Teleskop+Okulare für Einsteiger

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Kathi84

Mitglied
Hallöchen liebe Astro-Community,

mein Name ist Kathi und ich bin verzweifelt auf der Suche nach dem passenden Einstiegsteleskop. Nachdem ich mich lange gegen einen Dobson gewehrt habe, musste ich irgendwann einsehen, dass diese Bauart für begrenztes Budget dann doch ideal ist. Ich habe schon etliche Beiträge gelesen und immer wieder bin ich auf das Skywatcher Skyliner Classic 8" f/6 200/1200 Dobson Teleskop und das Galaxy Dobson D8 8" f/6 gestoßen.

Den Skywatcher https://www.teleskop-spezialisten.d...iegel-und-Zubehoer-inkl-Mondfilter::2095.html würde ich gerne mit einem Telrad-Sucher kombinieren. Zudem müsste ich noch einige Okulare kaufen, denn ich würde gerne direkt mit relativ hochwertigen, ideal mit großem Gesichtsfeld, einsteigen. Habt ihr da Vorschläge für Okulare, die ich gut und gerne mal ein paar Jahre einsetzen kann? Es müssen ja nicht gleich diese ganz teuren Nagler Okulare, etc. sein. Bei den Lagern des Skywatchers habe ich jedoch gelesen, dass die Gegenlaufflächen völlig glatt sind, was bei Teflon nicht gut wäre.

Auch für den Galaxy https://www.intercon-spacetec.de/ak...-dobson-d8-teleskop-8-f/6-konfigurierbar.html würde ich ein Telrad nehmen. Hier hat man, wenn ich das richtig verstehe, auch die Möglichkeit nicht benötigte Ausstattung dann verrechnen zu lassen. Außerdem kann man beim Galaxy einen Mikrofokus günstig konfigurieren (Lohnt sich das als Anfänger?). Im Gegensatz zum Skywatcher hat das Galaxy aber solche Federn für die Einstellung der Friktion (schlechter?). Zu diesem Teleskop habe ich jedoch oft gelesen, dass die Lagerung hier auch ohne das optionale Gleitlagerset schon ausreichend gut sei, sogar besser als bei den meisten Konkurrenzprodukten u.a. Skywatcher. Für das Galaxy bräuchte ich ebenfalls weitere Okulare. Gegen Aufpreis gibts hier z.B. Planetary-Set:Erfle 30+15mm (65°), Skywatcher Planetary 9+6mm (58°). https://www.intercon-spacetec.de/te...t-planetary-plus-galaxy-erfle-widefield-.html Alternativ wird auch ein Baader Hyperion im Set angeboten. Sind die gezeigten Okulare für einen guten Einstieg geeignet? Wie gesagt, ich möchte nicht nach ein paar Wochen/Monate direkt neue Okulare kaufen.


Mein Budget liegt bei ca. 600-750€, wobei ich darin gerne noch etwas Luft für sonstiges Zubehör hätte wie Sternkarten, Reiseführer, etc.

Ich bin natürlich auch für neue Teleskopvorschläge dieser Preisklasse offen. :)


Liebe Grüße
Kathi
 
Hallo Kathi, und Willkommen im Forum.

Ich bin kein Meister in der Beratung, habe auch kein Dobson, benutze Refraktoren und ein kleinen Astrograph.
Jeder hat so seine Vorzüge, Geschmäcke und Vorstellungen zu diesen Thema des Nachthimmels zu bewundern sag ich mal hier. Bei mir hat es schon vor 40Jahren da angefangen mit ner sehr langen Pause bis auf vor ungefähr 15Jahren wo ich die ersten Fotos geschossen habe vom Orion mit ner Nikon Digital, ohne Nachführung, kannte nur die maximalen zugelassenen Zeiten, und bei Digital war das gar kein Problem mehr.
Eines Tages habe ich dann ein Fernglas mir geholt, ein 8x50er für die See auf dem Kayak, und das musste ich auch mal Nachts nach oben schwenken. Oh! das erinnerte mich doch an was...
Danach hab ich so ein 70mm f10 Fernrohr samt manueller Montierung beim Brillengeschäft für 50Euronen ergattert.
Da kam gleich meine kleine Olympus dran(Mond schiessen und kein dähmliches Digiscopen), und musste mir noch ein Okular bauen aus einem alten Fernglas aus dem Müll. Und da kam mehr ahh und ohh, na dann wollte ich mehr haben. Dann fing die Sache was teurer an, wurde fündig auf ein guten Versand im Internet, und ab ging die Post.

Habe vor langer Zeit auch rumgegrübelt in der grauen Kiste was den so am besten passt bei meinem Budget.
Und als komplett Version wurde ich nicht fündig, und mochte die Dobs von Anfang nicht weil die auf so ner komischen Kiste kommen, und erinnerte mich an mein Fater, der mag auch keine Spahnplatten.
Na bei der Optik haben diese Dobs schon seine Vorteile, 15, 20 oder 25cm Lichteimer wie das so manch einer hier definiert, was ein Vorteil ist, solange du keine Strassenlampe in der nähe deiner Terasse oder Wohnung hast.
Eine Sache sollte dir klar sein bei diesen grossen Dobs, sie sind nicht gerade leicht und müssen meistens einen Tick nachjustiert werden wenn du die ins Auto haust um mal rauszufahren fals das dein glücklicher Fall wäre.
Normalerweise schieben die Benutzer der Dobs das Gerät aus der Garage oder mal raus auf Balkonien.
Ich musste gerade die Wohnung wechseln zu Coronazeiten und hab auf Balkonien 10m vor meiner Nase eine Strassenlampe, da knirschen meine Zähne. Bin aber froh das ich noch gerade etwas tragbares habe, und mal 0,8km um die Ecke gehen kann um da mein Tele aufzubauen.
So wie hat das bei mir angefangen?
Ganz schlimm, hatte da vom Brillengeschäft die 50Euronen Monti, und wollte was gescheites sehen. Und sah noch in die Zukunft zwecks Fotos, gut lag bei deinem Budget(und sparte noch was drauf) und habe einen Astrographen(inklusive 2" Zenithspiegel mit dickem 2"Okularen) mir angelegt auf meiner mini Monti die auch nicht geknallt ist, bei Decathlon vorbeigegangen und da noch ein irsinnige Menge kleiner Gegegewichte mit Americantape drangemacht zusammen mit nem Taucherbleigewicht am Tag eins, FirstLight! Und ich bekam die Klappe nicht zu, Doppelcluster, M42, Pleiaden, Taurus und auch der grelle Mond hat mich nur zum wundern gebracht.
Und so ging das den ganzen Winter weiter, noch mal den Gelbeutel aufgerissen und wie ein Heiliger gespart, und da kam dann der Unterbau, nein keine Motorisierte mit GPS und tralalah. Ne manuelle die immer noch mein meistbenutztes ist, für auf die schnelle, und kam noch so ein 2 Zoll Trümmer dazu.
Na und die Geschicht geht noch weiter bis zum heutigen Tag...

Was ich dir damit sagen möchte, weil ich schon aus deinen Worten lesen konnte, zwecks Lagerungsdetallen, lass dir Zeit mit so Sachen, und fang an wohin du gehen möchtest auf deine Weise(auch wenn andere die Nase schrumpfen).
Mach was dir dein Gefühl sagt, und geh auf keine Moden ein. Egal ob die teuer oder günstiger sind. Mach was dir zuspricht und was du Glasklar verstehts von der Sache.
Informiere dich gut und hack dir dein Kopf zu mit Internetseiten die dir was zusprechen.
Eine die ich schon mehrmals angegeben habe und die mir immernoch gefällt is von dem guten Ed.
Geh da gleich mal unter "Beginner´s Advice" da bist schon an der richtigen Stelle, und guck dir mal unter die Lupe die Expektativen an.
So was das Telrad anbegeht, habe mir das Ding viel rumgeguckt und auch andere Modelle, Deluxe Versionen inklusive, und kam zu dem persöhnlichen Schluss mir eins selber zu bauen. War gar nicht so schwer, und ohne störendes Licht. Und das ging mir auch bald wieder in die Truhe der Experimente.
Ich schlage die vor besser ein abgewinkelten optischen Sucher(mini Fernrohr) anzuschaffen, das da so ein Kreuz in der Mitte hat im Okular und noch ne Menge Schrauben um auf die selbe Achse deines Teleskopes zu bringen.
Starhoppen mit ner Karte macht Spass und findet die Sachen viel einfacher als mit einem Telrad oder anderen der gleichen Weise. Und man lernt direkt so einiges dazu sich am Himmel zu orientieren und auf Schlag zu wissen nach ei par Jahren wo fast exakt was ist. Das ist einer der schönen Lernprozesse.
Okulare bei mittleren und kleineren Brennweiten, sprich auch bei meiner Definition hier in dieser Sparte, rate ich dir ein bischen mehr weitwinklig zu gehen, hat man ein grösseres Blickfeld was sehr angenehm ist. Für Planeten kann das auch mal ein Ortho sein, wenn du keine Brille tragen musst für Astigmatismus.
Wenn du eine Brille tragen musst kauf dir Okulare mit grossem Augenabstand von der Linse wo du reinguckst.
Barlows und Filter rate ich dir ab bis zum Überübernächsten AstroEinkauf. Bei Barlows die die was packen sind die Telezentrischen und für Filter fürs visuelle DeepSky. Vergiss das mal in dem Moment, was auch immer da iregendwo steht.
Sachen aus dem Hause Baader stehen in meinem Verständniss mit Baader bis jetzt zu guter Qualiät, habe keine Okulare von Baader aber andere Adapter und Sachen für die Sonne die mir sehr gefallen haben auf anhib beim auspacken und benutzen. Deren Mase stimmen mit der Schieblehre, das ist nicht immer so bei Onkel Chinatown, da habert es heftig öfters mal.
Ah was du da gefragt hast zwecks "Microfokus", wenn das das kleine schwarze/oder goldene Rädchen ist neben dem Silberfarbenen par Rädchen auf der Welle die die beiden verbindet, ist das die Untersetzung 10/1, ja doch die ist Wilkommen, da kriegt man das feiner eingestellt, das würde ich mir nicht entgehen lassen, wie der abgewinkelte Sucher... .
Hast du noch irgend eine Frage, haus raus. Oder besser frag einfach mal.

Sorry für den langen Roman hier, bin schon bekannt für meine ellenlange schreiberei wenn ich Zeit habe.

Mit einem freundlichen Gruss,
Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Kathi,

wie ich schon öfters geschrieben habe war/bin ich in genauer deiner Situation. Ich habe mir schlussendlich einen 8" Dobson geholt ohnerlei weiteres Zubehör. Mit so einem Gerät kannst du aufjedenfall für die visuelle Beobachtung nichts falsch machen. Ob Skywatcher oder GSO kann ich dir leider nicht sagen, riesen große Unterschiede werden dort aber nicht auftreten. DIe Idee mit dem Telrad ist nicht schlecht, jedoch beobachte ich weiterhin mit dem Standard 9x50 Sucher. Du musst bedenken, dass das Telrad keine Vergrößerung besitzt und es schwieriger wird ohne Hilfssterne Objekte zufinden. Erstrecht bei hellem Stadthimmel. Mit dem 9x50 Sucher hatte ich keinerlei Probleme. Auf die Erfle Okulare würde ich verzichten, da die mitgelieferten Okulare für den Anfang völlig ausreichen und du erst mit der Zeit genau weißt, welche Ansprüche dein Okular haben sollte. Die Hyperions wären schon eine gute Idee. Als Alternative gäbe es noch die Explore Scientific 82° Okulare die zwar weniger Augenabstand haben (schlechter für Brillenträger) aber dafür mehr Gesichtsfeld. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Zudem könntest du mal hier schauen, eine schöne Ausflistung verschiedener Okulare, verschiedener Preisklassen:

Gruß, Marc
 
Hallo Kathi

mit 8" Öffnung kannst Du schon sehr viel sehen. Das ist weit mehr als ein Einsteigerset, gemessen an dem was früher finanzierbar war. Hast Du denn schon mal so ein Gerät live erlebt und selbst damit beobachtet?
Das wäre das wichtigste überhaupt - zumal Du ja wie es scheint ein gewisses Contra noch in der trägst.

Probieres es unbedingt aus. Hebe so ein Ding mal - die sind nicht so leicht ;)
Kontakte würden Dir helfen, wenn Du dort mal Probe kucken kannst. Das erleichtert die Entscheidung spürbar.
In der Sache Teleskop selbst.
Nach meiner Erfahrung kommen die Meisten eher mit Peilern als optischen Suchern zurecht. Ich empfehle einen Peiler - Baader Skysurfer III, weil der Telrad zu klobig ist und diese Schienen braucht.
Die Spiegel sind beide aus Fernost. Welcher besser ist, ist eine Lotterie.
Einen Okularauszug mit Untersetzung ist fürs Scharfstellen auf jeden Fall ein Gewinn.
Bei den Skywatchern braucht man i.d.R. Adapter um in den Fokus zu kommen. Das finde ich suboptimal, weswegen ich einen Crayford OAZ der dies nicht braucht vorziehen würde.
Mechanisch sind beide keine Wunderwerke, aber schon ab Werk meist brauchbar und mit kleinen Verbesserungen gut verwendbar.

Okulare, ist ein eigenes Thema. Final angehen kann man das auch erst wenn das Teleskop gesetzt ist.
Über die Jahre wirst Du höchstwahrscheinlich mehr Geld in Okulare investieren als dein aktuelles Budget. Eine finale Okularausstattung wird 4 stellig kosten. Die Sets von Intercon sind allesamt preiswerte Varianten mit denen man arbeiten kann.

Wenn Du Kontakte zum probieren suchst solltest Du die Gegend benennen oder hier inserieren.
So Du aus dem Rhein-Main-Gebiet bist und willst schreib mir.
CS
 
Hallo, noch mal hier,
Kann dir nur wärmstens raten dich ordentlich umzugucken, und lass mal alle aktuellen trends weg.
Schön wäre es wenn in deiner Gegend mal ein paar verschiedene Teleskope daständen und mal die Sache "en vivo" sehen kannst.
Letztlich war ich sehr beindruckt gewesen von einer Amerikanerin die schon seit 2 Jahrzehnten mit nur in der Zeit zwei verschiedenen 4Zoll f15 Refraktoren Planeten, Sonne und Mond hauptsächlich beobachtet. Und sie hat es nicht viel am Hut mit dem Foto, sie zeichnet! mit Bleistift und Kreide! Und sie ist nicht die einzige... .
Bei der restlichen Gesellschaft im englischsprachigen Forum ist so ziehmlich die Klappe untengeblieben, und da war noch eine andere Refraktor Benutzerin mit nem dicken APO Triplet auf einer Losmandy, und die beiden könnens in ihrem Garten vor der Haustür, weit weg von der Stadt, am zeichnen!
Nach meiner Erfahrung kommen die Meisten eher mit Peilern als optischen Suchern zurecht. Ich empfehle einen Peiler - Baader Skysurfer III
Das ist wahr, bis du dann schnell aus dem Peiler rausgewachsen bist, das geht unter einem Monat bei nächtlicher Beobachtungen, sag ich mal. "Antares" sagt das meines Erachtens da die Dobs auch nicht so logisch und kompakt sich bewegen, die Dinger sind gross!
Ich bin mal vor so ein 12 Zoll Eimer gestanden und fand das nicht gerade so intuitiv da was anzupeilen mit dem ganzen Gerät, da bleib ich persönlich ganz schnell bei meiner "Refraktoritis", ganz schlimme Krankheit die mit der Linsen.
Bei den Skywatchern braucht man i.d.R. Adapter um in den Fokus zu kommen. Das finde ich suboptimal, weswegen ich einen Crayford OAZ der dies nicht braucht vorziehen würde.
Da pass mal auf, da kann ich dir praktisch nichts sagen, aber ein sehr wichtiger Punkt.
Antares könntest du mir das mal erläutern, muss da noch was rein? Dann steckt das da irgendwo raus mit dem Okular?
Das ist für was optimiert bei solchen Backfokus?
Ich glaube das wäre eine sehr wichtige Info für die Kathi, ich hab so einen Dob nicht, aber da klingelt es da bei mir!
Wäre da jemand anderst da der da vielleicht antworten könnte?
Danke im Voraus.

Mit einem freundlichen Gruß,
Martin
 
Hallo Kathi, und Willkommen im Forum.

Ich bin kein Meister in der Beratung, habe auch kein Dobson, benutze Refraktoren und ein kleinen Astrograph.
Jeder hat so seine Vorzüge, Geschmäcke und Vorstellungen zu diesen Thema des Nachthimmels zu bewundern sag ich mal hier. Bei mir hat es schon vor 40Jahren da angefangen mit ner sehr langen Pause bis auf vor ungefähr 15Jahren wo ich die ersten Fotos geschossen habe vom Orion mit ner Nikon Digital, ohne Nachführung, kannte nur die maximalen zugelassenen Zeiten, und bei Digital war das gar kein Problem mehr.
Eines Tages habe ich dann ein Fernglas mir geholt, ein 8x50er für die See auf dem Kayak, und das musste ich auch mal Nachts nach oben schwenken. Oh! das erinnerte mich doch an was...
Danach hab ich so ein 70mm f10 Fernrohr samt manueller Montierung beim Brillengeschäft für 50Euronen ergattert.
Da kam gleich meine kleine Olympus dran(Mond schiessen und kein dähmliches Digiscopen), und musste mir noch ein Okular bauen aus einem alten Fernglas aus dem Müll. Und da kam mehr ahh und ohh, na dann wollte ich mehr haben. Dann fing die Sache was teurer an, wurde fündig auf ein guten Versand im Internet, und ab ging die Post.

Habe vor langer Zeit auch rumgegrübelt in der grauen Kiste was den so am besten passt bei meinem Budget.
Und als komplett Version wurde ich nicht fündig, und mochte die Dobs von Anfang nicht weil die auf so ner komischen Kiste kommen, und erinnerte mich an mein Fater, der mag auch keine Spahnplatten.
Na bei der Optik haben diese Dobs schon seine Vorteile, 15, 20 oder 25cm Lichteimer wie das so manch einer hier definiert, was ein Vorteil ist, solange du keine Strassenlampe in der nähe deiner Terasse oder Wohnung hast.
Eine Sache sollte dir klar sein bei diesen grossen Dobs, sie sind nicht gerade leicht und müssen meistens einen Tick nachjustiert werden wenn du die ins Auto haust um mal rauszufahren fals das dein glücklicher Fall wäre.
Normalerweise schieben die Benutzer der Dobs das Gerät aus der Garage oder mal raus auf Balkonien.
Ich musste gerade die Wohnung wechseln zu Coronazeiten und hab auf Balkonien 10m vor meiner Nase eine Strassenlampe, da knirschen meine Zähne. Bin aber froh das ich noch gerade etwas tragbares habe, und mal 0,8km um die Ecke gehen kann um da mein Tele aufzubauen.
So wie hat das bei mir angefangen?
Ganz schlimm, hatte da vom Brillengeschäft die 50Euronen Monti, und wollte was gescheites sehen. Und sah noch in die Zukunft zwecks Fotos, gut lag bei deinem Budget(und sparte noch was drauf) und habe einen Astrographen(inklusive 2" Zenithspiegel mit dickem 2"Okularen) mir angelegt auf meiner mini Monti die auch nicht geknallt ist, bei Decathlon vorbeigegangen und da noch ein irsinnige Menge kleiner Gegegewichte mit Americantape drangemacht zusammen mit nem Taucherbleigewicht am Tag eins, FirstLight! Und ich bekam die Klappe nicht zu, Doppelcluster, M42, Pleiaden, Taurus und auch der grelle Mond hat mich nur zum wundern gebracht.
Und so ging das den ganzen Winter weiter, noch mal den Gelbeutel aufgerissen und wie ein Heiliger gespart, und da kam dann der Unterbau, nein keine Motorisierte mit GPS und tralalah. Ne manuelle die immer noch mein meistbenutztes ist, für auf die schnelle, und kam noch so ein 2 Zoll Trümmer dazu.
Na und die Geschicht geht noch weiter bis zum heutigen Tag...

Was ich dir damit sagen möchte, weil ich schon aus deinen Worten lesen konnte, zwecks Lagerungsdetallen, lass dir Zeit mit so Sachen, und fang an wohin du gehen möchtest auf deine Weise(auch wenn andere die Nase schrumpfen).
Mach was dir dein Gefühl sagt, und geh auf keine Moden ein. Egal ob die teuer oder günstiger sind. Mach was dir zuspricht und was du Glasklar verstehts von der Sache.
Informiere dich gut und hack dir dein Kopf zu mit Internetseiten die dir was zusprechen.
Eine die ich schon mehrmals angegeben habe und die mir immernoch gefällt is von dem guten Ed.
Geh da gleich mal unter "Beginner´s Advice" da bist schon an der richtigen Stelle, und guck dir mal unter die Lupe die Expektativen an.
So was das Telrad anbegeht, habe mir das Ding viel rumgeguckt und auch andere Modelle, Deluxe Versionen inklusive, und kam zu dem persöhnlichen Schluss mir eins selber zu bauen. War gar nicht so schwer, und ohne störendes Licht. Und das ging mir auch bald wieder in die Truhe der Experimente.
Ich schlage die vor besser ein abgewinkelten optischen Sucher(mini Fernrohr) anzuschaffen, das da so ein Kreuz in der Mitte hat im Okular und noch ne Menge Schrauben um auf die selbe Achse deines Teleskopes zu bringen.
Starhoppen mit ner Karte macht Spass und findet die Sachen viel einfacher als mit einem Telrad oder anderen der gleichen Weise. Und man lernt direkt so einiges dazu sich am Himmel zu orientieren und auf Schlag zu wissen nach ei par Jahren wo fast exakt was ist. Das ist einer der schönen Lernprozesse.
Okulare bei mittleren und kleineren Brennweiten, sprich auch bei meiner Definition hier in dieser Sparte, rate ich dir ein bischen mehr weitwinklig zu gehen, hat man ein grösseres Blickfeld was sehr angenehm ist. Für Planeten kann das auch mal ein Ortho sein, wenn du keine Brille tragen musst für Astigmatismus.
Wenn du eine Brille tragen musst kauf dir Okulare mit grossem Augenabstand von der Linse wo du reinguckst.
Barlows und Filter rate ich dir ab bis zum Überübernächsten AstroEinkauf. Bei Barlows die die was packen sind die Telezentrischen und für Filter fürs visuelle DeepSky. Vergiss das mal in dem Moment, was auch immer da iregendwo steht.
Sachen aus dem Hause Baader stehen in meinem Verständniss mit Baader bis jetzt zu guter Qualiät, habe keine Okulare von Baader aber andere Adapter und Sachen für die Sonne die mir sehr gefallen haben auf anhib beim auspacken und benutzen. Deren Mase stimmen mit der Schieblehre, das ist nicht immer so bei Onkel Chinatown, da habert es heftig öfters mal.
Ah was du da gefragt hast zwecks "Microfokus", wenn das das kleine schwarze/oder goldene Rädchen ist neben dem Silberfarbenen par Rädchen auf der Welle die die beiden verbindet, ist das die Untersetzung 10/1, ja doch die ist Wilkommen, da kriegt man das feiner eingestellt, das würde ich mir nicht entgehen lassen, wie der abgewinkelte Sucher... .
Hast du noch irgend eine Frage, haus raus. Oder besser frag einfach mal.

Sorry für den langen Roman hier, bin schon bekannt für meine ellenlange schreiberei wenn ich Zeit habe.

Mit einem freundlichen Gruss,
Martin
Wow, danke Martin :) Es ist mal interessant zu sehen, wie sich das ganze bei anderen über die Jahre entwickelt hat. Und ja..unterm Strich sollte man sich für das entscheiden was man für das Richtige hält. Ich habe mir mal die Seite von Ed angeschaut, er gibt wirklich gute Tipps ohne lange um den heißen Brei zu reden.
Zu dem Telrad: Die Kombination Telrad+Deepsky Reiseatlas wurde mir oft empfohlen, u.a. in verschiedenen Shops, da man hier auch sehr leicht Objekte findet. Grundsätzlich bin ich dem Winkelsucher aber nicht abgeneigt, da ich hier schon eine Vergrößerung der Objekte habe.
Die Okulare beim Galaxy sind ja schon in Ordnung, in Sachen Weitwinkel aber noch nicht ganz optimal. Bin mir aber noch nicht sicher, ob es direkt zu Beginn ein Explore Scientific 82° sein muss oder einfach die Grundausstattung bzw. ein Planetary Set.
Für OAZ mit Untersetzung habe ich mich spätestens jetzt entschieden :)
Bei dem abgewinkelten Sucher bin ich mir noch nicht sicher, dafür habe ich einfach zu viel positives über die 'Telrad+Deepsky Reiseatlas'-Kombination gehört.

Hallo Kathi,

wie ich schon öfters geschrieben habe war/bin ich in genauer deiner Situation. Ich habe mir schlussendlich einen 8" Dobson geholt ohnerlei weiteres Zubehör. Mit so einem Gerät kannst du aufjedenfall für die visuelle Beobachtung nichts falsch machen. Ob Skywatcher oder GSO kann ich dir leider nicht sagen, riesen große Unterschiede werden dort aber nicht auftreten. DIe Idee mit dem Telrad ist nicht schlecht, jedoch beobachte ich weiterhin mit dem Standard 9x50 Sucher. Du musst bedenken, dass das Telrad keine Vergrößerung besitzt und es schwieriger wird ohne Hilfssterne Objekte zufinden. Erstrecht bei hellem Stadthimmel. Mit dem 9x50 Sucher hatte ich keinerlei Probleme. Auf die Erfle Okulare würde ich verzichten, da die mitgelieferten Okulare für den Anfang völlig ausreichen und du erst mit der Zeit genau weißt, welche Ansprüche dein Okular haben sollte. Die Hyperions wären schon eine gute Idee. Als Alternative gäbe es noch die Explore Scientific 82° Okulare die zwar weniger Augenabstand haben (schlechter für Brillenträger) aber dafür mehr Gesichtsfeld. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Zudem könntest du mal hier schauen, eine schöne Ausflistung verschiedener Okulare, verschiedener Preisklassen:

Gruß, Marc

Hallo Marc, noch ein Leidensgenosse hier :D
Mit der fehlenden Vergrößerung beim Telrad hast du recht, da muss ich mich einfach noch entscheiden.
Das war auch eine meiner Überlegungen..einfach die Grundausstattung nehmen ohne teure Sets, jedoch habe ich dann nur 2 Okulare und die sind auch nicht wirklich im hohen Vergrößerungsbereich. Mit den Explore Scientific habe ich ja auch schon geliebäugelt, die wären preistechnisch aber nur drin wenn ich jetzt erst mal auf das Planetary-Set verzichte.

Hallo Kathi

mit 8" Öffnung kannst Du schon sehr viel sehen. Das ist weit mehr als ein Einsteigerset, gemessen an dem was früher finanzierbar war. Hast Du denn schon mal so ein Gerät live erlebt und selbst damit beobachtet?
Das wäre das wichtigste überhaupt - zumal Du ja wie es scheint ein gewisses Contra noch in der trägst.

Probieres es unbedingt aus. Hebe so ein Ding mal - die sind nicht so leicht ;)
Kontakte würden Dir helfen, wenn Du dort mal Probe kucken kannst. Das erleichtert die Entscheidung spürbar.
In der Sache Teleskop selbst.
Nach meiner Erfahrung kommen die Meisten eher mit Peilern als optischen Suchern zurecht. Ich empfehle einen Peiler - Baader Skysurfer III, weil der Telrad zu klobig ist und diese Schienen braucht.
Die Spiegel sind beide aus Fernost. Welcher besser ist, ist eine Lotterie.
Einen Okularauszug mit Untersetzung ist fürs Scharfstellen auf jeden Fall ein Gewinn.
Bei den Skywatchern braucht man i.d.R. Adapter um in den Fokus zu kommen. Das finde ich suboptimal, weswegen ich einen Crayford OAZ der dies nicht braucht vorziehen würde.
Mechanisch sind beide keine Wunderwerke, aber schon ab Werk meist brauchbar und mit kleinen Verbesserungen gut verwendbar.

Okulare, ist ein eigenes Thema. Final angehen kann man das auch erst wenn das Teleskop gesetzt ist.
Über die Jahre wirst Du höchstwahrscheinlich mehr Geld in Okulare investieren als dein aktuelles Budget. Eine finale Okularausstattung wird 4 stellig kosten. Die Sets von Intercon sind allesamt preiswerte Varianten mit denen man arbeiten kann.

Wenn Du Kontakte zum probieren suchst solltest Du die Gegend benennen oder hier inserieren.
So Du aus dem Rhein-Main-Gebiet bist und willst schreib mir.
CS

Hallo Antares,
Tatsächlich habe ich im Urlaub letztes Jahr so einen Dobson gesehen, ob das jetzt 6 oder 8" waren weiß ich leider nicht mehr. So einen Peiler habe ich mir noch garnicht angeschaut, das muss ich nachholen!
Da ich mittlerweile stark zum Galaxy tendiere: Das Planetary-Set bietet 4 Okulare aber auch die sind mit teilweise 58° nicht gerade weitwinklig, sodass ich bestimmt irgendwann wieder bessere wollte, habe aber schon einiges an Geld in das Set investiert. Daher bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht einfach die Grundausstattung nehmen sollte und zu gegebener Zeit z.B. ein Explore Scientific nachrüste. Oder würdest du sagen, dass ich mit dem Planetary-Set ausreichende Zeit lang gut bedient bin?
Mit dem Ausprobieren schau ich mich mal um und melde mich!



Danke für eure ausführliche Resonanz!

Liebe Grüße
Kathi
 
Hallo, noch mal hier,
Kann dir nur wärmstens raten dich ordentlich umzugucken, und lass mal alle aktuellen trends weg.
Schön wäre es wenn in deiner Gegend mal ein paar verschiedene Teleskope daständen und mal die Sache "en vivo" sehen kannst.
Letztlich war ich sehr beindruckt gewesen von einer Amerikanerin die schon seit 2 Jahrzehnten mit nur in der Zeit zwei verschiedenen 4Zoll f15 Refraktoren Planeten, Sonne und Mond hauptsächlich beobachtet. Und sie hat es nicht viel am Hut mit dem Foto, sie zeichnet! mit Bleistift und Kreide! Und sie ist nicht die einzige... .
Bei der restlichen Gesellschaft im englischsprachigen Forum ist so ziehmlich die Klappe untengeblieben, und da war noch eine andere Refraktor Benutzerin mit nem dicken APO Triplet auf einer Losmandy, und die beiden könnens in ihrem Garten vor der Haustür, weit weg von der Stadt, am zeichnen!

Das ist wahr, bis du dann schnell aus dem Peiler rausgewachsen bist, das geht unter einem Monat bei nächtlicher Beobachtungen, sag ich mal. "Antares" sagt das meines Erachtens da die Dobs auch nicht so logisch und kompakt sich bewegen, die Dinger sind gross!
Ich bin mal vor so ein 12 Zoll Eimer gestanden und fand das nicht gerade so intuitiv da was anzupeilen mit dem ganzen Gerät, da bleib ich persönlich ganz schnell bei meiner "Refraktoritis", ganz schlimme Krankheit die mit der Linsen.

Da pass mal auf, da kann ich dir praktisch nichts sagen, aber ein sehr wichtiger Punkt.
Antares könntest du mir das mal erläutern, muss da noch was rein? Dann steckt das da irgendwo raus mit dem Okular?
Das ist für was optimiert bei solchen Backfokus?
Ich glaube das wäre eine sehr wichtige Info für die Kathi, ich hab so einen Dob nicht, aber da klingelt es da bei mir!
Wäre da jemand anderst da der da vielleicht antworten könnte?
Danke im Voraus.

Mit einem freundlichen Gruß,
Martin

Nochmal vielen Dank Martin! :)
Ja ich werde mich nochmal ausführlich nach Kontakten erkundigen, auch hier im Forum.
Zu dem OAZ mit Untersetzung: da ich stark zum Galaxy tendiere, wäre das umständliche mit dem Adapter beim Skywatcher hinfällig.


Liebe Grüße
Kathi
 
Also...seit über 15 Jahren schaue ich durch einen 90er Refraktor. 1 Meter Brennweite. Auf einer GP Montierung. In meiner kleineren Stadt. Natürlich fehlt _immer_ die Öffnung. Aber ob ich in den Jahren öfter durch ein größeres geschaut hätte? Ich glaube nicht.

Dann hab ich noch ein 90er Maksutov (1,25m Brennweite). Also eigentlich das gleiche. Nur kleiner. Muss ehrlich gestehen: da schau ich _öfter_ durch. Weil...siehe oben. (edit: das 10/50er Fernglas hab ich GANZ vergessen, das ist mein Top-Spechteldings)

Und dann habe ich seit neuestem ein 8" Dobson. Hier diesen Standardskywatcher...weil...ich es endlich will. Ob ich da öfter reinschaue die nächsten 15 Jahre?

Wer weiß. Kommt aber echt drauf an..wie Du drauf sein wirst: hier gibt es Leute, die machen das so dermaßen oft und gerne, (Sven, Antares usw...) da tickt einer wie ich einfach...anders.

Um das rauszufinden...tja....


wie tickst Du?

Ich glaube...das ist es..was Du herausfinden musst. Soll heissen: ich glaube, Du musst da jetzt erstmal durch alles durch. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi
die Skywatcher Okularauszüge sind selbst am Dobson so montiert und ausgelegt, dass man vermutlich mit einer DSLR in den Fokus käme. Praxisgerecht finde ich das allerdings nicht, da mit dem Dobson normal keine Langeitforografie gemacht wird.
Und so gibt Skywatcher im Original normal mit:
- 1x 2" Verlängerung ca. 5 cm lang
- 1x Reduzierung auf 1,25 Zoll etwas kleiner
Die Maße habe ich geschätzt.
Weiterer Nachteil durch die Konstruktion ist, dass der Fangspiegel größer sein muss, da das vom Hauptspiegel kommende Lichtbündel im Moment der Umlenkung größer ist, als es wäre, würde man hier konsequent auf visuell konstruieren und den Tubus um eben jene 5 verlängern und den OAZ entsprechend entfernter vom Hauptspiegel montieren.
Bei einem f/6 Gerät machen die 5 cm 5/6 cm weniger Fangspiegelerfordernis aus, bei f/5 sind es dann 1 cm. Ist keine Welt aber es macht was aus.
CS
 
Hallo Antares,

Also das du mal ne Quickie Foto machen kannst von dem Mond kannst ne DSLR mit Klappspiegel anstecken(das zittert dann kräftig mit ner gebräuchlichen DSLR), das dann den Nachteil hat das deine (meistbenutzen!) Okulare vom Typ SWA oder Plössl nur mit Abstandshülse drangehen, ansonsten fokussierst du hinter dem "Urknall" mal so mehr oder weniger. Also macht dann die ("unsinnige") Barlow auch dann mit wie ich das sehe, die steckt dann nicht im Strahlengang.
Wie gesagt bin kein Dobsonexperte, aber sieht mir so aus das das auch tauglicher ausgelegt ist mit Binoviewers dann.
Kann hier nicht entscheiden was so hier die praktische, und unpraktische Grenze ist für einen Neuling in der Sache, der im Prinzip das Okular reinstecken will, Dob nach oben in den Zenith und ahhh!
Hoffe mal das da irgendwo von seitens des Vertreibers auch eine ordentliche Betriebsanleitung beiliegt, ansonsten bleibt FirstLight beim rauschieben am Teil und zurück am PC ob da mal jemand weiterhelfen kann.
Ich hab so die Erfahrung gemacht das bis jetzt nur Baader und iOptron ne Betriebsanleitung dazugemacht haben.
Bei vielen anderen hab ich da nur die Rechnung ausserhalb des Kartons gesehen, und das wars!
Dann konnte ich im Internet sehen was und wo equivalent ist und auch noch stimmt, bei Fehlern (Druckfehlern) in den Zahlen sind mir schon die Haare zu Berge gestanden, und eins meiner Teleskope wurde abgedreht das das auch dann hinhaut, war ein Leitrohr, macht nichts, habe keine Nachteile, aber ging nicht anders. Das Ding werde ich noch nacharbeiten und verschiedene, grosse starke Schraubhülsen im 90mm Umfang bestücken, und dann ist es gut bei mir, dann grinz ich wieder.
Ist aber nicht jedermans Sache, auch nicht zusätzliche Hülsen zum Beobachten, wäre das irgendwo ein Vorteil vielleicht um ein bischen weiter weg mit dem Körper zu bleiben bei so einem Instrument?
Wer weiss da was?
Würde das mal selber gerne wissen wie diese Dobs ausgelegt sind in Sache "bequemen" Beobachten.
Und für die Kathi wäre das auch mal ne gute Info, wie die Sach da geht!

Gruss Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Kathi,
so ein Standard 8" Dobson ist genau richtig für den Einstieg.

Lass mitgelieferte Okulare und Okularsets weg, wenn es geht.

Wie du ja selbst erkannt hast, ist bei Okularen ein grosser Sehwinkel wichtig, damit das FOV (Field of View, Sehfeld) möglichst groß ist.

Schau nach einem guten Übersichtsokular (~30-40mm) mit möglichst großem Sehwinkel (>60°).
Dann noch eines mit einer mittleren Brennweite (~15-20mm) auch wieder mit großem Sehwinkel.
Dann vielleicht optional noch ein höher vergrösserendes mit ~7-12mm.

Unbedingt einen Peilsucher oder Telrad benutzen.
Dadurch kannst du das Kartenbild direkt auf den Himmel umsetzen/projizieren.
Ist extrem anschaulich.

Gruß
Peter
 
So jetzt hab ich mal hier eine Frage, zu den ganzen Thema der Dobs in der Grössenordnung.
Beobachtet man damit bequem auf einem Stuhl, oder muss mann da viel die Beine spreitzen, über das Dob kriechen(bitte nicht fallen oder zu stark stubsen dann ist das Objekt wieder weg).
Wie ist das bei so einem Gerät?
Bin nur mal vor so einem 12er davorgestanden, und sehr Lichtstark! Hoho! Ein anderer hatte da ein 16er Gitter, und der hatte das recht umarmt, was sehr sportiv aussah. Hatte noch sein Phone da auch angeklemmt mit ner App, der hat das so sich einfacher gemacht mit dem peilen.

Aber wo ist der Stuhl?
Ne das war nicht so meine sache, speziell oben am Zentih, wo es sich am meisten lohnt für was das Gerät gedacht ist, DeepSky.
Ich bin so ziehmlich faul und entspannt, und werf mir auch mal mein schwarzes dünnes Tuch um die Birne.
Mag immer oben gucken, direkt weniger Atmosphäre und sieht wenn alles stimmt mit der Luft in einem ~30º Radius echt gut aus.
Mag ein bischen länger am Okular bleiben, dafür habe ich die Summe ausgegeben für die meinen.
Ich weiss, ich habe sehr viele Fragen hier, hab kein Dob, ich sitzt unten am Rohr, das war für mich am Anfang klar, und darum habe ich mir auch ein grosses Stativ zugelegt. Ich sitz dann sehr bequem bis 4 oder 5Uhr morgens.
Und habe Platz für meine Beine mit dem 46zigern.

Gruss, Martin
 
wie tickst Du?
Ich glaube...das ist es..was Du herausfinden musst. Soll heissen: ich glaube, Du musst da jetzt erstmal durch alles durch. :)
Hallo Ollie, Das befürchte ich auch, man wird nie den perfekten Kauf machen. Aber ohne Fehler lernt man ja auch nichts! :)

Lass mitgelieferte Okulare und Okularsets weg, wenn es geht.
Wie du ja selbst erkannt hast, ist bei Okularen ein grosser Sehwinkel wichtig, damit das FOV (Field of View, Sehfeld) möglichst groß ist.
Schau nach einem guten Übersichtsokular (~30-40mm) mit möglichst großem Sehwinkel (>60°).
Dann noch eines mit einer mittleren Brennweite (~15-20mm) auch wieder mit großem Sehwinkel.
Dann vielleicht optional noch ein höher vergrösserendes mit ~7-12mm.
Hallo Peter, danke für deine klare Ansage. Hast du konkrete Vorschläge für Okulare, die du empfehlen kannst? Das Okular Typ Erfle 30mm mit 65°, das bei ICS zum Galaxy auswählbar ist würde den Kriterien als Übersichtsokular ja entsprechen. Oder sollte es eher noch weitwinkliger sein, wie z.B. hier:
- Teleskop-Express: TS-Optics 32 mm 2" - 70° Weitwinkelokular
- APM 30mm 2" Okular 80°
Und noch eine Frage: Kommt es zu irgendwelchen Problemen, wenn ich dann Okulare von verschiedenen Herstellern hätte?

Liebe Grüße
Kathi
 
Hi Martin @Pitufito ,

man merkt schon, du bist ein eingefleischter Refraktorist.

Ich hatte am Anfang vor einigen Jahrzehnten auch einen Refraktor, das war für mich "das" Teleskop.

Dann bemerkte ich, dass man um die t'ollen DSOs zu sehen, nur eines braucht: Viel Öffnung.
Es geht eigentlich bei der visuellen Astronomie nur um Lichtsammeln und nicht Vergrössern.
Zum Glück kamen dann die Dobsons auf, die genau das bieten für relativ wenig Geld.
Deswegen habe ich jetzt 3 Dobsons 6", 12" und wird gerade geliefert 20".

Ich habe dann auch herausgefunden , dass die Dobsons (für mich) auch beim Beobachten viel praktischer sind.
Man braucht keine hoch aufbauende Montierung, sondern die sind schön praktisch tief auf dem Boden und oben guckt man seitlich hinein.

Ich beobachte möglichst im Sitzen.
Der Tischdobson steht einfach auf einem Tischchen und man setzt sich daneben und schaut rein.
Der 12" steht auf dem Boden und wenn man nicht zu sehr ins Zenit geht, kann man auch einfach daneben sitzen.
Im Zenit wird's aber schon ein bischen höher, deswegen habe ich so einen Bügelstuhl, der geht relativ weit hoch und ist einstellbar.

Spannend wird es jetzt mit dem baldigen 20". Da weiss ich noch nicht wie ich das handhabe.
Das muss ich dann ausprobieren.

Entweder ein sehr hoher Stuhl oder eine kleine Arbeitsbühne vom Baumarkt.
Mal schauen.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter, danke für deine klare Ansage. Hast du konkrete Vorschläge für Okulare, die du empfehlen kannst? Das Okular Typ Erfle 30mm mit 65°, das bei ICS zum Galaxy auswählbar ist würde den Kriterien als Übersichtsokular ja entsprechen. Oder sollte es eher noch weitwinkliger sein, wie z.B. hier:
- Teleskop-Express: TS-Optics 32 mm 2" - 70° Weitwinkelokular
- APM 30mm 2" Okular 80°
Und noch eine Frage: Kommt es zu irgendwelchen Problemen, wenn ich dann Okulare von verschiedenen Herstellern hätte?

Liebe Grüße
Kathi
Das Übersichtsokular ist erstmal das wichtigste und sollte doch schon ganz gut sein, wenn du es nicht nach einem Jahr wieder verkaufen willst. ;)
Teurer ist wahrscheinlich auch besser (zumindestens bei den bekannten Astroshops).
Und wie gesagt mehr Weitwinkel ist eigentlich auch besser.
Eigentlich deswegen, weil es gibt Grenzen ab der individuell verschieden, das Weitwinkel nicht mehr so viel bringt und ausserdem kann es Abbildungsfehler am äussersten Rand geben.

Aus deiner Liste würde ich das APM nehmen. Weil satte 80°.

Etwas teureres, aber nicht so viel Weitwinkel, wahrscheinlich bessere Qualität:

Aber ich bin kein Okular Experte. Habe nicht so viel zum Vergleich.
Da musst du dich durchkämpfen. Ist viel schwieriger wie der Kauf des Standard Dobsons. ;)
Wenn Geld keine Rolle spielt, nimm TeleVue oder Pentax.

Verschiedene Hersteller sind überhaupt kein Problem.

Gruß
Peter
 
Hi Peter,
Ja das ist doch was, ein zwanziger, irrsinnige Lichtkanone!:y:
Für mich wäre das schon ein bischen gross, Lichtstärke muss beeindruckend sein.
Im Verhältniss zu 4Zoll Refraktoren haben die ab den 8Zoll die Geräte einiges mehr an Magnituden visuell.
Aber die Sach dachte ich mir mit nem 6er Astrograph auf den fotografischen Wege, der allein nicht so gross und schwer ist.
Aber trotzdem Kompliment, sehr gute Wahl. Würd mal gern mit nem 3Zoller Weitwinkel da durchgucken, das muss der Wahnsinn sein!
Weisst nicht zufälliger Weise wie das mit dem Geräten oben von der Kathi aussieht zwecks der Verlängerungshülse für was das eigentlich gut ist?
Vorteil oder Nicht?
Gruss, Martin
 
Das Übersichtsokular ist erstmal das wichtigste und sollte doch schon ganz gut sein
Hallo Peter, da müsste ich als Einsteiger auch einmal nachhaken, da das auch die vorherschende Meinung vieler ist.
Ich beobachte schon länger mit Standard 25 mm + 9mm Plösseln.
Stand jetzt würde ich mir erst Okulare mit Brennweiten zwischen 5 - 15mm zueignen da mir dies viel mehr zusagen würde. Was ist denn das tolle an einem riesen Weitwinkelokular? Klar mehr Gesichtfeld, aber sobald ich ein Objekt gefunden habe was mit dem 25mm auch prima geht (nehmen wir mal offene Sternhaufen raus) schraube ich direkt die höhreren Vergrößerungen drauf. Und da kommt das eher schwache 9mm natürlich an die Grenzen.
Gruß, Marc
 
Hi Kathi,
Und noch eine Frage: Kommt es zu irgendwelchen Problemen, wenn ich dann Okulare von verschiedenen Herstellern hätte?
Probleme nicht wirklich, aber ein kleiner Vorteil wäre eine homofokale (auch parfokal genannt) Okularserie eines Herstellers zu nehmen. Damit braucht man nach dem Okularwechsel kaum nachfokusieren.
Meist werden aber wichtigere Vorteile eines bestimmten Okulars das in den Hintergrund treten lassen.
Grüße
 
Hallo Peter, da müsste ich als Einsteiger auch einmal nachhaken, da das auch die vorherschende Meinung vieler ist.
Ich beobachte schon länger mit Standard 25 mm + 9mm Plösseln.
Stand jetzt würde ich mir erst Okulare mit Brennweiten zwischen 5 - 15mm zueignen da mir dies viel mehr zusagen würde. Was ist denn das tolle an einem riesen Weitwinkelokular? Klar mehr Gesichtfeld, aber sobald ich ein Objekt gefunden habe was mit dem 25mm auch prima geht (nehmen wir mal offene Sternhaufen raus) schraube ich direkt die höhreren Vergrößerungen drauf. Und da kommt das eher schwache 9mm natürlich an die Grenzen.
Gruß, Marc
Ich glaube genau hier fangen die eigenen Vorlieben an. ;)
Und es hängt auch sehr stark davon ab was man beobachtet.

Das "gemeine" Übersichtsokular ist halt dazu da, wie du ja auch geschrieben hast, dass man nach Peilsucherzentrierung ein möglichst grosses Feld überblicken kann in dem dann hoffentlich das gewünschte Objekt direkt schon sichtbar ist.

Falls das Objekt auch sehr lichtschwach ist (das ist bei DSOs praktisch immer der Fall ;) ), bietet das Übersichtsokular auch die grösste Helligkeit. Wenn's also da nicht sichtbar ist, ist es erst recht in höheren Vergrösserungen nicht.

Ach, nur die vorsichtige Nachfrage: hast du schon einmal durch ein sehr gutes Weitwinkel Okular geschaut?

Gruß
Peter

Noch ein Link:
 
Bei mir bei den Okularen hab da drei Prinzipale, und je nach was ich sehen möchte stecke ich das eine oder andere rein. Bei mir gabs Zeiten da beobachtete ich fast nur mit dem 21er 100Grader. Diesen Sommer hab ich schon viel beobachtet mit dem 38er 70º, kommt auf das Rohr an. Dazu habe ich noch den 9er 100Grad, der ist auch regelmäßig dabei. Mein 5.5er 1.25" ist fast nur für die Sonne, wenns da hinhaut.
Statistisch gesehen muss ich zugeben das 21er das Meistbenutzte ist, und kommt gleich danach das 9er.

Probleme nicht wirklich, aber ein kleiner Vorteil wäre eine homofokale (auch parfokal genannt) Okularserie eines Herstellers zu nehmen. Damit braucht man nach dem Okularwechsel kaum nachfokusieren.
Sobald die Okulare die selben Steckhülsenmase haben sollte das so sein. Muss aber nicht so sein, ich hab da noch so zwei mit unterschiedlichen und da ist ne gute mehr als halbe Umdrehung dazwischen, und der Hersteller sagt "Homofokal"
Ich glaube "Homofokal" gibts nur bei Televue! Auch die Dioptrien der Brillenträger haben da auch was zu sagen in diesem Falle.
Nachfokussieren ist keine riesen Arbeit. Dafür hat man auch diese Räder, MIT 10/1 Untersetzung bitte, das ist viel bequemer so, macht man mit links.
Ja Kathi mit dem 30ern hast du da eine ~40 fache Vergrösserung, bei ~5mm Austrittspupille und bei allen ungefähr so um die 2 Grad FOV Field Of View.
Ein 20er 100Grader wäre fast noch besser um die sach näher ranzuholen bei deinem Dob, das sind 1.7ºFOV bei 3.4mmAP AugenPupille im Okular bei 60x facher Vergrösserung, das ist was so der Anfänger mehr dann mag.
Je kleiner das FOV wird desto schneller fangen dann die Sterne durchzulaufen. Beim 20er sind das so bei ~1.7º 6min 40sec.
Bei einem 9mm 100Grader sind das 3Minuten bei~0.7º FOV, 1,5mmAP und 133x facher Vergrösserung, jetzt wirds schon echt gross!
Also das APM 30mm 80º sind 5mm AP, 40x, 2ºFOV, 8 min Transit bei deinem Dob.

Möchtest du spezifisch eins wissen, sag mir welches, ich hab da so nen programm auf meinem phone. Da kann ich dir das sagen.

Gruss, Martin
 
Hallo zusammen
wer meint den hier das es den Perfekten kauf gibt ?? der liegt voll daneben.. ich machte die Erfahrung und am Schluss hab ich fast das drei fache ausgegeben nur für die EQ Montierung und Stativ.

kleiner tipp an alle die hier auf diesem Tweed sind, von mir: Kauft das Teleskop einmal und das richtige für Beobachtungen oder nur für das Fotografieren = für Beides sollte die Eq Montierung mehr tragen können und auch eure Wünsche erfühlen...

Die Celestron Nexstar war super für die Beobachtung leider aber für meine Fotografische Wünsche und vorhaben ungeeignet. ( Profilbild )

meine Okulare sind Hyperion 8/10/36 mm und ein das dabei beim C8EHD / 40 mm das 13 hab ich noch aber nicht im einsatz.

grüsst *entfernt*
 
Erfle 32mm 70º: 5.3mm AP, 1.8º FOV,7min22sec.
Plössl 32mm 50º: 5.3mm AP, 1.3º FOV, 5min16sec
Plössl 9mm 50º: 1.5mm AP, 0.37º FOV, 1min30sec.
Ich glaube bei den Plössl ist es sehr einfach su sehen wie viel schneller das dan durchgeht.
Meines Erachtens nicht so einfach anzupeilen.
Alles für de Dob 203mm/1200mm angegeben.
Gruss Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Und noch ne Sach, Beobachten bei mir geht auf der Azimuthalen Montierung, für Foto und Sonne beobachten ziehe ich die Automatische vor. Das es da nicht noch was dann gibt hier.
Die Azimuthale ist ratz-fatz aufgestellt, minimal mit der wasserwaage und Gerät dranhängen, los gehts. Brauch da kein Strom weder Computer. Ne rote Stirnlampe und meine Sachn, und beobachten angesagt.
Gruss, Martin
 
Das Übersichtsokular ist erstmal das wichtigste und sollte doch schon ganz gut sein, wenn du es nicht nach einem Jahr wieder verkaufen willst. ;)
Teurer ist wahrscheinlich auch besser (zumindestens bei den bekannten Astroshops).
Und wie gesagt mehr Weitwinkel ist eigentlich auch besser.
Eigentlich deswegen, weil es gibt Grenzen ab der individuell verschieden, das Weitwinkel nicht mehr so viel bringt und ausserdem kann es Abbildungsfehler am äussersten Rand geben.

Aus deiner Liste würde ich das APM nehmen. Weil satte 80°.

Etwas teureres, aber nicht so viel Weitwinkel, wahrscheinlich bessere Qualität:

Aber ich bin kein Okular Experte. Habe nicht so viel zum Vergleich.
Da musst du dich durchkämpfen. Ist viel schwieriger wie der Kauf des Standard Dobsons. ;)
Wenn Geld keine Rolle spielt, nimm TeleVue oder Pentax.

Verschiedene Hersteller sind überhaupt kein Problem.

Gruß
Peter
Danke Peter für deine Einschätzung. Ich werde sie mir zu gegebener Zeit nochmal genauer anschauen, die sehen auf jedenfall sehr gut aus. Durch den individuellen Aspekt bei den Okularen steige ich jetz erst mal kostengünstig ein und kaufe dann nach und nach.
Möchtest du spezifisch eins wissen, sag mir welches, ich hab da so nen programm auf meinem phone. Da kann ich dir das sagen.
Ich starte jetzt erst mal mit den Beipackokularen und sobald ich mir bessere kaufen möchte, komme ich gerne darauf zurück. Vielen Dank Martin :)
Hi Kathi,

Probleme nicht wirklich, aber ein kleiner Vorteil wäre eine homofokale (auch parfokal genannt) Okularserie eines Herstellers zu nehmen. Damit braucht man nach dem Okularwechsel kaum nachfokusieren.
Meist werden aber wichtigere Vorteile eines bestimmten Okulars das in den Hintergrund treten lassen.
Grüße
Vielen Dank Simon, dann kann ich das jetzt auch besser einschätzen :y:


Könnt ihr mir vielleicht noch sagen, ob so eine Stirnlampe geeignet ist zum lesen? Die besitze ich bereits und müsste dann nicht zusätzlich eine kaufen: https://www.amazon.de/Petzl-E-Lite-E02-P3/dp/B008AUBOTS
Kann man sich eine evtl. selber bauen oder die LED's austauschen?

Und wie sieht das aus, wenn ich beispielsweise ein teures Okular für mich testen möchte, kann ich es online bestellen und dann testen und evtl. zurückschicken oder sind die Shops da bei der Rückgabe etwas kritisch? Teleskoptreffen oder der Besuch einer Sternwarte sind ja gerade nicht möglich.


Liebe Grüße
Kathi
 
Könnt ihr mir vielleicht noch sagen, ob so eine Stirnlampe geeignet ist zum lesen? Die besitze ich bereits und müsste dann nicht zusätzlich eine kaufen: https://www.amazon.de/Petzl-E-Lite-E02-P3/dp/B008AUBOTS
Kann man sich eine evtl. selber bauen oder die LED's austauschen?
Ja die geht doch, die hat rotes Licht, im Zweifelsfalle da der Schalter bei weiß anfängt mach was rotes transparentes Plastikfolie da drüber. Mach das immer so das man das zurück machen kann auf den Originalen Zustand.
Nein LED´s kann man das heutzutage nur extrem schwer machen, früher war so möglich, heute aber denke nicht.
Ich hab mir die geholt:
Na aber gut du hast eine, ja schon.
Die meine fängt direkt bei rot an auf der plus taste, sollte es in Deutschland auch geben. Meine Wahl wäre auch nicht so toll für dich da sie was klotziger ist. Ist auch wieder aufladbar.
Es gibt auch viele andere Sachen, Petzl stand früher bei mir auf Qualität.
Das mit dem probieren und wieder umtauschen das mögen die wenigsten Händler, und jetzt zu Coronazeiten wird das noch schlimmer sein.
Guck dich mal nach einen Teleskopsimulator im Net, da wirds schon was geben.
Persönlicher tip: Geh nicht an die riesen Vergrößerungen dran, dein Dob hantiert sich am besten bei kleineren und mittleren Vergrößerungen. Die Stärke deines Gerätes ist in der Lichtstärke, großen Spiegel unten im Rohr!
Was ich so machen würde mit so nem Gerät hauptsächlich sind 40x und 80 bis 100 um den dreh. Den rest dan für übermorgen. Denk auch mal ans justieren der Optik, das wird gleich das erste sein was du sicherlich machen musst, wenn das Gerät an deiner Treppe ankommt.
Das beste wäre wenn da dir mal einer helfen könnte am Start, in deiner Nähe, und dir das erklärt. Das ist nicht schwer, muss aber beim ersten mal gelernt werden. Hinweise im Internet gibt es viele.
Spiegelchen werden am besten tagsüber justiert. Braucht man ein JustierOkular, und ein Laser optional.
Mein allererstes 2Zoll Justierokular habe ich mir selbst gemacht, aus 50mm Schwimmbadrohr noch mit nem Deckel und dann wurde gebohrt in der Mitte. Angemalt und ein weissen Ring reingeklebt. Jetzt hab ich was besseres mir geholt, nach einiger Zeit wo ich meine Scopes "zerpfückt habe".
Ich mach Justierungen am RC was ein bischen mehr Acht braucht, bin aber ausgeschlossen dir helfen zu können, bin sehr weit weg.
Für die hohen Vergrösserungen bis maxi des maxis 200x, das ist das limit unserer Erdatmosphäre, muss so ein Gerät tadellos justiert sein. Und ein Dob von Hand nachgeführt kommt sehr schnell an seine Grenzen. Das Gerät zu führen braucht auch seine Praxis.
Das schönste und gängigste sind die kleinen bis mittleren Vergrösserungen. Und ich würde da mal bei 100x am Anfang mal ne Grenze setzten.
Andere könnten dir da Sicher was noch besser dazu sagen.

Mit einem freundlichen Gruss,
Martin
 
Hallo Freunde

Und so gibt Skywatcher im Original normal mit:
- 1x 2" Verlängerung ca. 5 cm lang
- 1x Reduzierung auf 1,25 Zoll etwas kleiner
Hier muß man einiges richtig stellen. Die Okularaufnahmen in 2" und 1 1/4" sind bei Skywachter als Einsätze ausgeführt die mit "Ringschwalbe" an den Okularauszug adaptiert werden. Wechselt man von 2- auf 1 1/4" -Okulare so muß hier auch der jeweilige Adapter gewechselt werden. Den Wechsel kann man sich hier allerdings sparen in dem man einen ganz normalen Reduziereinsatz wie bei Zenitspiegeln oder dem GSO-Auszug in den 2"-Einsatz steckt. Der 2"Einsatz bleibt dann immer am Okularauszug. Das ist dann etwas komfortabler.
Die Fokallage passt damit beim Skywachter in der Regel. Bei GSO wird bisweilen eine Verlängerung benötigt weil bei einigen Okularen der Fokusierweg nicht mehr ganz ausreicht. Den Okularauszug am GSO bekommt man gegen Aufpreis mit Feinverstellung (die man nicht unbedingt braucht, das ist Geschmacksache). Dafür ist beim Skywatcher der Auszug besser geführt/stabiler. Die Bildebene liegt beim Skywacher etwas niedriger über dem Tubus daher ist hier der Fangspiegel auf keinen Fall größer als beim GSO, eher kleiner (47MM ?)
Zum Übersichtsokular:
Die Übersichtsokulare mit 30-32MM sind eher was für F5-Optiken. Bei F6-Optiken, wie dieser Dobson, darf es schon eher ein 38er 70°-Weitwinkelokular (Feldblende 46MM!) sein. Das bringt bei eine Austrittspupille von 6,3MM das maximal mögliche Gesichtsfeld von 2,2 Grad. Sollte dabei einmal der Himmelshintergrund zu hell sein so kann man mit einem milden Grau-/ Neutralfilter, doppelten Polfilter oder UHC-Filter die Lichtfülle abmildern. Eine Dämpfung der Lichtfülle ist auch bei der Mondbeobachtung bei mehr als 2-3MM Austrittspupille anzuraten.

Gruß Peter
 
Na das ist doch mal was mehr an Information, so gehört sich das.
Wie ich schon am Anfang sage bin kein Dob Spezialist. Ich bin mit der Refraktoritis schon seit Kindheit geplackt.
Ich hab selber das 38er 70º, und das ist ein Trümmer, interessant wäre zu hören ob die Korrektur zusammenpasst mit diesem Dob. Ich hab da null Ahnung.
Selber sehe ich bei meinem RC(f9er) mit diesem Okular 60% des Bildes sauber, der Rest dan halt nicht mehr.
Komischerweise hab ich auch mal probiert die Spiegel beim RC was wenig näher zu machen wo die Korrektur dann besser stimmt auf diesem Niveaux, aber dann bei höheren Vergrösserungen die Sach offentsichtlich schlechter wird.
Ich hab mal versucht das am Jupiter zu Vergleichen und am Double Double Lira Epsilon und ging wieder zurück auf normal Position. Dähmlicherweise habe keine Fotos gemacht um dann später die genaue Brennweite zu ermittlen über Astrometrie.
Im Moment steht er wieder auf 1389mm, das kleine RC, mit Korrektor geht der dann runter auf dem Herstellerwert.

Gruss, Martin
 
Tja....
Bei 38er Okularen gibt es leider solche und solche. man muß hier das richtige Fabrikat finden! Auch wenn die Dinger manchmal äußerlich völlig gleich aussehen gibt es da von Label zu Label bisweilen krasse Unterschiede!

Gruß Peter
 
Na wie sagt man so schön im Englischen,
You get what you pay for.
Wenn das Ding dann einmal richtig staubig drin ist wirds dann mal aufgemacht, und dann sehe ich weiter. Bei der Montage im Fernost wird sehr sehr schnell gearbeitet, und einiges kann da schief gehen...., locker, zu stark angepresst u.s.w. .
Meistens zu stark angepresst, und liegt für ewig und drei Tage auf dem Tisch als Staubfänger.
Gruss Martin
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben