Ehemaliges Mitglied 31195
Hallo,
vielleicht sollte man für die Thematik einen gesonderten Thread aufmachen. Dann braucht man keinen anderen Thread zu kapern.
Im Cassini-Thread bemüht Gerd die Grenzfrequenz um etwas über die Auflösung von Optiken auszusagen:
Man kann jetzt ja Signale in den Frequenzbereich transformieren, indem man eine Fourier-Transformation macht. Gilt streng nur für periodische Signale (oder Bilddaten). Aber man kann die quasi-periodisch machen, indem man die gedacht immer wiederholt. Die Grenzfrequenz wäre dann die Frequenz der Strukturen, die man damit gerade noch erfassen (auflösen) kann. Laut dem Nyquist-Shannon-Theorem sollte die Abtastfrequenz das doppelte der kleinsten Struktur sein um es zu erfassen (z.B. Sampling bei CDs).
Das Signal (Bild) setzt sich also aus Frequenzanteilen bis unendlich zusammen und ein System (Verstärker, Optik) lässt diese Frequenzen durch und modifiziert sie dabei. Oberhalb einer bestimmten Frequenz kommt nicht mehr viel durch. Das wäre die Grenzfrequenz (Wert definierbar). EINE Linie wäre eine engbegrenztes Signal welches in Frequenzbereich hauptsächlich hohe Frequenzanteile hätte, die vom Erfassungssystem weggedämpft würden. Die Antwort (das Bild) zeigt dann Überschwinger (Gibbs-Effekt) da die hohen Frequenzanteile zur Rekonstruktion fehlen. Das gilt auch für Optiken. Wir hätten hier eine sogenannte Sprungantwort (siehe Dirac-Impuls).
Es ist schon sehr lange her, daß ich Regelungstechnikvorlesungen hören mußte. Ein paar Sachen habe ich mir aber, glaube ich, behalten.
Gerd, erkläre mir also bitte was ich im Zusammenhang mit Grenzfrequenz und Auflösung einer Linie nicht verstanden habe.
Gruß
*entfernt*
vielleicht sollte man für die Thematik einen gesonderten Thread aufmachen. Dann braucht man keinen anderen Thread zu kapern.
Im Cassini-Thread bemüht Gerd die Grenzfrequenz um etwas über die Auflösung von Optiken auszusagen:
Das verstehe ich gar nicht. Für mich kommt die Grenzfrequenz aus der Nachrichtentechnik und Regelungstechnik:Die Grenzfrequenz ist definitionsgemäß der Punkt an dem der Kontrast gegen 0 geht.
Ist aber noch Kontrast vorhanden ist folglich auch die Grenzfrequenz noch nicht erreicht.
Wir müssen also anerkennen das es für den Spezialfall einer einzelnen Linie eine andere Grenzfrequenz und damit Auflösung gültig ist.
z.B. aus Wikipedia.In der Nachrichtentechnik ist die Grenzfrequenz, Übergangsfrequenz oder Eckfrequenz derjenige Wert der Frequenz, bei dessen Überschreitung die Signalamplitude (Spannung) oder die Modulationsamplitude am Ausgang eines Bauteils unter einen bestimmten Wert sinkt.
Man kann jetzt ja Signale in den Frequenzbereich transformieren, indem man eine Fourier-Transformation macht. Gilt streng nur für periodische Signale (oder Bilddaten). Aber man kann die quasi-periodisch machen, indem man die gedacht immer wiederholt. Die Grenzfrequenz wäre dann die Frequenz der Strukturen, die man damit gerade noch erfassen (auflösen) kann. Laut dem Nyquist-Shannon-Theorem sollte die Abtastfrequenz das doppelte der kleinsten Struktur sein um es zu erfassen (z.B. Sampling bei CDs).
Das Signal (Bild) setzt sich also aus Frequenzanteilen bis unendlich zusammen und ein System (Verstärker, Optik) lässt diese Frequenzen durch und modifiziert sie dabei. Oberhalb einer bestimmten Frequenz kommt nicht mehr viel durch. Das wäre die Grenzfrequenz (Wert definierbar). EINE Linie wäre eine engbegrenztes Signal welches in Frequenzbereich hauptsächlich hohe Frequenzanteile hätte, die vom Erfassungssystem weggedämpft würden. Die Antwort (das Bild) zeigt dann Überschwinger (Gibbs-Effekt) da die hohen Frequenzanteile zur Rekonstruktion fehlen. Das gilt auch für Optiken. Wir hätten hier eine sogenannte Sprungantwort (siehe Dirac-Impuls).
Es ist schon sehr lange her, daß ich Regelungstechnikvorlesungen hören mußte. Ein paar Sachen habe ich mir aber, glaube ich, behalten.
Gerd, erkläre mir also bitte was ich im Zusammenhang mit Grenzfrequenz und Auflösung einer Linie nicht verstanden habe.
Gruß
*entfernt*