Drei Planetarischer Nebel des Sommerhimmels im µ210 - lucky imaging mode

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Peter_Bresseler

Aktives Mitglied
Anbei eine keine lucky imaging Serie dreier Planetarischer Nebel des Sommerhimmels. Es war eigentlich nur als Test gedacht, wo meine keine ungekühlte OSC ASI290MC Guding-Kamera zur Bildgewinnung in Verbindung mit meinem feinen Takahashi 210 zum Einsatz kam.

Die Serie ist komplett ohne Autoguiding mit SharpCap entstanden, EQ6-R Montierung einfach laufen lassen...Die Aufnahme ist natürlich gnadenlos oversampled, zeigt aber denn noch einge Details der jeweiligen Objekte. Der Aufwand bei der Bildgewinnung und letztendlich auch bei der Bildbearbeiung war mimimal. Auf Flats und Darks habe ich verzichtet, keine Filter, und im - fast Zenit - ist auch der Hamburger Himmel brauchbar. ;)

Die Brennweite des Takahashi Mewlon µ210 betrug 2415 mm (F11.5) Brennweite.

M 57, ca. 7.500 x 500 ms

M57_2415mm_ASI290MC_no_guiding.jpg


NGC 7027, ca. 4.800 x 500 ms

NGC7027_2415mm_ASI290MC_no_guiding.jpg


NGC 6826 ca. 4.000 x 500 ms

NGC6828_2415mm_ASI290MC_no_guiding.jpg


alle Aufnahmen gestackt in Autostakkert und danach in Pixinsight finalisiert. Ich will natürlich nicht verschweigen, dass am Abend ca. 160 GB an Daten zusammen kamen...

CS
Peter

www.pixlimit.com
 
Hallo Peter,

Dein Lucky Imaging Test hat potential. :y:
Vor allem die Details in NGC 6826 finde ich richtig klasse. Da unsere Rechner immer schneller und die Speichermedien immer größer werden, wird diese Art der Astrofotografie bestimmt weitere Anhänger finden.

LG
Willi
 
Hallo Peter
M57 ist ja da fast schon groß im Vergleich - alle 3 sagen mir zu und gefallen mir.
Sichern von Daten über einen längeren Zeitraum ist da eher nicht angesagt bei der Menge.
 
Hallo Willi, Reinhard, Bernhard und Michael,

Euch allen lieben Dank für die netten Worte.

wird diese Art der Astrofotografie bestimmt weitere Anhänger finden.

@Willi, für bestimmte Objektklassen eignet sich dieses Verfahren sehr gut. Ich muss mich da aber auch herantasten, denn zumindest die Vorverarbeitung der "Masse"- an Daten ist schon recht aufwändig. Wenn die Serien aber erst gestackt sind, unterscheidet sich die BV allerdings nicht.

CS
Peter

www.pixlimit.com
 
Moin Frank,
und immer wieder ein Belege für die Theorie.

ja, es funktioniert, ich bin selber "tatsächlich" immer wieder überrascht, was da rauskommt. Die Datenmenge ist nur bei der Vorverarbeitung ein "Nachteil", nach dem Stacking habe ich immer so 15-20 Aufnahmen, die danach in Pixinsight (bei mir) klassisch verarbeitet werden...

CS
Peter
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben