wollte ich zuerst auch gleich loskrähen.
Ja, es gibt Dinge, die kann ich halt nicht mehr hören.

dass er dir ganz persönlich offenbar eine Lösung zutraut und die gerne gehört hätte
Für die Benennung von Lösungen braucht es nicht mich, die gibt es bereits tonnenweise in wissenschaftlichen und politischen Unterlagen, man muss sie nur irgendwann mal auch hernehmen und umsetzen.
Das für mich verstörende an einer Formulierung wie "es sollte aber auch immer ein Lösungsansatz präsentiert werden" ist, dass von "einem Lösungsansatz" gesprochen wird. Was soll die Welt mit "einem" Lösungsansatz für hunderte Problembereiche? Natürlich gibt es tausende Vorschläge, die Marktwirtschaft zu verändern und weiterzuentwickeln und stets neu an die Digitalisierung und Globalisierung anzupassen, auch genug Ideen, Dreck und Müll zu reduzieren und auch unseren Giftmüll nicht mehr zu exportieren, die Luft nicht zu verpesten, den CO2 Ausstoß zu verringern, man muss es nur machen. Ein Black Friday wird nicht deshalb gemacht, um Käufe zeitlich vorzuverlegen, da hätte der Handel nichts davon, wenn das so wäre (außer eine Gewinnverringerung), sondern um zusätzlich Kaufanreize zu schaffen. Jagdinstinkt und Co, wie man sieht funktioniert das ja ganz gut.
Ok, dann lassen wir alles, wie es ist, ist ja fein, kauft noch mehr Produkte und füllt fleissig die Müllhalden mit kurzlebigen Produkten. Und warten halt auf den lieben Elon Musk, der ein paar von uns zum Mars fliegt, wenn die Welt hier irgendwann vor die Hunde geht. Aber bis es 45 Grad in Deutschland bekommt, dauert es ja noch eine Weile.
Insofern hat Andreas offensichtlich Recht: mit dem in der (in Amerika sicher nicht so sozialen!) Marktwirtschaft wird das Geld gescheffelt, mit dem man dann die Raketen bauen kann, um dem Planeten zu entkommen...
lg
Niki