bortle4
Aktives Mitglied
Diesen Beitrag bitte nicht ganz bierernst nehmen, jedoch sind die Überlegungen, die ich anstelle schon immer mit einem echten Hintergrund belegt... vielleicht auch einfach mit zu viel Nachdenken ^^
Da kommt man aus einem kreativen Beruf und wird schon schräg angeguckt, wenn man sowas wisschenschaftliches wie Astronomie als Hobby hat, bei dem es um Physik & Zahlen geht (damit haben Kreative meistens nicht so viel am Hut) und dann steht man vor der Bildbearbeitung und beide Welten prasseln auf einen ein.
Ich sammle Licht, es ist technisch, ich vermindere Rauschen mit Durchschnittswerten, addieren Signale, um sie zu verstärken und erhoffe mir ein "vernünftig auswertbares Ergebnis", eben nicht mit kreativer Freiheit, sondern doch mal etwas greifbareres, eindeutigeres.
Dann stretche ich das Bild, erhöhe die Sättigung... bekomme irgendwoher Farben, echt oder verfälscht? Dann lerne ich dazu, nehme mir das Bild 8 Wochen später noch einmal vor, mit anderer Software... bekomme ein leicht anderes Ergebnis, die Farben waren jedoch ganz anders.
Was ist real? Was ist besser oder schlechter? Was sieht schöner aus? Ist Geschmack relevant in einer Wissenschaft? Bin ich mit den gesammelten Daten einmal falsch und einmal richtig umgegangen?
Wie "kreativ" kann/darf/sollte ich sein in der Bildbearbeitung, was ist noch realistisch, woher weiss ich jetzt genau, was denn überhaupt realistisch ist.. ist überhaupt etwas für das menschliche Auge optisch "realistisch"...
M31 bearbeitet mit DSS & Photoshop von vor ca. 8 Wochen
M31 erneut bearbeitet mit APP & Photoshop plus Übernahme der Farben aus der ersten Version
Was gefällt Euch besser und warum, wonach entscheidet ihr? Und was sagt ihr zu den Gedanken da oben?
Ja, die Unterschiede hier sind nicht so mega krass, aber es steht als Beispiel dafür, dass manchmal doch noch ganz was unterschiedliches rauskommen kann, bei den exakt gleichen Bilddaten.
vg
Arne
Da kommt man aus einem kreativen Beruf und wird schon schräg angeguckt, wenn man sowas wisschenschaftliches wie Astronomie als Hobby hat, bei dem es um Physik & Zahlen geht (damit haben Kreative meistens nicht so viel am Hut) und dann steht man vor der Bildbearbeitung und beide Welten prasseln auf einen ein.
Ich sammle Licht, es ist technisch, ich vermindere Rauschen mit Durchschnittswerten, addieren Signale, um sie zu verstärken und erhoffe mir ein "vernünftig auswertbares Ergebnis", eben nicht mit kreativer Freiheit, sondern doch mal etwas greifbareres, eindeutigeres.
Dann stretche ich das Bild, erhöhe die Sättigung... bekomme irgendwoher Farben, echt oder verfälscht? Dann lerne ich dazu, nehme mir das Bild 8 Wochen später noch einmal vor, mit anderer Software... bekomme ein leicht anderes Ergebnis, die Farben waren jedoch ganz anders.
Was ist real? Was ist besser oder schlechter? Was sieht schöner aus? Ist Geschmack relevant in einer Wissenschaft? Bin ich mit den gesammelten Daten einmal falsch und einmal richtig umgegangen?
Wie "kreativ" kann/darf/sollte ich sein in der Bildbearbeitung, was ist noch realistisch, woher weiss ich jetzt genau, was denn überhaupt realistisch ist.. ist überhaupt etwas für das menschliche Auge optisch "realistisch"...
M31 bearbeitet mit DSS & Photoshop von vor ca. 8 Wochen
M31 erneut bearbeitet mit APP & Photoshop plus Übernahme der Farben aus der ersten Version
Was gefällt Euch besser und warum, wonach entscheidet ihr? Und was sagt ihr zu den Gedanken da oben?
Ja, die Unterschiede hier sind nicht so mega krass, aber es steht als Beispiel dafür, dass manchmal doch noch ganz was unterschiedliches rauskommen kann, bei den exakt gleichen Bilddaten.
vg
Arne