Teleskop+Okulare für Einsteiger

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Hier muß man einiges richtig stellen. Die Okularaufnahmen in 2" und 1 1/4" sind bei Skywachter als Einsätze ausgeführt die mit "Ringschwalbe" an den Okularauszug adaptiert werden.

Hi Peter,
da gibt es nichts richtig zu stellen.
Das was Du Einsätze nennst, sind letztlich von der Funktion nichts anderes als Verlängerungshülsen.
Wäre das Teleskop konsequent visuell gebaut, bräuchte man dies nicht, sondern lediglich, wie bei anderen OAZ auch, eine 1,25 Reduzierung mit idealerweise minimalem Lichtweg. Wären die Geräte so gebaut könnte der FS wie beschrieben kleiner sein.
Recht hast Du mit der realen FS Größe. Da ist der Skywatcher lt Bewerbuung mit einem 3mm kleineren FS ausgestattet.

Die 2" Hülse bei Skywatcher ist hier zu sehen - http://www.deepsky-brothers.de/Bilder/G%FCntherMootz/G3.jpg
Wie es bei GSO /Galaxy aussieht, sieht man hier schön im Vergleich.

Diese alten Auszüge haben normal passenden Fokus fürs visuelle. Ich brauchte kein Verlängerung.
Das ist bei den neuen Crayfords wie dem hier Teleskop-Express: GSO Dobson Teleskop 200C - Öffnung 8 Zoll mit hochwertigem Crayford Auszug mWn auch nicht anderes.
CS
 
Hallo Antares

Dann schau mal bei Deinem dritten Link unter Lieferumfang:
♦ GSO Dobson Teleskop
♦ Rockerbox - azimutale Montierung
♦ Lüfter mit Batteriehalter
♦ 8x50 Sucher mit achromatischer Optik
♦ 25 mm 1,25" Super Plössl Okular
♦ 2"-Verlängerungshülse, 35 mm lang
♦ Deutsche Justieranleitung und Aufbauanleitung

Wozu mag da nur die Verlängerungshülse beiliegen oder soll das Reduziereinsatz heißen? Gibt es bei GSO etwa solche und solche? Bei diesen Geräten hat schon mehr als ein Neuling geklagt: Ich bekomme kein scharfes Bild, was mache ich falsch? Dann kommt immer die Gegenfrage: liegt eine Verlängerung dabei?

Ich habe noch ein ganz altes Galaxy, da war noch ein 1 1/4"-Auszug dran.

Gruß Peter
 
Was bedeutet das nun konkret für mich und meine Entscheidung? Ist das eine besser als das andere oder unterscheiden sich die beiden in dieser Hinsicht doch nicht?

Ich bin etwas verwirrt!


Liebe Grüße
Kathi
 
Meine Entscheidung für den Skywatcher 200/1200 war, dass er einen Pyrexspiegel hat. Der GSO Pendant scheint einen Hauch bessere (wenn man das sagen kann) Anbauteile zu haben aber keinen Pyresspiegel. Beide kosten mit Versand um die 400 Euro.
Ich mag auch die Steckschraube des Skywatcher lieber, als diese Federlösung. Ist aber egal. Ich denke beide sind sehr gut.
 
Meine Entscheidung für den Skywatcher 200/1200 war, dass er einen Pyrexspiegel hat. Der GSO Pendant scheint einen Hauch bessere (wenn man das sagen kann) Anbauteile zu haben aber keinen Pyresspiegel. Beide kosten mit Versand um die 400 Euro.
Ich mag auch die Steckschraube des Skywatcher lieber, als diese Federlösung. Ist aber egal. Ich denke beide sind sehr gut.
Bietet Pyrex bis auf die schnellere Temperaturanpassung weitere Vorteile? Wie ist die Abbildungsqualität? Da ich zu Hause das Teleskop vor einer Beobachtungsnacht einfach frühzeitig rausstellen könnte, wäre die Abkühlung kein Problem.
 
Was bedeutet das nun konkret für mich und meine Entscheidung? Ist das eine besser als das andere oder unterscheiden sich die beiden in dieser Hinsicht doch nicht?

Ich bin etwas verwirrt!


Liebe Grüße
Kathi
Mach's dir nicht zu schwer.
Bei der Einsteigerklasse ist es wahrscheinlich egal welches du nimmst. ;)

Die sind sehr ähnlich. Nimm das, das dir spontan besser gefällt (und das überhaupt lieferbar ist). ;)

Gruß
Peter
 
Bietet Pyrex bis auf die schnellere Temperaturanpassung weitere Vorteile? Wie ist die Abbildungsqualität? Da ich zu Hause das Teleskop vor einer Beobachtungsnacht einfach frühzeitig rausstellen könnte, wäre die Abkühlung kein Problem.

Glaube nicht. Aber man sieht an den Kleinigkeiten, wie die Preispolitik aussieht: der eine hat Pyrex und keinen Lüfter. Der anderen BK7 und Lüfter. Beide kosten eigentlich das Gleiche.

Lass Dich nicht Kirre machen.
 
Ich möchte nun mal eine wohlüberlegte Entscheidung treffen, da es für mich auch viel Geld ist. :)Und Bauchgefühl und Gefallen können öfter mal täuschen.:D
Beide Modelle sind lieferbar. Mich hat das mit dem Okularauszug/Verlängerungshülse nur stutzig gemacht und ich weiß immer noch nicht ob es bei irgendeinem Modell besser/schlechter ist.
Und zum Pyrex habe ich auch hier gelesen: Eigenschaften von Pyrex und anderen Spiegelträgern | Spiegelsorten | Optik | Beratung | Intercon Spacetec - Alles für die Astronomie
Neben der Temperaturanpassung soll auch die Abbildungsqualität etwas besser sein.
Den Skywatcher gibts in 2 Varianten, einmal mit BK7 und mit Pyrex glaube ich.

Liebe Grüße
Kathi
 
Ich möchte nun mal eine wohlüberlegte Entscheidung treffen, da es für mich auch viel Geld ist. .... Mich hat das mit dem Okularauszug/Verlängerungshülse nur stutzig gemacht und ich weiß immer noch nicht ob es bei irgendeinem Modell besser/schlechter ist.
Und zum Pyrex habe ich auch hier gelesen: Eigenschaften von Pyrex und anderen Spiegelträgern | Spiegelsorten | Optik | Beratung | Intercon Spacetec - Alles für die Astronomie
Neben der Temperaturanpassung soll auch die Abbildungsqualität etwas besser sein.
Den Skywatcher gibts in 2 Varianten, einmal mit BK7 und mit Pyrex glaube ich.

Nachvollziehbar ;-)

Also ich komme mit der Skywatchervariante des Auszugs klar. Pyrex ist für mich bei Spiegeln irgendwie Standard. Wundert mich eigentlich, dass es heute noch das klassische BK7 gibt, wenn man sich so anschaut was sich alles so bei dem Thema über die Jahre an anderer Stelle als Standard etabliert hat (z.B. 8" Newtons! ;-), erinnere mich noch gut an den ED-Hype oder die APO-über-alles-Diskussionen. Ich glaube, die gibt es aber immer noch).

Was ich gerade am Dobson so schön finde, ist dass man doch so viel selbst verbessern kann wenn man will und dass - egal welcher - alle schon ab Werk ordentlich funktionieren.

Ich erinnere mich noch lebendig an die Diskussionen z.B. über die damals neue EQ6 vor vielen Jahren: da wurde zerlegt, Rädchen ausgetauscht, Fett optimiert, Stromversorgung und Gleichlauf überarbeitet. Der Wahnsinn.

Und hier: was fällt mir spontan zum 8" Dobson ein: andere Rockerbox aus wetterbeständigem Holz. Ordentliche griffige Stellschrauben für die Kollimation. Handgriffe und Gewichtsstange am Tubus. Ich denke, das ist ausreichend praxisnah.
 

nochmal was zu "Pyrex". Ist glaube ich besser, als die Oldschoolseite von IS (die gabs glaube ich vor 15 Jahren schon genauso...;-))

Fehlt nur noch "die besondere Zutat"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Antares

Dann schau mal bei Deinem dritten Link unter Lieferumfang:

♦ 2"-Verlängerungshülse, 35 mm lang
Gruß Peter
Hi Peter,
das war mir nicht bekannt und fiel mir auch in der Praxis bei anderen nicht auf. Ich selbst habe inzwischen keine Galaxy/GSO Newton mehr.
Dann hattest Du Recht.

@ Kathi, dann haben beide Verlängerungen und keines ist visuell optimiert gebaut. Aber natürlich direkt und auch mit Freude nutzbar.
HIer habe ich endlich ein Bild der Skywatcher Adapter gefunden: 2'' SkyWatcher Crayford-Okularauszug mit Microfokus | Intercon Spacetec - Alles für die Astronomie
CS
 
Danke nochmal an alle für eure Einschätzungen!

@ Kathi, dann haben beide Verlängerungen und keines ist visuell optimiert gebaut. Aber natürlich direkt und auch mit Freude nutzbar.
Das ist doch das Wichtigste! :)

Nach den obenstehenden Beiträgen und telefonischer Beratung tendiere ich jetzt wohl doch zum Skywatcher. Dann würde der Mikrofokus wegfallen, jedoch hätte ich mit dem Pyrex das bessere Spiegelmaterial.


Liebe Grüße
Kathi
 
Hi Kathi
zum Thema Pyrex:
Pyrex hat nur einen geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten. Einfach gesagt, das Glas verändert seine Form und damit die Parabel des Parabolspiegels weniger. Somit werden hohe Vergrößerungen prinzipiell früher verwendbar. Ein 8Zöller ist eigentlich recht schnell ausgekühlt, so dass dieser Effekt wirklich nur spürbar wird, wenn man das Gerät z.B. aus der 22 Grad warmen Wohnung in den Garten im Winter bei -20 Grad stellt. Dann kann die Temperaturanpassung auch mal weit über ne Stunde dauern.

Die Abbildungsqualität ist vom Glassubstrat m.E. weniger betroffen. Celestron, gehört ja auch zu Synta wie Skywatcher und ist eher die preislich gehobenere Marke im Konzern, bietet seit Jahrzehnten in den Newton Floatglas an, die teilweise hervorragend abbilden.
Wie gut die Spiegel am Ende wirklich sind ist in dem Preisbereich immer noch eine Lotterie. Zu Gute halten muss man aber, dass die Gurkenquote bei weitem nicht mehr so groß zu sein scheint, wie sie es vor 20 Jahren war.
CS
 
Also ich würde mir auf jedem Fall ein Fokussierer holen MIT 10/1 Untersetzung.
Hab hier zu Hause hier 2 Crayfords, einer ohne und der andere mit, und am meisten nervt mich der OHNE.
Und du wirst ein f6 Gerät haben, der Schärfenbereich hat da so bei meinen anzutreffenden Rechnungen 93.79μm.
Auf meinem f5.5 sind das mal 82.84μm, beim anderen scope f9 0.22mm, und noch anderem scope f11 0.32mm Bereich wo das dann scharf ist.
Also sorry, sag mir keiner reicht der normale. Für mich bringt er mich an die Gedultsprobe speziell bei schwereren Sachen wo die Schraube ein bissl was angezogen wird.

Gruss, Martin
 
Doch, klappt bei mir (auch ohne Berechnung). ;)

Ist halt eine subjektive Sache. Ich komme bei f6 damit zurecht. Klar Mikro-Fokussierung hat was.
Mal schauen wie es demnächst bei f4 aussieht.

Bei mir wäre das Subjektive den "doofen" Sucher sofort gegen einen Peil- oder Telrad-Sucher auszutauschen oder zu ergänzen. ;)

Gruss
Peter
 
Für mich ganz einfach, f4 MIT Untersetzung da hast du noch weniger Toleranz. Und jetzt wirds auch für dich interessant mit den Okularen bei f4, bei diesen ja starken Öffnungen muss man aufpassen mit den Okularen, da gehen nicht alle mehr so gut.
Hoffe das du da was passendes hast!
Was nennts du "doofen"Sucher, sorry nicht verstanden hier. Die 8x50 oder 60er Teile, geradesichtig die sind richtig "doof". Das ist die Hals-Nacken Acrobatie am Teleskop.
Darum sag ich immer abgewinkelte, da geht das wunderbar.
Ein 38mm 70º macht mir keinen Sinn mit 6.35mm AP in der nähe Frankfurts.
Bei mir 120km höher fahren ins nowhere im Alentejo im süden Portugal unter Bortel 1,5 - 2, da schon! Hier bei mir in der Stadt, Bortel 5.6, ist das NIX.

Gruss, Martin
 
@AstroPZ, da dein 20" Dob am kommen ist rate ich einfach mal hier bei dem Preis das du da eine kleine Sammlung von Televues hast, oder equivalent die spezifisch bei solchen Öffnungsverhältnissen passen.
Aus dem Plössl Alter bist du da schon lange raus.
Kann mir nur sehr schwer vorstellen das ein 20" Besitzer ein oftgenanntes "Gürkchen" in den Okularsauszug steckt.
Bei mir wäre es da Zeit beim 3Zoll Format nachzugucken.
Und wenn ich noch jung wäre vielleicht das 30mm 100º, na das ist schon gemein, 7,5mmAP.
Gruss, Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
@AstroPZ, da dein 20" Dob am kommen ist rate ich einfach mal hier bei dem Preis das du da eine kleine Sammlung von Televues hast, oder equivalent die spezifisch bei solchen Öffnungsverhältnissen passen.
Aus dem Plössl Alter bist du da schon lange raus.
Kann mir nur sehr schwer vorstellen das ein 20" Besitzer ein oftgenanntes "Gürkchen" in den Okularsauszug steckt.
Bei mir wäre es da Zeit beim 3Zoll Format nachzugucken.
Gruss, Martin
Ja, geht so. 2 Nagler und ein paar andere nicht TeleVue, aber mehr nicht.
3" hatte ich noch nie betrachtet. Da müsste ich ja alles neu anschaffen.

Plössl tu' ich mir nicht mehr an. ;)

Der Taurus T500 hat übrigens einen OAZ mit Untersetzung.

Gruß
 
Nennt man sowas eigentlich auch Öffnungssucht die im Laufe der Zeit entstehen kann?
Ich habe Angst dass das gleiche auch bei mir passieren wird:D
Tut nicht weh. ;)

Bei mir war lange Pause (geht wahrscheinlich vielen so).

Jetzt ist aber ein neuer Lebensabschnitt da und der bewirkt, dass ich wieder Zeit habe.
Ich habe beschlossen meinen absoluten Teleskop-Wunschtraum zu realisieren, auch wenn er völlig absurd ist.
Wahrscheinlich verkaufe ich es wieder in ein paar Jahren. Aber das ist mit eingeplant.
Also immer schön auf die Gebrauchtanzeigen achten! ;)

Gruß
 
Also ganz ehrlich hätte ich mir die geholt, die bei dem 500er leider nicht gängig ist .

spider2-250x250.jpg
Gute erklärung hast due hier:
Das ist eine meiner lieblings seiten.

Gruss, Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Um noch mal zurückzukommen, auf die 10/1 Untersetzung, konnte ich jetzt nichts besseres finden als das vom Thierrey Legault, seine Angaben beruhen sich auf die Fotografie. Interessant ist die Tabelle um zu veranschaulichen was so passiert wenn die Lichtstärke zunimmt, das heisst kleinere f nummer, z.B. f6, f5, f4 ... .
Wer mal klicken mag, ich mag diese Seiten:
Thierry Legault - The focusing
Gruss, Martin
 
Bei f4 würde ich einen Komakorrektor, falls nicht schon vorhanden, als Pflicht ansehen.
bei meinem T400 komme ich noch so gerade mit einem ES HRCC zurecht, der 35mm zusätzlichen Backfokus benötigt, mein Exemplar liegt an der oberen Brennweitengrenze innerhalb der Spezifikation. Andere T400 Besitzer kommen damit schon nicht mehr hin.
Bin gespannt, wie der der 20" gefällt. ...

Gruß Horst
 
Hallo Kathi,

Ich habe gerade mal ein Auge gelegt auf Jupiter den ich grad noch so krieg auf Balkonien, Sichtbedingungen waren nicht übel, kommt jetzt neues Wetter hier an und es kann sich lohnen bei diesen Bedingungen auf meinem Standort.
Gut konnte die Sitzung gleich lassen, die Wolken kamen etwas zu früh. Und da dachte ich wo ich an meinem Teil rumgeschraubt habe um scharfzustellen, das es mit meiner Untersetzung doch viel leichter geht, und daher kommt mein ganzes sagen, schon mehrmals hier nachbelangt auch für Einsteiger mit f6 Dobs.
Mein "Donut"Spiegel ist aus BK7 und zweifele schwer das ich das nach abkühlen irgendwo sehen könnte auch hochauflösend das es da irgendwelche gravierende Unterschiede gebe in der Beobachtung.
Ein Pyrex oder Quartz Substrat selbstverständlich hat einen niedrigeren Ausdehnungskoeffizient.
Anpassen müssen sich alle Spiegel erst einmal an die Temperatur, ansonsten hast du warme Luftströmungen im Teleskop die dann das Bild anfänglich einiges verschlechtern. Ich hab meins mal um den Dreh immer an einem kühleren und trockenen Ort und lass es mal ne Gute 90min draußen stehen.
Bei meinen Scopes kann ich mich nicht in was die gegebenen Kapazitäten des Gerätes beschweren, so manch eine oder andere Sorglosigkeit in des Herstellers hab ich alle überholt mit nem bisschen Kniff.
Was die Verlängerungs Hülse ist von dem Gerät, sin die alle gleich und was mehr polyvalent dann durchgedacht. Also das auch jedermann mit nem passenden T2 gängigen Adapter direkt seine 55mm hat bis zum Sensor(wollte fast Film sagen). Das gibt keine gravierende Unterschiede zum beobachten, und der Fangspiegel hat wenige mm mehr um das noch ausleuchten zu können. Kein Grund zur irgendwelcher Sorge, kann man ignorieren bei diesen Geräten.
Ja was mehr, ahh Okulare, versuch dir Okulare zu bestellen die 70º Blickwinkel haben oder vielleicht besser, so in der Richtung ungefähr 40x, 65-90x und 150-180x fache Vergrösserung. Barlows und Filter lass sie gleich im Geschäft.
Komakorrektor kannste auch mal lassen, lass das mal den Leuten mit Kameras und sehr Lichtstarken Geräten, f5, f4, Astrografen f2.8, !f2!.
Und lass mal getrost den geraden famosen und fast nutzlosen geraden 50mm Sucher an der Theke, den man meist nicht mal das Okular wechseln kann. Stell dir mal vor, du peilst oben steil am Zenith bei deinem Messier Objekt. Die Andromeda Galaxie z.B. die willst du sicher sehen, da beim nochmal probieren mehr zu sehen um 4Uhr morgens.
Dazu empfehle ich dir wärmstens abgewinkelte Sucher, die bringens dann direkt ohne wenn und aber.
Ein Kollimationsokular, das wars. Laser ist was genauer und auch empfehlenswert.
Ich sag dir hier die Sachen einfach das das bei dir dann auch gut klappt und viele schöne Stunden haben kannst bei der Bewunderung und Wissensammeln im All.
Tip: Auch im Sommer nimm dir mehr Bekleidung mit als notwendig. Hocker, Stuhl, Kiste oder der gleichen nicht vergessen! Wichtig ist bequem zu sein, konzentriert man sich mehr auf die Sach.
Guck überall rein im Thema Astronomie, ich bin noch einer dazu der die Sachen mit dem Mars verfolgt und einigen anderen. Und Quantenphysik ist auch noch dazugekommen, ich brauch viel mehr Zeit!
Hast du noch irgendwelche Fragen, im Moment hab ich noch Zeit. Ab Sebtember dauerts dann einiges länger bei mir.
Clear Skys,
Martin
 
Wobei man trefflich drüber streiten kann, warum ein Laser genauer sein sollte als ein Kollimationsokular. Mit einem Laser kann man nur die Winkel perfekt einstellen, ob dabei der Fangspiegel richtig eingestellt ist, merkt man so nicht.

Und für den größten Teil der Nutzer ist ein Peilsucher wie der Rigel und Telrad deutlich praktischer als ein vergrößernder optischer Sucher; egal ob geradsichtig oder 90° Winkel. Für mich machte der zunächst zusätzliche Einsatz eines Peilsuchers Welten aus. Plötzlich hatte ich einen Finder am Teleskop, nicht nur einen Sucher....

Gruß Horst
 
Wobei man trefflich drüber streiten kann, warum ein Laser genauer sein sollte als ein Kollimationsokular. Mit einem Laser kann man nur die Winkel perfekt einstellen, ob dabei der Fangspiegel richtig eingestellt ist, merkt man so nicht.

Und für den größten Teil der Nutzer ist ein Peilsucher wie der Rigel und Telrad deutlich praktischer als ein vergrößernder optischer Sucher; egal ob geradsichtig oder 90° Winkel. Für mich machte der zunächst zusätzliche Einsatz eines Peilsuchers Welten aus. Plötzlich hatte ich einen Finder am Teleskop, nicht nur einen Sucher....

Gruß Horst
Ja, ging mir genauso. Aber die Beginner glauben das einfach nicht, das so ein schickes "Sucherfernrohr" sinnlos ist.
Sieht ja so professionell aus. ;)

Gruß Peter
 
Hallöchen liebe Astro-Community,

mein Name ist Kathi und ich bin verzweifelt auf der Suche nach dem passenden Einstiegsteleskop. Nachdem ich mich lange gegen einen Dobson gewehrt habe, musste ich irgendwann einsehen, dass diese Bauart für begrenztes Budget dann doch ideal ist. Ich habe schon etliche Beiträge gelesen und immer wieder bin ich auf das Skywatcher Skyliner Classic 8" f/6 200/1200 Dobson Teleskop und das Galaxy Dobson D8 8" f/6 gestoßen.

Hallo Kathi,

als würde ich in einen Spiegel gucken :) Ich hab mich einen acht Seiten langen Thread gegen den Dobson gestemmt. Und nun rate mal, was ich vorgestern bestellt habe... Für den visuellen Einstieg ist das einfach das sinnvollste, auch wenn ich lieber ganz klassisch einen Tubus auf einer Montierung hätte. Aber da hat dann letztlich der Geldbeutel den Ausschlag gegeben. So ein 8 Zöller auf der azimutalen Montierungen kostet gleich mal das doppelte und einen wirklichen Mehrwert sehe ich da nicht. Mir wurde übrigens vom Fachgeschäft zum Skywatcher geraten - mit den anderen (Omegon, GSO usw...) gäbe es wohl zu viele Probleme.

Okulare: Da lese ich mich auch gerade ein. Mein Dealer hat mir für den Einstieg und den etwas schmaleren Geldbeute, die Goldkanten ans Herz gelegt. Wenn du den Dobson kaufst, bleiben bei deinem Budget noch 300 EUR für Okulare übrig (oder weniger, wenn man Sternatlas, Rotlicht und anderen Kleinkram mit einrechnet). Das ist jetzt auch nicht so viel, wenn du hochwertige Okulare möchtest. Oder waren die 600-700 EUR nur für Okulare? Aber ein größeres Gesichtsfeld ist schon nice... Mittendrin statt nur dabei sozusagen ;)

Sucher: Auch so ein Thema. Der Herr Kloß hat mir geraten, erst mal mit dem Sucher am Gerät zu arbeiten. Aber ein ein Finder statt eines Suchers fände ich auch ganz klasse^^

VG,
Ulrike
 
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