So, nochmal ein Update.
Die beiden Läufer habe ich in ein Stück Alurohr verfrachtet und Endplatten aus Plexiglas gefräst. Dabei drücken vorne und hinten je ein Aluring auf die kegelförmigen Aussenringe. Das Alurohr ist dafür minimal kürzer. Das sieht dann so aus:
So sieht's innen aus:
Leider hatte ich mir keine Gedanken gemacht, wie ich den Schrittmotor eigentlich befestigen will.

Dazu muss ich mir noch eine Halterung überlegen.
Meine ersten Erkenntnisse:
- Schon mit nur ganz leicht (mit den Fingern) angedrehten Schrauben läßt sich die 6mm Eingangswelle schwer drehen. Das hätte ich nicht gedacht. Die kegelförmigen Aussenringe können also bei geringer Aussenkraft eine erhebliche Kraft auf die Welle in der Mitte ausüben.
- Die Kraft auf die 6mm Wellenstücke ist groß genug, dort eine Lauffläche einzuprägen. Ich hatte dazu die Eingangswelle in einen Akkuschrauber eingespannt und das Planetendoppelgetriebe etwas hin und her laufen gelassen.
Die Welle sah nach kurzer Betätigung so aus:
Ich weiss nicht, ob die Welle gehärtet war. Sie sah jedenfalls blank aus. Anders als eine eher matte Edelstahlwelle.
Auf dem Bild kann man es schlecht sehen, aber wenn ich die Welle mit der Messuhr abfahre, misst man zunächst einen 1/100mm Hügel, dann die Delle von 1/100mm und dann wieder einen Hügel.
Sicher nicht viel, aber dafür, dass ich das nur ca. eine Minute bewegt habe...
OK, das erhöht natürlich die Lauffläche und irgendwann kann soviel Material nicht mehr verdrängt werden.
Aber was sagt die Schwarmintelligenz hier im Forum? Soll ich eine gehärtete Welle nehmen? Oder ist da nur die Oberfläche gehärtet und die würde sich trotzdem eindrücken? Oder vielleicht Federstahl? Welches Material wäre empfehlenswert?
Gruß + CS
Guido