Nightwolf
Neues Mitglied
Moin Forianer 
Gleich zum Einstand mit großen Dingen nerven liegt mir eigentlich nicht, aber ich würde gerne starten, drehe mich gefühlt nur noch im Kreis und das muss mal aufgelöst werden.
Ich bin hier natürlich schon durch das Forum geschlichen, und ich hatte auch bereits bei Astrofoto-Equipment-Shops angefragt, aber...aber es bleiben einfach zu viele Fragezeichen bestehen; und ich will die Fachberater vom Shop auch nicht mit meinen Gedankengängen nerven, denn entweder stelle ich mich wirklich zu dumm dafür an oder ich denke einfach viel zu kompliziert.
Vorweg: Leider muss ich zum Verständnis recht weit ausholen...sorry
Sinn und Zweck habt ihr vom Titel her wahrscheinlich erraten: Ich würde gerne "tiefer" in die Astro- und Deepskyfotografie einsteigen.
Mit einem vorhandenem kleinem iOptron Skytracker konnte ich bereits vernünftige Bilder im UWW-und WW-Bereich erstellen - 2 davon wurden auch schon auf Acryl/Alu-Dibond in 120x100cm gezogen.
Bei 200mm sind auch ein paar Fotos "ganz gut" geworden, da war der Ausschuss aber schon sehr viel größer, und das genügt meinen Ansprüchen nicht mehr.
Das übliche: "ich will mehr"
Absteigend erstmal die Herausforderungen:
Großer Vorteil ist hier aber, dass meine Server in Reichweite wären und ich die CR2/CR3 mittels WLAN übertragen, sofort umwandeln und noch im RAM bearbeiten könnte.
Warum bei diesem Anspruch überhaupt noch das vorhandene Fotoequipment?
Nun ja, das Equip geht deutlich in den Bereich (Semi-)Pro, ich nutze dies u.a. auch bei Hochzeiten, Feiern, Taufen - die großen Brennweiten bei Wildlife und Co - ich kann also blind damit umgehen; auf Reisen habe ich grundsätzlich eine Auswahl dabei.
Ich weiß natürlich, dass mir dabei erstmal durch die IR-Sperrfilter einige Nebel entgehen (hier habe ich mich bereits entsprechend eingelesen), aber dennoch sollte sich hier etwas bewerkstelligen lassen.
Aber irgendwo muss ich beginnen...und da das Zeug sowieso schon hier rumliegt, kann ich es auch nutzen
Ausrüstung:
Wie oben kurz erwähnt bin ich auch gerne mal in Schluchten, bergigen Gelände, Wald usw. unterwegs und da wirds mit dem Einnorden durchaus schwierig, was zum Autoguide und Co. führt. Zählt natürlich erstmal nur für WW und UWW (geschätzt von 11 bis 70 mm) mit Landschaft, aber wie gesagt, ich hätte es auch gerne etwas bequemer, sprich Steuerung über ein mitgeführtes Smartphone wäre sehr gut. Ich weiß auch, dass die komplette Ausrüstung dann gut und gerne ~30 kG wiegen wird - das ist jedoch bei aktuellem Fitnesslevel kein Problem
Kommen wir endlich zur Problemstellung.
In einigen Schriftwechsel habe ich mir jetzt folgendes folgendes, vom Gewicht her gerade noch reisetaugliches und "Anfängerfreundliches" Setup herausgearbeitet:
Bezüglich der Bequemlichkeit wurde mir noch zusätzlich folgende vollautomatische Montierungsausrichtung angeboten:
Wenn ich mir den Grundaufbau ansehe, würde ich anstelle der SynScan GoTo dann das ASIAIR verbinden (ich habe keine derartige Blanko-Montierung gefunden?).
Das ASI120Mini plus Guiding-Rohr würde ich mittels einer separaten Halterung an der R5 an einer Vixen-Schiene befestigen und nach dem Objektiv ausrichten.
Mein Gedanke war jetzt, dass ich mir per Multistar-Alignment (>3 Sterne) bereits gut errechnet einnorden und ggf. erste Erfolge feiern könnte.
Soweit richtig?
Allerdings hat mich die Vollautomatik auch angefixt, und hier bestehen gedankliche Probleme. Ich müsste das Starsense ja mit dem ASIAIR kaskadieren - funktioniert das überhaupt?
Weiterhin benötige ich dann für die Vollautomatik die weitere App der Starsense, und müsste danach erst auf die ASIAIR umschalten - bringen die sich nicht gegenseitig durcheinander? Ich meine, ein Modul muss ja quasi die Führung der Montierung übernehmen - das beisst sich (für mich) gedanklich.
Viele Fragen. Komischer Aufbau.
Rede ich wirr? Ist mein Aufbau komplett durcheinander?
Benötige ich bei einem gutem Autoguider überhaupt noch die vollautomatische Ausrichtung?
Oder sagt ihr "vergiss das besser, für den Preis bekommst du schon was ganz anderes"?
Danke für eure Hilfe und dass Ihr mich nicht dumm sterben lasst
Clear Skies
Wolf
Gleich zum Einstand mit großen Dingen nerven liegt mir eigentlich nicht, aber ich würde gerne starten, drehe mich gefühlt nur noch im Kreis und das muss mal aufgelöst werden.
Ich bin hier natürlich schon durch das Forum geschlichen, und ich hatte auch bereits bei Astrofoto-Equipment-Shops angefragt, aber...aber es bleiben einfach zu viele Fragezeichen bestehen; und ich will die Fachberater vom Shop auch nicht mit meinen Gedankengängen nerven, denn entweder stelle ich mich wirklich zu dumm dafür an oder ich denke einfach viel zu kompliziert.
Vorweg: Leider muss ich zum Verständnis recht weit ausholen...sorry
Sinn und Zweck habt ihr vom Titel her wahrscheinlich erraten: Ich würde gerne "tiefer" in die Astro- und Deepskyfotografie einsteigen.
Mit einem vorhandenem kleinem iOptron Skytracker konnte ich bereits vernünftige Bilder im UWW-und WW-Bereich erstellen - 2 davon wurden auch schon auf Acryl/Alu-Dibond in 120x100cm gezogen.
Bei 200mm sind auch ein paar Fotos "ganz gut" geworden, da war der Ausschuss aber schon sehr viel größer, und das genügt meinen Ansprüchen nicht mehr.
Das übliche: "ich will mehr"
Absteigend erstmal die Herausforderungen:
- Die Montierung sollte möglichst noch flugreisetauglich sein; bedeutet (für mich) unter 9 Kilo zusätzlich für Montierung und Guiding.
- Vorhandenes Fotoequip soll genutzt werden (auch, weil dies auf Reisen sowieso dabei wäre).
- Beiläufige Feststellung: an schönen Orten habe ich grundsätzlich schlechte Sicht auf Polaris - Auto Guide oder Full Guiding ist für mich daher Pflicht.
- "Bequem" wär sehr schön (ja, ich weiß dass man Bequemlichkeit bezahlt).
Großer Vorteil ist hier aber, dass meine Server in Reichweite wären und ich die CR2/CR3 mittels WLAN übertragen, sofort umwandeln und noch im RAM bearbeiten könnte.
Warum bei diesem Anspruch überhaupt noch das vorhandene Fotoequipment?
Nun ja, das Equip geht deutlich in den Bereich (Semi-)Pro, ich nutze dies u.a. auch bei Hochzeiten, Feiern, Taufen - die großen Brennweiten bei Wildlife und Co - ich kann also blind damit umgehen; auf Reisen habe ich grundsätzlich eine Auswahl dabei.
Ich weiß natürlich, dass mir dabei erstmal durch die IR-Sperrfilter einige Nebel entgehen (hier habe ich mich bereits entsprechend eingelesen), aber dennoch sollte sich hier etwas bewerkstelligen lassen.
Aber irgendwo muss ich beginnen...und da das Zeug sowieso schon hier rumliegt, kann ich es auch nutzen
Ausrüstung:
- Canon R5 (820g)
- Alternativ: Canon 5DsR (970g) (Vorteil: kein Tiefpassfilter)
- Sigma 60-600mm f/6.3 (3,8 kg) plus 2x Telekonverter (470g), was max. 1200 mm und Blende 13 entspricht
- Alternativ: 70-200 f/2.8 (2,3 kg) plus 2x Telekonverter (470g), was max. 400 mm und Blende 5,6 entspricht
- Sirui 2204 (Carbonstativ), was bis 15 kg zugelassen wäre; wurde meinerseits auch bereits mit Multi-Cam-Setup und SlowMo-Schiene verwacklungsfrei bei 12,5 kg getestet.
Wie oben kurz erwähnt bin ich auch gerne mal in Schluchten, bergigen Gelände, Wald usw. unterwegs und da wirds mit dem Einnorden durchaus schwierig, was zum Autoguide und Co. führt. Zählt natürlich erstmal nur für WW und UWW (geschätzt von 11 bis 70 mm) mit Landschaft, aber wie gesagt, ich hätte es auch gerne etwas bequemer, sprich Steuerung über ein mitgeführtes Smartphone wäre sehr gut. Ich weiß auch, dass die komplette Ausrüstung dann gut und gerne ~30 kG wiegen wird - das ist jedoch bei aktuellem Fitnesslevel kein Problem
Kommen wir endlich zur Problemstellung.
In einigen Schriftwechsel habe ich mir jetzt folgendes folgendes, vom Gewicht her gerade noch reisetaugliches und "Anfängerfreundliches" Setup herausgearbeitet:
- Skywatcher EQ5 Pro SynScan GoTo Montierungskopf (ohne Stativ)
Hier stellt sich nur die Frage, ob sich gleich noch viel größere (Zukunfts-) Vorteile durch Schwenk auf den AZ-EQ5GT AZ-EQ ergeben – ich lese hier beispielsweise auch dass ein Zahnriemen verwendet wird und kann als Anfänger nicht einschätzen, wie dieser in Bezug auf Haltbarkeit und Spiel anzusehen ist. - ZWO ASIAIR PRO mit ASI120Mini (plus gutes Autoguiding-Rohr - welches ist dazu empfehlenswert?)
Bezüglich der Bequemlichkeit wurde mir noch zusätzlich folgende vollautomatische Montierungsausrichtung angeboten:
- Celestron StarSense AutoAlign für Skywatcher GoTo CE825102S (wird hier noch ein Autoguiding-Rohr benötigt?)
- Celestron SkyPortal Link WiFi CE821907 für die Übertragung
Wenn ich mir den Grundaufbau ansehe, würde ich anstelle der SynScan GoTo dann das ASIAIR verbinden (ich habe keine derartige Blanko-Montierung gefunden?).
Das ASI120Mini plus Guiding-Rohr würde ich mittels einer separaten Halterung an der R5 an einer Vixen-Schiene befestigen und nach dem Objektiv ausrichten.
Mein Gedanke war jetzt, dass ich mir per Multistar-Alignment (>3 Sterne) bereits gut errechnet einnorden und ggf. erste Erfolge feiern könnte.
Soweit richtig?
Allerdings hat mich die Vollautomatik auch angefixt, und hier bestehen gedankliche Probleme. Ich müsste das Starsense ja mit dem ASIAIR kaskadieren - funktioniert das überhaupt?
Weiterhin benötige ich dann für die Vollautomatik die weitere App der Starsense, und müsste danach erst auf die ASIAIR umschalten - bringen die sich nicht gegenseitig durcheinander? Ich meine, ein Modul muss ja quasi die Führung der Montierung übernehmen - das beisst sich (für mich) gedanklich.
Viele Fragen. Komischer Aufbau.
Rede ich wirr? Ist mein Aufbau komplett durcheinander?
Benötige ich bei einem gutem Autoguider überhaupt noch die vollautomatische Ausrichtung?
Oder sagt ihr "vergiss das besser, für den Preis bekommst du schon was ganz anderes"?
Danke für eure Hilfe und dass Ihr mich nicht dumm sterben lasst
Clear Skies
Wolf