Anfänger Eindrücke der Okulare mit 4,5 mm und 38 mm am 200/1.200er Dobson

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MünchenBeiNacht

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Hallo Forum!

Wie schon an anderer Stelle näher beschrieben haben wir mit unserem neuen 200/1200 er Sky Watcher Dobson zwei Okulare mit 10 und 24 mm mitbekommen. Deshalb habe ich uns zwei weitere Okulare für einen Test bestellt. Ich beschreibe was uns heute bei der Verwendung der beiden Okulare aufgefallen ist. Ich bitte zu berücksichtigen, dass wir als Anfänger nicht wirklich technisch fundierte Fakten und optische Werte liefern können, sondern nur erste persönliche Sicht- und Handhabungs Eindrücke. Falls mein "Wording" nicht ganz richtig ist, bitte ich um Welpen-Schutz!

Skywatcher Okular PanaView 38mm 2"
mit 70° Gesichtsfeld und 20mm Augenabstand, Gewicht 670g - ein riesen Teil! Dieses Okular macht Laune, bietet einen echt großen Einblick ins Weltall. Ich habe es damit auf Anhieb geschafft vom Jupiter zum Saturn und zurück zu kommen. Man sieht wirklich viel, das Bild ist ganz klar, gut scharf zu stellen. Macht echt Spaß und strengt wenig an. Ich fand es heute Abend als sehr kontrastreich. War einfach toll. Ich denke das Okular wird bleiben. Ein tolles "Übersichts-Okular" und das mit einem "Übersichtlichen" Preis.

Explore Scientific 82° LER Okular 4,5mm 1,25"
Wir haben als "kurze" Brennweite zum Vergleich dazu im Moment nur das 10mm aus dem Set. Mir war schon klar, dass bei der Brennweite von 4,5 mm und unserem Dobson alles auf Anschlag und darüber hinaus ist. Ich kann jetzt auch gar nicht beurteilen, ob und was wir am Dobson einstellen müssten um eventuell zu einer besseren Abbildungsleistung zu kommen. Saturn hat bei einem späteren Test gar nicht schlecht ausgesehen, Jupiter fand ich beim ersten Versuch nicht wirklich gut. Eventuell war am Anfang das Dobson auch noch nicht richtig ausgekühlt, man muss auch für das "feinfühlige" Fokusnachstellen sicher auch erst ein Gefühl entwickeln. Aber was uns am Ende wirklich gestört hat, ist die Planeten rennen als Speedy Gonzalez durchs Gesichtfeld, Mann sind die schnell! :oops: Du bist ständig hinterher, Fokus ziehen, schubsen, drehen, warten bis sich alles beruhigt hat und dann nach wenigen Sekunden geht der Tanz von vorne los. Also entspannt ist anders. Ich denke diese Okular ist für uns keine Wahl. Weniger weil ich ganz klar und deutlich die Cassini Teilung sehen wollte und auf Ganymed farbige Strukturen :p und das alles nicht gesehen habe sondern ich denke wir brauchen einfach mehr Raum damit der Planet gemächlich durchs Bild wandert! Dann hat man die Zeit und Muße zu zuschauen, sich auch auf Änderungen zu konzentrieren. Ich denke 6,5 oder 7 mm wird eine sinnvolle Abstufung vom 10 mm ausgehend sein. Was denkt Ihr?

Das war's für heute Nacht! Jetzt geh ich erst Mal mein Mückenstiche zählen und pflegen. Die Biester haben uns heute Nacht ziemlich zerstochen ja schon eher massakriert! Juck! Kratz! Ja ich weiß Hitze u.s.w.

Gute Nacht! MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Ewald,

besten Dank für Deinen Bericht.
Hilft sicherlich dem Ein oder Anderen Einsteiger das schnelle "Rauswandern" eines Objektes aus dem Gesichtsfeld, speziell bei Planeten, bei hohen Vergrößerungen einzuschätzen.
Das dann mit "schubsen" beim Dobson in beiden Achsen auszugleichen erfordert Übung und einen "leichtläufigen" Dobson. Allerdings auch nicht zu leicht, sonst kann es sein, dass der Dobson sich bei jeder leichten Berührung "selbst weiter schubst".

Du hast Dir sicherlich schon selbst ausgerechnet, bei welcher Vergößerung Du mit dem 4,5mm Okular landest.
Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, dass ich mein 3,2mm oder das 6mm Okular höchst selten nutze.
Dabei beobachte ich gar nicht mehr mit meinem Dobson, sondern meine Teleskope sind entweder auf einer Alt/AZ mit GoTo oder parallaktisch mit GoTo montiert.
Auch kann ich sagen, das ich das manuelle Nachführen an meiner EQ3-2 als entspannter empfand/empfinde.
Ich muss da halt nur mit der biegsamen Welle an der RA-Achse nachführen. Das geht mit der kleinen Montierung wirklich gut.

Das Nachführen bei dem Dobson muss man einfach üben, üben, üben... ... ...
 
...
Skywatcher Okular PanaView 38mm 2"
mit 70° Gesichtsfeld und 20mm Augenabstand, ...Man sieht wirklich viel, das Bild ist ganz klar, gut scharf zu stellen. ...

Explore Scientific 82° LER Okular 4,5mm 1,25"
Wir haben als "kurze" Brennweite zum Vergleich dazu im Moment nur das 10mm aus dem Set. Mir war schon klar, dass bei der Brennweite von 4,5 mm und unserem Dobson alles auf Anschlag und darüber hinaus ist. Ich kann jetzt auch gar nicht beurteilen, ob und was wir am Dobson einstellen müssten um eventuell zu einer besseren Abbildungsleistung zu kommen. Saturn hat bei einem späteren Test gar nicht schlecht ausgesehen, Jupiter fand ich beim ersten Versuch nicht wirklich gut. Eventuell war am Anfang das Dobson auch noch nicht richtig ausgekühlt, man muss auch für das "feinfühlige" Fokusnachstellen sicher auch erst ein Gefühl entwickeln. Aber was uns am Ende wirklich gestört hat, ist die Planeten rennen als Speedy Gonzalez durchs Gesichtfeld, Mann sind die schnell! :oops: Du bist ständig hinterher, Fokus ziehen, schubsen, drehen, warten bis sich alles beruhigt hat und dann nach wenigen Sekunden geht der Tanz von vorne los. Also entspannt ist anders. Ich denke diese Okular ist für uns keine Wahl. Weniger weil ich ganz klar und deutlich die Cassini Teilung sehen wollte und auf Ganymed farbige Strukturen :p und das alles nicht gesehen habe sondern ich denke wir brauchen einfach mehr Raum damit der Planet gemächlich durchs Bild wandert! Dann hat man die Zeit und Muße zu zuschauen, sich auch auf Änderungen zu konzentrieren. Ich denke 6,5 oder 7 mm wird eine sinnvolle Abstufung vom 10 mm ausgehend sein. Was denkt Ihr?

Also haben wir gestern wohl zeitgleich gespechtelt. Jupiter war definitiv schwierig, weil sehr hell und sehr tief in der Atmosphäre. Scharf stelle ich da immer anhand der Sterne in der Nachbarschaft. Bei 9mm war bei mir Feierabend. Für 5mm hat gestern die Luft nicht gereicht. Saturn schon anders: tatsächlich mit 5mm ganz nett, aber das 9mm war einfach sauberer. Cassini erahnte ich. Ich muss sagen, da ich schon weiß was ich sehe, könnte es sein, dass ich es sehe, obwohl es nicht sichtbar ist. Klingt komisch. Ist es auch. Geht wohl Vielen genauso. Manchmal hilft weniger Kontrast bei hellen Objekten. Also: wenn der Mond scheint, ist Jupiter besser zu sehen.

Mit dem 100° 5mm ist wirklich ausreichend Zeit zum schieben. Nachdem ich am Okular zeichne, bewege ich das Rohr auch mit meinem Bein. Man muss den Skywatcher schon ziemlich anknallen, ist sicher Übungssache. Ich glaube nicht, dass ich zwischen 5mm und 9mm noch ein Okular brauche. zwischen 9mm und 20mm fehlt vielleicht noch etwas. Aber ob ich da unbedingt 100° brauche, glaube ich nicht. Ich werde sehen.
 
Hallo Ewald,

Du bist ständig hinterher, Fokus ziehen, schubsen, drehen, warten bis sich alles beruhigt hat

Zumindest den Fokus müsstest Du ja nur einmal richtig einstellen. Aber dennoch ist das bei 4,5mm bestimmt nicht so einfach.
Ich habe ein 8mm Planetary und da geht das noch recht gut, kommt sehr häufig zum Einsatz.
Etwas leichter sollte die Beobachtung sein, wenn der Jupiter im Süden steht. Um diesen Bereich herum zieht er ja mehr waagerecht, so dass Du nur eine Achse nachführen musst.

Jupiter fand ich beim ersten Versuch nicht wirklich gut.
Bei dem tiefen Stand und der hohen Vergrößerung muss da das Seeing aber schon ziemlich gut sein. Mein 8mm kann ich auch bei schlechteren Bedingungen noch gut nutzen aber 4,5mm ... schwierig.
Da heißt es aber immer wieder am Ball bleiben, es wird die Nacht kommen wo Dich der Anblick plötzlich umhaut.

Es freut mich, dass Du deine ersten Erfahrungen hier geschildert hast. Ich finde, dass das viel zu selten gemacht wird, danke dafür. Vielleicht könntest Du auch die Beilagenokulare mit einbeziehen, denn ich rate Neulingen ja immer, die erst einmal zu testen und dann gezielt nachzulegen. Die werden ja wahrscheinlich nicht an die anderen heranreichen aber bestimmt auch nicht unbrauchbar sein.

Gruß,
Holger
 
Hallo Ollie, hallo Holger,

Danke für Euren Rückmeldungen!

Lieber Ollie,

... Also haben wir gestern wohl zeitgleich gespechtelt. ...
Ach Du warst das! Habe ich mir doch gleich gedacht, dass da noch einer ist und irgendwie im Weg steht! :)

... Jupiter war definitiv schwierig, weil sehr hell und sehr tief in der Atmosphäre. Scharf stelle ich da immer anhand der Sterne in der Nachbarschaft. Bei 9mm war bei mir Feierabend. Für 5mm hat gestern die Luft nicht gereicht. Saturn schon anders: tatsächlich mit 5mm ganz nett, aber das 9mm war einfach sauberer. . ...

... vielen Dank für diese detailreiche Beschreibung. Uns als Anfänger fehlt im Moment jeglicher Erfahrungshorizont. Susanne und ich haben es ganz ähnlich wie von Dir beschrieben empfunden, dass Saturn besser geht als Jupiter - nur da keine Ahnung suchen wir zuerst die Fehler bei uns bzw. in unserer Ausrüstung. Es ist super interessant heute unsere Eindrücke und Erfahrung von gestern hier direkt mit einem Kollegen abgleichen zu können, das hilft sehr und ist sehr lehrreich für uns. Ein SUPER Danke an Dich!

Lieber Holger,

... Etwas leichter sollte die Beobachtung sein, wenn der Jupiter im Süden steht. Um diesen Bereich herum zieht er ja mehr waagerecht, so dass Du nur eine Achse nachführen musst. ...

Wichtige Information für uns und zum lernen. Ich werde nachschauen wann dies in Zukunft sein wird und dann schon parat stehen, falls der Himmel dann mitmacht!

.... Bei dem tiefen Stand und der hohen Vergrößerung muss da das Seeing aber schon ziemlich gut sein. Mein 8mm kann ich auch bei schlechteren Bedingungen noch gut nutzen aber 4,5mm ... schwierig. Da heißt es aber immer wieder am Ball bleiben, es wird die Nacht kommen wo Dich der Anblick plötzlich umhaut. ....

Danke für Deine Einschätzung. Wie ich auch oben für Ollie angemerkt habe, ist so eine konkrete Rückmeldung super interessant für uns Frischlinge. Da wir uns konkret an dem wenigen Stunden zurück liegenden Eindrücken mit Euch Profis hier abstimmen und daraus viel lernen können. Danke für Eure Mühe und Zeit uns da so zu unterstützen und zu helfen. Großes Danke Schön!

... Es freut mich, dass Du deine ersten Erfahrungen hier geschildert hast. Ich finde, dass das viel zu selten gemacht wird, danke dafür. Vielleicht könntest Du auch die Beilagenokulare mit einbeziehen, denn ich rate Neulingen ja immer, die erst einmal zu testen und dann gezielt nachzulegen. Die werden ja wahrscheinlich nicht an die anderen heranreichen aber bestimmt auch nicht unbrauchbar sein. ....

Da berichte ich sehr gerne über unsere Besuche im Weltall. Nicht weil ich mich verewigen will, sondern ich denke auch, dass andere auf unseren Erfahrungen aufbauen können. Ich sehe es fast als Selbstverständlichkeit an über diesen Weg dem Forum ein klein wenig zurückgeben zu können.

Für uns sind die SET-Okulare wirklich gut und weit weg von unbrauchbar. Wir haben ein 10er und ein 24er, ich nenne es mal x-Chinesen bekommen. Ich mache später Fotos davon, vielleicht kann die beiden einer von Euch dann irgendwie einnorden. Mich würden ein paar technische Details dazu sehr interessieren.

Das 24er macht echt Freude. Jupiter mit 4 Monden sofort auf Anhieb! Auch Dank jetzt wegen des neuen 90° Sucher-Teleskops. Was will ich als Anfänger mehr? Klar! Saturn, war auch toll! Aber halt deutlich kleiner der Geselle. Ist halt weiter weg und ein kleiner als Jupiter. Da braucht es halt dann das 10er! Aber mit dem 10er lernen wir noch. Gestern war es schon viel besser einzustellen als in den ersten Nächten. Ich bin überzeugt, dass es für uns jetzt noch Jacke wie Hose ist, ob das Okular € 50, € 250, € 500 oder mehr kostet. Wir wühlen noch so im Urschlamm, da ist jedes Objekt, zuerst mal überhaupt gefunden schon ein Erfolgserlebnis.

Noch was. Susanne wollte unbedingt Andromeda sehen. Während ich mich mit den 4,5mm spielte, hat Sie mal mit dem "Geradeaus-Sucher-Teleskop" sitzend im Anglerstuhl und mit Hilfe der Sky-Safari den Himmel dazu abgesucht und sitzend auch "händisch" gefunden. Danach musste nachtürlich Dobson ran. Ich war schon fast am aufgeben, aber Susanne war hartnäckig und Tatsache Sie war erfolgreich. Also gibt es jetzt ein neues Objekt in unserer "Haben-Wir-Gesehen-Liste". Alles mit den SET-Okularen. Mit dem 4,5er habe ich es dann gar nicht mehr probiert. Allerdings jetzt mit Euren Inputs werde ich es beim nächsten Mal durchaus damit probieren. Steht ja viel höher am Himmel als die großen Planeten-Gesellen.

Heute soll es noch Mal klar sein! Wir freuen uns schon. Allen Sternenfreunden eine klare Nacht!

MünchenBeiNacht - Ewald
 
...Noch was. Susanne wollte unbedingt Andromeda sehen. Während ich mich mit den 4,5mm spielte, hat Sie mal mit dem "Geradeaus-Sucher-Teleskop" sitzend im Anglerstuhl und mit Hilfe der Sky-Safari den Himmel dazu abgesucht und sitzend auch "händisch" gefunden. Danach musste nachtürlich Dobson ran. Ich war schon fast am aufgeben, aber Susanne war hartnäckig und Tatsache Sie war erfolgreich. ...

Wollte ich auch. Und das ist mir gestern Abend tatsächlich _nicht_ gelungen. War hier _nicht_ hartnäckig genug.

Ich seh schon...Ihr habt die Voraussetzungen ;-)
 
Hallo Ewald,

kennst Du schon die Freeware Stellarium, die kann ich Dir nur wärmstens ans Herz legen.
Das zeigt Dir genau den Himmel vor Ort und noch mehr. Du kannst Dein Telekop und die Okulare anlegen und dann in die Okularansicht wechseln.
Andromeda-Galaxie ist z.B. riesen groß. Da würde nur das 38mm Okular Sinn machen. Mit den anderen Okularen siehst Du nur einen milchigen Fleck, den Kernbereich der Galaxie. Für mich immer wieder eine Enttäuschung. Besser finde ich da z.B. den Ringnebel in der Leier oder Kugelsternhaufen. Da lohnen dann auch die anderen Okulare.

Gruß,
Holger
 
Nachtrag:
Wichtige Information für uns und zum lernen. Ich werde nachschauen wann dies in Zukunft sein wird und dann schon parat stehen, falls der Himmel dann mitmacht!
Da habe ich mal eben in Stellarium nachgesehen, Jupiter sollte zur Zeit gegen 22:30 Uhr am höchsten im Süden stehen.
Das wird von Tag zu Tag ein paar Minuten früher der Fall sein.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

... kennst Du schon die Freeware Stellarium, die kann ich Dir nur wärmstens ans Herz legen.
Das zeigt Dir genau den Himmel vor Ort und noch mehr. Du kannst Dein Telekop und die Okulare anlegen und dann in die Okularansicht wechseln. ...

Das klingt sehr interessant. Schau ich mir an!

Im Moment denken wir auch darüber nach an den Skywatcher eine PushTo anzubauen. Ich will mir dazu mal die Variante von Geoptik näher ansehen. Die hat nur einen Sensor für das Drehen und man pappt die Elektronik samt Beschleunigungssensor an den Tubus und kommuniziert dann per Bluetooth mit Sky Safari.


... Andromeda-Galaxie ist z.B. riesen groß. Da würde nur das 38mm Okular Sinn machen. Mit den anderen Okularen siehst Du nur einen milchigen Fleck, den Kernbereich der Galaxie. ...

Das mit dem weißen Fleck war bei uns auch so. Aber für's erste Mal zählt alleine schon das Finden für's Erfolgserlebnis. Für das 38mm hatten wir gestern um Mitternacht nicht mehr die Geduld, denn die Mücken haben uns so was von gepiesackt, dass es nicht mehr lustig war. Ich schätze ich habe gestern einen halben Liter Blut auf gefühlt ein Million von Mücken eingebüßt. Ein dreiviertel Million habe ich allerdings erschlagen!

... Besser finde ich da z.B. den Ringnebel in der Leier oder Kugelsternhaufen. Da lohnen dann auch die anderen Okulare. ...

Merke ich mir für heute Abend!

Liebe Grüße aus München

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Forum!
nach dem Drama mit dem Kollimieren des Newton waren wir heute Abend noch Mal Planeten anschauen. Der Mond war auch schon kurz zu Gast! Heute hat uns beide das 4,5mm ES mit 82° viel besser als gestern gefallen. Ob es am besser eingestellten Teleskop lag? An der steilen Lernkurve von gestern Nacht? Oder ob die Bedingungen besser waren, was ich eher nicht annehme. Keine Ahnung! Ollie du meintest oben
... Jupiter war definitiv schwierig, weil sehr hell und sehr tief in der Atmosphäre...
wir hatten auch den Eindruck, dass beim 4,5 mm der Jupiter sehr hell, quasi überstrahlt ist. Die Streifen war zu sehen, aber na ja! Könnte diese Interpretation richtig sein? Über Filter haben wir noch gar nicht gesprochen und nachgedacht. Im Dobson-Set lag ein "Mondfilter" bei. Den haben wir auf das 4,5mm geschraubt und uns dann einbilden können die Jupiter Streifen deutlicher zu erkennen. Ist das möglich?

Noch eine Frage zum scharfstellen. Das ist bei dem 4,5mm bei Jupiter und Saturn schon eine Herausforderung und geht beim drehen des Fokus-Rades eigentlich nur in drei Stufen:
  • unscharf
  • gerade war es scharf
  • schon wieder unscharf
Wir haben am Teleskop den Standard Okularauszug, ohne Feintrieb. Würde uns beim Scharfstellen der Skywatcher Okularauszug Crayford mit zusätzlicher Untersetzung helfen? Was denkt Ihr? Ist so ein Tunning sinnvoll?

Gute Nacht! Ich gehe meine Mückenstiche zählen!

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Ewald

Lichtkanonen mit 1200mm Brennweite ohne Feintrieb.. ist etwa so wie wenn Audi den RS4 auch mit 3-Gang-Schaltung anbieten würde.. mit anderen Worten: Ja, das „Tuning“ lohnt sich definitiv! Ein gescheiter OAZ (und da gibt‘s Besseres als der SW-Crayford-OAZ) ist unabdingbar.
 
Hallo Ewald

Ich habe selber „nur“ zwei ED-Refraktoren, keine Newtons. Diesen Skywatcher und diesen von APM. Darum alles Nachstehende von mir mit Vorsicht zu „geniessen“.

Der von dir verlinkte 2“-OAZ ähnelt meinem SW-Refri-OAZ. Dieser ist sehr einfach aufgebaut, in der Anwendung etwas „gummig“ und wird mit der Zeit auch etwas locker. Das merkt man vor allem dann, wenn man ein schweres Okular drin hat. Gibt aber Schrauben, die man dann nachziehen muss. Für den rein visuellen Einsatz (und den Preis) dürftest du damit zufrieden sein (RS4 bekommt eine 6-Stufen-Automatik) :y:

Wie bei so Vielem gilt „you get what you pay“. Hochwertige (und dann auch deutlich teurere) OAZ die für Astrofotografie konzipiert sind, sind auch im visuellen Einsatz ein Genuss (8-Stufen-Tiptronic).
 
@MünchenBeiNacht : ein Graufilter hilft in jedem Fall Details zu erkennen, wenn das Seeing das zulässt. Einen OAZ mit Feineinstellung braucht es m.M.n. nicht. Und da bin ich ganz anderer Meinung als @Maddin75 . Aber das ist selbstredend Ansichtssache.

Aus meiner Erfahrung ist der Zwang an seinen Optiken rumzuverbessern sehr stark (auch bei mir). Ich beurteile das Teleskop bzw. alles was dazu gehört auf seine Praxistauglichkeit erst dann, wenn es recht gute Sichtbedingungen hat. Und es gelingt mir problemlos die sichtbaren Sterne beim Blick auf den Jupiter mit dem Standard-OAZ scharf zu stellen. Deswegen halte ich einen "besseren" für nicht erforderlich. Ich hatte mal ein 66er ED Refraktor mit einem wirklich schicken OAZ mit allem Schnickschnack. Tatsächlich hab ich die Untersetzung nie benötigt, im Gegenteil...das Einstellen des Fokus dauerte _viel_ länger und nervte (mich) recht schnell.

Ich erwarte von Jupiter und Saturn in diesem Jahr nichts, weil beide zu tief stehen. Der Versuch mit 4,5mm Brennweite ranzukommen ist wohl gescheitert, weil das Seeing nicht gut ist und nicht, weil der OAZ nicht gut sein soll. Ich erinnere mich noch an, war es 2008?, als Mars günstig stand: da konnte ich auch ordentlich was erkennen (mit einem 90er Refraktor!). Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In der Ruhe liegt die Kraft ;-)
 
Hi @MünchenBeiNacht ,

kann @Ollie nur zustimmen, der Drang nach technischem Zubehör ist gross.
Die heutigen standard OAZ sind für visuelle Beobachtung eigentlich ausreichend.
Gehört auch zur zu lernenden Beobachtungstechnik dazu.
Aber klar wenn einem das nervt, dann austauschen.

Lieber in "gescheite" Okulare investieren.

Gruss
 
Hallo @Ollie, hallo @AstroPZ ,

ich sehe schon ihr kommt beide von der richtigen Seite der Kraft! :y: Und Ihr denkt ganz ähnlich wie ich! Ich werde erst Mal weiter beobachten bevor ich schraube. Muss jetzt eh erst mein Teleskop in einem Zustand bekommen, dass kolimieren kein Alptraum bleibt. Vielleicht habe ich ja mal in Zukunft Gelegenheit einen andern OAZ in die Finger zu bekommen um einen persönlichen Eindruck zu bekommen. Es werden auch etliche im Forum gebraucht angeboten. Mal sehen.

Einen Dank auch an @Maddin75 für Deine Rückmeldung und Einschätzung.

Danke noch Mal an Ale und Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo gern geschehen! Kann mich übrigens Ollie nur anschliessen: Habe auch nur meine Meinung abgegeben. Was einer bitter vermissen würde, nervt ein anderer. Wobei.. bis jetzt hatte ich nur OAZ mit Untersetzung. Das nächste Mal lasse ich ganz bewusst die Finger vom Feintrieb und schaue welche Erfahrung ich damit mache.
 
Also wenn bei mir mal scharf ist, denke ich immer, man müsste doch jetzt mit dem Feintrieb das Letzte
rausholen. Aber bei mir ist scharf halt scharf, also bräuchte ich den Feintrieb eigentlich auch nicht. Ich
hatte ihn halt dran, aber extra Geld ausgeben dafür will halt überlegt sein. Ein Argument wäre, dass der ganze
OAZ dann vielleicht besser verarbeitet wäre, aber dazu kenne ich den Standard nicht.
 
Hi Ewald
in der praktischen Astronomie sind Schnellschüsse selten gute Entscheidungen.

Visuelle praktische Astronomie ist einerseits Lernen und Geduld und dann das passende Equipment am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu haben und zu erleben was man alles sehen kann. Dazwischen gibt es gute und weniger Nächte und viel Wartezeit.
Ein OAZ mit Untersetzung, ist kein Heilmittel. Aber er wird für Foto und bei schnellen Öffnungsverhältnissen ein spürbarer Komfortgewinn. F/6 ist da noch moderat.
Wenn Du mit 4,5 mm Jupiter hell und überstrahlt siehst und nichts als das Band erkennst, dann kann das viele Ursachen haben. Ich denke dass die Vergrößerung viel zu hoch war.
Fange mal an Jupiter mit 100-150fach zu betrachten und wenn das Bild wirklich steht, dann langsam mit der Vergrößerung randtasten.
Justage - www.seeing1.de - für mich beste Anleitung im Netz.
CS
 
... Wenn Du mit 4,5 mm Jupiter hell und überstrahlt siehst und nichts als das Band erkennst, dann kann das viele Ursachen haben. Ich denke dass die Vergrößerung viel zu hoch war. Fange mal an Jupiter mit 100-150fach zu betrachten und wenn das Bild wirklich steht, dann langsam mit der Vergrößerung randtasten. ...

Hallo Antares,

Danke Dir für Deine Nachricht und Hilfestellung. Aktuell haben wir die im Set enthaltenen Okulare mit 24 mm und 10 mm und zum Test ein 2" 38 mm Skywatcher und eben das besprochen 1,25" 4,5 mm von SF. Ich komme zwar aus der Fotografie-Schiene mit reichlich Erfahrung von vor Digital mit Kleinbild bis hin zu einer 6x7 Mittelformat und Unterwasser Fotografie mit Nikonos und später weiter Digital. Aber (Lebens-) Erfahrung kann man aus diesem Bereich ganz offensichtlich nicht in die Astronomie "migrieren". Meine Frau und ich versuchen überhaupt mal herauszufinden was uns hier Spaß macht, was wir wollen. Wir sind uns sicher der einzige Weg führt über eigene Erfahrung und was dabei ganz wichtig und super hilfreich ist, die gemachten Eindrücke und Erlebnisse mit den erfahrenen Profis hier zu teilen und mit Euren Rückmeldungen abzustimmen und daraus zu lernen.
Ich habe heute in meinem Testpool ein 1,25" SF mit 6,7mm bekommen - das sollte dann eine Vergrößerung von nicht ganz 180 fach ergeben und wenn der Himmel am Sonntag mitmacht kann ich dann direkt Jupiter mit 267-fach zu 179-fach vergleichen und dem 10er mit 125-fach gegenüberstellen.

... Visuelle praktische Astronomie ist einerseits Lernen und Geduld und dann das passende Equipment am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu haben und zu erleben was man alles sehen kann. Dazwischen gibt es gute und weniger Nächte und viel Wartezeit.
. ...

Aktuell nehme ich für die ersten Astronomie-Schritte Okulare in der € 150 Klasse, ich denke die da gebotene Qualität ist jetzt erst mal mehr als ausreichend für uns Anfänger. Ich hoffe in den paar Tagen bis ich die Teststellungen zurückgeben muss, so weit zu kommen zu wissen welche Okulare bleiben um damit mal ein Jahr oder länger zu arbeiten. Astronomie ist Hobby für uns und keine Geschäftsmodell. Ein Okular muss sich für uns weder rechnen noch brauchen wir eine Gewähr oder Zusage, das jetzt beste Teil für uns besorgt zu haben. Und Hobby verbrennt Geld! ;) Und eines weiß ich auch schon. Astronomie braucht sehr viel Geduld. Alleine wenn man sich überlegt wie viele Abende kann man im Jahr tatsächlich rausfahren kann. Es gibt ja daneben auch andere Dinge im Leben und Geld will auch verdient sein. Ich denke wenn wir 25, 30 eventuell 35 Abende bei klarem Himmel draußen sein werden dann ist es wirklich viel. Also genau wie Du geschrieben hast "... und viel Wartezeit!"

Danke noch Mal an Dich und Alle hier die uns Astronomie-Welpen unter die Arme greifen!

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Ewald,

eine gute 8 Zoll Optik ist bei 266x noch nicht am Anschlag. In vielen Nächten gibt das Seeing das auch hin und wieder her. Auch in Horizontnähe habe ich schon bei 300x beobachten können. Brauchst halt viel Geduld und etwas Glück. Und das Nachführen will natürlich geübt sein. Das kommt mit der Zeit, schreib das Okular noch nicht ab.

VG Klaus
 
Hallo Ewald,
Den haben wir auf das 4,5mm geschraubt und uns dann einbilden können die Jupiter Streifen deutlicher zu erkennen. Ist das möglich?
Ja, das sollte so sein. Der Jupiter ist recht hell und wenn dann noch das Seeing die Details verwäscht, wird es schwierig mit den Streifen. Ich beobachte ja sehr häufig, auch mal kurzfristig, bei kleineren Wolkenlücken. Bei klaren Himmel strahlt der Jupiter dann sehr hell und die Streifen heben sich nur wenig ab. Dann zieht eine dünne Wolkenschicht durch, der Juüiter wird dadurch abgedunkelt und plötzlich wirken die Streifen viel kräftiger und sind deutlich zu erkennen.
Bei meine Aufnahmen mit Asi120mm S/W Kamera verwende ich ja auch Farbfilter. Beim Jupiter ist ein Grünfilter meine erste Wahl, wenn es um die Wolkenbänder und den großen roten Fleck geht. Diese sind da viel kräftiger zu sehen.
Gehr es aber um die Monde und eventuelle Schattenwürfe ist ein Rotfilter von Vorteil.
Nun ist mein Livebild ja S/W, die Farbe stört also nicht. Visuell ist das vielleicht auch Geschmacksache, so ein farbiger Jupiter.
Aber man kann damit verschiedene Bereiche betonen und sich bei der Beobachtung darauf konzentrieren.
Naja ist alles kein MUST HAVE, aber ein bis zwei Farbfilter und vielleicht noch ein ND-Filter kosten nicht viel.

Gruß,
Holger
 
Hallo alle Freunde hier!


Hallo @AstroPZ - wahrscheinlich ist man schon froh wenn es dann 15 bis 20 Abende in einem Jahr werden!

eine gute 8 Zoll Optik ist bei 266x noch nicht am Anschlag. In vielen Nächten gibt das Seeing das auch hin und wieder her. Auch in Horizontnähe habe ich schon bei 300x beobachten können. Brauchst halt viel Geduld und etwas Glück. Und das Nachführen will natürlich geübt sein. Das kommt mit der Zeit, schreib das Okular noch nicht ab.

Hallo @klawipo! Danke für die Nachricht. Ich wiederhole mich, aber ich finde es großartig, welch konstruktiver Dialog sich hier mit Euch allen einstellt. Es hilft mir sehr einige der Unbekannten in der Astrogleichung auszurechnen und allmählich zu erkennen! Interessant und allen Rückmeldungen gemeinsam ist der Ratschlag auf Geduld und Übung. Geduld ist noch reichlich da und üben will ich momentan wann immer Zeit und Himmel ist. Nach dem ersten Abend mit der 4,5mm Optik waren Susanne und ich nicht vom 4,5er überzeugt. Am zweiten Abend - siehe oben Geduld und Üben ;) - hatten wir andere und bessere Eindrücke. Aber was sind schon zwei Abende! Danke für Deine Aufmunterung und Motivation! Versprochen wir halten durch und bleiben am Ball. Danke!

Deine und die von allen anderen erhaltenen Rückmeldungen helfen uns in großen Schritten weiter.

Hallo @komposer! Ich sehe schon, da tut sich mit Filter noch ein großes Feld mit vielen Variationen bei der Astronomie auf! Im Moment werden wir einfach mal mit den beiden Filterchen die im Set dabei waren bei Gelegenheit experimentiren und wenn wir "in ferner Zukunft" ein mal sicherer und reproduzierbarer arbeiten können, dann machen wir weitere Freiheitsgrade mit Filterung auf! Danke für Deine Expertise dazu!

Schönen Sonntag noch allen Sternguckern - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Kein guter Zeitpunkt für die Verwendung extrem kurzbrennweitiger Okulare , welche ich in den Hochsommerphasen gänzlich aussen vor lasse. Zuviel Luftturbulenzen durch aufsteigende Erdwärme. In klaren Nächten nutze ich ein 4mm Okular doch ziemlich oft , weniger am Planeten sondern vielmehr um etwa kniffelige Doppelsterne zu trennen . Das Dir das 4,5mm Okular bisher nicht zugesagt hat wundert mich nicht ,zu schwabbelig die Abbildung, kein Grund aber das Ding gänzlich abzuschreiben , wird noch gebraucht..... Gruss und CS *entfernt*
 
Hallo Olaf
Da muss man ein bißchen aufpassen mit Wärme und Seeing(Luftunruhe)
Seeing entsteht durch Dichteunterschiede in der Luft und dadurch durch Temperaturunterschiede.
Diese sind bei Hitze nicht automatisch größer als bei Kälte. Klar - zwischen Betonburgen und Teerdecken wird es so sein, daß es Stunden dauern kann bis die Thermik aufhört.
Draussen auf der Wiese aber ist die Thermik eigentlich schon bei Sonnenuntergang weg - wohlgemerkt auch bei dreissig Grad. (Sobald irgendwo Tau zu sehen ist hat sich diese Oberfläche unter die Lufttemperatur abgekühlt).
Der Rest hängt von der Höhe des Objekts ab und deshalb hab ich Freitag Nacht nach dem heissesten Tag des Jahres einen unterdurchschnittlichen Jupiter gesehnen aber einen hervorragenden Mars mit einer Menge Details (Teleskope: C 8 und 150 mm Newton). Lokale Termik gibt es im Winter auch durch die beheizten Häuser.
Das grösste Problem ist aber eine stark fallende Lufttemperatur, der das Teleskop nicht folgen kann - deshalb Tubusseeing. Das passiert hauptsächlich nach sehr klaren Strahlungsnächten mit absolut niedriger Lufttemperatur, wo dann die Sonne sehr viel heizen kann und es abends umso mehr abkühlt. Eine weitere Seeingquelle ist eine aufziehende Warmfront, wenn in 10 km höher eine Grenzfläche entsteht zwischen lokaler Kaltluft und aufziehender Warmluft.
Gruss Felix
 
.... Nochwas zu Wetter:
Im Sommer hat man bei Hochdruck zumindest klares Wetter - im Winter heisst Hochdruck meistens Inversionswetterlage- dh. bestes Wetter mit meist sehr guter Fernsicht UND bestem Seeing und für die Jahreszeit relativ hohen Temperaturen auf den Bergen und unter 800 m eine dicke Hochnebelschicht.
Im Flachland hat man dann keine Chance aber im Gebirge das beste was es in Mitteleuropa an Wetter gibt - zusätzlich mit einem Bonus: die ganze Lichtseuche der Städte wird vom Nebel geschluckt.
Felix
 
Hallo Felix, danke für den interresanten Beitrag. Ich habe hier im Sternenpark Westhavelland sehr gute Bedingungen und beobachte ausschliesslich auf dem Feld weit abseits von Wohngegenden. Tubusseeing reduziere ich in den kalten Monaten schon im Vorfeld, in dem ich das Fernrohr schon Stunden vor der Session ins Auto lade , am Beobachtungsplatz angekommen wird sofort der Objektivdeckel entfernt um die gewünschte Luftzirkulation zu gewährleisten. Ich bin nun kein Experte was wetterbedingte Beobachtungsbedingungen anbelangt , ich weiss nur was ich sehe , und es ist nun mal so das ich in den kalten Monaten weitaus bessere Ergebnisse erziele als im Sommer. Hat mit Sicherheit auch mit der geographischen Lage meines Standortes zu tun. Ich kann mir gut vorstellen das die Bedingungen von Ort zu Ort sehr stark variieren können, beste Grüsse *entfernt*
 
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