Anfänger bittet um Hilfe für den ersten Start

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
ich noch nicht ganz was EQ-3 EQ-4 und GoTo bedeutet.
EQ ist eine Montierungsvariante eines bestimmten Herstellers. Also Stativ+Stativkopf.
Abgeleitet von Äquatorial, was die eigentliche Bezeichnung für diese Variante ist. Auch bekannt als deutsche Montierung.
Eine solche Montierung gleicht durch die Mechanik die Erdrotation UND die Bildfelddrehung aus.

2 3 4 5 6 usw sind quasi die Gewichtsklassen dabei, also wie viel Arbeitsgewicht sie stemmen können.
Was sich auch auf das Eigengewicht auswirkt.

Damit bist du schon mal recht gesegnet und kommst wahrscheinlich auch ohne Filter schon sehr weit.

GoTo ist eine elektronisch unterstützte auffindhilfe. Ist aber preislich schon recht hoch angesiedelt.
Ist eine Montierung mit GoTo ausgestattet und ordentlich eingenordet,
dann kann man dem handcontroler/computer sagen was man sehen möchte, und die computersteuerung
verfährt mittels Motoren dein Telsekop automatisch auf dein Wunschobjekt.
 
Hi,

kleine Zusammenstellung von mir mit dem du anfangen könntest:

Montierung:

Kann man auch als Äquatoriale Montierung (EQ) betreiben, muss man aber nicht unbedingt.

Newton Reflektor:
Parabolischer Spiegel, 2 Zoll Okularauszug

Dedizierte Astro Kamera, Sensor Sony IMX290 (eigentlich ist nur der Sensor wichtig und nicht das Label):
Einsteiger Kamera, aber der Sensor ist arg klein, also eher für Planeten.
Aber DeepSky geht schon auch. Reducer wäre dann gut.

Besteht alles aus Komponenten, die ich auch habe.
Preis insgesamt, ungefähr: 885€
Mist, etwas höher als dein Budget. ;)


Wahrscheinlich fehlt noch ein bisschen Zubehör. ;)

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Das macht mich schon ein bisschen Traurig das man gleich so tief in die Taschen greifen muss für das Hobby aber dennoch danke für deine Antwort

Liebe Grüße
Hallo *entfernt* (irgendein Vorname wäre nett ;)),

deshalb mein Tipp mit der nächsten Sternwarte – du hast ja keinen Wohnort angegeben, aber vielleicht ist eine in einer Nähe. Billiger und besser kommst du ggf. nicht an gutes Equipment (und Leute, die damit umgehen können). Ich bin jetzt seit '92 auf der Heilbronner Sternwarte, kann die durchaus ordentliche Ausrüstung nutzen und habe in der Zeit in etwa dein Budget an Mitgliedsbeiträgen investiert (Fahrtkosten und Pizza kommen obendrauf). Und ich weiß mittlerweile, was ich an Ausrüstung will, und habe Fehlkäufe vermieden – auch wenn es mittlerweile mehr gekostet hat als geplant, aber über die Jahre verteilt geht's wieder.

Und wie gesagt, mit Gebrauchtkauf geht es besser, aber...
Nehmen wir an, du schießt eine EOS500D für 70€.
Da wäre kommt es auf dein Handy an, was besser ist, und was deine Ansprüche sind – mein fast neues iPhone 12 Mini versägt bei der Polarlichtfotografie meine Nikon D7100 (von 2013, also neuer als die 500D) mit 11-16mm f/2,8-Objektiv, solange man die Bilder nicht in voller Auflösung anschaut. Je nach deinem Handy sind Bilder durch's Okular mit einer Software wie NightCap besser als das, was du mit großem Aufwand mit der DSLR erzielst...

Aber mit der Kamera alleine ist es nicht getan. Wenn du den StarAdventurer von oben für knapp 300 geschossen hast (was ein Schnäppchen ist), bleiben noch 140€ (wenn wir mal die 500€ anpeilen). Dafür brauchst du noch:
Einen Kamera-Akku. Sehr wahrscheinlich ist bei der Kamera keiner dabei, oder hält bei den kalten Nachttemperaturen nicht lange durch. Akkus haben mir genug versagt, da würde ich nur neue Original-Akkus nehmen – und auch da weiß man nicht, wie lange die schon auf Lager liegen. Wobei die Original-Akkus bei 100€ liegen - dann würde ich wohl doch lieber mehrere Clone nehmen. 20-30€ sind dann aber auch weg.
Dann noch eine SD-Karte – auch die würde ich neu kaufen. Nochmal 10 Euro?

Bleiben noch ca. 110€. Was fehlt noch? Ein Objektiv! Und du willst kein Kit-Objektiv weil du dann bei f/3,5 und ewig langen Belchtungszeiten bist – schon weil du meist noch etwas Abblenden musst, um bis zum Rand scharfe Sterne zu kriegen. Zum Glück gibt es mittlerweile günstige manuelle, lichtstarke Festbrennweiten-Objektive aus China. Wenn du da ein f/1,4-Objektiv nimmst, kannst du es etwas abblenden, hast eine brauchbare Abbildung und nicht das Problem, dass das Objektiv zusammenrutscht und die Brennweite veränderst, wenn du in den Himmel fotografierst.

Problem: Damit hast du eine sorgfältig ausgewählte Brennweite, aber eben nur eine. Aber für 100€ kann das klappen, wenn du dich erst einmal damit begnügst.

Was fehlt dann noch? Ein Fernauslöser, außer die Kammera bietet Intervallaufahmen an. Von Nikon und Panasonic weiß ich,d ass sie es häufig können, bei Canon eher seltener, wenn überhaupt. Also kommt dann ein programmierbarer Fernauslöser dazu, damit du nicht ständig den Auslöser drücken musst und auch Aufnahmen länger als 30 Sekunden möglich sind (alle mit der selben Belichtungszeit, damit sie sich stacken lassen.) Sagen wir 20-30€ plus Ersatzbatterien?

Die 500€-Grenze haben wir damit geknackt – und beim StarAdventurer-Set wirst du dann recht bald einen Kugelkopf vermissen, da der verlinkte L-Adapter wunderbar ist, um ein Teleskop oder eine Tele-Objektiv mit Rohrschelle auszurichten, wobei die Kamera drehbar ist. Wenn du die Kamera direkt dranschraubst, ist die Bildorientierung fix. Eine Schnellwechselplatte mit Fotogewinde müsste bei dem Set dabei sein (falls nicht: nochmal ca. 20€), ansonsten kommt ein Kugelkopf dazu. Gibt's von billig bis gut, und du willst keinen ganz kleinen. Optimal wäre mit Panorama-Basis, aber das muss gar nicht sein. Aber möglichst mit Schnellwechselplatte.

Dann noch ein paar Euro für eine Fototasche, um den ganzen Kram zu transportieren. Taschenlampe hast du am Handy, damit müsstest du das wichtigste haben. Wenn du dich erst einmal mit einem Objektiv begnügst, kann das schon einmal langen, wenn du die 700€ ausreizt und auf Gebrauchtkauf setzt.

Oder willst du durch ein Teleskop fotografieren? Dann brauchst du statt dem Objektiv einen T-Ring (neu 20-35€, gebraucht ca. 10€ plus Porto). Je nach Teleskop kommt noch eine 2"/T-2-Steckhülse dazu, kostet ähnlich viel. Und natürlich ein Teleskop, eine Montierung, die eine saubere Nachführung ermöglicht, und Strom.

Deshalb mein Tipp, ruhig Kontakt zur nächsten Sternwarte aufzunehmen – man muss nicht alles selber kaufen! Oder es fällt einem später leichter, deutlich mehr Geld zu investieren...

Und je nach Handy auch ruhig NightCap o.ä. ausprobieren - je nach Anspruch sparst du dir damit die Kamera, und hast einiges mehr an Budget. Aber auch dann gilt: So weh es tut, 500€ sind nicht viel für eine gute Optik mit Montierung, und Astrofotografie stellt die höchsten Ansprüche an die Mechanik. Mit kurzbelichteten Aufnahmen (also die Richtung EAA) ändert sich das, aber auch da wird einem nichts geschenkt.

Aber ich will dir da auch nichts vergällen: Ich habe mein erstes Astro-Jahrzehnt auch nur Geld in zwei Ferngläser, ein Stativ und die örtliche Sternwarte investiert. Und da auch schon die ersten Astrofotos gemacht. Und bereits mit einem gutem Handy gehen auch schöne TWAN-Bilder (The world at night – also Landschaftsaufnahmen mit Sternenhimmel).

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo zusammen,

Mit kurzbelichteten Aufnahmen (also die Richtung EAA) ändert sich das, aber auch da wird einem nichts geschenkt.
leider ist es so.
Die EAA-Richtung ist sicherlich nicht ganz so anspruchsvoll und kostenintensiv wie die reine Astrofotografie.
Dennoch ist ein Aufwand zu betreiben, um Ergebnisse zu erzielen die ("nur") den eigenen Ansprüchen genügt.
Ob jetzt EAA mit einem Smartphone funktioniert, weiß ich gar nicht so genau, meine aber mal gelesen zu haben, dass das geht :unsure:.

Man darf sich da nichts vormachen, das Hobby des Beobachtens des Nachthimmels ist kostenintensiv.
Ich nehme da jetzt mal die Selbstbauer, "Bastler" aus. Denn auch dafür brauche ich die passenden Werkzeuge für Holz-, Metall-,...-, ...-verarbeitung.

Noch kostenintensiver wird die Astrofotografie.
Natürlich kann man auch mit kleinerem Equipment durch starten, siehe Kamera auf Stativ etc..
Oder auch mit kleinem Teleskop auf kleiner Montierung, die zusammen passen müssen.
Da muss man sich halt damit abfinden, das da andere Ergebnisse raus kommen, nicht qualitativ gemeint, als mit großem Equipment.

Wie Alex schon schreibt, es läppert sich zusammen.

Keiner will hier unken oder das ganze vermiesen.
Wir wollen nur aufzeigen was wie wo, warum, wieso usw. so funktioniert wie es funktioniert
Was geht mit welchen Mitteln.

Also ran an den Speck und eingearbeitet.
 
Hi!

Noch was zum Geld sparen (falls du eine Werkstatt oder entsprechende ausgestattete Freunde hast): Selbstbau einer Barndoor-Montierung. Erste Google-Treffer für Barndoor und Eigenbau (ohne Wertung bzw. ohne sie gelesen zu haben) z.B. Torsten Frank Astrofotografie mit einfachen Mitteln und Astro_Barndoor .

Das Ding heißt allerdings nicht umsonst auch Astrofrust – Aber damit kommst du in Sachen Montierung ggf. recht kostengünstig weg und lernst noch was;)

Und mit stehender Kamera sind Strichspuren auch eine Art von Astrofotografie.

Beste Grüße,
Alex
 
Ich habe auch schon gehört das man ohne Nachführung gut auskommen kann deswegen schicke ich einmal mein Foto hier rein von Orion Nebel den ich vor 3 Tage mit meinem Handy geschossen habe Ich habe 50 Raw Bilder geschossen mit einer ISO von 3000 und einer Belichtungszeit von 10 Sekunden und einer Zoom Linse da mein Handy nur bis 3x Optisch zoomen kann ...
M42.jpg

Naja, eine kritische Betrachtung dieses Versuchs sollte dem Ersteller dieses Threads wohl klarmachen, dass Astrophotographie ohne Nachführung eben ihre Grenzen hat.

Hier mal ein bischen Nachhilfe in elementarer Himmelsmechanik:

(1) Die Erde dreht sich, entsprechend auch der Sternhimmel, am Äquator mit 15°/h = 15"/s

(2) Wenn ich 10 Sekunden lang belichte, dann bekomme ich ohne Nachführung 150" lange Strichspuren

(3) Da hilft dann auch das Stacken von 50 Einzelbildern nichts, 150" bleibt 150"

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn überhaupt ohne Nachführung, dann muss die Belichtungszeit wesentlich verkürzt werden. Besser natürlich mit einer vernünftigen Nachführung!
 
Und mit stehender Kamera sind Strichspuren auch eine Art von Astrofotografie.

Beste Grüße,
Alex
Hallo,
warum wird einem Anfänger immer wieder die Mähr von Strichspuren erzählt, wenn sie nicht nachführen?
Nachführung ist keine Bedingung, um Astrofotos zu machen. Es geht um die Belichtungszeit. So lange man die Regel der Belichtungszeit mit der Brennweite des Objektivs einhält, gibts auch keine Strichsterne. Mit einer guten Anzahl an einzelnen Bildern mit kurzer Belichtung, bekomme ich auch ein ansehnliches Gesamtbild nach der Bearbeitung. ;)
In meinem obigen Beitrag hab ich ja schon an meiner eigenen Vorgehnsweise beschrieben, das nur mit einer DSLR, Objektiv, Stativ, oder DSLR an einem Newton mit geringer Brennweite (als Beispiel ca. 400-700mm) gut was geht.
Gruß, Klaus
 
Wer erzählt denn solche Märchen? Das ist doch eine falsche Suggestion!
Ich will damit sagen, das man allein in diesem Thread immer wieder liest von Nachführung, Nachführung, Nachführung. Ich meine aber, das man auch gut ohne Nachführung arbeiten kann, das man damit für viel weniger Geld einsteigen kann und sich später immer noch steigern kann. ;)
 
Mein Vorschlag:

Ultra Billig Lösung für schon ziemlich krasse Fotos… 8“ Dobson und ne gebrauchte Sony Alpha 7S

Den Dobson für 250€ bis 300€ gebraucht kaufen. Alpha 7S bissl zusammen sparen gebraucht evtl. für 400€ in nicht mehr ganz so tollen Zustand.

Was damit möglich ist fragt ihr euch?
Ist ein 16“ Dobson in dem Thread, aber

Schaut her
 
Ultra Billig Lösung für schon ziemlich krasse Fotos… 8“ Dobson und ne gebrauchte Sony Alpha 7S

Den Dobson für 250€ bis 300€ gebraucht kaufen. Alpha 7S bissl zusammen sparen gebraucht evtl. für 400€ in nicht mehr ganz so tollen Zustand.

Was damit möglich ist fragt ihr euch?
Ist ein 16“ Dobson in dem Thread, aber

Schaut her
ja, und am besten noch den Dobson auf eine selbstgebaute EQ-Plattform stellen.
Dann kann man richtige "gestackte" Deep-Sky oder EAA Aufnahmen, sogar mit bis zu 20s Belichtungszeit im Primär-Fokus machen.

Mach' ich ja schon seit einem halben Jahr mit einem 12 Zöller. Muss nur noch auch mal meinen grossen 20 Zöller auf die EQ-Plattform stellen.
Da bin ich dann mal echt gespannt.
Aber es kam bei mir dann aktuell die AZ-GTi dazwischen, vorgeschlagen ("geteasert") durch Cuiv auf Youtube (der ist echt schlimm mit seiner ansteckenden Begeisterung ;) ).
Ausserdem baue ich auch gerade noch einen Motorfokusser mit Steppermotoren und Arduino.

Wenn ich es dann mal schaffe Deep-Sky Bilder mit dem 20 Zöller auf EQ-Plattform zu machen, da werde ich dann berichten. ;)

Gruß
Peter
 
Wenn ich es dann mal schaffe Deep-Sky Bilder mit dem 20 Zöller auf EQ-Plattform zu machen, da werde ich dann berichten. ;)
Aber ich bitte doch sehr darum!

Die 1 Sek Frames in dem Thread den ich verlinkt habe bekommt man aber auch mit der Hand bzw. ohne EQ Plattform hin. Das wäre also so die Ultra Low Budget Lösung. Klar man muss sich damit beschäftigen und sich das erarbeiten. Muss man bei der „normalen“ Astrofotografie aber auch!

Allerdings ist das schon ganz interessant. Ich mein rechne dir mal aus, was es kosten würde, mit 20“ Öffnung „konventionell“ Fotos zu machen… aaaauuuuuuaaaaaaaaaa. Da kommt mir dein 20“ Dobson doch gerade recht!
 
Den Anhang 231990 betrachten
Naja, eine kritische Betrachtung dieses Versuchs sollte dem Ersteller dieses Threads wohl klarmachen, dass Astrophotographie ohne Nachführung eben ihre Grenzen hat.

Hier mal ein bischen Nachhilfe in elementarer Himmelsmechanik:

(1) Die Erde dreht sich, entsprechend auch der Sternhimmel, am Äquator mit 15°/h = 15"/s

(2) Wenn ich 10 Sekunden lang belichte, dann bekomme ich ohne Nachführung 150" lange Strichspuren

(3) Da hilft dann auch das Stacken von 50 Einzelbildern nichts, 150" bleibt 150"

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn überhaupt ohne Nachführung, dann muss die Belichtungszeit wesentlich verkürzt werden. Besser natürlich mit einer vernünftigen Nachführung!
Hallo P_E_T_E_R,

Mir ist schon bewusst das dieses Foto nicht Perfekt ist aber was erwartest du von eine 20€ Linse? Das war mein zweiter versuch und für meinen Zweiten versuch finde ich es nicht schlecht. Danke für deine Antwort und deine Rechnung (: ich werde mich darüber mehr informieren.
 
EQ ist eine Montierungsvariante eines bestimmten Herstellers. Also Stativ+Stativkopf.
Abgeleitet von Äquatorial, was die eigentliche Bezeichnung für diese Variante ist. Auch bekannt als deutsche Montierung.
Eine solche Montierung gleicht durch die Mechanik die Erdrotation UND die Bildfelddrehung aus.

2 3 4 5 6 usw sind quasi die Gewichtsklassen dabei, also wie viel Arbeitsgewicht sie stemmen können.
Was sich auch auf das Eigengewicht auswirkt.


Damit bist du schon mal recht gesegnet und kommst wahrscheinlich auch ohne Filter schon sehr weit.

GoTo ist eine elektronisch unterstützte auffindhilfe. Ist aber preislich schon recht hoch angesiedelt.
Ist eine Montierung mit GoTo ausgestattet und ordentlich eingenordet,
dann kann man dem handcontroler/computer sagen was man sehen möchte, und die computersteuerung
verfährt mittels Motoren dein Telsekop automatisch auf dein Wunschobjekt.
Hallo SkyBob,

Das ist wirklich sehr interessant ich habe das Gefühl das um so höher die Nummer umso Teurer wird der Preis (Lach).

Liebe Grüße
 
Hallo zusammen,


leider ist es so.
Die EAA-Richtung ist sicherlich nicht ganz so anspruchsvoll und kostenintensiv wie die reine Astrofotografie.
Dennoch ist ein Aufwand zu betreiben, um Ergebnisse zu erzielen die ("nur") den eigenen Ansprüchen genügt.
Ob jetzt EAA mit einem Smartphone funktioniert, weiß ich gar nicht so genau, meine aber mal gelesen zu haben, dass das geht :unsure:.

Man darf sich da nichts vormachen, das Hobby des Beobachtens des Nachthimmels ist kostenintensiv.
Ich nehme da jetzt mal die Selbstbauer, "Bastler" aus. Denn auch dafür brauche ich die passenden Werkzeuge für Holz-, Metall-,...-, ...-verarbeitung.

Noch kostenintensiver wird die Astrofotografie.
Natürlich kann man auch mit kleinerem Equipment durch starten, siehe Kamera auf Stativ etc..
Oder auch mit kleinem Teleskop auf kleiner Montierung, die zusammen passen müssen.
Da muss man sich halt damit abfinden, das da andere Ergebnisse raus kommen, nicht qualitativ gemeint, als mit großem Equipment.

Wie Alex schon schreibt, es läppert sich zusammen.

Keiner will hier unken oder das ganze vermiesen.
Wir wollen nur aufzeigen was wie wo, warum, wieso usw. so funktioniert wie es funktioniert
Was geht mit welchen Mitteln.

Also ran an den Speck und eingearbeitet.
Hey mbba18,

Danke für deine Antwort. Was genau heißt eigentlich EAA?
 
Hallo *entfernt* (irgendein Vorname wäre nett ;)),

deshalb mein Tipp mit der nächsten Sternwarte – du hast ja keinen Wohnort angegeben, aber vielleicht ist eine in einer Nähe. Billiger und besser kommst du ggf. nicht an gutes Equipment (und Leute, die damit umgehen können). Ich bin jetzt seit '92 auf der Heilbronner Sternwarte, kann die durchaus ordentliche Ausrüstung nutzen und habe in der Zeit in etwa dein Budget an Mitgliedsbeiträgen investiert (Fahrtkosten und Pizza kommen obendrauf). Und ich weiß mittlerweile, was ich an Ausrüstung will, und habe Fehlkäufe vermieden – auch wenn es mittlerweile mehr gekostet hat als geplant, aber über die Jahre verteilt geht's wieder.

Und wie gesagt, mit Gebrauchtkauf geht es besser, aber...
Nehmen wir an, du schießt eine EOS500D für 70€.
Da wäre kommt es auf dein Handy an, was besser ist, und was deine Ansprüche sind – mein fast neues iPhone 12 Mini versägt bei der Polarlichtfotografie meine Nikon D7100 (von 2013, also neuer als die 500D) mit 11-16mm f/2,8-Objektiv, solange man die Bilder nicht in voller Auflösung anschaut. Je nach deinem Handy sind Bilder durch's Okular mit einer Software wie NightCap besser als das, was du mit großem Aufwand mit der DSLR erzielst...

Aber mit der Kamera alleine ist es nicht getan. Wenn du den StarAdventurer von oben für knapp 300 geschossen hast (was ein Schnäppchen ist), bleiben noch 140€ (wenn wir mal die 500€ anpeilen). Dafür brauchst du noch:
Einen Kamera-Akku. Sehr wahrscheinlich ist bei der Kamera keiner dabei, oder hält bei den kalten Nachttemperaturen nicht lange durch. Akkus haben mir genug versagt, da würde ich nur neue Original-Akkus nehmen – und auch da weiß man nicht, wie lange die schon auf Lager liegen. Wobei die Original-Akkus bei 100€ liegen - dann würde ich wohl doch lieber mehrere Clone nehmen. 20-30€ sind dann aber auch weg.
Dann noch eine SD-Karte – auch die würde ich neu kaufen. Nochmal 10 Euro?

Bleiben noch ca. 110€. Was fehlt noch? Ein Objektiv! Und du willst kein Kit-Objektiv weil du dann bei f/3,5 und ewig langen Belchtungszeiten bist – schon weil du meist noch etwas Abblenden musst, um bis zum Rand scharfe Sterne zu kriegen. Zum Glück gibt es mittlerweile günstige manuelle, lichtstarke Festbrennweiten-Objektive aus China. Wenn du da ein f/1,4-Objektiv nimmst, kannst du es etwas abblenden, hast eine brauchbare Abbildung und nicht das Problem, dass das Objektiv zusammenrutscht und die Brennweite veränderst, wenn du in den Himmel fotografierst.

Problem: Damit hast du eine sorgfältig ausgewählte Brennweite, aber eben nur eine. Aber für 100€ kann das klappen, wenn du dich erst einmal damit begnügst.

Was fehlt dann noch? Ein Fernauslöser, außer die Kammera bietet Intervallaufahmen an. Von Nikon und Panasonic weiß ich,d ass sie es häufig können, bei Canon eher seltener, wenn überhaupt. Also kommt dann ein programmierbarer Fernauslöser dazu, damit du nicht ständig den Auslöser drücken musst und auch Aufnahmen länger als 30 Sekunden möglich sind (alle mit der selben Belichtungszeit, damit sie sich stacken lassen.) Sagen wir 20-30€ plus Ersatzbatterien?

Die 500€-Grenze haben wir damit geknackt – und beim StarAdventurer-Set wirst du dann recht bald einen Kugelkopf vermissen, da der verlinkte L-Adapter wunderbar ist, um ein Teleskop oder eine Tele-Objektiv mit Rohrschelle auszurichten, wobei die Kamera drehbar ist. Wenn du die Kamera direkt dranschraubst, ist die Bildorientierung fix. Eine Schnellwechselplatte mit Fotogewinde müsste bei dem Set dabei sein (falls nicht: nochmal ca. 20€), ansonsten kommt ein Kugelkopf dazu. Gibt's von billig bis gut, und du willst keinen ganz kleinen. Optimal wäre mit Panorama-Basis, aber das muss gar nicht sein. Aber möglichst mit Schnellwechselplatte.

Dann noch ein paar Euro für eine Fototasche, um den ganzen Kram zu transportieren. Taschenlampe hast du am Handy, damit müsstest du das wichtigste haben. Wenn du dich erst einmal mit einem Objektiv begnügst, kann das schon einmal langen, wenn du die 700€ ausreizt und auf Gebrauchtkauf setzt.

Oder willst du durch ein Teleskop fotografieren? Dann brauchst du statt dem Objektiv einen T-Ring (neu 20-35€, gebraucht ca. 10€ plus Porto). Je nach Teleskop kommt noch eine 2"/T-2-Steckhülse dazu, kostet ähnlich viel. Und natürlich ein Teleskop, eine Montierung, die eine saubere Nachführung ermöglicht, und Strom.

Deshalb mein Tipp, ruhig Kontakt zur nächsten Sternwarte aufzunehmen – man muss nicht alles selber kaufen! Oder es fällt einem später leichter, deutlich mehr Geld zu investieren...

Und je nach Handy auch ruhig NightCap o.ä. ausprobieren - je nach Anspruch sparst du dir damit die Kamera, und hast einiges mehr an Budget. Aber auch dann gilt: So weh es tut, 500€ sind nicht viel für eine gute Optik mit Montierung, und Astrofotografie stellt die höchsten Ansprüche an die Mechanik. Mit kurzbelichteten Aufnahmen (also die Richtung EAA) ändert sich das, aber auch da wird einem nichts geschenkt.

Aber ich will dir da auch nichts vergällen: Ich habe mein erstes Astro-Jahrzehnt auch nur Geld in zwei Ferngläser, ein Stativ und die örtliche Sternwarte investiert. Und da auch schon die ersten Astrofotos gemacht. Und bereits mit einem gutem Handy gehen auch schöne TWAN-Bilder (The world at night – also Landschaftsaufnahmen mit Sternenhimmel).

Beste Grüße,
Alex
Hallo Kerste,

Vorrab kann ich dir sagen warum dein Iphone 12 schlechte Nachtfotos macht es hat einen sehr kleinen Kamera Sensor Ich habe eine Oppo Find X3 Pro Aktuellster Sensor von Sony den IMX 766 Der wird aber bald durch einen Neuen Abgelöst mein Sensor ist 1,56 Zoll Groß der neue Wird 1,28 Zoll Groß sein bin ich sehr gespannt drauf :) Danke für deine Rechnungen ich werde mir das genauer anschauen :) und schauen was für mich das beste ist ich bin mir sicher ein Rig bauen zu können für mein Budge was hervoragende Bilder macht

PS: Das Geld vom Iphone 12 Mini Hättest du in ein Aktuelles Xiaomi stecken können was bessere Aufnahmen macht (:
 
Hi,

kleine Zusammenstellung von mir mit dem du anfangen könntest:

Montierung:

Kann man auch als Äquatoriale Montierung (EQ) betreiben, muss man aber nicht unbedingt.

Newton Reflektor:
Parabolischer Spiegel, 2 Zoll Okularauszug

Dedizierte Astro Kamera, Sensor Sony IMX290 (eigentlich ist nur der Sensor wichtig und nicht das Label):
Einsteiger Kamera, aber der Sensor ist arg klein, also eher für Planeten.
Aber DeepSky geht schon auch. Reducer wäre dann gut.

Besteht alles aus Komponenten, die ich auch habe.
Preis insgesamt, ungefähr: 885€
Mist, etwas höher als dein Budget. ;)


Wahrscheinlich fehlt noch ein bisschen Zubehör. ;)

Gruß
Peter
Ich Denke den Preis kann man noch weit nach unten drücken (: auf dem gebraucht markt
 
Mein Vorschlag:

Ultra Billig Lösung für schon ziemlich krasse Fotos… 8“ Dobson und ne gebrauchte Sony Alpha 7S

Den Dobson für 250€ bis 300€ gebraucht kaufen. Alpha 7S bissl zusammen sparen gebraucht evtl. für 400€ in nicht mehr ganz so tollen Zustand.

Was damit möglich ist fragt ihr euch?
Ist ein 16“ Dobson in dem Thread, aber

Schaut her
Hallo SimonFas,

Danke für deine Anwort ist ein Dobson nicht ehr schlecht für Deep Sky? Ich habe mir sagen lassen das soll nur für Planeten gut sein
 
Hallo,

Danke für deine Antwort. Was genau heißt eigentlich EAA?
EAA = Electronically Augmented Astronomy
frei übersetzt elektronisch unterstütze Astronomie.

Wie schon erwähnt, es ist ein "Zwischending" zwischen rein visueller Beobachtung und der klassischen Astrofotografie.
Belichtungszeiten liegen im Bereich von ms bis s.
Planeten werden meist im ms-Bereich per Video erfasst und Deep Sky im Sekunden-Bereich per Einzelbildserien.
Danach, wenn man will, kann man die Bilder wie üblich nachbearbeiten.
Oft wird auch der Ausdruck Live-Stacking verwendet.
Dabei wird mittels einer Software (SharpCap, der Platzhirsch) und einer Planeten-/Astrokamera das Objekt, meist Deep Sky, im Sekunden-Bereich aufgenommen und dann werden diese aufgenommenen Bilder eben live gestackt und das Bild baut sich fast in Realzeit auf.
Hat unteranderem den Vorteil das man seine Objekte in Farbe sehen kann, was bei der rein visuellen Beobachtung ja nicht möglich.
Ist vom Aufwand her nicht so umfänglich wie die klassische Astrofotografie.
Kann mit "kleinen" Teleskopen (130/650 Newton z.B) durchgeführt werden und eine parallaktische Montierung ist nicht zwingend notwendig. Es geht also auch eine Alt/AZ Montierung. Nachführung, ob nun mit Einzelmotor oder GoTo ist sehr empfehlenswert.
Das ganze kann dann ausgebaut werden bis zu einem Remote-System. Mit motorisiertem Fokussierer, Plate-Solving, Astro-Computer etc. usw..
Muss man sich halt mit auseinander setzen, wie bei allem mit der Hobby-Beobachtung.

So mal Grob worum es geht.

Für mich ist es eine schöne Ergänzung zur visuellen Beobachtung.

Ein paar Informationen dazu
EAA, Video-Astronomie, ...

Lass die guten und gut gemeinten Ratschläge und Tipps hier erst mal sacken.
Es prasseln halt reichlich Information auf Dich ein.
Ordne es für Dich.

Du wirst Deinen Weg finden.
Ob kleines oder großes Equipment ist da "wurscht", so lange es zusammen passt.

Ich habe den Weg über manuell, Dobson, GoTo, verschiedene Teleskope zu meinem jetzigen Equipment in mehr oder weniger fünf Jahren gefunden.
Das so alles anzuschaffen kann sich natürlich nicht jeder leisten, ist mir klar.
Zeigt das das Beobachten einem Marathon gleicht.
Ruhe, Geduld... ... ... eben keine ad hoc Action das ganze.
Deine Vorlieben, Deine Ansprüche werden sich mehrfach ändern, bis Du da bist, was zu Dir passt.
Da werden sich Frust und Euphorie abwechseln.
Es lohnt sich!
 
warum wird einem Anfänger immer wieder die Mähr von Strichspuren erzählt, wenn sie nicht nachführen?
Äh – ich rede hier von gewollten Strichspuren. Sowas:
Strichspur-Mallorca.jpg

Vorrab kann ich dir sagen warum dein Iphone 12 schlechte Nachtfotos macht es hat einen sehr kleinen Kamera Sensor Ich habe eine Oppo Find X3 Pro Aktuellster Sensor von Sony den IMX 766 Der wird aber bald durch einen Neuen Abgelöst mein Sensor ist 1,56 Zoll Groß der neue Wird 1,28 Zoll Groß sein bin ich sehr gespannt drauf :) Danke für deine Rechnungen ich werde mir das genauer anschauen :) und schauen was für mich das beste ist ich bin mir sicher ein Rig bauen zu können für mein Budge was hervoragende Bilder macht

PS: Das Geld vom Iphone 12 Mini Hättest du in ein Aktuelles Xiaomi stecken können was bessere Aufnahmen macht :)
ich habe nicht gesagt, dass das iPhone schlechte Fotos macht, sondern dass es zumindest bei Polarlicht meine DSLR versägt, solange man nicht auf volle Auflösung geht, sondern bei Twitter und Co bleibt.
Straight out of cam, freihand und auf See, aber kleinkomprimiert für mein Blog:
20211207-21h-24m-IMG_8286.jpg

(An der Reling im Bild ist die Nikon festgeschraubt). Mein Hauptproblem ist, dass dieses iPhone keine RAWs ausspuckt. Die unbearbeiteten Nikon-RAWS machen auch nicht viel mehr her.

Aber für das Geld für ein Oppo Find X3 Pro kriegst du schon eine interessantere Astro-Ausrüstung, das kratzt ja auch schon am vierstelligen. Du ersetzt wenn ich das richtig sehe ein Handy, das gerade mal seit zwei Jahren auf dem Markt ist? Meins hat ein iPhone 5S abgelöst, und auch nur, weil der Speicher voll war – das 5S dient jetzt weiterhin zur Teleskopsteuerung. Und über Sensorgrößen musst du mir nichts erzählen ;) Deshalb habe ich ja die Nikon. Und statt noch ein 1000-Euro-Handy nur zum Fotografieren mitzunehmen (alles andere läuft bei mir im Apple-Öko-System – und es ist schon schlimm genug, als Nikon-Nutzer mal eine Canon in der Hand zu haben und die Funktionen suchen zu müssen), nehme ich unterwegs lieber noch eine kleine MFT-Panasonic mit. Etwas sperriger, aber gerade bei Seegang deutlich griffiger und flexibler als eine Handy-Kamera, und mit einem Satz Wechselakkus und -objektiven samt Filtern sowie einem Gewinde fürs Fotostativ ;) Die Kamera ist für mich nur eine Nebenfunktion vom Handy und kein Kaufgrund. Auch wenn es eine Unverschämtheit ist, was die Dinger mittlerweile können ;)

Beste Grüße,
Alex
 
Äh – ich rede hier von gewollten Strichspuren. Sowas:
Den Anhang 232011 betrachten

ich habe nicht gesagt, dass das iPhone schlechte Fotos macht, sondern dass es zumindest bei Polarlicht meine DSLR versägt, solange man nicht auf volle Auflösung geht, sondern bei Twitter und Co bleibt.
Straight out of cam, freihand und auf See, aber kleinkomprimiert für mein Blog:
Den Anhang 232012 betrachten
(An der Reling im Bild ist die Nikon festgeschraubt). Mein Hauptproblem ist, dass dieses iPhone keine RAWs ausspuckt. Die unbearbeiteten Nikon-RAWS machen auch nicht viel mehr her.

Aber für das Geld für ein Oppo Find X3 Pro kriegst du schon eine interessantere Astro-Ausrüstung, das kratzt ja auch schon am vierstelligen. Du ersetzt wenn ich das richtig sehe ein Handy, das gerade mal seit zwei Jahren auf dem Markt ist? Meins hat ein iPhone 5S abgelöst, und auch nur, weil der Speicher voll war – das 5S dient jetzt weiterhin zur Teleskopsteuerung. Und über Sensorgrößen musst du mir nichts erzählen ;) Deshalb habe ich ja die Nikon. Und statt noch ein 1000-Euro-Handy nur zum Fotografieren mitzunehmen (alles andere läuft bei mir im Apple-Öko-System – und es ist schon schlimm genug, als Nikon-Nutzer mal eine Canon in der Hand zu haben und die Funktionen suchen zu müssen), nehme ich unterwegs lieber noch eine kleine MFT-Panasonic mit. Etwas sperriger, aber gerade bei Seegang deutlich griffiger und flexibler als eine Handy-Kamera, und mit einem Satz Wechselakkus und -objektiven samt Filtern sowie einem Gewinde fürs Fotostativ ;) Die Kamera ist für mich nur eine Nebenfunktion vom Handy und kein Kaufgrund. Auch wenn es eine Unverschämtheit ist, was die Dinger mittlerweile können ;)

Beste Grüße,
Alex
Ich habe nicht gesagt das ich das Oppo nur wegen der Kamera nutze wenn du ein Kamera Monster in Handy Format willst musst du zum Huawei P50 Pro greifen das Oppo hat einfach ein stimmiges gesamt Paket (:
 
Das soll eine Monsterkamera sein? Das hier wäre eine Monsterkamera, mit 52mm Diagonale. Darf dann auch gerne etwas größer sein als ein Handy, oder auch ein C-Netz Mobiltelefon ;)

Wobei ich mich auf APS-C beschränken würde - das passt zu dem RASA8, den ich im Verein ausleihen kann. Die Handy-Kamera ist nur die Drittkamera zum Knipsen, nicht zum fotografieren. Wenn ich ernsthaft fotografiere, ist Mobilität nebensächlich. So, genug zum Thema Smartphone-Kamera von mir – die soll wohl eh nicht mehr in dein Astrofoto-Budget, daher führt das zu nichts ;)

Beste Grüße,
Alex
 
Das soll eine Monsterkamera sein? Das hier wäre eine Monsterkamera, mit 52mm Diagonale. Darf dann auch gerne etwas größer sein als ein Handy, oder auch ein C-Netz Mobiltelefon ;)

Wobei ich mich auf APS-C beschränken würde - das passt zu dem RASA8, den ich im Verein ausleihen kann. Die Handy-Kamera ist nur die Drittkamera zum Knipsen, nicht zum fotografieren. Wenn ich ernsthaft fotografiere, ist Mobilität nebensächlich. So, genug zum Thema Smartphone-Kamera von mir – die soll wohl eh nicht mehr in dein Astrofoto-Budget, daher führt das zu nichts ;)

Beste Grüße,
Alex
Naja ich habe von Handy Format gesprochen :ROFLMAO: und nicht von einer Kamera die 43.000 Kostet davon würde ich mir ehr ein Schönes Auto Kaufen :ROFLMAO:
 
Hallo,

Ich habe mir sagen lassen das soll nur für Planeten gut sein
nun ja, so nicht ganz richtig.
Kommt drauf an, welchen finanziellen und allgemeinen Aufwand Du betreiben möchtest.
Bei einem Dobson wäre ein Stichwort: EQ-Plattform.

Mir ist immer noch nicht ganz klar, in welcher Form Du fotografieren möchtest.
Es sind Dir die verschiedensten Möglichkeiten aufgezeigt worden, mit denen man Astrofotografie angehen kann.
Jeder hat da eine andere und eigene Herangehensweise die ihn zu seinem Ziel führt.
- klassisch, DSLR auf Stativ oder mit Teleskop und dem ganzen drumherum
- EAA, Live-Stacking oder "nur" Planetenvideos, ebenso mit dem ganzen drum herum
- oder mit dem Handy, kenne ich mich nicht mit aus. Da eben dann auf die spezialisierten Webseiten zurück greifen.
Da gibt es dann innerhalb auch noch einige Variationsmöglichkeiten.

Da, wie schon mal hier erwähnt (#14), die Grundlagen schaffen.
Du kannst sowohl kleine, mittlere oder auch große Brötchen backen. Kommt eben auf den limitierenden Faktor Budget an. Je nach dem müssen halt mehr oder weniger viele Kompromisse eingegangen werden und/oder der Anspruch rauf oder runter (eher runter) geschraubt werden.
Grundsätzlich ist, wie hier im Thread aufgezeigt, für jeden was dabei.

Da bist Du gefragt und musst Du entscheiden wo es lang gehen soll. Was in Dein Budget passt, was Deinem Anspruch genügt, welchen Aufwand Du betreiben möchtest, sowohl technisch und auch zeitlich... ... ... ... ... usw..
Es ist wie mit der Anschaffung des aller ersten Teleskop. Das Eine gibt es nicht.

Wie schon mal erwähnt, wir hier können Dir nur die verschiedenen Möglichkeiten sachlich und fachlich einordnen helfen. Dir aufzeigen, was wie, womit möglich ist.
Resultierend aus Erfahrungssammlung, praktischem durch spielen... ... ... ... ... usw..

Weiterführende Diskussionen führen hier jetzt nicht zu einem Ergebnis. Diese Diskussionen kommen dann von ganz allein, wenn dann schon mal die Richtung vorgegeben ist.
 
... ist ein Dobson nicht ehr schlecht für Deep Sky? Ich habe mir sagen lassen das soll nur für Planeten gut sein
Ist ja schon wahnsinnig was es manchmal für Falschinformationen (Fakes) gibt.
Es ist ja praktisch genau anders herum. Umso grösser die Optik, der Spiegel, umso besser für DeepSky. Warum benutzen wohl die Profiastronomen so grosse Spiegel?
Brennweite ist dagegen eher bedeutungslos, ausser für Spezialgebiete und sollte eher kleiner sein. Mit einem Teleskop das gut für DeepSky ist, kann man praktisch immer auch die Planeten gut beobachten.

Falschinformationen werden mM im politischen Sektor von bestimmten Gruppen auch bewusst verteilt, um die Gesellschaft zu destabilisieren.
Müsste man mM endlich etwas dagegen tun. Wobei natürlich nicht mit staatlicher Zensur.

Nochwas zu den Sensoren für Astrophotographie. Folgende Eigenschaften sind wichtig:
Sensorgrösse, möglichst gross, ein guter Kompromiss ist APS-C, da bei dieser Grösse der Koma-Fehler und die Vignettierung noch nicht dramatisch sind.

Empfindlichkeit/Quanteneffizienz, hier unterscheiden sich auch die Astro-Kameras von Consumer Kameras, da sie eine höhere QE haben.

Niedriges Ausleserauschen. Frühere CCD Kameras hatten ein hohes AR, deswegen musste man lange einzeln belichten (Stunde). Heutige CMOS haben ein sehr niedriges AR, deswegen kann man heute die gleichen Ergebnisse durch Sub-Kurzbelichtungen (Sekundenbereich) erzielen. Das führt dazu, dass eine sehr genaue Nachführung/Guiding immer weniger wichtig wird.

Pixelgrösse. Früher waren grosse Pixel oder das HW-Binning wichtig. Heute ist mM die Pixelgrösse kein sehr wichtiger Parameter mehr.

Ein Sensor eines Smartphones ist meistens leider suboptimal für Astrofotografie. Zweitens bräuchte man für ein gutes Stacking die RAW Bilder für AF-Software und das bekommt man bei einem Smartphone meistens nicht.
Es gibt aber Apps, die in die richtige Richtung gehen. ZB DeepSky Camera für Android:

Gruß
Peter
 
Hallo Leute,

Kleines Update zu mir ✌️ habe jetzt ein Teleskop Montierung Kamera etc es kann also bald los gehen paar Kleinigkeiten fehlen noch.
 
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