APM MS 11x70 ED

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sternenfall

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Hallo Leute,

nach vielem Hin & Her habe ich mich für das APM 11x70 entschieden. Est ist mein erstes Astrofernglas und ich bin blutiger Laie in der Himmelsbeobachtung - aber dank den heutigen Apps werde ich schon irgendeinen Nebel finden. Leider wird es erst am Montag geliefert und ich bin noch ganz aufgeregt von dem langen Entscheidungsprozess und habe Redebedarf. o_O

  • Wäre ein Steiner Nighthunter 8x56 nicht besser? Ähnlich große AP aber universeller da portabel.
  • Wäre ein APM 20x100 nicht besser? Ich habe mich dagegen entschieden weil die hohe Vergrößerung es einem Anfänger wahrscheinlich schwerer macht am Himmel etwas zu finden.
Ich weiß, dass die genannten Alternativen (etwas) teuerer sind aber das spielt für mich keine so große Rolle da ich kein Sammler bin sondern lieber nur Dinge habe die ich auch benutze. Diese Einstellung macht den Preis oft zweitrangig scheint mir.

Ich würde natürlich gerne von jemanden der das Glas schon hat Erfahrungen hören und Tipps bekommen wie man es benutzt. Ich plane es auf eine Oriion Paragon-Plus-Fernglashalterug zu montieren. Ist die Stellarium-App empfehlenswert oder wie fange ich am Besten an?

Entschuldigung für die vielen Fragen auf einmal!

Vielen Dank für eure Geduld & Grüße
Andreas
 
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Glückwunsch zu deinem neuen Glas, tolles Teil.

Aber ich muss dir sagen das du dich jetzt nicht so sehr Quälen sollst mit irgendwelchen Fragen. Sowas wird sehr sehr oft gemacht von Menschen und das in allen Themen. Das ist alles relativ und bringt dich mit deiner schon getroffenen Entscheidung überhaupt nicht weiter, ganz im Gegenteil, viele holen sich dadurch schlaflose Nächte. Ergo: Halte fern was dir schlecht tut und ergötze dich an deinen Errungenschaften.
Wichtig ist das du diesem APM 11x70 dein JA Wort gegeben hast, also Ehre es auch so. Schlag dir auf die Brust und grunze :p


Ich habe die Stellarium App aber nutze sie überhaupt nicht. Es ist mir mit Handy auf dem Feld einfach zu hektisch, außerdem freut es das nachtadaptiere Auge überhaupt nicht.

Auf dem PC nutze ich Stellarium voll und ganz. Du kannst damit Anfangen das du Polaris zentrierst und zeitlich schnell Vorspulst, ein volles Jahr auf 20 Sekunden. Dann wirst du sehen das sich immer die selben Sternbilder im Kreis herum drehen. Wenn du dir das mit dem Himmel vergleichst, über die nächste Zeit, wirst du feststellen das sich alles Wiederholt und von da aus kannst du dich immer weiter nach außen arbeiten...und Schwup kannst du irgendwann alles auswendig.


Viel Spass und Viel Glück;)


CS Damir
 
Ist die Stellarium-App empfehlenswert oder wie fange ich am Besten an?

Mein Tipp wäre folgender: du druckst dir aus Stellarium die 4 Himmelsrichtungen aus auf 4 Seiten Papier. In der "Projektionsart": Perspektive.
Mit den eingetragenen Strichmännchen für die Sternbilder. Damit gehst du alles durch, um die Sternbilder zu memorisieren und dann später drauf aufzubauen. Lässt sich mit Entschlossenheit innert 3-4 Wochen abschliessen, und das kann wirklich jeder. Wobei mit einem leichteren 0815 Fernglas dies freihändig wohl besser geht. Dieser "runde Sternkarte"-Kram hat sich bei mir überhaupt nicht bewährt als "Einstiegshilfe".

Später dann der kompakte Karkoschka (Atlas für Himmelsbeobachter) als "Telefonbuch" für den Sternenhimmel zulegen für den schnellen Griff auf Details.

Irgend ein Rotlicht benötigst du hierzu.

Gruss
 
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Hallo!
Hallo Leute,

  • Wäre ein Steiner Nighthunter 8x56 nicht besser?
  • Wäre ein APM 20x100 nicht besser?
Für die Beantwortung dieser Fragen ist es ja schon zu spät, also können wir uns das schenken :)
Ist die Stellarium-App empfehlenswert oder wie fange ich am Besten an?
Ich verwende Stellarium auf dem Rechner und Sky Safari als App. Letztere kann auch mein Fernrohr steuern, aber das ist bei Dir im Moment kein Thema. Früher habe ich Papierkarten verwendet, mit denen ich auch gut zurecht kam. Die tendieren allerdings dazu, in kühleren Nächten feucht zu werden. Die klassische drehbare Sternkarte habe ich natürlich auch (irgendwo), hab die aber praktisch nie verwendet. Elektronisch mag ich lieber.
Wenn Du noch ein paar Monate bis zur Veröffentlchung warten kannst ist das hier vielleicht was für Dich: Archiv - Crowdfunding erfolgreich! Big Binoscout jetzt vorbestellen! Obwohl ich schon lange dabei bin habe ich auch eines bestellt. Irgendwas interessantes findet man immer.

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo Andreas,

ich hatte schon einige APM ED Gläser und alle waren optisch hervorragend.
Ein 10x70 ist ein Klassiker und etwas mehr Vergrößerung bringt nur Vorteile.

Also alles richtig gemacht.

Ich hatte das 25x100 ED und es zeigt wirklich verdammt viel, aber diese Größe und Gewicht bei einem geradesichtigen Glas wollen gebändigt werden, was nicht einfach und auch nicht günstig ist.
Für mich war es von Anfang an nur zur Überbrückung gedacht und dafür war es perfekt.
Dauerhaft wollte ich ab 100mm aber nur 90° Einblick und Wechselokulare.

Grüße Jochen
 
Vielen Dank für die Antworten. Ich fasse mal kurz zusammen:

Du kannst damit Anfangen das du Polaris zentrierst und zeitlich schnell Vorspulst, ein volles Jahr auf 20 Sekunden. Dann wirst du sehen das sich immer die selben Sternbilder im Kreis herum drehen.
Von Polaris weiß ich wo er ist weil ich mal mit einer Montierung herumgespielt habe. Um diesen Stern dreht sich der Himmel. Aber was bedeutet "zeitlich vorspulen, ein volles Jahr auf 20 Sekunden"? Richte ich das FG auf irgendeinen Punkt links oder rechts? Und dann? Mit Sekunden meinst du wahrscheinlich Winkelsekunden, also irgendwie in 18 Schritten um Polaris herum? Im Uhrzeigersinn? Und warum nicht 30 Sekunden = 12 Monate? :rolleyes: Und woher weiß ich was ich da sehe? Bitte erkläre es mir als wäre ich 5 Jahre alt... :D

Früher habe ich Papierkarten verwendet, mit denen ich auch gut zurecht kam. Die tendieren allerdings dazu, in kühleren Nächten feucht zu werden. Die klassische drehbare Sternkarte habe ich natürlich auch (irgendwo), hab die aber praktisch nie verwendet.
So eine drehbare Sternkarte habe ich auch noch und die werde ich benutzen. Guter Tipp. Man soll mit den Grundlagen anfangen! Dann ist man auch nicht abhängig von einer App oder Akkus und da heute jeder Apps benutzt ist so eine Sternkarte fast schon wieder cooler. Den Binoscout würde ich auch gerne kaufen aber es scheint auf der Seite keine Möglichkeit mehr zu geben. Aufgrund deiner Anregung habe ich aber im Großen Fluß "Discover the Night Sky" bestellt. Der Autor scheint sogar auch eine Paragon-Plus zu haben. ;)

Ich hatte das 25x100 ED und es zeigt wirklich verdammt viel, aber diese Größe und Gewicht bei einem geradesichtigen Glas wollen gebändigt werden, was nicht einfach und auch nicht günstig ist.
Genau - es ist bestimmt nicht einfach damit ein Himmelsobjekt zu finden. Aber ich dachte eher an das lichtstärkere 20x100, wollte eben aber nicht zwei große Trümmer herumliegen haben da ich schon weiß, dass ich die wahrscheinlich ungern auf der Paragon wechseln würde. Im fotografischen Bereich besitze ich einige lichtstarke, schwere Gläser wie zum Beispiel das Zuiko 150/2 und von daher weiß ich wie praktisch mehrere Bodys sind.

Zum Thema "günstig" muss ich sagen, dass ich genau genommen sogar über ein Swarovski NL Pure 8x42 als Allrounder nachdenke. Klingt verrückt, denn ich werde es nur selten nutzen, es wäre ein reines Nerd-Spielzeug und ich bin auch nicht reich an Geld. Aber ich finde es attraktiv weil man sonst nirgendwo ein Hightechprodukt bekommt das sich praktisch nicht abnutzt, das nicht veraltet und keine Firmwareupdates braucht und im Fall dieser Firma noch lange repariert wird. Fast scheint mir, dass ein Fernglas so ziemlich das letzte Qualitätprodukt ist das seinen Wert einfach behält. Nein - es wird sogar noch besser während man Licht und Erfahrung mit ihm sammelt.
 
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Hallo Andreas,

und Glückwunsch zu Deinem 11x70!

Seit einer langen Zeit benutze ich sehr häufig den billigeren Chinakracher 10,5x70 BA8, wie man dieses Fernglas so abfällig manchmal bezeichnet, und laut meiner Datenbank, habe ich mit diesem Fernglas über 300 Nebel (EN, RN, PN, IFN) gesehen. Die meisten davon natürlich mit den OIII und H-Beta Nebelfiltern, die sich in den Augenmuscheln befestigen lassen.

Nun bleibt der Wunsch von klarem Nachthimmel für Deine ersten Beobachtungen,
Jiri
 
Von Polaris weiß ich wo er ist weil ich mal mit einer Montierung herumgespielt habe. Um diesen Stern dreht sich der Himmel. Aber was bedeutet "zeitlich vorspulen, ein volles Jahr auf 20 Sekunden"? Richte ich das FG auf irgendeinen Punkt links oder rechts? Und dann? Mit Sekunden meinst du wahrscheinlich Winkelsekunden, also irgendwie in 18 Schritten um Polaris herum? Im Uhrzeigersinn? Und warum nicht 30 Sekunden = 12 Monate? :rolleyes: Und woher weiß ich was ich da sehe? Bitte erkläre es mir als wäre ich 5 Jahre alt... :D
Ne ne nicht so kompliziert wie du denkst. Ist nur was für Leute die absolut noch nie etwas von Sterne wissen oder wie sich das System in etwa verhält. Ist nicht mehr von bedeutung für dich da du ja Polaris und drumherum bereits kennst. Dachte du bist blutiger Anfänger.
 
Hallo Andreas, da hast Du Dir etwas schönes gegönnt. Jetzt muss Du Dich nur noch um ein Stativ kümmern. Bei 2,1 kg ist dies nötig, oder hast Du schon eins? Rainer
 
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