Anfänger Eindrücke der Okulare mit 4,5 mm und 38 mm am 200/1.200er Dobson

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Hallo Olaf
Ja das kann lokal tatsächlich sehr unterschiedlich sein. Niederbayern und Westhavelland sind schon ein bißchen auseinander....(Bei uns haben wir im Herbst/Winter oft Nebel - das kann im Norden anders aussehen).
Trotzdem klare Nächte wünscht Felix
 
Wegen dem OAZ-Feintrieb: Also ich hatte die letzten ein, zwei Wochen doch ein paarmal Gelegenheit, zu spechteln. Ich habe mich dabei gezwungen, den Feintrieb (mehrheitlich) nicht zu benutzen und ich muss sagen.. es geht tatsächlich ohne! Ein paarmal habe ich mich an den Planeten dabei ertappt, mit dem Feintrieb noch etwas schärferer stellen zu wollen. Wie man aus dem verwendeten Wort „schärferer“ vielleicht ableiten kann: Gebracht hat’s nichts. Ich muss Loddar Matthäus zitieren: Learned what again :D
 
Hallo Forum,

da ich dieses Fass hier aufgemacht habe, möchte ich gerne unsere aktuellen Erkenntnisse und Erfahrungen mit einbringen. Wer es verfolgt hat, hat vermutlich mitbekommrn, dass Susanne (meine Frau) und ich unseren 8" Skywatcher Dobson zurückgeben konnten, mussten, durften. Danach sind wir auf einen ICS 10" Galaxy Dobson geschwenkt. Diesen Dobson kann man für kleines Geld ( + € 65) auch mit einem OAZ mit Microfocus bestellen, was wir auch gemacht haben. Wir hatten jetzt erst ein Mal die Gelegenheit den "Rossone" - die Galaxy Dobson gibt es nur in Tief-weinrot einzusetzen. Wir haben dabei sehr viel mit 6,7 und 4,5 mm ES Okularen gearbeitet. Und es ist ein riesen Unterschied zum Skywatcher ohne Mikrofocus. Ich kann mir vorstellen, dass es auch OAZ gibt die sich ohne so eine Microfocussierung gut bedienen / scharfstellen lassen. Vielleicht hatten wir einen Montags Skywatcher. Aber es war für uns kein gutes Gefühl und hat keinen Spaß gemacht mit dem serienmäßigen OAZ am Skywatcher. Der jetzige OAZ mit Microfocus ist ein Sprung in der Bedienbarkeit und schlicht weg auch vom Gefühl her. Ist jeden Euro wert.

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Bezüglich Feintrieb; im Suiter ist das ganz gut beschrieben finde ich.
Die Fokustoleranz nimmt ab, wenn das Öffnungsverhältnis "schneller" / größer wird.
Bei f/4 sind das 0,04mm
bei f/8 0,14mm
und bei f/15 sind es 0,5mm
(gilt nur für Newton + Linsenteleskope, nicht für SCs, ...)

f/4 könnte man kaum fokussieren, wenn das Auge "starr" wäre.
Es ist aber nicht starr und gleicht das etwas aus.
Ältere Augen (so wie meine) sind aber nicht mehr so flexibel und ich bin sehr froh um einen Feintrieb.

Man ist speziell an Planeten immer versucht, noch etwas rum zu schrauben.
Das bringt aber nichts. Ich finde es ideal, am Stern zu fokussieren und dann zum Planeten zu schwenken.
Dann passt das und jedes weitere Schrauben ist eher kontraproduktiv.
 
ist speziell an Planeten immer versucht, noch etwas rum zu schrauben.
Das bringt aber nichts. Ich finde es ideal, am Stern zu fokussieren und dann zum Planeten zu schwenken.
Dann passt das und jedes weitere Schrauben ist eher kontraproduktiv.

Genauso verfahre ich auch, gerade wenn man bei schlechten Seeing das Gefühl hat, es könnte noch besser gehen, es aber nicht besser geht.

Gruß Horst
 
Hallo @Martin_B, Martin!

... Ältere Augen (so wie meine) sind aber nicht mehr so flexibel und ich bin sehr froh um einen Feintrieb. ...

OK! Was gelernt! ;) Dass ich mich mit dem Finetuning Antrieb besser fühle liegt nicht am OAZ sondern an meinen alten Augen!

... Die Fokustoleranz nimmt ab, wenn das Öffnungsverhältnis "schneller" / größer wird. Bei f/4 sind das 0,04mm
bei f/8 0,14mm und bei f/15 sind es 0,5mm ...

Interessant! Ist dann neben dem Alter, sprich dem persönlichen optischen System eine weitere Erklärung warum der eine Sterngucker eher einen "Feintrieb" als ein anderer bevorzugt!

Danke für Deine fundierte Wissenenvermittlung. MünchenBeiNacht - Ewald
 
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