Anfänger bittet um Hilfe für den ersten Start

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Ehemaliges Mitglied 79294

Hallo mein Name ist *entfernt*,

Ich beschäftige mich mit dem Thema Astrofotografie jetzt seit über 2 Wochen. Die ersten versuche gab es mit meinem Handy und eine 20€ Phone Lens. Ich habe versucht erstmal bekannte Objekte am Himmel zu Fotografieren wie zB. den Orion Nebel. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen für ein ''Handy oder Smartphone''. Mehr war diesem Wetter auch nicht drin jetzt möchte ich aber mehr jedoch weiß ich nicht wo und wie ich anfangen soll ich habe mich für 2 Wochen durch das Internet gelesen. Und habe einige Sachen gelernt wie zB. Das eine große Brennweite für Planeten entscheidend ist und eine kleine für Deepsky ein großer Spiegel für mehr Licht ein Tracker um die Star Trails zu vermeiden. Jedoch möchte ich keine 1000€ Ausgeben für das Hobby erstmal da ich ja sozusagen noch ein Anfänger bin. Deswegen ist meine Frage was ist möglich für zB 500-700€? Kann man damit was anfangen sind damit vernüftige Deep Sky Aufnahmen drin? Was ich nicht hören möchte ist spare weiter und kauf dir was Ordentliches Wenn nicht mehr Geld drin ist ist nicht mehr Geld drin.

Ich bedanke mich fürs Lesen bis hier hin und vielleicht Meldet sich Jemand Danke.

Liebe Grüße *entfernt*.
 
Das eine große Brennweite für Planeten entscheidend ist und eine kleine für Deepsky
Na da hast du ja schon eine wichtige Erkenntnis gefunden, mit einem Teleskop wird es auf Dauer nichts. Bevor hier Unmengen Vorschläge einprasseln und du am Ende wieder nicht weißt was du machen sollst, schau dir einfach mal die Bildergalerie an. Dort kannst du sehen was wir fotografieren. In der Regel stehen auch die technischen Daten für Teleskop und Kamera dran. Mit diesen Informationen kannst du mal auf den gängigen Händlerwebseiten nachschauen was das ist und zu welchem Preis dies alles zu erwerben ist. Danach kannst du deine Möglichkeiten selbst definieren und noch einmal gezielt uns nach Ausrüstung fragen. Mit 700€ kann man schon klein anfangen und wenn es richtig ausgewählt ist, kommt im laufe der Zeit noch einiges dazu.
 
Hallo *entfernt*,

Willkommen im Forum!

Die früher noch übliche, strenge Trennung zwischen visueller und fotografischer Hobbyastronomie verschwindet durch neue technische Entwicklungen immer mehr. Ablesen lässt sich das an der zunehmenden wachsenden Zahl der Anwender von Electronically Assisted Astronomy (EAA). Das ist noch keine Astrofotografie aber auch schon kein reines "Spechteln" mehr.

Dafür gibt es mehrere Gründe, die gleichermaßen aus der Planetenbeobachtung als auch dem Wunsch herrühren, immer lichtschwächere Objekte "sehen" zu können. Und das mit Instrumenten zu erschwinglichen Preisen.

Lese Dich deshalb hier im Forum und im Netz dazu erst einmal etwas ein, bevor Du beginnst Kataloge zu studieren.

z.B. hier:


Das hilft Dir dann auch, das vorgegebene Budget einzuhalten und Beobachtungserlebnisse zu haben, von denen die Älteren hier bei ihrem Einstieg ins Hobby nur träumen konnten.

Gruß,
Peter
 
Hallo,

Ich überlasse das Feld hier dann gerne gleich den Starfotografen, aber ein paar erste Hinweise möchte ich geben:

1) wie Harald schon schrieb, es geht immer was, egal welches Budget vorhanden ist.
2) zu Deiner Frage:
Kann man damit was anfangen sind damit vernüftige Deep Sky Aufnahmen drin?
Was sind denn vernünftige Deep Sky Aufnahmen? Das liegt doch immer im Auge des Betrachters…meinen unscharfer Orion Nebel mit dem Smartphone durch das Okular an einem 50 Jahre alten 76/700mm Newton fand ich auch vernünftig :cool:
Meiner Meinung nach ist das Ergebnis der Astrofotografie genauso von der Leistung der Auf-& Nachbearbeitung abhängig, wie vom Rohmaterial selbst. Knipsen und fertig ist es hier halt nicht.
3) Google mal nach Astrobiscuit, der macht unterhaltsame Videos und hat auch mal was zu einer 700,- GBP Astrofotoausrüstung gemacht.
4) schau Dir mal das Buch vom Thierry Legault „Astrofotografie“ an, das beantwortet viele Fragen und gibt gute und wichtige Hilfestellungen

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
Hallo,

Ich überlasse das Feld hier dann gerne gleich den Starfotografen, aber ein paar erste Hinweise möchte ich geben:

1) wie Harald schon schrieb, es geht immer was, egal welches Budget vorhanden ist.
2) zu Deiner Frage:

Was sind denn vernünftige Deep Sky Aufnahmen? Das liegt doch immer im Auge des Betrachters…meinen unscharfer Orion Nebel mit dem Smartphone durch das Okular an einem 50 Jahre alten 76/700mm Newton fand ich auch vernünftig :cool:
Meiner Meinung nach ist das Ergebnis der Astrofotografie genauso von der Leistung der Auf-& Nachbearbeitung abhängig, wie vom Rohmaterial selbst. Knipsen und fertig ist es hier halt nicht.
3) Google mal nach Astrobiscuit, der macht unterhaltsame Videos und hat auch mal was zu einer 700,- GBP Astrofotoausrüstung gemacht.
4) schau Dir mal das Buch vom Thierry Legault „Astrofotografie“ an, das beantwortet viele Fragen und gibt gute und wichtige Hilfestellungen

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
Hallo FrankFu,

Vielen Dank Für deine Antwort Ich weiß das es mit einem Foto nicht getan ist und das man die Fotos Stacken muss in Deepskystacker und in Photoshop bearbeiten muss damit das entsprechende Ziel hervorsticht. Das habe ich mit meinem Handy auch Versucht nur ich möchte ein scharfes klares Bild haben und kein unscharfes.

Liebe Grüße
 
Hallo *entfernt*,

Willkommen im Forum!

Die früher noch übliche, strenge Trennung zwischen visueller und fotografischer Hobbyastronomie verschwindet durch neue technische Entwicklungen immer mehr. Ablesen lässt sich das an der zunehmenden wachsenden Zahl der Anwender von Electronically Assisted Astronomy (EAA). Das ist noch keine Astrofotografie aber auch schon kein reines "Spechteln" mehr.

Dafür gibt es mehrere Gründe, die gleichermaßen aus der Planetenbeobachtung als auch dem Wunsch herrühren, immer lichtschwächere Objekte "sehen" zu können. Und das mit Instrumenten zu erschwinglichen Preisen.

Lese Dich deshalb hier im Forum und im Netz dazu erst einmal etwas ein, bevor Du beginnst Kataloge zu studieren.

z.B. hier:


Das hilft Dir dann auch, das vorgegebene Budget einzuhalten und Beobachtungserlebnisse zu haben, von denen die Älteren hier bei ihrem Einstieg ins Hobby nur träumen konnten.

Gruß,
Peter
Hallo casati,

Viele Dank für die schnelle Antwort. Ich werde mich weiter informieren Jedoch habe ich schon vorab nach Mounts geschaut und bin erschrocken wo ich den Preis gesehen habe ab 650€ Gings los bei dem ersten Modell mit Tracker deswegen suche ich da ehr was nicht so extrem teures was auch ein Tracker besitzt und womit man sehr gute aufnahmen machen kann. Nochmal Danke für die schnelle Antwort

Liebe Grüße
 
deswegen suche ich da ehr was nicht so extrem teures was auch ein Tracker besitzt und womit man sehr gute aufnahmen machen kann.
Dann schaue Dir bitte meine Standardempfehlung an (ich setze standortbedingt zwei davon ein - mit 150/750 Newton und mit kurzbauenden Refraktoren):


Eine SONY IMX290 basierende One-Shot-Color Astrokamera für ca. 150 EUR sollte das Budget gerade noch so verkraften.

Gruß,
Peter

PS: NGC4631 & Komet C/2021 A1 Leonard
Frühmorgendliche Begegnung mit ORION ST120/600 & velOX 178C und SharpCap auf StarDiscovery Mount. 50 x 8s. Cropping und Kosmetik mit Win10 Bordmitteln (Photo Editor). Keine Filter. Nachgeführt auf The Whale.

In der Bildergalerie:
https://www.astrotreff.de/gallery/index.php?image/2365-ngc4631-komet-c-2021-a1-leonard/
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo *entfernt*,

mit dem Budget sollte ein Start möglich sein aber die Optik muss entspechend angepasst werden.

Du brauchst 3 Dinge:

1. Kamera
2. Montierung mit Nachführung
3. Optik

Zu 1) Ist neben dem Handy denn schon eine Kamera vorhanden ?

Zu 2) Der entscheidene Punkt, je tragfähiger je teurer. Ich hatte eine alte EQ2 und habe daran dann meine Optik angepasst.
Leider sind die Preise zur Zeit extrem in die Höhe geschnellt.
Ein fertiges EQ3 Astroset kostet ja schon über 500 Euro. Dann wird es doch knapp mit dem Budget, ich bin da noch von unter 400 Euro ausgegangen.
Vielleicht wäre ein Gebrauchtkauf eine Option ?
Das billigste was ich gerade finden konnte war ein EQ1 Astroset für knapp über 200 Euro.
Das schränkt die größe der Optik aber nochmal weiter ein.

zu 3) Je nach Montierung vielleicht auch erst einmal eine Kamera mit Objektiv.
Ansonsten ein kleiner Newton, z.B. Skywatcher 114 /500 mm für unter 200 Euro.

Gruß,
Holger
 
Wenn du z.b. eine DSLR besitzt, kannst du mit einer EQ Montierung anfangen.

Ich habe seiner Zeit mit einem 850€ Set angefangen.
Eq5 mit einfachen 6v Motoren ohne goto.
Und einem 150/900 Newton.

Allerdings hatte ich schon eine DSLR.
Eine EOS 1200d.

Mit Handytechnik kenne ich mich gar nicht aus.
Aber ohne tracker oder EQ Montierung wirst du deepsky nicht weit kommen.

Es ist leider so.

P.s.
Die Öffnungsgröße entscheidet auch mit das Auflösungsverhältnis.
Also wie gut du filigrane, oder nah beieinander stehende Dinge trennen kannst.

Gruß Markus
 
Hallo und wilkommen *entfernt*, hier im Forum.
Ich habe vor einem Jahr angefangen mit der Astrofotografie.
Mein Ziel war zuerst Bilder vom Mond zu machen. Im Dez. 2020 eine Nikon D 750 gekauft, was eine Mega Kamera ist und bis heute nicht bereut habe.
Habe mich besonders gegen eine Sony entschieden, da die Vielfalt der Objektive für die Nikon sehr groß ist und keinen guten preisw. Adapter für die Sony zu Nikon Lens gibt. Obwohl Sony auch Top ist, keine Frage. Dann kaufte ich mir ein Sigma 150 - 600 mm Tele. Damit ging schon was. Selbst Jupiter. Dann kam noch ein günstiges 24mm WW für die Milchstrasse und TimeLaps. Ich will damit sagen, es ergibt sich automatisch der Weg. Schau nach alternativen und Videos. Egal ob Kamera oder Optik. Dafür brauchst du nicht sehr viel Geld wenn du Glück hast.
Du glaubst gar nicht wieviele Alternativen es gibt. Ich habe bis heute nichts bereut. DeepSky kommt später auch noch.... Viel Erfolg. und immer CS, Herri
 
Hallo *entfernt*,

mit dem Budget sollte ein Start möglich sein aber die Optik muss entspechend angepasst werden.

Du brauchst 3 Dinge:

1. Kamera
2. Montierung mit Nachführung
3. Optik

Zu 1) Ist neben dem Handy denn schon eine Kamera vorhanden ?

Zu 2) Der entscheidene Punkt, je tragfähiger je teurer. Ich hatte eine alte EQ2 und habe daran dann meine Optik angepasst.
Leider sind die Preise zur Zeit extrem in die Höhe geschnellt.
Ein fertiges EQ3 Astroset kostet ja schon über 500 Euro. Dann wird es doch knapp mit dem Budget, ich bin da noch von unter 400 Euro ausgegangen.
Vielleicht wäre ein Gebrauchtkauf eine Option ?
Das billigste was ich gerade finden konnte war ein EQ1 Astroset für knapp über 200 Euro.
Das schränkt die größe der Optik aber nochmal weiter ein.

zu 3) Je nach Montierung vielleicht auch erst einmal eine Kamera mit Objektiv.
Ansonsten ein kleiner Newton, z.B. Skywatcher 114 /500 mm für unter 200 Euro.

Gruß,
Holger
Aber haben sie eq1 überhaupt eine Nachführung bzw Tracker ? Woran erkenne ich sowas ich kenne nur welche für 650€ die heißen irgendwas mit GoTo und Sync
 
Wenn du z.b. eine DSLR besitzt, kannst du mit einer EQ Montierung anfangen.

Ich habe seiner Zeit mit einem 850€ Set angefangen.
Eq5 mit einfachen 6v Motoren ohne goto.
Und einem 150/900 Newton.

Allerdings hatte ich schon eine DSLR.
Eine EOS 1200d.

Mit Handytechnik kenne ich mich gar nicht aus.
Aber ohne tracker oder EQ Montierung wirst du deepsky nicht weit kommen.

Es ist leider so.

P.s.
Die Öffnungsgröße entscheidet auch mit das Auflösungsverhältnis.
Also wie gut du filigrane, oder nah beieinander stehende Dinge trennen kannst.

Gruß Markus
Hey Skybob,

Danke für deine Antwort ich habe leider keine DSLR Kamera );
 
Hallo und wilkommen *entfernt*, hier im Forum.
Ich habe vor einem Jahr angefangen mit der Astrofotografie.
Mein Ziel war zuerst Bilder vom Mond zu machen. Im Dez. 2020 eine Nikon D 750 gekauft, was eine Mega Kamera ist und bis heute nicht bereut habe.
Habe mich besonders gegen eine Sony entschieden, da die Vielfalt der Objektive für die Nikon sehr groß ist und keinen guten preisw. Adapter für die Sony zu Nikon Lens gibt. Obwohl Sony auch Top ist, keine Frage. Dann kaufte ich mir ein Sigma 150 - 600 mm Tele. Damit ging schon was. Selbst Jupiter. Dann kam noch ein günstiges 24mm WW für die Milchstrasse und TimeLaps. Ich will damit sagen, es ergibt sich automatisch der Weg. Schau nach alternativen und Videos. Egal ob Kamera oder Optik. Dafür brauchst du nicht sehr viel Geld wenn du Glück hast.
Du glaubst gar nicht wieviele Alternativen es gibt. Ich habe bis heute nichts bereut. DeepSky kommt später auch noch.... Viel Erfolg. und immer CS, Herri
Hallo Herby480,

Danke für deine Antwort ich habe das auf eBay Kleinanzeigen gefunden ist das gut ? Oder ehr weniger danke für deine Antwort

Liebe Grüße

 
Hallo,
Dir fehlt leider die Basic für Astrofotografie. Es wäre besser anzuraten, erstmal tüchtig in die Materie einzulesen, bevor man unötig und falsch viel Geld verbrennt. Es gibt sehr gute Bücher "Astrofotografie für Einsteiger", in denen auch erklärt wird, was man dafür braucht und wie es funktioniert.
Wenn du dich mit Astrofotografie befasst, wirst du merken, das man nicht unbedingt Nachführen muss. Am Anfang kann man auch gut ohne Nachführung mit Kamera und Objektiv, der entsprechenden Einstellungen usw gute Bilder erstellen. Später kann man sich steigern, weil das Wissen enorm gestiegen ist.
Ich habe mir auch erstmal ne DSLR zugelegt, um damit entweder Astrofotos mit Objektiv, oder mit einem Teleskop zu machen. Damit ist man schon mal gut aufgestellt.
Was man auch bedenken muss, die geschossenen Fotos sind nur ein kleiner Teil. Ein nicht zu unterschätzter Teil liegt in der Bearbeitung mit spezieller Software.
 
Hallo zusammen,

willkommen im Forum.

Ich bin, wie auch @FrankFu / Frank, nicht der Astrofotograf, dennoch auch von mir ein paar Anmerkungen.

Erst mal bin ich bei @Heliklaus / Klaus.
Die Grundlagen fehlen.
Ich glaube nicht, dass man sich in zwei Wochen alles relevante, bezüglich Astrofotografie, an lesen kann und auch verstanden hat.

Es gibt verschiedene Wege nach Rom:

- a) mit dem Smartphone
ist möglich, mit viel Erfahrung und Feingefühl. Es gibt Webseiten die sich speziell damit beschäftigen und auch exzellente Ergebnisse erzielen.

- b) klassisch mit DSLR, parallaktischer Montierung, Teleskop und das ganze andere Geraffel dazu.
Das ist die ambitionierteste Herangehensweise und, wie öfter gesagt/geschrieben wird, die Königsklasse.

- c) das angesprochene EAA
ein "Zwischending" zwischen rein visueller und fotografischer Beobachtung. Da brauchts dann nicht zwingend eine parallaktische Montierung, keine übermäßig großen Teleskope etc. usw.. Ist in der Handhabung auch einfacher als die klassische Variante.

- d) Kamera auf Stativ mit oder auch ohne Nachführung. Ohne Nachführung fallen die Belichtungszeiten halt kürzer aus.

Was jetzt gut oder schlecht, "kann sich sehen lassen", "damit vernünftige Deep Sky Aufnahmen drin", liegt im Auge des Betrachters und am eigenen Anspruch, wie hier auch schon erwähnt.

Da sollte eben überlegt werden, was einem liegt, wo es lang gehen soll etc. usw..
Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Wir können nur Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten aufführen. Was wie, warum, wieso umsetzbar ist.

Bei deinem Budget ist sicherlich was drin, ob jetzt bei allen Varianten zu hundert Prozent, wage ich etwas zu bezweifeln.
Da muss zumindest eine grobe Richtung her.
"Vernünftige" Deep Sky Fotografie ist sowohl mit Kamera auf Stativ, als auch über EAA oder eben klassisch möglich.
Die Ansprüche an das Setup können halt recht unterschiedlich sein und eben der dazu kommende eigene Anspruch.

Gebraucht Kauf ist da eine Möglichkeit, aber als Einsteiger ohne Erfahrung sollte da jemand dabei sein, der sich auskennt.

Gehe es mit Ruhe und Bedacht an. Auch wenn Du "nur" 750,-€ veranschlagst, das ist ein Haufen Geld.
 
Das von dir rausgesuchte Set wäre eine Lösung ... ja.

Aber 3kg Zuladung ist nicht viel.
Diese Tracker sind in der Regel auf KLEINE Brennweiten + Kamera ausgelegt.
z.B. eine DSLR mit Objektiv oder kleinem Apochromaten.

Auch sind 3kg nicht gleich 3kg.

Kompakte 3kg als z.B. Würfel haben einen ganz anderen Hebel wie eine 3kg Stange.
Auch das muss mit berüksichtigt werden.

Aber mit diesem Set und einer gebrauchten DSLR könnte es theoretisch auch losgehen.

Aber dein Budget grenzt dies auf günstige Objektive ein.
Hochwertige aufnahmen wie mit einem Apo sind damit nicht möglich, da günstige Objektive
oder auch Achromaten (preisgünstige Linsenteleskope) halt meist einen sogenannten Farbfehler mit sich bringen.
Oder sogar Randverzerrungen.

Je mehr Beiträge du liest, desto mehr kommt evtl. der Eindruck auf, das die Leute dich nicht verstehen,
oder das sie alle versnobt sind und nur das gute Zeug haben wollen.

Aber glaube Uns .... es sind alles nur gut gemeinte Ratschläge.

Viele unterschätzen den einstieg in die Astrofotografie von Null auf Bild.
Da wird das Budget schnell knapp, oder größer wie man denkt.

Begnügst du dich erst mal mit kleine Optiken genügt auch erst mal eine EQ-3, EQ-4 größenklasse bei den Montierungen.

Liebäugelst du dabei mit einer Astrokamera brauchst auch nen Laptop dabei.
Sagst du dir ... ok dann ne DSLR, entfällt der Laptop.

Das sind alles Überlegungen, in die man sich reinfuchsen muss.
Abgesehen von deinen eigenen Vorstellungen, kann und wird dir niemand sagen,
kaufe dies und das ... und du wirst glücklich.

Desweiteren kommen noch andere Faktoren dazu.
(Thema Lichtverschmutzung)
Wohnst du auf dem Land und kannst alles aus dem Garten herraus machen?
Oder musst (KANNST und WILLST) du erst mal etwas weiter rausfahren?

Und Und Und ........
Dir fehlt leider die Basic für Astrofotografie. Es wäre besser anzuraten, erstmal tüchtig in die Materie einzulesen, bevor man unötig und falsch viel Geld verbrennt.

Das ist wirklich der beste (nicht böse gemeinte) Tip bisher.

Eine Momententscheidung war selten gut ^^

Gruß
Markus
 
Hallo,

informiere dich auf jeden Fall erst einmal weiter, z.B im Internet.

Auf dem Gebrauchtmarkt dabei vielleicht schon einmal Ausschau nach einem günstigen Angebot einer DSLR schauen.
Bei geringer Brennweite gehen dann auch schon einige Sekunden Belichtungszeit ohne extra Nachführung.

Ziel ist eine große Gesamtbelichtungszeit durch viele Einzelaufnahmen. Diese werden später zu einem Summenbild aufaddiert und dieses dann nachbearbeitet.
Zum Glück gibt es dafür gute Freeware.

Gruß,
Holger
 
Hallo nochmal,

wie @SkyBob / Markus gebe ich vielleicht auch mal ein Beispiel von mir, wie ich zu meinen gelegentlichen Ausflügen zu EAA gekommen bin und wie ich es bis jetzt umgesetzt habe.

Bitte mein *entfernt* nicht als Maßstab nehmen, es geht auch "kleiner".

Erst mal das Setup:
- Montierung eine iOptron AZ GoTo Pro
- Kamera ZWO Asi224 MC
- 1. Teleskop C8
- 2. Teleskop 120/1000 Refraktor FH
- Notebook unter Linux mit passender Software
- Raspberry (RPi) 4b mit Stellar Mate

Beobachtet wird hauptsächlich vom Balkon, mit gelegentlich Ausflügen auf den dunklen Acker, da dann aber ohne EAA. Nur rein visuell. Bin nicht so begeistert von der Schlepperrei.
Auch ist und bleibt die rein visuelle Beobachtung mein hauptsächliches Betätigungsfeld.
Mit ein Grund warum EAA, da der Balkon nicht so dolle Lichtfrei ist.
Weiterer Grund, weil es machbar ist und das Computergesumse mich interessiert.
Weiter, ich bin dann schon mal ein Weichei und bediene mein Setup auch gern mal vom warmen Zimmer aus und hole mir meine Objekte auf das Notebook-Display. Es werden von mir auch Bilder abgespeichert, aber mit der Weiterverarbeitung habe ich es nicht so. Da ist dann jeder Jeck auch anders.

Montierung mit C8 oder FH, daran Kamera die am RPi (der pappt am Achsenkreuz) angeschlossen ist, stehen draußen auf dem Balkon.
Notebook innen im Zimmer mit Fernzugriff auf den RPi. Oder als Server-Variante (INDI) ausgeführt.
Alles hängt im heimischen Netzwerk.
Das alles so einzurichten, bis es nach meinen Wünschen funktioniert, ist schon etwas an Aufwand. Bin auch noch nicht ganz zufrieden.
Grundsätzlich funktioniert alles. Der Feinschliff fehlt noch a weng.

Das im Groben mein Weg zum EAA.
Hier im Forum gibt es sehr ausführliche Diskussionsfäden, in denen sehr gut beschrieben wird, was wie, womit, warum geht.

Je mehr Beiträge du liest, desto mehr kommt evtl. der Eindruck auf, das die Leute dich nicht verstehen,
oder das sie alle versnobt sind und nur das gute Zeug haben wollen.

Aber glaube Uns .... es sind alles nur gut gemeinte Ratschläge.
Kann ich so unterschreiben.
Auch hat sich (kaum) einer alles auf einmal angeschafft.
Das wächst mit der Zeit. Auch stellt sich mit der Zeit erst heraus wo Deine Reise hingeht.
 
Deswegen ist meine Frage was ist möglich für zB 500-700€? Kann man damit was anfangen sind damit vernüftige Deep Sky Aufnahmen drin? Was ich nicht hören möchte ist spare weiter und kauf dir was Ordentliches Wenn nicht mehr Geld drin ist ist nicht mehr Geld drin.
You get what you pay for. Für 500€ wird das alleine schon mit einer vernünftigen Kamera knifflig, auch ein vernünftiges Stativ kostet. Gebrauchtkauf macht es erschwinglicher, aber auch 700 sind nicht viel Geld, wenn du bei null anfängst. Frag jeden normalen Fotografen. Das läppert sich alles.

Bester Tipp für das Budget, knallhart: Etwas Literatur plus die nächste Sternwarte, um mit deren Equipment herumzuprobieren, was dir überhaupt Spaß macht. Die 500€ hast du dann mit Fahrtkosten und Mitgliedsbeitrag auch irgendwann verbraten, aber du ersparst dir Fehlkäufe - oder kommst jahrelang ohne großartige eigene Käufe aus. Liste: GAD - Das astronomische Verzeichnis für Deutschland, Österreich und der Schweiz – auch wenn das mit Sternwarten-Besuchen gerade knifflig ist, aber die Preise für Astro-Geräte sind grad eh mangels Verfügbarkeit in den Himmel geschossen.

Beste Grüße,
Alex
 
Danke für deine Antwort ich habe das auf eBay Kleinanzeigen gefunden ist das gut ? Oder ehr weniger danke für deine Antwort
Hallo. Ich habe dir erst mal meine Variante aufgezeigt, um ohne Nachführung zu fotografieren. Willst du in Richtung Objektive bzw. Apochromatischer Refraktor AP
oder in Teleskope gehen. Da entscheidet sich nun was du brauchst. Wie schon genannt brauchst du für ein gutes Teleskop auch eine NF mit viel Gewichtsaufnahme. Genau das wollte ich erst mal selbst vermeiden. Wenn du nicht weit über 1000 € ausgeben willst ist, dies für den Anfang gut. Und du hast schnell aufgebaut und sammelst erst mal Erfahrungen. Eine preisgünstige Nachführung dafür findet sich immer wieder mal.
 
Hallo,
Dir fehlt leider die Basic für Astrofotografie. Es wäre besser anzuraten, erstmal tüchtig in die Materie einzulesen, bevor man unötig und falsch viel Geld verbrennt. Es gibt sehr gute Bücher "Astrofotografie für Einsteiger", in denen auch erklärt wird, was man dafür braucht und wie es funktioniert.
Wenn du dich mit Astrofotografie befasst, wirst du merken, das man nicht unbedingt Nachführen muss. Am Anfang kann man auch gut ohne Nachführung mit Kamera und Objektiv, der entsprechenden Einstellungen usw gute Bilder erstellen. Später kann man sich steigern, weil das Wissen enorm gestiegen ist.
Ich habe mir auch erstmal ne DSLR zugelegt, um damit entweder Astrofotos mit Objektiv, oder mit einem Teleskop zu machen. Damit ist man schon mal gut aufgestellt.
Was man auch bedenken muss, die geschossenen Fotos sind nur ein kleiner Teil. Ein nicht zu unterschätzter Teil liegt in der Bearbeitung mit spezieller Software.
Hallo Heliklaus,

Danke für deine Antwort. Das ich nach 2 Wochen nicht alles wissen kann ist mir schon klar deswegen bin ich ja auch hier (: Ich habe auch schon gehört das man ohne Nachführung gut auskommen kann deswegen schicke ich einmal mein Foto hier rein von Orion Nebel den ich vor 3 Tage mit meinem Handy geschossen habe Ich habe 50 Raw Bilder geschossen mit einer ISO von 3000 und einer Belichtungszeit von 10 Sekunden und einer Zoom Linse da mein Handy nur bis 3x Optisch zoomen kann dannach wird alles Digital. Ja und ich habe das Foto natürlich in Photoshop bearbeitet ich habe Sequator als Stacking Software benutzt da ich für DeepSkyStacker keine Bias und Dark und Flatframes hatte.
 

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Das von dir rausgesuchte Set wäre eine Lösung ... ja.

Aber 3kg Zuladung ist nicht viel.
Diese Tracker sind in der Regel auf KLEINE Brennweiten + Kamera ausgelegt.
z.B. eine DSLR mit Objektiv oder kleinem Apochromaten.

Auch sind 3kg nicht gleich 3kg.

Kompakte 3kg als z.B. Würfel haben einen ganz anderen Hebel wie eine 3kg Stange.
Auch das muss mit berüksichtigt werden.

Aber mit diesem Set und einer gebrauchten DSLR könnte es theoretisch auch losgehen.

Aber dein Budget grenzt dies auf günstige Objektive ein.
Hochwertige aufnahmen wie mit einem Apo sind damit nicht möglich, da günstige Objektive
oder auch Achromaten (preisgünstige Linsenteleskope) halt meist einen sogenannten Farbfehler mit sich bringen.
Oder sogar Randverzerrungen.

Je mehr Beiträge du liest, desto mehr kommt evtl. der Eindruck auf, das die Leute dich nicht verstehen,
oder das sie alle versnobt sind und nur das gute Zeug haben wollen.

Aber glaube Uns .... es sind alles nur gut gemeinte Ratschläge.

Viele unterschätzen den einstieg in die Astrofotografie von Null auf Bild.
Da wird das Budget schnell knapp, oder größer wie man denkt.

Begnügst du dich erst mal mit kleine Optiken genügt auch erst mal eine EQ-3, EQ-4 größenklasse bei den Montierungen.

Liebäugelst du dabei mit einer Astrokamera brauchst auch nen Laptop dabei.
Sagst du dir ... ok dann ne DSLR, entfällt der Laptop.

Das sind alles Überlegungen, in die man sich reinfuchsen muss.
Abgesehen von deinen eigenen Vorstellungen, kann und wird dir niemand sagen,
kaufe dies und das ... und du wirst glücklich.

Desweiteren kommen noch andere Faktoren dazu.
(Thema Lichtverschmutzung)
Wohnst du auf dem Land und kannst alles aus dem Garten herraus machen?
Oder musst (KANNST und WILLST) du erst mal etwas weiter rausfahren?

Und Und Und ........


Das ist wirklich der beste (nicht böse gemeinte) Tip bisher.

Eine Momententscheidung war selten gut ^^

Gruß
Markus
Hallo Skybob,

Danke für deine Antwort. Also es gibt ja immermal wieder so welche Schnapper auf Ebay kleinanzeigen deswegen denke ich schaue dort einfach mal weiter nur verstehe ich noch nicht ganz was EQ-3 EQ-4 und GoTo bedeutet. Mein Bortle Level ist 3 Entschuldigung das ich nur die Englischen Begriffe benutzte aber ich war bisher nur in Englischen Foren unterwegs deswegen kenne ich die deutschen leider nicht.

Liebe Grüße
 
You get what you pay for. Für 500€ wird das alleine schon mit einer vernünftigen Kamera knifflig, auch ein vernünftiges Stativ kostet. Gebrauchtkauf macht es erschwinglicher, aber auch 700 sind nicht viel Geld, wenn du bei null anfängst. Frag jeden normalen Fotografen. Das läppert sich alles.

Bester Tipp für das Budget, knallhart: Etwas Literatur plus die nächste Sternwarte, um mit deren Equipment herumzuprobieren, was dir überhaupt Spaß macht. Die 500€ hast du dann mit Fahrtkosten und Mitgliedsbeitrag auch irgendwann verbraten, aber du ersparst dir Fehlkäufe - oder kommst jahrelang ohne großartige eigene Käufe aus. Liste: GAD - Das astronomische Verzeichnis für Deutschland, Österreich und der Schweiz – auch wenn das mit Sternwarten-Besuchen gerade knifflig ist, aber die Preise für Astro-Geräte sind grad eh mangels Verfügbarkeit in den Himmel geschossen.

Beste Grüße,
Alex
Hallo Kerste,

Danke für deine Antwort. Also eine DSLR kamera zB eine Canon 500D kosetet auf Ebay kleinanzeigen ca 70€ nur der Body dann müsste man sich noch eine Linse kaufen also an der Kamera sollte es nicht scheitern deswegen verstehe ich deine Aussagen nicht so richtig das es mit 500€ knifflig wird eine Kamera zu finden auch wenn die Canon jetzt nicht mehr die neuste ist machst sie viel bessere Fotos wie ein Handy. Also ich möchte jetzt nicht mein erarbeitetes Geld in einer Sternenwarte verbrennen^^ nicht böse gemeint aber ich habe hart dafür gearbeitet. Das macht mich schon ein bisschen Traurig das man gleich so tief in die Taschen greifen muss für das Hobby aber dennoch danke für deine Antwort

Liebe Grüße
 
Hallo. Ich habe dir erst mal meine Variante aufgezeigt, um ohne Nachführung zu fotografieren. Willst du in Richtung Objektive bzw. Apochromatischer Refraktor AP
oder in Teleskope gehen. Da entscheidet sich nun was du brauchst. Wie schon genannt brauchst du für ein gutes Teleskop auch eine NF mit viel Gewichtsaufnahme. Genau das wollte ich erst mal selbst vermeiden. Wenn du nicht weit über 1000 € ausgeben willst ist, dies für den Anfang gut. Und du hast schnell aufgebaut und sammelst erst mal Erfahrungen. Eine preisgünstige Nachführung dafür findet sich immer wieder mal.
Hallo Herby480,

Also deine Montierung finde ich wirklich nicht schlecht nur glaube ich das der Skyadventure Mini nur 3kg Traglast hat passt das dann überhaupt zusammen?

Liebe Grüße
 
Hallo Cuz.

Wie du selber siehst, hast du natürlich Strichsterne im Bild, da keine Nachführung vorhanden ist.
Aber das StackingErgebnis finde ich für eine Handyaufnahme doch schon erstaunlich.
Rein Stackingtechnisch (also vom Ablauf her) benötigst du für DSS keine Darks Flats Bias.
Das fehlen der Aufnahmen mindert dann natürlich das Endergebnis.
Darks hättest du aber auch mit dem Handy machen können, indem du einfach die Linse (sicher,dunkel) verdeckt hättest.

Aber der gröste Knackpunkt sind die Strichsterne.
Es gibt in JEDER Stackingsoftware (egal ob verdeckt oder offensichtlich) den Arbeitsschritt "REGISTRIERUNG".
Dabei werden alle Bilder passgenau übereinander gelegt.
Und dazu nutzt die Software die (punktförmingen) Sterne zur orientierung.

Du könntest versuchen zu ermitteln welche Brennweite imitiert wird, bei vollem Handyzoom + deiner Zoomlinse
und dann anhand der ermittelten Brennweite und der sogenannten "500er Regel" die Belichtungszeit optimieren (verkürzen),
was dann wieder bedeutet, das du die Anzahl der Bilder erhöhen musst.


Aber das ALLES weicht von deinem eigntlichem Thema ab.
Fackt ist du brauchst für Deepsky Aufnahmen eine bessere Ausrüstung.

Für den "Kleinsten Start" entweder eine gute Optik+stabilem Stativ (z.B. eine DSLR, evtl. gebraucht).
Damit wären dann z.B. je nach Himmelsquallität, Milchstraßenaufnahmen möglich.
Oder eine Nachführung, wenn du mit dem Handy weiter austesten willst was erreichbar ist.

Und beides kostet nun mal Geld.

Ich verstehe deinen Gedanken, nicht zu viel Geld rein stecken zu wollen.
Aber verstehe du auch, das bei deinem Budget nicht viel auszureizen ist.

Ansonsten kannst du auch evtl. bei Kleinanzeigen eine EQ2 oder 3 ergattern.
Da ein einfacher 6v Motor drann und du kannst dein Handy weiter ausreizen.

Was dich glücklich machen wird weist nur DU.

Generell gilt der Grunsatz:
Wähle 2 von DIESEN 3 Optionen.
Gut - NEU - GÜNSTIG

Gruß
Markus
 
Danke. Die Star Adventurer Mini ist zum fotografieren gedacht. Nicht für schwere Sachen. Ich würde versuchen etwas am Preis zu machen ( inkl ) Stativ.
Vorsicht, nur PayPal (Artikel,Dienstleistungen) zahlen.

 
Achso.

Bedenke auch, das noch "sich summierender" Kleinkram dazu kommt.
Bei Linsenoptiken z.B. (egal ob Objektiv oder richtiges Teleskop) brauchst du für längere Sessions,
eine sogenannte Objektivheizung/Heizband/Taukappenheizung.
Diese benötigt Strom. Geht auch über Powerbank.
Die Manschette gibts je nach größe auch günstig beim großen A oder in der Bucht (ca.16€).
Wenn keine Powerbank vorhanden ist, muss die auch angeschafft werden.
Evtl noch eine Gegenlichtblende für ein evtl. Objektiv.

Und zack bist du schon bei ca. 60€ Kleinkram.
 
Hallo Kerste,

Danke für deine Antwort. Also eine DSLR kamera zB eine Canon 500D kosetet auf Ebay kleinanzeigen ca 70€ nur der Body dann müsste man sich noch eine Linse kaufen also an der Kamera sollte es nicht scheitern deswegen verstehe ich deine Aussagen nicht so richtig das es mit 500€ knifflig wird eine Kamera zu finden auch wenn die Canon jetzt nicht mehr die neuste ist machst sie viel bessere Fotos wie ein Handy. Also ich möchte jetzt nicht mein erarbeitetes Geld in einer Sternenwarte verbrennen^^ nicht böse gemeint aber ich habe hart dafür gearbeitet. Das macht mich schon ein bisschen Traurig das man gleich so tief in die Taschen greifen muss für das Hobby aber dennoch danke für deine Antwort

Liebe Grüße
Hallo,
Ich hab mir die Canon EOS 500d mit Objektiv 18-55mm, Ladegerät, Akkus und Tasche für 120€ in eBay Kleinanzeige gekauft. Dazu kam noch für 50€ ein 100-300mm Objektiv, Objektivschelle für 15€ und Stativ für 45€.
Damit kann man schon sehr schöne Astrobilder schießen. Man muss nur die Belichtungszeit beachten und kommt auch ohne Nachführung zu guten Ergebnissen.
Also, günstig Einsteigen geht. ;)

Orionnebel
Ohne Nachführung, Canon 500d, 50 Bilder, 300mm, f5,6, Bl 1,3 sec, ISO1600, gesteckt mit APP, da ich keine Bildbearbeitungsprogram habe, nur mit den wenigen Einstellungen vom Stackprogram verbessert.
M42 Orion-Nebel 2.jpg
 
Hallo *entfernt*,

Ich lege Dir nochmal meinen Buchtipp ans Herz:
4) schau Dir mal das Buch vom Thierry Legault „Astrofotografie“ an, das beantwortet viele Fragen und gibt gute und wichtige Hilfestellungen
Dein Geld versenkst Du am ehesten, wenn Du ohne Plan irgendwas kaufst, egal ob das Kamera, Montierung, Objektiv oder was auch immer ist.
Du hast geschrieben, dass Du vernünftige Fotos machen willst, dann glaube doch einfach mal den Leuten hier, was sie Dir an Hinweisen geben und es gibt nun mal nicht die eierlegende Wollmilchsau für Astrofotografie (weder günstig, noch teuer) - soweit mir bekannt.

Bester Tipp ever: lokale Sternwarte, Volkssternwarte, Verein etc. oder schau nach „Starfotografen“ in Deiner Umgebung. Dieser Austausch spart Dir das meiste Geld, denn dann kannst Du sehen, wie was mit welcher Technik geht und kaufst dann gezielt zu Deinen Zielen ein.

Eine gebrauchte Canon hilft Dir ja auch nur bedingt, denn astromodifiziert sollte sie für viele Deep Sky Objekte schon sein und nicht jedes Objektiv ist astrotauglich. Geht das trotzdem zum Einstieg? Klar. Werden das vernünftige Bilder? Kommt auf die Erwartungshaltung an und diese erscheint mir bei Dir sehr hoch zu sein.

Es will Dir hier keiner was Böses oder Dir das Hobby vermiesen, eigentlich wollen alles nur helfen, aber ich weiß nicht, warum die meisten Einsteiger hier im Forum auf ihre Frage eine Einkaufsliste für ihre Budget erwarten, mit dem dann alles super tippitoppi läuft… so kommt es mit leider vor, aber sorry…so funktioniert es in diesem Hobby leider nicht…dafür gibt es hier einfach zu viele Variablen.

Ist meine Meinung…muss man nicht teilen, muss man auch nicht mögen und muss man nicht folgen.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
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