Dobson 10" oder 12"

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Proton85

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Hallo,

ich such nach einem vernünftigen Kompromiss aus Stauraum und Leistung.
Ein Goto Dobson "Flextube" soll es werden, Patz wäre auch für das 12" vorhanden - zu transportieren ist das 10er vermutlich besser.
Liegen hier "Welten" zwischen der optischen (rein visuellen!) Leistung?

Meine Terrasse ist zwar OK, aber liegt leider in einem engen Tal - daher muss ich zum ernsthafteren Beobachten immer auf den nächsten Hügel fahren. Deswegen habe ich auch gerade ein gebrauchtes (günstiges) 14" ausgeschlagen...

Danke!
 
ich such nach einem vernünftigen Kompromiss aus Stauraum und Leistung.
Ein Goto Dobson "Flextube" soll es werden, Patz wäre auch für das 12" vorhanden - zu transportieren ist das 10er vermutlich besser.
Liegen hier "Welten" zwischen der optischen (rein visuellen!) Leistung?
Hi, du willst natürlich das "Nein" hören.
Ich habe nur den Vergleich zwischen 6, 12, 20 Zoll. ;)

Du hast zwischen 10 und 12 Zoll immerhin einen Faktor von 1,2 oder bezogen auf die Lichtsammelfläche einen von 1,4.
Das wird man im A/B Vergleich wahrscheinlich schon sehen.

Also wenn der 12" machbar ist, würde ich den nehmen.
Allerdings warum so einen "komischen" Flextube? Nichts rechts und nichts ganzes. ;)
Nimm doch gleich einen richtigen Gitterrohr-Dobson. Natürlich keinen Tubus-Dobson.
Ist nochmal leichter und kompakter.

Statt GoTo kannst du auch PushTo nehmen (ist wahrscheinlich billiger), ausser du willst unbedingt, dass das Teleskop alles alleine macht.

Gruß
Peter
 
"Welten" liegen da nicht dazwischen.
Aber wie Peter schon sagt, würde ich (wenn es mobil werden soll) ab 12" auch versuchen,
einen richtigen Gitterrohr zu bekommen.
Wenn der gut gebaut ist um Welten stabiler und besser nachführbar. Packmaß und Gewicht der einzelnen Komponenten auch viel besser / handlicher (beim 12" Flextube steht: Tubus ca. 27 kg, Rockerbox ca. 34 kg)
Und dann gleich 15-16" weil wenn du den 12" Flextube transportiern kannst, dann geht auch ein 16" Gitterrohr.
Und das sind dann Welten; 10" vs. 16". Der wiegt dann insgesamt vielleicht nur 25kg.

Sorry, weil das war nicht deine Frage; du wolltest wissen 10" oder 12"
Obiges wäre nur die Empfehlung einer Alternative zu deinen genannten.

Gruß Martin
 
Naja, ich bin ja für vieles offen - aber es soll eben auch bezahlbar bleiben...
und die großen Gitterrohr-Dobson scheinen mir dies eben dann schon nicht mehr zu sein?

Das Ding würde bei mir im Eck des Wohnzimmer stehen und wäre mein erstes Teleskop - deswegen auch "Goto". Bedenken habe ich nur, ob dieses GoTo da unbedingt das Richtige ist: ich will auch "nachschuppsen" können - geht das bei den Skywatchern dann auch?
 
Ich hoffe, es kommt ensprechendes Feedback von Anwendern direkt, die dieses Gerät haben und die Frage beantworten können.
Und du hast Recht, Gitterrohr wenn man fertig kauft sind schon auch nicht unbedingt günstig.
Ein Explore Scientific 12" läge in dem genannten Budget (für einen Goto Flextube 10").
Aber auch da sollte man Erfahrungsberichte suchen, oder hoffen, das hier jemand darüber berichten möchte oder es schon hat.

Die Frage GoTo oder nicht kann dir niemand verbindlich beantworten. Das ist eine Frage, ob man das unbedingt will, oder ob man auch ohne zurecht kommt.
Ich bin der Meinung, man braucht es nicht, man findet die Objekte auch so und ich würde der Mechanik eher skeptisch gegenüber stehen. Wenn ein manueller Dobson gut läuft, ist auch die Nachführung kein Problem.
 
Hi,

jetzt habe ich mal selber, weil's mich interessiert hat, das aktuelle Angebot zu 12" Gitterrohr-Dobsons der grossen Astro-Shops angeguckt. Es gibt eigentlich nur folgendes:

Taurus Dobson Teleskop N 302/1500 T300 Standard DOB
Gesamtgewicht: ca. 16kg (super!)
Preis: ca. 1700€

Explore Scientific Ultra Light Dobson - Öffnung 305 mm - Generation II
Gesamtgewicht: ca. 29kg (nicht schlecht)
Preis: ca. 1100€

Skywatcher Skyliner-300PX / 12 Gitterrohr-Dobson 305/1500mm
Gesamtgewicht: ca. 40kg (na ja)
Preis: ca. 1200€

Meade 12 Zoll f/5 LightBridge
Gesamtgewicht: ca. 42kg (na ja)
Preis: ca. 1100€

Da blieb bei mir nur noch Taurus und ES übrig.
 
Hallo, ich hab so einen komischen Flextube in 10". Habe mich damals gefragt, ob 8 oder 10" - die Entscheidung für die größte Öffnung, die man regelmäßig transportieren will, war gut. Wenn du 12" regelmäßig für machbar hältst, nimm den.
Ja, der Flextube ist ein Hybrid: halboffen und trotzdem nicht leicht. Die Zusammenschiebbarkeit erleichtert mir das Tragen allerdings sehr und man ist schnell bereit. Letzteres sagen die Gitterrohrbesitzer das aber auch, dazu kann ich mich mich mangels eigener Erfahrung nicht äußern. Der OAZ ist einfach, für Okulare der 1 kg Gewichtsklasse ist der nicht konstruiert-geht aber.
Goto habe ich als Anfänger auch überlegt, letztlich aber nicht genommen und auch nur seehr selten vermisst. Deep Sky Reiseatlas und Reiseführer haben gereicht.
VG, DThomas
 
Danke,

das Thema GoTo werde ich überlegen und dafür ev. das eingesparte Gewicht in ein 12er "investieren".
Gibt es eine Möglichkeit diese Sternkarten Apps mit dem Teleskop zu koppeln? Push+ gibts ja nicht für die Skywatcher Serie, oder? Aber sowas ähnliches wäre gefragt :)
 
Danke,

das Thema GoTo werde ich überlegen und dafür ev. das eingesparte Gewicht in ein 12er "investieren".
Gibt es eine Möglichkeit diese Sternkarten Apps mit dem Teleskop zu koppeln? Push+ gibts ja nicht für die Skywatcher Serie, oder? Aber sowas ähnliches wäre gefragt :)
Du brauchst eigentlich "nur" digitale Settings Circles (DSC), zB so was:

Das passt für den Taurus.
Lässt sich aber ziemlich sicher auch für andere Dobsons anpassen. Allerdings DIY.

Eine App wie SkySafari zeigt dir dann nach Konfiguration und Alignement auf der Karte wohin das Teleskop gerade zeigt.

Oder das hier von Omegon:

Im Selbstbaubereich, du brauchst eigentlich nur 2 Encoder und die Ansteuerung dazu , gibt es auch noch günstigere und universellere Lösungen.

PushTo ist eigentlich wie GoTo nur dass du das Teleskop von Hand nach der Karte positionieren musst und das nicht Motoren machen.

Gruß
Peter
 
Das wäre sicher etwas für mich.
Die Nachführen am Dobson ist ja nun eh nicht das Wahre - dann lieber zum Fotografieren mal ein anders Setup (wenn es den mal sein muss...)

Fand biser sehr cool bei den Dobsons, dass sie so einfach am Himmel zu bewegen sind. Wenn ich mir die Videos von den Goto-Dobsons ansehe: dann kann ch ja nur noch über das Handsteuergerät navigieren und kann/sollte nicht mehr mit der Hand nachschupsen?
 
Hallo zusammen

Die Nachführen am Dobson ist ja nun eh nicht das Wahre - dann lieber zum Fotografieren mal ein anders Setup (wenn es den mal sein muss...)
Das manuelle Nachführen am Dobson ist etwas ganz wunderbares. ;) endlich mal den ganzen Elektrikkram loszuwerden ist toll. Kein einlernen der Montierung, kein Kabel, kein nichts. :) ich finde das eine angenehme puristische Art des beobachtens.


Grüße
Christian
 
Hallo,

die Taurus Dobsons sollen gut sein. Ansonsten gibt es auch gut konstruierte 12 Zoll Selbstbauten gar nicht mal so selten in den Kleinanzeigen, und dort für oft deutlich unter 1000 Euro. Die sollte man aber natürlich unbedingt vor Kauf einmal antesten.

VG Klaus
 
Ein 12.5" Discovery wird hier gerade angeboten.
Ich hab das schon oft geschrieben; das A und O ist, dass der Dobson gut läuft.
Bedeutet beim Beginn der Bewegung kein "Anruckeln" dann wäre die Haftreibung zu groß.
Und die Bewegung selbst leichtgängig aber nicht zu leicht wie zB bei den Rollenlagern.
Ein gewisser Widerstand muss gegeben sein (Gleitreibung). Ideal Haftreibung = Gleitreibung
Dann ist das Nachführen überhaupt kein Problem. Man denk garnicht darüber nach.
Das hat dann auch nichts mit "schubsen" zu tun, sondern ist ein intuitiver Bewegungsablauf.

Ist das aber nicht gegeben (sticky oder zu stramm, zu leicht) dann macht es eher keinen Spaß.

Dieses aus meiner Sicht absolut wichtige Kriterium wird leider duch die Dobsons, die man von der Stange kauft etwas verwässert. Bei einigen geht es ganz gut, bei einigen ist es eine Qual.
Man kann das nur nachvollziehen, wenn man einmal einen gut gebauten größern Dobs selbst bewegt hat.

Nicht umsonst gibt es im Netz tausende Threads, welche Materialkombinationen dafür ideal sind, wie groß die Höhenräder sein sollen, in welchem Winkel die Teflon Pads angebracht sein sollen, wie die Basis zu gestalten ist, damit alles passt :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Obiges kann ich nur bestätigen.

Das Dobson Prinzip mit Gleitlager aus Teflon funktioniert dann sehr gut, wenn man den Durchmesser der Höhenräder sehr gross macht und alles gut abgestimmt ist. Es ist dann butterweich.
Große Höhenräder sind dann besonders funktionell, wenn man Höhenrädersicheln und kein komplettes Rad, das sehr groß werden würde, nimmt. Das führt automatisch zum niedrig bauenden Gitterrohrdobson.

Die Standard-Hersteller machen es sich leider einfach und verbauen keine grossen Höhenräder.
Dadurch ist es automatisch nicht ganz so gut und es wird zum Teil versucht durch zusätzliche Konstruktionen das Reibungsverhalten der Gleitlager zu verbessern.

Die Rockerboxen der Standard-Hersteller sind auch viel zu groß und schwer.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi
was zu Dir besser paßt, kannst am Ende nur Du entscheiden.
Ich persönlich finde 12 Zoll f/5 schon sehr vielseitig in allen visuellen Disziplinen verwendbar. Von daher habe ich selbst auch 12" aber als Gitterrohr gewählt. So viel Unterschied in der Transportabilität ist da nicht, wenn man bei den kommerziellen Massenherstellern bleibt.
Ein Aspekt, der nur selten zur Sprache kommt, ist zudem, dass die 10er in dem Bereich oft keine 10er sind, sondern teilweise nur 244 mm nutzbare Verspiegelung haben. Sind nur wenige mm und macht auch keinen völlig anderen Himmel, aber immerhin ein paar Prozent Lichtsammelleistung macht es aus.
Die 12er der Massenhersteller haben 298 bis 301mm wirksame Spiegelfläche gehabt, soweit sie mir bisher begegnet sind, also eher echte 12er. Betrachte ich die Lichtsammelmenge von sagen wir 245mm zu 300, habe ich gerundet 15000 mm² zu 22500 mm², also ziemlich genau 50% mehr Licht. Das ist durchaus am Himmel auch deutlich.
CS
 
So, keine Ahnung ob ein "neuer" Beitrag sinnvoller wäre, aber ich möchte meinen Kritierienkatalog nun anpassen - auf Basis euerer Empfehlungen:

-Gitterrohr Dobson
-12" oder 14" (wird dann wohl eine Kostenabschätzung)
-(Fang)Spiegelheizung
-(haupt)Spiegelkühlung
-2" Okularauszug mit der Option auch Plantenkameras und DSLR anzuschließen
-Transporttaschen
-"vernünfitges" Okularset
-optional, wenn Geld übrig ist: elektronische Teilkreise mit APP (und zwar ohne Bastelein...)

Taurus würde da wohl passen. Gibt es andere auch?
 
Hi Proton,

super Liste, das wird was.

Spricht aber viel für Taurus.
Falls du DSCs und fotografische Option haben willst, unbedingt vor Bestellung mit Taurus klären (Englisch).
Die können dir das dann gleich einbauen. Trotzdem dann über den Shop bestellen.

Bin mir nicht sicher, ob du beim Taurus wirklich HS Lüfter brauchst. Der kühlt ja schnell ab da offen (Blendsocke erst mal nicht aufgezogen) und die neuen haben ja sehr gutes Glas.

Gruß
Peter
 
Ich schließe mich an.
HS Lüftung ist bei dieser Bauweise verzichtbar.
FS Heizung macht Sinn.

Ich will dir die Teilkreise keinesfalls ausreden; das ist schon vorteilhaft.
Wenn du aber auch Planeten Fotos machen willst, könnte man das Geld auch in eine Plattform investieren ...
 
hm...aufs erste googlen hätte ich noch die Explore Scientific Ultra Light Dobsons gefunden - die wären in der gleichen Kategorie und wirken auch ganz gut durchdacht?

Ja..das mit den Teilkreisen geht mir nicht ganz aus dem Kopf - im notfall würde ich das als verzichtbar ansehen. Und wenn ich mir die PReise der obigen Telskope ansehe wird der Notfall wohl eintreten...
 
Wäre natürlich Klasse wenn jemand hier über das Teleskop berichten könnte!
Auf die Schnelle habe ich bei CN viele Treffer gefunden
Link 1 Link 2 Link 3 Link 4 Link 5 Link 6
Man muss halt immer bedenken, dass jedes Review subjektiv ist, und nicht unbedingt der eigenen Wahrnehmung bzw. den eigenen Schwerpunkten gerecht werden kann ...

Wie bereits von anderen gesagt, tauchen hier im Gebrauchtmarkt auch ab und an gute Angebote für Truss-Dobsons auf ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Proton

danke fürs Update. Ich bin da etwas anderer Meinung als die Kollegen hier. Aber im Detail

-Gitterrohr Dobson
Ja, leichter kann man 12" mobil nicht haben.

-12" oder 14" (wird dann wohl eine Kostenabschätzung)
Your choice - bei 12" wirst mehr Auswahl haben.

-(Fang)Spiegelheizung
NIce to have, aber nichts was man haben muss. Ich habe seit ca 15Jahren Gitterrohrdobsons - teils selbst gebaut. Keiner hat eine FS Heizung und die vllt 5 mal, die ich bisher ein gebraucht hätte, waren mir es nicht wert. Wenn Du Geld über hast, ja.

-(haupt)Spiegelkühlung
Ist eine Frage der Spiegeldicke. 12" und 24mm Spiegeldicke, brauche ich keine. Bis das Gerät aufgebaut, nachjustiert und der Sucher eingestellt ist, sind meine Geräte fast immer soweit ausgekühlt, dass aus dem Stand 200 fach vergrößert werden kann.
Nettes feature, bei dickeren Spiegeln sicher mehr als ne Überlegung wert.

-2" Okularauszug mit der Option auch Plantenkameras und DSLR anzuschließen
2" OAZ auf jeden Fall. Die Option... muss es wirklich sein? DSLR hat einen ganz anderen Fokus und braucht einen viel größeren FS. Damit ruinierst Du Dir die niedrige Obstruktion die bei 12" f/5 möglich ist. Inwieweit Massengeräte dies ohne Umbau ermöglichen wäre zudem zu prüfen.

-Transporttaschen
Viele GRD brauchen keine Taschen, maximal für die Stangen. Meine bewahre ich in einem Regenschutz für Schirme auf. Kostet wenige EURO und ist wasserdicht.

-"vernünfitges" Okularset
Daras ist neben dem Teleskop das wichtigste. Okulare sind kein Zubehör sondern ganz entscheidend für das Seherlebnis. Hier zu sparen heißt die Möglichkeiten des Teleskops weg zu werfen.

-optional, wenn Geld übrig ist: elektronische Teilkreise mit APP (und zwar ohne Bastelein...)
Nice to have, aber keinesfalls erforderlich. Ein kollege von mir bietet seine schon ne Weile hier an im Biete, weil er gemerkt hat dass er sie eigentlich nicht braucht. Mit etwas Training findest Du die Sachen ohne und eine Findergarantie sind sie auch nicht. Das würde ich weit hinten anstellen.

Soweit meine Erfahrungen und Sicht der Dinge
CS
 
Ich plädiere für 12"-Volltubus, ich stand vor genau der gleichen Entscheidung.

- ist schnell in den Garten getragen und so gesehen sofort startklar (wobei ich meistens mind. eine Stunde vor der Beobachtung aufbaue)
- kein zusätzlicher Streulichtschutz erforderlich
- digitale Teilkreise wären nachrüstbar
- aktuelle Okularwahl: 31mm / 13mm / 7 mm (alles Nagler) + 4 mm TS-UWA
- OIII- und UHC-Filter

Nach 9 Monaten Erfahrung mit diesem Gerät kann ich sagen - es passt...

ABER:
- Ich muss eben auch die rund 20 kg Tubus vom Keller in den Garten tragen - da ist Konzentration gefordert, auch im Hellen. Größer darf ein Volltubus-Dob nicht sein.
- Mein Garten ist eine Art Senke, da ist Feuchtigkeit im Herbst ein fühlbares Problem - Fangspiegelheizung ist da ein Muss
- die Teilkreise rüste ich so schnell nicht nach, ich bin froh, beim Beobachten nicht auch noch auf ein Display starren zu müssen, das mache ich beruflich schon den ganzen Tag. Mit 38 Jahren Beobachtungserfahrung auf dem Buckel komme ich gut mit Sky 2000.0 und Sucherfernrohr klar
- Mond- und Planetenfotografie geht

Und wie geht´s weiter? Viel Bastelarbeit muss man nicht aufbringen, aber man könnte...
- den Tubus von innen mit Velour für noch mehr Kontast auskleiden
- die Rockerbox mit einer zuklappbaren Okularbox versehen, dann bleibt der Inhalt besser gegen Feuchtigkeit geschützt
- Kabel für Sekundärspiegel- und Sucherheizung an den Tubus klipsen (ich hasse Kabelgebaumel)
- Anschaffung einer Dobson-Plattform für bessere Mond- und Planetenbilder

...und das Öffnungsvirus bin ich auch nicht los, vielleicht werden es irgendwann einmal 16 Zoll. Oder 20 Zoll. Oder ...
Aber das dann als Gitterrohr.

Als langjähriger Parallaktiker kann ich sagen - der Dobson macht RICHTIG Spaß, habe damit überraschend viele und auch schwache Objekte selbst unter Vorstadthimmel herauspicken können.

Clear Skies!

Stefan Korth
 
Das ist ein guter Einwand.
12" ist recht genau die Grenze, wo ein Volltubus vielleicht noch geht.
Wenn man den Tubus + Rockerbox jeweils einzeln tragen kann und alles zusammen transportieren kann,
dann ist es zweifellos einfacher als der Zusammenbau eines Gitterohrs.
Hinstellen, draufstellen, bähm, fertig.

Beim Flextube hätte ich (ohne ihn zu kennen) aber ein eher skeptisches Bauchgefühl was die Stabilität der 3-Stangen Konstruktion angeht. Aber wie gesagt nur Bauchgefühl.
 
Ich plädiere für 12"-Volltubus, ich stand vor genau der gleichen Entscheidung.
...
Hattest du wirklich einen guten Gitterrohrdobson mal im Vergleich getestet?

Der ist nicht nur deutlich leichter, du hast kein "Tubusdrum".
Und aufgrund der Konstruktion mit Sichelräder ist der Schwerpunkt und die Drehachse viel tiefer, dadurch ist die ganze Konstruktion viel kompakter, leichter.

Du kleidest deinen Tubus-Dobson mit Velours aus und bemängelst die Nutzung einer Streulicht-Socke beim Gitterrohrdobson?

Nachrüstung und Benutzung von DSCs ist eigentlich identisch.

Aber da muss ich der Recht geben. Viele denken parallaktisch ist das beste (ich habe auch einen parallaktischen C8).
Ich finde die manuelle Bewegung eines (guten) Dobsons aber auch viel angenehmer und komfortabler.

Gruß
Peter
 
Habe mir gerade auf youtube folgenden review angesehnen
Der hat mich definitiv abgeschreckt: die Qualität des ES Ultra Light dürfte typisch amerikanisch sein: Rost Serienmässig, Metallspäne etc...
Also— der ist dann wohl raus.

volltubia ist mir einfachzu sperrig — wenn dann das Flextube oder Gitter. Flextube scheint ja doch aus sehr bewährt zu sein...
 
Habe mir gerade auf youtube folgenden review angesehnen
Der hat mich definitiv abgeschreckt: die Qualität des ES Ultra Light dürfte typisch amerikanisch sein: Rost Serienmässig, Metallspäne etc...
Also— der ist dann wohl raus.

volltubia ist mir einfachzu sperrig — wenn dann das Flextube oder Gitter. Flextube scheint ja doch aus sehr bewährt zu sein...
Klar, du bekommst bei ES amerikanische Massenqualität (wenn ich da an MEADE früher denke, oh Gott). Das ist aber auch der Flextube.
Also ich würde eher den ES nehmen, da es ein echter Gitterrohrdobson ist und von einem der bekannten deutschen Shops bestellen und im Voraus mit denen Qualitätsaspekte besprechen.

Da ich mir vor kurzem einen Taurus T500 gekauft habe, kann ich sagen dass Taurus eine sehr gute Qualität bietet.

Übrigens sind mM auch viele Produkte der Astroshop Marke Omegon preis/leistungsmäsig gut.

Gruß
 
Ich schlage nochmal was vor:
10" Volltubus für den Beginn. Damit sieht man auch schon sehr viel!
Gute Literatur + gute Okulare dazu.

Wenn du dann richtig Feuer fängst, verkaufst du den 10" behältst die Okulare und gehst auf 16"

In der Zwischenzeit versuchen, mit dem 10" Orte aufzusuchen, wo auch andere Kollegen sind mit größeren Teleskopen.
Schau dir das alles an, und finde heraus, wohin der Weg gehen soll ...
 
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