mfelsch
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Hallo Markus,
mein Satz:
"Je nach Öffnungsverhältnis ist das Beugungsscheibchen in mü zwar unterschiedlich gross, bleibt aber immer konstant
im Winkeldurchmesser",
Deine Einlassung:
"Vergleichen wir aber gleiche Brennweiten mit unterschiedlichen Öffnungsverhältnissen bei gleichbleibendem Sensor..."
führt bei mir auch zu der Frage:
Warum sollten wir das hier tun?
Die Eingangsfrage wollte doch die Eignung unterschiedlich grosser Öffnungen für 2" Seeing diskutieren; da ist es doch sinnvoll, die BS in arcsec zu fassen, um unterschiedliche Öffnungen und ihr Zusammenspiel mit dem Seeing vergleichen zu können, ohne grossartig Öffnungsverhältnisse, Brennweiten und Sensor noch separat thematisieren zu müssen.
Der zentrale Punkt, um den es mir geht, ist die Kombination von Seeing und Beugung, und ihr Resultat in der Fokalebene
für DS-Fotografie: so hatte ich die Ausgangsfrage verstanden.
Ich denke trotzdem, dass die Schlüsse, zu denen ich komme bzw. die ich zitiere, gültig sind.
Dennoch danke ich Dir für die detaillierte Erläuterung, die mein Verständnis dieser Dinge durchaus weiterbringt.
Viele Grüße
Matthias
mein Satz:
"Je nach Öffnungsverhältnis ist das Beugungsscheibchen in mü zwar unterschiedlich gross, bleibt aber immer konstant
im Winkeldurchmesser",
war gemeint für ein und dieselbe Öffnung. Wenn Du dagegen unterschiedliche Öffnungsverhältnisse betrachtest bei gleichen Brennweiten, dann hast Du ja unterschiedliche Öffnungen. Natürlich sind die BS in arcsec dann unterschiedlich, da die Grösse in arcsec von der Öffnung abhängt.Da bin ich bei dir, solange wir über gleiche Abbildungsmaßstäbe reden. Über diesen bringst du den Winkel ja eh in die die Betrachtung mit ein (arcsec/Pixel). Vergleichen wir aber gleiche Brennweiten mit unterschiedlichen Öffnungsverhältnissen bei gleichbleibendem Sensor (was in der Praxis ja oft der Fall ist, da wahrscheinlich die wenigsten für jede BW und jedes f/D eine eigene Kamera haben), dann stimmt das nicht mehr.
Deine Einlassung:
"Vergleichen wir aber gleiche Brennweiten mit unterschiedlichen Öffnungsverhältnissen bei gleichbleibendem Sensor..."
führt bei mir auch zu der Frage:
Warum sollten wir das hier tun?
Die Eingangsfrage wollte doch die Eignung unterschiedlich grosser Öffnungen für 2" Seeing diskutieren; da ist es doch sinnvoll, die BS in arcsec zu fassen, um unterschiedliche Öffnungen und ihr Zusammenspiel mit dem Seeing vergleichen zu können, ohne grossartig Öffnungsverhältnisse, Brennweiten und Sensor noch separat thematisieren zu müssen.
Sowas kann immer und durchaus sein;-)) Mein Modell war natürlich zu einfach und mein Denken zugeschnitten auf DS-Fotografie. Die Integration über die Zeit, die der Sensor macht, hatte ich beim Denken direkt schon eingebaut, was genau betrachtet von der Position im Imagingtrain her verfrüht ist, wenn man wie ich den Sensor ausklammert ;-)Ich glaube, da verstehst du den Seeingeinfluss nicht ganz richtig. ..
Der zentrale Punkt, um den es mir geht, ist die Kombination von Seeing und Beugung, und ihr Resultat in der Fokalebene
für DS-Fotografie: so hatte ich die Ausgangsfrage verstanden.
Ich denke trotzdem, dass die Schlüsse, zu denen ich komme bzw. die ich zitiere, gültig sind.
Dennoch danke ich Dir für die detaillierte Erläuterung, die mein Verständnis dieser Dinge durchaus weiterbringt.
Viele Grüße
Matthias