Ausgangsbrennweite und dann bereits nur auf 80fach oder 100fach gezogen, einen sehr kleinen, aber eben doch sehr feinen und detailreichen Saturn zeigen können. Dies sowohl mit Knipse dran, als auch mit dem Auge.

Das ist mein Maßstab den ich anlege, der ist wohl dann für diese Vollautomaten deutlich zu lang.

Gerd, ich schrieb bereits im Dezember 2017 an anderer Stelle über diese Neuerungen, man

...... wird, wenn ich bis jetzt Verfügbares und Bekanntes werten darf, wahrscheinlich Farben die visuell nicht mit 30" Öffnung möglich sind sehen können und in anderen Bereichen (z.B. Detaildefinition, Planetendetails, Sternabbildung, Kugelsternhaufen pp) Abstriche, teils bis unter gegebene Öffnung bei visueller Beobachtung machen müssen........

Das finde ich nun, da wir tatsächliche Ergebnisse sehen, recht gut bestätigt und damals wurden auf der anderen Seite ja geradezu Wunderdinge über die Leistungen dieser Techniken verbreitet, was ja inzwischen ein wenig nachgelassen hat.

Über dieses Geplänkel hinaus möchte ich aber nochmal an die neuere Entwicklung des Threads erinnern

Hallo nochmal,

in dem von mir zuvor schon gebrachten Link


gibt es ja nicht nur Bilder und Aussagen zu M 13.

Man sieht z.B. bei M57 schon einen Hauch von Farbe, abgesehen davon bleibt er m.E. genau wie M31 deutlich hinter geschürten Erwartungen zurück und wie sich nach eben diesen Erwartungen das Toatalversagen am Saturn erklärt, weiß ich auch nicht so recht. Ist da eventuell doch der Bediener als Fehlerquelle zu sehen, ist es doch nicht ganz so einfach, dem Teil gute Bilder zu entlocken?

Nun mal ein weiterer Link zu Ergebnissen und Einschätzungen, der besonders Heiko interessieren könnte, er ist offensichtlich nicht alleine beim Low Budget "Nachbasteln".


Da ist ein Bildvergleich des Schwannebels enthalten. Gute Farben im Nebel, aber ein mögliches Problem des Stellina kommt da auch m.E. deutlich raus, eigentlich ähnlich wie bei M13 und den anderen Bildern auch.
Es "mag" keine Sterne.
Maßstabsbereinigt bringt selbst das Low-Budget-Bastelteil feinere, kleinere und rundere Sterne.

Gruß
*entfernt*




Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Günther ,

Ach Gerd,

wie simpel Du doch gestrickt bist. Man muss im Umgang mit Dir offensichtlich wirklich immer die komplette Konversation zitieren, sonst gibst Du keine Ruhe.
man muss im Umgang mit Dir offensichtlich immer derjenige sein der dir das letzte Wort lässt, sonst gibst Du keine Ruhe.
Auch nachdem hier nun schon mehrmals ein Mod den Umgangston gerügt hat kannst du es einfach nicht lassen immer weiter zu machen.
Wer sich mal den Verlauf anschaut wird bemerken das du es warst der auch nach der Aufforderung zu gesittetem Tonfall wieder damit anfangen musste mit Ahnungslosigkeit zu unterstellen.
Frei nach dem Motto ja gut wir können ja gerne wieder sachlich werden aber das der Gerd keine Ahnung hat muss ich doch noch schnell loswerden.

Das ich mir das nicht jedes Mal bieten lasse sollte verständlich sein.
Ich habe mich schon öfter aus Diskussionen zurückgezogen und dir das letzte Wort überlassen damit endlich Ruhe ist und der Thread nicht weiter zerrstört wird.

Es wäre angebracht wenn du dich endlich mal an die Anweisungen der Moderation halten würdest.
Spätestens nach der Aufforderung zu vernünftigem Umgangston haben Aussage wie du hast keine Ahnung oder du bist doch simpel gestrickt nichts mehr verloren!!!!
Deine letzter Beitrag verstößt wegen der herabwürdigenden Äußerung ich wäre simpel gestrickt klar gegen die Forenregeln.

Grüße Gerd
 
Gerd,

hör doch einfach auf, mir immer mit Deinen Unterstellungen zu kommen und mich damit in die Situation zu bringen, Dir antworten zu müssen.
Fast jede Äußerung von Dir strotzt vor Belehrungen und Zurechtweisungen anderer Leute, auch teils vor falschen persönlichen Unterstellungen und Sachverhaltsdarstellungen. Ohne solche Aufhänger kommst Du nicht klar. Hier geht das mit Deinem Post #17 los. Widerspruch zwecklos, denn dann gehts los.
Jetzt gehts Dir wieder nur noch um mich.

Hier geht es um das Stellina, nicht um visuelle Astronomie. Der Aufforderung Deine diesbezüglichen Problematiken auszulagern folgst Du nicht.
Hier gibt es inzwischen genug weiteres Bildmaterial und Kommentare dazu, die eine sachliche Befassung mit dem Sellina rechtfertigen.
Äußere dich doch mal dazu, z.B. zum Rest meines Posts aus dem Du Dir das für Dich allerwichtigste herausgepickt hast, oder auch zu dem neuen Link.

Legst Du es unbedingt darauf an, dass jemand anders sich in die Gefahr begibt, sich von Dir bei den Mods anschwärzen zu lassen?
Ist das hier Dein Verdrängungswettbewerb?
Hör endlich auf mit diesem Mist. Den letzten Thread wo Du es noch etwas weiter getrieben hast, haben die Mods ganz gelöscht, willst Du das?
Wahrscheinlich bin ich jetzt wieder der, bei dem endlich erkannt wird daß das Thema des Threads verfehlt wurde.
Na prima Gerd!

*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Einer von Euch beiden müsste es einfach gut sein lassen... sonst geht das noch ewig und so viele Packungen Chips habe ich nicht mehr. :sneaky:

Oli
Nicht böse sein
 
Hallo Günther,


nein es geht mir darum mich gegen deine Behauptung ich hätte kleine Ahnung und sei simpel gestrickt zu verteidigen.
Würdest du nicht in diesem Tonfall mit mir reden hätte ich auch keinen Grund darauf zu reagihren.

Hier geht es um das Stellina, nicht um visuelle Astronomie.

Ja eben, darum verfehlt die von dir hier hineingetragene Diskussion über Dunkeladaption auch das Thema.
Ich habe bezüglich Dunkeladaption auch keinen Nachholbedarf so dass ich kleinen Grund sehe mir von dir in einem extra Therad noch mal erklären zu lassen was ich eh schon weiß. Ich bin schon ein paar Jahrzehnte in der Hobby Astronomie unterwegs und muss mir von dir nicht erklären lassen was Dunkeladaption ist und was da eine Blaue LED bedeutet.

ich denke die blaue LED erscheint nur so hell weil sie in der Aufnahme schon etwas überbelichtet ist um die dunkle Umgebung noch darstellen zu können.
In Echt ist sie sicherlich deutlich dezenter und ich finde sie auch sehr nützlich und wichtig.
Denn wenn das Stelline im Dunkeln am Boden steht besteht die Gefahr das man es übersieht und darüber stolpert.
Hier ist ein kleines Positionslicht ein durchaus wichtiger Sicherheitsaspekt der einem selbst und das Gerät vor Schaden bewahrt.
Da hier ja auch keine Dunkeladaption nötig ist die man beim Blick aufs Handydisplay ja eh nie erreichen würde stellt diese LED auch keinerlei Nachteil dar sondern es gibt nur den Sicherheitsvorteil.

Ich habe also von Anfang an schon auf die Problematik der Dunkeladaption verwiesen aber dazugeschrieben das diese bei EEA nicht nötig ist

Legst Du es unbedingt darauf an, dass jemand anders sich in die Gefahr begibt, sich von Dir bei den Mods anschwärzen zu lassen?
Ist das hier Dein Verdrängungswettbewerb?

Ich hatte ehrlich gesagt den Eindruck das du es darauf bei mir anlegst.
Warum sonst versuchst mich mit diversen Provokationen aus der Reserve zu locken?
Ich halte Äußerungen wie du bist simpel gestrickt für gezielte Spitzen die in der der Hoffnung gesetzt werden das ich darauf verärgert reagiere und mich dann im Ton vergreife.

Den letzten Thread wo Du es noch etwas weiter getrieben hast, haben die Mods ganz gelöscht, willst Du das?

Ja eben der wurde gelöscht und ich denke daran bist auch du nicht ganz unschuldig.
Also fass dir da ruhig auch mal an die eigene Nase und versuche nicht mir die ganze Schuld in die Schuhe zu schieben
Ich will nicht das der Thread hier gelöscht wird aber ich will das herabwürdigende Äußerungen mir gegenüber wie du bist simpel gestrickt unterbleiben.
Im Übrigen gehört es hier auch zum guten Ton sich mir Vornahmen anzusprechen.
Von dir kommt da bisweilen mir gegenüber nur Düring oder herabwürdigende Äußerungen wie Düringsche Aussagen.
So auch in dem gelöschten Thread.

Grüße Gerd
 
Gut Oli,

es ist gut.....versprochen. Gerd wird ignoriert.
Zum Stellina finde ich noch die Klassifizierungen und Empfehlungen des Händlers, unter dem Reiter technische Daten interessant.

[IMG alt="Vergrößern"]https://nimax-img.de/img10298/trans.gif[/IMG] https://www.astroshop.de/teleskope/vaonis-apochromatischer-refraktor-ap-80-400-stellina/p,63162#tab_bar_1_select

Sehe ich teilweise etwas anders, z.B. kann ein fortgeschrittener Visueller ohne fotografisches Wissen durchaus mal ein halbwegs brauchbares Bildchen schießen wollen, auch Schulen oder Sternwarten hätten m.E. durchaus vollautomatischen Quickibedarf, wenn den, ja wenn denn die Qualität und die Ausstattung halbwegs passt.
Okay....dann noch der Preis.........aber vom Konzept her........warum nicht.

Wenn ich die ganzen Werbevideos so sehe, dann geht es den Machern aber m.E. weniger um tolle Bilder und hobbyastronomische Ausrichtung, den Blick zu den Sternen, sondern eher um das hübsche Design und das Deisigenersofa mit den hübsch designten jungen Menschen, die große, die größte Community, um APPs, ums WWW, um die Möglichkeit weltweit Bildchen auszutauschen. Wenn nach den großen Neuerungen und Merkmalen gefragt wird, dann kommt genau das.
Also da soll auch Geld im Internet gemacht werden.
Das ist KEIN Vorwurf, könnte aber zeigen, dass wir mit unserer Qualitätsdiskussion den Nerv der Entwickler nicht wirklich treffen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Günther,

ich glaub jedenfalls, dass dieses Ding nun wirklich lang genug Top-Thread war, so dass im Rahmen dieser Plattform jeder halbwegs ansprechbare von seiner Existenz weiß. Da könnte mal ein anderer Werbeclip geschaltet werden.

Achso: Ich sehe in der blauen LED auch kein Problem. Ich glaube nämlich nicht, dass jemand so drauf ist, andere visuelle Beobachter derart zu stören... Na gut, stimmt nicht, ich habe die Erfahrung ja auch schon mit Astrofotografen hinter mir, bin einen Abend lang schamlos vom Display einer Timelapse-Kamera geblendet worden. War zu höflich, um was zu sagen. Würde beim nächsten mal auch nicht dort bleiben, Stammplatz hin oder her. Muss man halt abwägen. Wenn ich jedenfalls nicht ausweichen kann, würde ich darauf bestehen, ohne Blendung visuell beobachten zu können. Dann soll der Besitzer sich mitsamt seinem Teil in rote Farbe tunken!

Clear Skies
Sven
 
Nun Sven,

entweder man weiß, dass man damit andere stört und stört trotzdem
oder
man weiß nicht, dass man andere stört und stört daher.

Die Frage, was besser ist, mag sich stellen, ist aber für das Ergebnis ohne Belang,
zumindest bis man die Leute darauf anspricht.
Bei mir sind auf dem Feld immer die Ahnungslosen leichter zu überzeugen, was dagegen zu tun.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Sven,

es ist natürlich immer auch der Ton der die Musik macht.
Hier im Forum wie auf dem Beobachtungsplatzt.
Also zb. ich würde mir wünschen das die laue LED rot wäre klingt doch viel besser als das was man hier zu lesen bekam.
Im Übrigen denke ich nicht dass du viel Stellinas auf deinem Beobachtungsplatzt antreffen wirst da Käufer solcher Teleskope einfach eine andere Zielgruppe sind.
Die fahren eher nicht km weit raus um dann das Stellina neben dir aufs Feld zu stellen, die bleiben eher im Garten Zuhause auf der Terrasse oder dem Balkon und dort stören sie auch keine Visuellen mit ihrer blauen LED.

Grüße Gerd
 
Hallo,
gerade hab ich die Bedienungsanweisung quer gelesen:
"Operating temperature 0°C to 40°C"
Nicht sehr prickelnd.

Gruß
Porsti
 
Hallo Felix,

ich denke Marketing ist hier wirklich das einzige Thema. Eine Beschwerde über eine blaue LED ist wenigstens ehrlicher als betteln um eine Rote. (Ob Gerd da wirklich die Adresse ist, bei der man betteln sollte? Aber vielleicht hat er ja wirklich einen Draht zum Anbieter.)
Ansonsten ist natürlich ein... öh... Artikel "I Made Amazing Images of Galaxies and Nebulas in Minutes Using This [zensiert]-Proof Automatic Telescope" betitelt wie bezahlte Redaktion. Es erinnert mich an diese Email, deren Titel übersetzt hieß "Dieses Neuartige Medikament hat bewirkt, dass ich trotz Diabetes wieder alle meine Lieblings-Süßigkeiten essen darf" - nein, beide Überschriften sind nicht erfunden...
Also da wird kräftig die Werbetrommel gerührt, und dazu gehört es eben auch, trotz aller Kritik, solche Threads oben zu halten, denn wie schon Captain Jack Sparrow sagte: "Aber! Ihr habt von mir gehört..."

Viele Grüße
Sven
 
Liebe Mitglieder,

bei der nächsten Privatfehde obiger Art wird der Thread ohne weitere Warnung geschlossen.

Euer Moderatorenteam
 
Hallo Porsti,

das

Hallo,
gerade hab ich die Bedienungsanweisung quer gelesen:
"Operating temperature 0°C to 40°C"
Nicht sehr prickelnd.

Gruß
Porsti

mag uns nicht prickelnd erscheinen, aber es ist sicher ein unwichtiger Standardsatz und passt ins Werbebild und zur gezeigten Zielgruppe des Stellinas, zu Vielem was uns bis hier hin aufgefallen ist sehr gut.
Diese überbordenden Werbebotschaften, die auch Sven so seltsam aufstoßen, sind nicht an Hobbyastronomen, an "Sternengucker" gerichtet, schon gar nicht an Solche die auch mal Frost vertragen.
Da soll eine neue WWW-Community generiert, eine Marktlücke erschlossen werden, was wir als (uns angemessen erscheinende) Leistung wünschen, vermissen oder nachfragen wird dort gar nicht erwartet.

Wir sind hier, so sieht das für mich inzwischen aus, zunächst mal völlig falsch, aber da wird schon noch was kommen.
In den 2 Zoll OAZ meines 12-Zöllers passt z.B. ordentlich was rein und vier Pfund Last trägt der auch locker.
Da muss also nicht immer ein Okular rein, auch ein Visueller darf mal Lust auf einen brauchbaren Schnappschuß haben und auch da hat der Markt noch Lücken die mit diesen neuen Techniken gefüllt werden dürfen und können.

Im Übrigen fällt mir wieder mal auf, dass Links in diesem Thema häufig nicht lange funktionieren. Das WWW ist hier offensichtlich besonders schnelllebig.
Heiko hat im ersten Beitrag des Threads vier Links gesetzt, auch zwei die ein wenig Kritik anklingen ließen.
Die Bilder des Amerikaners auf CN kann man sich (seit gestern!?) nicht mehr ansehen und der Franzose mit den "eckigen Sternen" ist offensichtlich komplett weg.
Mit diesen Themen sind wir also (vorläufig) schon wieder fertig, bevor sich überhaupt jemand näher damit befasst hat.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

betrachten wir das Gerät doch mal nüchtern.
Es hat eine 80mm f5 ED Optik, also 400mm Brennweite.
Es hat eine Gabelmontierung.
Bis hierher reicht auch ein "AC 80/400 ETX-80 Observer" für 400€
Desweiteren ist eine Kamera mit 3096 x 2080 Pixeln (6.4 megapixel) mit Autofocus eingebaut, offenbar ein Mini Computer einschließlich Positionsbestimmung, Kamerasteuerung und WiFi mittels "brcmfmac", Linux basiert.
Als Programm wird "Stellinapp" für Android und iOS angegeben. Also ist die Datenverarbeitung nicht im Gerät sondern sowieso Extern im Wischkastl oder Tablett vorgesehen.
Nun frage ich mich, was soll das Ding besser können als herkömmliche Technik?
Eins muß ich eingestehen, einfach hinstellen einen Knopf drücken und los gehts, das geht herkömmlich so einfach nicht.
Aber ich möchte mal dabei sein, wenn das Ding auf der Gartenparty präsentiert wird und eines der vielen Datenbankleichen präsentiert werden soll...
Ich denke die Händler werden sich freuen wenn die Geräte Montags darauf zurückkommen, weil sie angeblich nicht funktioniern, bei dem Preis.

Gruß
Porsti
 
Hallo Porsti,

betrachten wir das Gerät doch mal nüchtern.
Es hat eine 80mm f5 ED Optik, also 400mm Brennweite.
Es hat eine Gabelmontierung.
Bis hierher reicht auch ein "AC 80/400 ETX-80 Observer" für 400€

Der AC 80/400 ETX ist aber ein billiger Achromat !!!!
Also kein Vergleich.
Klar ist das Stellina recht teuer, das wurde ja nun auch schon oft genug erwähnt aber mit derart billigem Zeug das du anführst kann man es nun wahrlich nicht vergleichen.
Hier wurden ja schon Preiskalkulationen gemacht.

Hm, die Experten schweigen.

Also als Laie finde ich als günstigste UHD Kamera eine von Altair für 900 Euro UVP. Die hat aber kein WiFi und erfordert einen Laptop zum Betrieb. Ich habe eine Zwo ASIair Box gefunden, die Astrokameras mit WiFi nutzbar macht. Keine Ahnung, ob die auch mit der Altair-Kamera funktioniert. 200 Euro. Die günstigste Montierung bekommt man offenbar für 300 Euro. Für insgesamt 400 Euro wäre ein Stativ dabei, zwar kein Vergleich zum Carbon-Gitzo, welches beim Stellina dabei ist, aber es geht ja nur um die grobe Funktionalität.

Ziemlich unsicher bin ich beim Motorfokus, von TS gibt es was für 75 Euro, aber wie steuere ich das ohne Rechner an? Beim Filter gehe ich mal von einer Festinstallation aus, sind nur 30 Euro. De-Rotator spare ich mal, für die Funktionalität täte es ja eine parallaktische GoTo-Montierung. Eine Powerbank in der Größenklasse bekommt man offenbar schon für 30 Euro.

Was jetzt noch fehlt (außer der Ansteuerung für den Fokus, hier könnte man als gewiefter Bastler sicher was auf Basis eines Raspberry Pi basteln) sind die nervigen und leider oft absurd teuren Kleinteile: z.B. Adapter, Schienen, Kabel. Es würde mich wundern, wenn wir da unter 100 Euro bleiben könnten.

Zusammen käme also aus meiner laienhaften Sicht:
TeleskopTS 80/560 ED600
ReducerTS 0,8x150
Montierung inkl. StativiEXOS 100400
Kamera mit WiFiAltair 294C + ZWO ASIAir1100
Motorfokus, CLS-Filter, Powerbankdiverse135
Kleinteilediverse100
Gesamt2485 Euro
Ich komme also bei absolut billigsten Komponenten mit teilweise nicht ausreichender Funktionalität schon auf etwa 2.500 Euro. Realistisch wird man diese Summe sicher nicht halten können, wenn alles halbwegs funktionieren soll.


Da klingen 4000 Euro jetzt zumindest für mich nicht mehr so wahnsinnig weit weg. Man hat ja auch einen Mehrwert mit dem deutlich geringeren Aufwand für Einrichtung und Betrieb. Und ein einziges Schuhkarton- (OK, Stiefelkarton-) großes Gerät statt mehreren Kisten voller Einzelteile.

Sehe ich das richtig, oder wo liegt mein Denkfehler?

Viele Grüße
Sebastian


Als Programm wird "Stellinapp" für Android und iOS angegeben. Also ist die Datenverarbeitung nicht im Gerät sondern sowieso Extern im Wischkastl oder Tablett vorgesehen.

Nur weil es da ne App gibt heißt das noch lange nicht das die Datenverarbeitung im Smartphone stattfindet.
Das Smartphone dürfte hier lediglich als Fernbedienung und Bildschirm dienen.
Genau wie beim eVscope, da gibt’s ja auch ne App zur Fernsteuerung.
Allein schon weil die Bandbreite des W-LAN nicht reichen würde die unkomprimierten Rohdaten zwecks Verarbeitung zum Smartphone zu schicken.
Das Smartphone bekommt nur das komprimierte im Smartteleskop bereits fertig verarbeitete Signal zur Darstellung auf den Bildschirm weil man hier beim Smartteleskop auf einen integrierten Bildschirm oder ein elektronisches Okular wie beim eVscope verzichtet hat.

Grüße Gerd
 
Hallo Felix,

ich denke Marketing ist hier wirklich das einzige Thema. Eine Beschwerde über eine blaue LED ist wenigstens ehrlicher als betteln um eine Rote. (Ob Gerd da wirklich die Adresse ist, bei der man betteln sollte? Aber vielleicht hat er ja wirklich einen Draht zum Anbieter.)
Ansonsten ist natürlich ein... öh... Artikel "I Made Amazing Images of Galaxies and Nebulas in Minutes Using This [zensiert]-Proof Automatic Telescope" betitelt wie bezahlte Redaktion. Es erinnert mich an diese Email, deren Titel übersetzt hieß "Dieses Neuartige Medikament hat bewirkt, dass ich trotz Diabetes wieder alle meine Lieblings-Süßigkeiten essen darf" - nein, beide Überschriften sind nicht erfunden...
Also da wird kräftig die Werbetrommel gerührt, und dazu gehört es eben auch, trotz aller Kritik, solche Threads oben zu halten, denn wie schon Captain Jack Sparrow sagte: "Aber! Ihr habt von mir gehört..."

Viele Grüße
Sven

Hallo Sven,

besser kann man das wohl nicht zusammenfassen. Die Debatte um diese Teile gehört schon ins Fach Religion. Mit dem Erreichen der Kunden wird die Ernüchterung um sich greifen und die Gläubigen müssen um ihre Kirchenmitglieder kämpfen (besonders wenn die "Gläubigen" nicht Gläubige sondern vielleicht Gläubiger im Sinne des Wortes und damit potenzielle Foundingopfer sind :devilish: oder es befürchten)...

CS
Jörg
 
Hallo Jörg,

Die Debatte um diese Teile gehört schon ins Fach Religion. Mit dem Erreichen der Kunden wird die Ernüchterung um sich greifen

nun jeder Kunde hat ja hier die Möglichkeit Bilder die mit dem Stellina gemacht wurden auch schon vor dem Kauf dieses Smartteleskop zu sehen.
Insofern ist hier nicht Glaube sondern Wissen der Grund warum er sich dann zum Kauf entscheidet.
Eine Ernüchterung nach Kauf ist daher schwer vorstellbar denn er wusste vorher ja genau was das Smartteleskop leistet und was nicht.
Zur Illustration des gigantischen Lichtsammelvermögens des Stellina das hier über die Zeit erreicht wird im Vergleich zu rein visueller Beobachtung schaue man sich einmal diesen Pferdekopfnebel vom Stellina an.
186x 15s belichtet also 46,5min insgesamt

Zum Vergleich dazu eine Zeichnung einer rein visuellen Beobachtung mit einem 27 Zöller.

Ich denke in diesem Vergleich muss sich das 80mm Smartteleskop nicht hinter dem mit 686mm Öffnung riesigen rein visuell genutzten Teleskop verstecken.
Und der große Vorteil des Smartteleskops ist nun mal das es genauso einfach zu handhaben ist wie der Dobson.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jörg,

ich sehe das eigentlich wie Du. Das kann langweilen. Vor allem kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ein Käufer des Stellina 45 Minuten lang auf das Gerät starrt und abwartet, wie das Bild laaangsam rauschärmer wird. Ein herkömmlicher Astrofotograf plant sowas ja vor und zieht es dann durch. Ein Zeichner sieht von Anfang an das Bild, was er dann beim skizzieren immer tiefer verinnerlicht, bis er dann durch die verschiedenen Schritte der Fertigstellung gegangen ist. Ich denke, wenn man einen Wettbewerb machen würde, wer sich beim nächsten Regenwetter an welches Detail des Objekts erinnert, ohne das Foto oder die Zeichnung vor sich zu haben, weiß man, wer vom Objekt wirklich etwas mitgenommen hat.
Insofern also wirklich Reglion oder Philosophie, der eine macht schnellschnell und will dafür nichts an Vorleistung bringen (außer Kohle), der andere nimmt sich sein Projekt vor. Und das gilt sogar für den Astrofotografen, der vielleicht nach einer Testbelichtung einen Plan fasst, wie er das Objekt angeht und dann während der Belichtungen die Bedingungen und so weiter im Blick hat, ggf. noch den Plan ändert. Ich glaube so ein Vollautomat nimmt nicht nur etwas ab, sondern der nimmt einem auch etwas.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Gerd,

jetzt muß ich mich doch noch mal melden. Hatte ich nicht schon mal vor eineinhalb Jahren hier was mit dem Pferdekopfnebel? Genau mit dem Firstscope auf einer EqSky (Eq3-1) mit RA-Motörchen, 300x10sec:
Pferdekopf
Also das Firstscope abgeblendet auf ca. 56 mm Spiegeldurchmesser, ca. F/5. Ja genau, das ist ein gigantisches Lichtsammelvermögen.
Aber warte mal, das Firstscope ist doch auch ein Dobson gewesen. Also das Stellina hat das gleiche Lichtsammelvermögen wie ein 3-Zoll Tischdobson? Ähnliche Öffnung - ähnliches Lichtsammelvermögen? Ei wer hätte das gedacht.
Wollen wir es nicht langsam gut sein lassen?

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

wie hier schon mehrmals gesagt ist das entscheidende die Technik die dahinter steht und nicht die Optik davor!!!!
Denn es ist die Technik die hier das Licht über die Zeit aufsummiert und so letztlich dieses gigantische Lichtsammelvermögen generieret das Ergebnisse ermöglicht die sich im Falle des Pferdekopfnebels mit einem rein visuell genutzten 27 Zöller mehr als messen können.

Wenn du diverse Billigteleskope mit der der Technik aufrüstet die auch im Stellina dahintersteht dann erreichst du natürlich auch ordentliche Ergebnisse.
Stichwort Trabbi mit dem Motor der S-Klasse.
Aber auch wenn du dann mit dem Trabbi so schnell fahren kannst hast du noch lange nicht den Komfort und das Fahrgefühl der S Klasse.
Die meisten werden sich daher lieber die S Klasse zulegen als den von dir gepimpten Trabbi.
Nicht anders wird es mit Stellina versus deiner diversen Selbstbauten sein.

Aber warte mal, das Firstscope ist doch auch ein Dobson gewesen. Also das Stellina hat das gleiche Lichtsammelvermögen wie ein 3-Zoll Tischdobson? Ähnliche Öffnung - ähnliches Lichtsammelvermögen? Ei wer hätte das gedacht.

Also Heiko nun wirklich was soll das denn, das ist hier doch garnicht der Punkt.
Was du vergisst ist das Beide mit EEA auch über die Zeit Lichtsammeln.
Und dann können sich Beide dank EEA sogar mit einem 27“ rein visuell genutztem Dobson am Pferdekopfnebel messen.
Das ist der Springende Punkt und zeigt was moderne EEA für einen gigantischen Gewinn gegenüber der rein visuellen Beobachtung bei gleicher Öffnung bringt.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sven,

ich lese hier bei Dir immer noch was von dem zuvor angetragenen Kampf

Hallo Jörg,

ich sehe das eigentlich wie Du. Das kann langweilen. Vor allem kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ein Käufer des Stellina 45 Minuten lang auf das Gerät starrt und abwartet, wie das Bild laaangsam rauschärmer wird. Ein herkömmlicher Astrofotograf plant sowas ja vor und zieht es dann durch. Ein Zeichner sieht von Anfang an das Bild, was er dann beim skizzieren immer tiefer verinnerlicht, bis er dann durch die verschiedenen Schritte der Fertigstellung gegangen ist. Ich denke, wenn man einen Wettbewerb machen würde, wer sich beim nächsten Regenwetter an welches Detail des Objekts erinnert, ohne das Foto oder die Zeichnung vor sich zu haben, weiß man, wer vom Objekt wirklich etwas mitgenommen hat.
Insofern also wirklich Reglion oder Philosophie, der eine macht schnellschnell und will dafür nichts an Vorleistung bringen (außer Kohle), der andere nimmt sich sein Projekt vor. Und das gilt sogar für den Astrofotografen, der vielleicht nach einer Testbelichtung einen Plan fasst, wie er das Objekt angeht und dann während der Belichtungen die Bedingungen und so weiter im Blick hat, ggf. noch den Plan ändert. Ich glaube so ein Vollautomat nimmt nicht nur etwas ab, sondern der nimmt einem auch etwas.

Clear Skies
Sven

Mensch gegen Maschine.

Also für mich ist der Zeichner

1. absolut nicht auf den Knopfdruck- und Integrationszeitmodus eines Vollautomaten reduzierbar
2. entscheidet er sich ja ganz bewusst für die Wahrnehmung seiner Augen

und damit greift für jeden Zeichner, was auch für mich gilt.

Ich verzichte bei dem was ich als visuelle Astronomie verstehe ganz bewusst und ohne es als Verzicht auf oder Mangel an Leistung anzusehen, auf Lichtsammlung über Zeit.

Wie soll ich da in eine Wettbewerbssituation mit einen Vollautomaten kommen, der Licht über Zeit sammelt?

Das Ding macht etwas völlig anderes als ich und ich will etwas völlig anderes als es tut.

Das ist sogar völlig losgelöst davon, wie ich die Ergebnisse dieses Automaten und das Teil an sich bewerte.
Diese Bewertung wird wichtig, wenn ich mich (wie hier) abseits der visuellen Ausübung des Hobbys mit einem möglichen Nutzen beschäftige. Da gibt es schlicht keine Gemengelage.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

ja, ich glaube er meint, dass Du mit dem Motor, der Dein Handy summen lässt, auch ein Auto hochheben kannst. Dauert halt mit dem passenden Flaschenzug eine Woche. Aber Günther, Deine Idee mit dem Verzicht hinkt eben genau an der Stelle: Der Zeichner sieht das Bild sofort und beginnt es aufzunehmen, und Du als visueller Beobachter tust das ja auch. Ich schrieb schon anderswo, dass schon die Gewohnheit, Beobachtungsbuch zu führen dazu ermutigt, genauer hinzusehen, um auffällige Details notieren zu können. Der Beobachter mit dem automatischen Integrations Teleskop wird halt 45 Minuten warten, dann 10 Sekunden gucken, und weiter geht's. Wenn zwischen zwei Objekte immer zwei Bier müssen, werden das harte Nächte und am nächsten Morgen wird davon wenig im Kopf geblieben sein, was zu notieren lohnt, außer einem gewaltigen Kater. Da hat die Online Bildersuchmaschine geradezu Gesundheitsvorteile.

Aber gut, lassen wir mal diese Marketingblase außer acht. Auf der Haben-Seite findet sich ja ein kleines, automatisches Dingsbums, was einem Astrofotos genauso automatisch produziert, wie ein Passbildautomat eben Passbilder. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es dafür durchaus eine Clientel gibt, die einmal Geld einwirft und dann das Gerät nach belieben auf die Dachterasse hinter den Grill stellt, und die automatische Himmelstour des Tages programmiert. Da surrt es dann alle 5 Minuten zu einem neuen Objekt und man guckt zwischendrin so hin, was es gerade so zeigt. Die Bilder wandern per WLAN in irgendeinen Online-Speicher und man kann bei Regenwetter mal gucken, wie es denn so war. Das finde ich immer noch völlig in Ordnung. Was ich nicht in Ordnung finde ist, das Revolution zu nennen und zu behaupten, dass in 10 Jahren gar nicht mehr anders beobachtet werden würde. Da kenne ich nun genug Leute, die ihr Hobby anders auffassen. Aber Gerd ist ja unterwegs, jeden einzelnen davon zu überzeugen - oder den Thread oben zu halten. Vielleicht gibt es dafür ja Top-Thema-Rabattmarken...

Viele Grüße
Sven
 
Ach weißt du Sven,

von mir aus können die sich mit dem Teil und der Internetcommunity goldene Nasen verdienen.
Das Stellina, so wie es steht, als Vollautomat, kommt meinen Neigungen auch aus den von Dir aufgezeigten Gründen nicht entgegen, es steht ihnen eher konträr gegenüber. Bei der derzeitigen und absehbaren Leistung werde ich auch zu weiteren Entwicklungen solcher Techniken die mir durchaus entgegen kommen könnten, (z.B. vollautomatische Kamera für den OAZ) bis auf Weiteres keinen monetären Beitrag leisten und versuchen die alles flutenden Marketingauswüchse zu ignorieren.
Bei den riesigen Wellen die hier geschlagen werden kommt so was, quasi als Abfallprodukt, wahrscheinlich irgendwan ganz von alleine zu mir ins stille Wasser geschwommen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sven,

Vor allem kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ein Käufer des Stellina 45 Minuten lang auf das Gerät starrt und abwartet, wie das Bild laaangsam rauschärmer wird.

na ja ein Visueller muss schließlich auch 30min warten bis er die Dunkeladaption erreicht hat.
Und entgegen deiner Behauptung erschießen sich dem Visuellen nicht alle Details auf einen Schlag. Auch er muss sich erst etwas in das Objekt “hineinsehen“ und es offenbaren sich dem Visuellen auch nach mehreren Minuten beobachten noch neue Details die er in der 1. Sekunde noch nicht bemerkt hatte.
Im Grunde genommen ist also visuelles beobachten gar nicht mal so viel anders als moderne EEA nur mit dem Unterschied das man mit EEA bei gleicher Öffnung auch noch bedeutend lichtschwächere Strukturen sehen kann.

Ein Zeichner sieht von Anfang an das Bild, was er dann beim skizzieren immer tiefer verinnerlicht, bis er dann durch die verschiedenen Schritte der Fertigstellung gegangen ist.

Auch wenn es im Falle derart lichtschwacher Objekte wie den Pferdekopfnebel sicherlich wenige Minuten dauert bis moderne EEA etwas Vorzeigbares hervorbringt sieht man zumindest mit kurzer Verzögerung auch langsam erste Details die sich dann mit zunehmender Zeit immer deutlicher herausschälen und mit der Zeit auch von neuen bisher noch nicht sichtbaren Details bereichert werden.
So erfährt man das Beobachtungsobjekt hautnah und verinnerlicht die nach und nach auftauchenden Details viel besser als wenn alle Details sofort sichtbar wären.
Das Beobachten während das Stacking läuft ist daher hochinteressant und faszinierend.
Auch ist man hier ja nicht wie bei klassischer Astrofotografie während der laufenden Belichtung zur Untätigkeit verdammt.
Nein bei EEA kann schon während des laufenden Stacking an diversen Einstellungen gedreht werden um das Bild zu optimieren und die Einstellungen so Live ganz speziell auf das zu beobachtende Objekt und die vorherrschenden Bedingungen abzustimmen um optimale Ergebnisse zu erreichen.
Gerade das ist noch mal eine ganz besondere Faszination von EEA gegenüber klassischer Astrofotografie.

Grüße Gerd
 
wie hier schon mehrmals gesagt ist das entscheidende die Technik die dahinter steht und nicht die Optik davor!!!!
Denn es ist die Technik die hier das Licht über die Zeit aufsummiert und so letztlich dieses gigantische Lichtsammelvermögen generieret das Ergebnisse ermöglicht die sich im Falle des Pferdekopfnebels mit einem rein visuell genutzten 27 Zöller mehr als messen können.

Also Gerd,

jetzt hast Du Dich endgültig Ad Absurdum geführt. Die Technik Licht über der Zeit aufzusummieren um gößere visuelle Öffnungsdurchmesser zu übertreffen gibt es seit 150 Jahren und nennt sich Astrofotografie. Selbst die Technik kurze digitale Einzelbelichtungen zu addieren um auf längere Gesamtbelichtungszeiten zu kommen, gibt es seit Jahrzehnten.

Wenn du diverse Billigteleskope mit der der Technik aufrüstet die auch im Stellina dahintersteht
Also ich (und viele andere schon davor) haben diese Technik ja schon seit einiger Zeit angewandt um Bilder mit Billigteleskopen zu machen. Ich würde eher sagen Stellina und Co haben sich daran bedient und nicht umgekehrt.

Daß man bei EAA verfolgen kann, wie sich das Bild an einem Bildschirm aufbaut etc., ja das finde ich auch faszinierend. Aber das ist und bleibt eine Form der Astrofotografie. Das kann man mögen oder nicht. Aber am Ende kommt ein Bild heraus. Ich würde das nie in Gegensatz oder als Ersatz zur visuellen Beobachtung setzen.
Was bleibt bei Stellina und Co, ist das automatisierte bequeme Bildermachen. Und da muß die Zukunft zeigen, ob das Resultat den Preis für eine genügend große Nutzergruppe rechtfertigt.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo,

Das Beobachten während das Stacking läuft ist daher hochinteressant und faszinierend.
Das kann man auch billiger haben. Bei der Belichtung eines schwachen Objektes setze ich den DeepSkyStacker live parallel am Aufnahmeordner an und man sieht schön wie sich das Objekt herausschält.
bei EEA kann schon während des laufenden Stacking an diversen Einstellungen gedreht werden
Das kann man mit dem DSS live auch.

Also, weder was Neues noch Einmaliges.
Dazu kann ich noch das Instrument (Öffnung und Bildfeld) wählen, so wie es das Objekt erfordert und bin nicht eingeengt auf 80/400mm.

Gruß
Porsti
 
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