+++ Okularberatung Explore Scientific für Anfänger +++

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MichelBVB

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Hallo liebe Nachtschwärmer,

nach langer Suche, Recherche, viele Stunden vor dem Laptop, bin ich nun einigermaßen sicher, welche Okulare nun endlich meinen Geldbeutel schlanker machen dürfen. Bin noch Anfänger und habe ein 8" Dobson Orion Skyquest 203/1200 f6 Teleskop. Dazu benutze ich ein SPL 25mm Okular, ein Omegon Okular Oberon 10 mm mit 82° ES und ein Omegon Okular Oberon 7 mit 82° ES (das würde ich verkaufen, wenn ich das unten genannte Explore Scientific kaufe).

Ich würde gerne meine Okularköfferchen nun weiter auffüllen und habe mich wie folgt entschieden:

Explore Scientific Okular 82° N2 30mm 2"

Explore Scientific Okular 82° N2 6,7mm 1,25"

Explore Scientific Okular 82° N2 14mm 1,25"

Ich halte diese Abstufungen für sinnvoll.
Ein Übersichtsokular mit 30mm. Ein Allrounder für Deep Sky und Planeten/Mond mit 14 mm und ein 6,7mm für Planten und Mond. Denkt ihr auch, dass das Sinn macht? Welche Abstufungen empfehlen die Profis unter euch? Oder gibt es in dem Preisgebiet (oder günstiger) noch bessere Sachen, die ich nicht auf dem Schirm habe?
Mich hat der Name, das ES und der Fakt, dass die Okulare Wasserdicht sind und Stickstoffgefüllt überzeugt. Aber vielleicht kennt sich ja jemand viel viel besser aus und kann mir was anderes empfehlen.

Freue mich auf eure Antworten.

Liebe Grüße

Michel Voß
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Michel,

zur Qualität der Okulare kann ich nichts sagen.
Zu deiner Frage nach der Abstufung ist meine persönliche Meinung, dass deine 2x Schritte etwas groß sind.
Ich täte da noch eine Zwischengröße rein und mit 1,6x rechnen.
Beim 30er angefangen dann 30, 18, 12, 7

Aber das ist sicher kein Muss; nur eine Anregung.

Gruß Martin
 
Hallo Martin,

Danke, für deine Antwort. Wie kommst du auf genau diese Abstufung? Würde es gerne verstehen ;)

Liebe Grüße
 
Servus Michel,

ich hab zwei Okulare von der ES 82° Serie und bin recht zufrieden damit. Die Abstufung der Okulare muss man meiner Meinung nach für sich selbst entdecken, ich arbeite aber am Dobson am meisten mit dem 8,8mm (ES), 18mm (ES) und 30mm (TS). Da werden aber bestimmt noch die einen oder anderen Okus dazukommen.

Grüße
Mathias
 
Gibt es da eine Art Faustformel, wie man die beste Brennweite für bestimmte Teleskoparten berechnet? AP und so?? ;)
 
Hi Michael
Deine Auswahl ist, vom Grundsatz her gut passend. So Du keine besonderen Anforderungen wie Augenabstand etc hast, bestehen gute Chancen, dass Du damit viel Freude haben wirst, wie viele andere auch.
Mittelfristig wirst Du m.E. die Lücken zwischen 30 und 14 und 14 und 6,7 mit mindestens noch einem Okular besetzen wollen. Unterhalb der 6,7 mm wird auch mindestens 1 Okular kommen. Das 4,7 oder LER 4,5 um bei ES zu bleiben wären die Kandidaten.

Tausch/ Alternative:

Das 30 mm ist m.E. alternativlos und auf lange Sicht im Koffer.
Das 14er ist für ca 70 EUR Aufschlag zu toppen. Die schwarzen TS XWA und wie auch immer sie gelabelt sind, sind hier nochmal eine deutliche Steigerung und den Mehrwert für mich locker wert. Hier waren es dann 13 mm. wichtig ist XWA nicht SWA!!!

Die Staffelung ergibt sich aus den APs. Ich habe das recht ausführlich vor wenigen Wochen hier 2x dargelegt. Die Beiträge sollten über die Suche gut zu finden sein.
CS
 
Hey Antares, hast du mal einen Link zu den TS XWA Okus? Das wäre super. So gehts nicht unter ;)

Danke dir
 
Ich finde nur den Sprung von den 30mm zu 14mm etwas hart und würde da noch eine Zwischengröße einsetzen.
Das bringt etwas mehr Spielraum bei großflächigen Objekten.
Wenn du später noch etwas mehr investieren willst und für Hochvergrößerung dich herantasten willst, kann man "unten herum" auch noch feiner abstufen. Aber muss ja nicht alles auf Einmal sein :)
 
Habe ja noch das 25 mm Plössel. Das gab es beim Teleskopkauf dazu. Ist sicher nicht der Hammer, aber für mich als Anfänger doch ziemlich okay. Sehe nicht die ganzen Fehler, die ihr Pros so wahrnehmt, noch nicht ;)
 
Ich hab mal irgendwo was von einem Okular für 1-2 fache Min.-Vergrößerung, eins für 4-5 fache Min.-Vergrößerung und eins für die förderliche Vergrößerung gelesen. Das wär beim 8" f/6 30mm, 9mm und 4mm. Ich persönlich hatte aber nie das Bedürfnis, dass ich mehr als 200fach vergrößere (wären 6mm), sogar das mach ich selten. Kommt aber auch auf den Himmel, den Standort, Seeing usw an.

Hab grad gelesen, dass du ja bereits drei Okus im Einsatz hast (anscheinend hab ich das vorher überlesen :rolleyes:). Damit deckst du eh schon einiges ab.
 
Ja, die 3 sind auch okay. Besonders die 2 Omegon Oberon Okulare (10mm und 7mm) mit 82°ES sind ziemlich gut. Aber aus Berichten habe ich eben gelesen, dass ES Okulare halt super sind, daher wollte ich da gerne ein bisschen investieren und dann Ruhe haben, für den Moment :)
 
Wie Antares schon schrieb, die ES 82° Okulare sind schon eine richtig gute Wahl , aber für 70€ mehr sind die HDC 100° Okulare zu bekommen, die nochmals einen draufsetzen. Schau mal nach APM HDC, TS XWA oder Skywatcher Myriad, das sind die gleichen Okulare mit unterschiedlichen Augenmuscheln und Labeln.

3 Okulare sind immer ein Kompromis der Lücken hinterlässt. Deine Staffelung finde ich bei 3 Okularen schonmal recht vernünftig...

Gruß Horst
 
Hallo Michel,

da kannst du gut mit starten. Den Rest wirst du wohl selbst rausfinden müssen.

Ich selbst habe zwischen Austrittspupille ca. 5 und 2,5mm lange nicht viel vermisst. Bis mir mal ein richtig guter Himmel über den Weg gelaufen ist. Ich weiß nicht mehr ob es bei M101 war, jedenfalls eine Galaxie mit 5mm AP gut hell, in 2,5mm einen Tacken zu dunkel. M33 ist für mich unter mäßigem Landhimmel auch häufig so ein Wackelkandidat, der irgendwo im Bereich um 4-3mm AP die beste Ansicht bietet.

Den Bereich für konservativ gerechneten Höchstvergrößerung um 300x wirst du auch irgendwann irgendwas haben wollen. In Anbetracht der nahenden, günstigen Marsopposition kann man da schon jetzt intensiver drüber nachdenken.

VG
Klaus
 
Ich muss Antares und Horst in Bezug auf die erwähnten APM HDC oder TS XWA wiederum zustimmen , klasse Okulare die jeden Cent wert sind , mittlerweile meine Lieblings EP's ,Gruß und CS *entfernt*
 
Explore Scientific Okular 82° N2 6,7mm 1,25"

Oder gibt es in dem Preisgebiet (oder günstiger) noch bessere Sachen, die ich nicht auf dem Schirm habe?
Mich hat der Name, das ES und der Fakt, dass die Okulare Wasserdicht sind und Stickstoffgefüllt überzeugt. Aber vielleicht kennt sich ja jemand viel viel besser aus und kann mir was anderes empfehlen.

Freue mich auf eure Antworten.

Liebe Grüße

Michel Voß

Hallo Michel,

bezügl. des ES 6,7mm kann ich aus eigener Anschauung sagen:
Sensationelles P/L-Verhältnis! An Planeten von der Schärfe her meinem Pentax XW 7 absolut ebenbürdig, bequemer Einblick (sogar weniger Anfällig für Abschattungen als das Pentax), wird wohl schwer was besseres zu finden sein.
Lediglich die Transmission scheint mir beim Pentax einen Hauch besser zu sein.

VG
Günter
 
Hallo Michael,

ich hatte verschiedenen Okulare von ES in Benutzung (derzeit nur noch das 30mm 82 Grad) und die ganze 82ger Serie schon an 2 verschiedenen Teleskopen ausgiebig getestet (115mm APO, 12" f5 Dobson). Auch haben verschiedene Leute aus meinem Astroverein diese Okulare im Einsatz. Preis-/Leistung auf jeden Fall sehr gut. Ich kann die guten Gewissens empfehlen. Die Abstufung ist als Grundaustattung sinnvoll, ich selber nutze ein Okulare im Brennweitenbereich von 12-14mm mit Abstand am meisten (am Dobson wie APO). Wie schon mehrmals geschrieben wird sich der Okularpark "automatisch" erweitern, da man beim Beobachten selber feststellt, welche Brennweiten einem Fehlen. Ich Tippe darauf, wenn man bei der Serie bleiben würde, dass du noch das 4,7mm und etwas zwischen 30 und 14mm holen wirst.
Es gibt sicherlich gute Alternativen zu den genannten ES, aber in dem Preisbereich kann ich selber nicht mit weiterer Praxiserfahrung aufwarten.
Es haben sich bisher auch drei meiner Bekannten aufgrund meines Tipps ES Okulare gekauft und bisher hat sich noch niemand beschwert und werden alle noch benutzt. :)

CS

Matthias
 
Ich habe folgende 4 Hauptokulare, dahinter steht wie oft ich diese benutze.
Explore Scientific 34, 5%
Baader Morpheus 17,5, 15%
TeleVue Ethos 8, 40%
Pentax XW 5, 40%
Vielleicht hilft das?
Das genannte 30mm ES würde ich erstmal hinten anstellen, wie oft braucht man diesen fetten Brummer schon? Ansonsten muß man halt ausprobieren, es gibt da keinen Masterplan.
 
Ich danke euch, für eure Antworten und die vielen hilfreichen Tipps. Habe heute bestellt und freue mich, wenn der Himmel jetzt wahrscheinlich wieder die nächsten 14 Tage bedeckt ist, wie immer, wenn man etwas neues kauft.

Liebe Grüße
 
Hallo Michael,
ich wollte nachtragen, dass ich ebenfalls einen 8 Zoll/f6 Dobson habe, an welchem ich ein 24 mm 82 Grad ES 2 Zoll benutze. Dieses bringt fast das gleiche Feld und ist erheblich günstiger und leichter als das besagte 30 mm 82 Grad ES. Es bildet hervorragend nahezu randscharf ab! Schau es dir an......Da musst du auch kein Ausgleichsgewicht am Dobson verwenden, was beim 30er der Fall sein würde.
Grüße
Martin
 
Hallo Martin, Danke für die Info. Ich bin nur gerade etwas verblüfft, was das Ausgleichsgewicht angeht. Meinst du, dass aufgrund des Gewichts des Okulars der Tubus nach vorne kippt? Was macht man denn dagegen?

Liebe Grüße
 
Hohe Okulargewichte können deinen Dobson leicht nach vorne überkippen lassen, besonders wenn er auf Horizonthöhe ausgerichtet ist und Waagerecht steht/liegt. Du kannst das Ausgleichen in dem du Magnete am hinteren Tubusende anbringst.
 
ahh..okay...das werde ich mal beobachten, wie sich das Okular zum Tubus verhält. ich glaube, das 30er ES Okular wiegt um die 950 Gramm.. Mal sehen, ob das die ganze Sache schon ins wanken bringt. Danke für den Hinweis
 
Hey Michael

Ich hatte, als meine erstes Teleskop ein 8 Zoll Dobson von Omegon
und genau dieses 30 ES 82° Okular (das hab ich immer noch gebe ich nicht mehr her)
Das Teleskop braucht definitiv ein Gegengewicht hab ein 1,5 kg Magnet Gegengewicht dafür gekauft (Dobson und Gegengewicht inzwischen verkauft)
Das hat dan gut funktioniert.

Clear skies
Felix
 
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