Omegon Dobson Teleskop Advanced N 254/1250 für Einstieg geeignet?

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Anne712

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Hallo liebe Astrogemeinschaft!
Bitte seid gnädig mit mir, dies ist mein erster Beitrag ☺️

Also ich beschäftige mich seit einigen Monaten begeistert mit der Astronomie. Der Einstieg war die Astrophysik, es ist einfach spannend zu lernen wie 'alles' funktioniert. Nun habe ich zu Weihnachten ein Bresser Teleskop geschenkt bekommen. Das Siruis 70/900 (AZ). Es war wirklich genial erste Blicke zu erhaschen. Mond, Sonne und Jupiter mit seinen 4 Monden sind wirklich beeindruckend. Leider wars das auch schon fast mit dem, was ich sehen kann. Weiherhin macht mich die Montierung WAHNSINNIG. Ich muss immer ungefähr zwei handbreit über dem gewünschten Objekt anvisieren, Schraube festdrehen und dann langsam das Teleskop los lassen. Dies sinkt dann mit Glück auf die gewünschte Stelle. Das raubt einem schonmal die Nerven.
Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, mir ein Zweitteleskop anzuschaffen, da ich wirklich 'Blut geleckt' habe.
Ich würde gern unsere Planeten größer und schärfer sehen. Aber auch ein paar Deep Sky Objekte wären für mich sehr reizvoll. Fotografieren möchte ich derzeit nicht, dafür kenne ich mich zu wenig aus.
Nur leider bin ich mir sehr unsicher. Ich war zunächst bei einem normalen Newton Reflektor (Omegon Teleskop Advanced 150/750 EQ-320), wo jedoch oft die Montierung bemängelt wurde hier im Forum. Deshalb dachte ich an ein Dobson, wobei ich auch gern mal aufs Feld fahren würde. Ich weiß nicht, ob ich so ein schweres Teil dahin bekomme und ob es mir nicht den Spaß nimmt immer so einen Kraftakt zu vollbringen. Die 25kg Säcke Futter von meinem Pferd gehen gerade noch so, aber dieses Teil einiger Meter weit zu tragen ohne runterfallen...
Deshalb habe ich absolut keinen Plan.
Ich habe momentan die Chance ein Omegon Dobson Teleskop Advanced N 254/1250 gebraucht zu kaufen, aber das ist ja gleich ein ganz schöner Brummer.
Ich bin wirklich ratlos und hoffe, ihr könnt mir helfen oder mir einen entsprechenden Beitrag verlinken.
 
Bin mit einem 200/1200 eingestiegen, das ging vom Gewicht gut, du kannst den 254/1250 ja teilen in Rockerbox und Teleskop, dan wird es nochmal leichter.

Ohne Gitterohr, ist 250mm 10zoll gerade noch zu händeln und wird dir viel mehr zeigen, als dein aktuelles Teleskop oder der 150/750. Die Rockerbox funktioniert, als Montierung auch sehr gut, das Problem das du beschreibst wird nicht existieren. Ich empfehle dir zum aufuchen der Objekte noch einen leichtpunktsucher oder vlt. Sogar telrad, mit etwas Übung findest dan jedes Objekt kinderleicht.

Clear skies Felix
 
Hallo Anne,

genau. Der 10 Zoll Dob ist wirklich schwer und klobig! Das unterschätzt man allgemein sehr. Ich würde eher zum 8 Zoll Dob raten oder sogar nur zum 6 Zoll. Je schwerer das Teleskop, desto weniger regelmäßig wird man es auf lange Sicht nutzen. Das sagt die Erfahrung.

Ich habe selbst ein 8 Zoll Dob von Omegon, dessen Qualität "in Ordnung" ist.

Alternativ könnte man sich für den 150/750 Newton auch eine bessere Montierung holen. Der 150/750 ist gut transportabel und eine gute Basis.


Grüße
Chris
 
Seh ich anders Chris einen 6 zoll anstatt eines 10 Zoll dobsons zu nehmen, halte ich wenn man die 15, 10kg tragen kan für Schwachsinn, gerade bei deepsky aber im Hinblick auf Auflösung auch bei Planeten zählt Lichtsammelvermögen der unterschied zwischen 6 Zoll und 10 Zoll ist gewaltig. Wenn man sich das zutraut und meiner Erfahrung bis 10 Zoll gehts 12 Zoll ist ne andere Nummer geht volltubus noch. Was der 18 zoll im Verein Vergleich zu nem 12 zoll zeigt ist auch nochmal erstaunlich.

Clear skies Felix
 
Hallo Anne,

Newton Teleskope machen auf einer EQ Montierung nicht wirklich Freude. Je nachdem wo man hinschaut, ergeben sich echte Verrenkungen für den Okulareinblick, oder man muss den Tubus in den Rohschellen jeweils passend drehen. Da ist ein Dobson wesentlich praktischer.
Meinen 150/1200 Dobson (Eigenbau des Vereins mit wirklich solider Rockerbox) trage ich am Stück gerade noch KURZE Strecken. Nun bin ich mit 68 Jahren vielleicht auch kein Maßstab. Einen größeren musst du dann eben aus der Box nehmen und am Einsatzort wieder einsetzen; das ist aber keine Aktion und mit dem Festschrauben von Prismenschienen in den entsprechenden Aufnahmen kein Vergleich.

CS Gerhard
 
Hallo Anne, @Anne712

Ich habe im Sommer 2020 mit einem Galaxy 10" | f/5 | 1.250 mm auf Dobson mit Astronomie begonnen und es nie bereut. Du bewegst es immer in zwei Teilen. Also Dobson Kiste und Teleskop getrennt. Da liegt jedes Teil im Gewicht für sich garantiert weit unter einem Futtersack. Wenn der Omegon günstig hergeht, zuschlagen. Was noch wichtig ist und überlegt werden muss, wie Du das Gerät spazieren fahren willst, falls es nicht stationär an einem Ort bleibt. Ich habe einen e-NV 200 Transporter, da geht das Gerödel samt Transport-Schachtel für den Newton gut rein und bequem auch wieder raus.

Viel Spaß mit dem Lichteimer! MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hi,
vielleicht kannst du ja das Pferd für den Transport einspannen ?? Wenn du schon die 25 kg Futtersäcke schleppst, kann das Pferd sich doch auch mal bei dir revanchieren, und den Dobson tragen :)

Spass beiseite, ich kann mir vorstellen, dass es für dich ein grosser Schritt ist, vor dem du u.U. etwas Bammel hast, als Anfängerin gleich mit so einem Riesenteil loszulegen. Andererseits haben viele, die erst klein angefangen haben, sich nach und nach grösseres Equipment zugelegt. Wenn einen der "Öffungsbazillus" mal befallen hat, gibts kaum noch ein zurück. D.h. du könntest damit gleich ein paar Schritte überspringen. Wenn man sich zu lange mit unzulänglichen Equipment rumschlagen muss, kann das einem die Lust auch schnell vermiesen.
Wenn du überwiegend visuell beobachten willst, ist ein Dobson auch keine schlechte Wahl, und von der Handhabung (abgesehen von der Grösse halt) im Grunde einfach. Also, wenn der Preis und der Zustand gut ist, , warum nicht die Gelegenheit ergreifen?
Die ganzen anderen wichtigen Fragen (wieviel Zeit u. Gelegenheit du hast, ob du dich am Ende wirklich aufraffst, alles einzupacken und irgendwohin zu fahren, etc. etc.) kannst du dir eh nur selbst beantworten.
Viel Spass
-cb
 
allgemein zum Einstieg kann ich die Videos auf YouTube von Ed Ting empfehlen. Er spricht auch geeignete Teleskope an und viele andere Themen.
ja, er gibt viele sinnvolle Informationen, aber mM präsentiert er schon mehr den amerikanische Weg und e favorisiert vielleicht auch ein bisschen bestimmte Hersteller (natürlich kommt das C8 und GoTo ;) ).

10 Zoll ist klasse und natürlich nur als Dobson, sonst ist das mit einer nicht-Dobson Montierung nicht mehr gut transportabel und wird auch deutlich teurer.

"GoTo oder nicht" wird sehr kontrovers diskutiert. Ich habe dazu keine klare Empfehlung, da es wohl Beobachter gibt, die GoTo brauchen, sonst finden die nichts oder es ist für die zu mühsam.
Wenn man aber das manuelle Positionieren über Peilsucher/Telrad gelernt hat, funktioniert das sehr gut, sonst hätte ich ja nicht die letzten Jahrzehnte erfolgreich mit meinem 12 und jetzt 20 Zöller beobachten können. ;)

Für Astrofotografie gibt es allerdings wieder andere Kriterien.

Gruß
Peter
 
Ich würde eher die 8“ (200/1200)Variante als Dobson kaufen, dazu noch einen Telradsucher, und den Oculum Deep Sky Reiseatlas. Wenn du dich dann weiterhin für dieses tolle Hobby begeistern kannst, kannst du mit dem gesparten Geld ein neues Okular dazu kaufen.Auf GoTo würde ich verzichten. Die Freude ist viel größer wenn man ein Objekt selbst gefunden hat.

LG Stefan
 
Hallo Anne, willkommen. Ich hab selbst einen 8" f6 Dobson (Skywatcher) und den stelle ich am häufigsten auf, weil noch gut handhabbar und angenehme Einblickposition im Sitzen (Sitzposition wäre beim 10" gleich, das Gerät schwerer). Goto hab und brauch ich nicht. Habe auch einen 6" f8 Dobson, nettes Gerät, der zeigt aber am Planeten weniger als der 8" und bei Deep Sky auch und um soviel handlicher find ich ihn auch nicht. Habe auch größere (12, 16, 18"), die aber aus Gewichts- und Auskühlungsgründen sehr selten drankommen. Würde also den 8" oder den 10" empfehlen, je nach Futtersackfaktor. Dazu zumindest ein wertiges Weitwinkelokular (ca. 80°+) von ca. 10-13mm Brennweite für Deep-Sky und vielleicht einen Bino-Ansatz mit der Düring-Barlowlinse von APM für Mond und Planeten. Und eine Wollmütze!
Gruß, Nik
 
Ich würde eher die 8“ (200/1200)Variante als Dobson kaufen, dazu noch einen Telradsucher, und den Oculum Deep Sky Reiseatlas. Wenn du dich dann weiterhin für dieses tolle Hobby begeistern kannst, kannst du mit dem gesparten Geld ein neues Okular dazu kaufen.Auf GoTo würde ich verzichten. Die Freude ist viel größer wenn man ein Objekt selbst gefunden hat.

LG Stefan
Das kann ich bestätigen:y:
Ich hab dazumal auch mit nem Gitterrohtdobson (allerdings gleich 12" :D) und dem Oculum Atlas und dem Reiseführer angefangen. Auf diese Weise lernt man ganz von allein sich am Himmel zurecht zufinden und das Erfolgserlebnis das Ziel gefunden zu haben wird niemals langweilig. :giggle:
Der Telrad ist natürlich gleich ein großes und schweres Gerät. Mit den Teilkreisen fällt das genaue Positionieren natürlich einfacher, mit ein bischen Übung klappt es mit nem einfacheren Leuchtpunkt aber auch sehr gut. Aber das muss natürlich jeder für sich handhaben. :)

Und tatsächlich kommen das Interesse und weitere Okulare und Filter und Okularkoffer und Justierlaser und EQ-Platform und weitere Teleskope dann ganz von allein :LOL:
 
Hallo Arne,

Ich habe momentan die Chance ein Omegon Dobson Teleskop Advanced N 254/1250 gebraucht zu kaufe
Wenn der Preis stimmt, zugreifen. Je nachdem wie günstig der ist, kann man damit nicht viel falsch machen.

Ich habe gerade nach der Marke gesucht und verschiedene Varianten gefunden. Am häufigsten die silberne, die sieht fast so aus wie meine GSO Dobsons.
Mit denen bin ich sehr zufrieden, habe da 8" und 12" Volltubus.

Wie sind denn die Gegebenheiten vor Ort ?
Kannst Du da auch beobachten ? Garten / Terrasse ?

Wie viel soll der Dobson denn kosten ? Ist noch mehr Zubehör dabei ?

Gruß,
Holger
 
Hallo zurück! Wow ich hätte nicht gedacht, dass mir so viele Leute antworten, also erstmal ein großes Dankeschön. So herzlich in eine Community aufgenommen zu werden ist nicht selbstverständlich ☺️ Eure Tipps sind Gold wert!
@komposer
Die Gegebenheiten vor Ort sind nicht optimal aber noch okay würde ich sagen. Ich wohne in Zwickau. Nicht direkt im Kern, aber dennoch eher innerstädtisch. Hier macht sich aber mal das Dachgeschoss sehr nützlich, denn ich habe eine ziemlich große Dachterrasse zur Verfügung. Nur leider gibt es eine ziemlich helle Lichtquelle in einiger Entfernung. Ich habe noch nicht herausgefunden was es ist, wohne noch nicht lang dort. Das vermiest die Sicht halt ziemlich in diesem Bereich, aber es geht noch gerade so.
Der Dobson soll 500€ kosten und Zubehör ist nicht mehr viel dabei. Wohl auch keine Rechnung und Verpackung mehr. Nur zwei Standard Okulare und 2 Bücher. Scheint mir das Anfängerpaket von Astroshop zu sein.

Liebe Grüße!
 
Im Nachbarort wäre auch noch dieses Teleskop im Angebot, allerdings für 725€. Hört sich erstmal nach mehr an, aber wahrscheinlich ist es im Gesamten sogar günstiger schätze ich.
Screenshot_20220113_072711.jpg
 
Hi,

einfach beide anschauen. Ist doch super wenn man Auswahl hat.

Sind ja beide von der Tubuslänge fast gleich unhandlich.
Deswegen würde ich vom Spiegel eher zum 10" greifen. Hat auch das bessere Öffnungsverhältnis.

Zubehörteile:
  • Radiant Sucher, (sehr) gut
  • Zoom Okular, mag ich nicht, die Meinungen gehen auseinander. Es fehlt ein tolles Arbeitspferd-Okular (10-20mm) mit grossem Gesichtsfeld (>80 Grad)
  • Laser, klar braucht man. Gibt es aber sehr billige Ausführungen, muss man anschauen
  • Filter, was für welche, reine Farbfilter braucht man eher nicht, vielleicht für Mond Planeten. Gut wäre ein UHC oder noch besser OIII. Die sind auch sehr teuer. 2" oder 1,25"?
  • Barlow, braucht man mM eher nicht, verschlechtert (grundsätzlich) die Abbildung, kann aber manchmal ok sein. Besser gute abgestufte Okulare kaufen.
  • Handyhalterung. Sind nicht sehr teuer. Da gibt es ganz schlechte (billiger) aber auch gute (teurer). Gut ist, wenn es sehr feste Verbindung mit dem Okular hat, aber auch leicht wegnehmbar ist.

Gruß
Peter
 
... den 8" gibt es ohne Zubehör immer wieder gebraucht für ca. den halben Preis des Pakets (habe meinen vor 3 Jahren um 250€ ergattert, das dürfte das absolute Limit sein), insofern würde ich für den günstigen Einstieg entweder den 10" nehmen (der mich auch reizen würde) oder einen wirklich günstigeren und leichteren 8" f6 Dobson ohne Drumherum suchen. Der Skywatcher mit Pyrex Spiegel ist optisch m.E. wirklich ok und was auch nicht zu unterschätzen ist: das entspanntere Öffnungsverhältnis des 8" von f6 statt f5 beim 10" erleichtert die Justage des Teleskops und die preiswerte Okularauswahl.
Es kommt nicht darauf an, möglichst viele Zusatzteile zu erwerben, im Gegenteil. Lieber ganz gezielt und wertig kaufen. Ob das Zoom-Okular so ideal ist würde ich hinterfragen, ich kenne es nicht. Manche mögen es. Für Deep Sky verwende ich am liebsten das Ethos 10mm, klar, sehr teuer und gebraucht nicht erhältlich (warum wohl?), aber es gibt Ähnliches auch deutlich günstiger und es müssen ja nicht 100° sein, 80-90° reichen sicher auch, wenn der Kontrast gut ist. So etwas ähnliches sollte in der ca. 300€ Klasse (neu) zu finden sein, unter andrem vielleicht das APM 12,5mm oder das ES 90°, die ich aber beide nicht kenne. Gerade in Stadtnähe sind lange Okularbrennweiten (20-30mm) und riesige Öffnungen des Teleskops nicht nutzbar, das Bild säuft in der Hintergrundhelligkeit ab.
Für Mond und Planeten verwende ich inzwischen ausschließlich einen (günstigen) Lacerta Bino-Ansatz mit ganz bestimmten Farbfiltern, selbstgemachter Streulichtoptimierung und einer ganz bestimmten Barlow, weil ich beidäugig Details wesentlich besser erkenne und den plastischen Eindruck und das entspannte Sehen sehr genieße. Nur nicht irgendwas zusammenkaufen, man wird es nicht mehr los.
CS Nik
 
Hallo Anne,

habe mir beide Angebote angesehen. Beide machen einen seriösen Eindruck.

Omegon:

Neu ca. 750 Euro, also 250 Euro Ersparnis, vielleicht lässt sich noch auf 450 Euro runterhandeln.

8" GSO Deluxe
Neu: ohne extra Zubehör: ca 570 Eur
dazu Baader Hyperion-Mark IV Zoom-Okular Set mit Barlow 3-6-mm-bis-24-mm: über 300 Ero
+ weitere Sachen
sollte neu also über 900 Euro liegen.

Ersparnis mind. 200 Euro. Da würde ich auch versuchen auf 650 Euro runterzuhandeln. Vielleicht mit 600 Euro einsteigen ...

Ich habe von Baader die Q-Turret 2,25 fach Barlow und die finde ich klasse. Das Zoom-Set ist zumindest kein NO-Name Billigteil.
Ist halt die Frage ob es für dich sinvoll ist, oder lieber einzelne Festbrennweiten dazu kommen sollen.
Die kosten bei vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis aber auch mind. 50 Euro pro Okular.

Gewicht: Also den 8er Tubus kann ich noch locker unter den Arm klemmen.

10" hat etwas mehr Auflösungsvermögen aber der 8er das entspanntere Öffnungsverhältnis.

Das ist echt nicht leicht da eine Entscheidung zu treffen. Vielleicht kann das primäre Beobachtungsziel helfen.
Eher Deepsky (10" F5 besser) oder eher Mond/Planeten und handlicher ( 8" F6)

Einfach mal mit beiden Anbietern Kontakt aufnehmen und die Teleskope ansehen. Vielleicht gibt dann auch ein weiterer Preisnachlass den Ausschlag .... Keine Ahnung.

Gruß,
Holger
 
ja, er gibt viele sinnvolle Informationen, aber mM präsentiert er schon mehr den amerikanische Weg und e favorisiert vielleicht auch ein bisschen bestimmte Hersteller (natürlich kommt das C8 und GoTo ;) ).

Ting ist bis jetzt der beste und seriöseste, den ich auf YT gefunden habe. :) Da gibts richtig schlimme. Die preisen billigste Einsteigergeräte an, als wärs es das beste Teleskop. Da ist Mr. Ting richtig gut. Den Transfer auf den europäischen Markt muss man natürlich leisten. Die Tipps sind schon generell und ein C8 ist auch wirklich beliebt. Vielleicht aber nicht der günstigste zum Einstieg.



Was aber immer wieder kommt ist der 8 Zoll Dobson. Ich gehe mit der Empfehlung mit. Ich würde mir selbst ein neues 8 Zoll Dob kaufen (hab ich ja sogar). Aktuelle ca. 400 bis 500 Euro. Ich würde sogar auch auf 6 Zoll in Erwägung ziehen.

Bei einem Neugerät hast du es vom Anbieter direkt mit allen Leistungen dazu. Gebraucht ist immer so eine Sache. Da muss es - wie oben erwähnt - schon sehr günstig sein. Zu knappe Angebote, die also nur etwas unter Neupreis liegen würde ich lassen. Dann lieber doch neu kaufen. Ich würde mir den Dobson auch nicht schicken lassen sondern ihn lieber persönlich abholen, weil der Transport eines Newton Tubus auch ein gewisses Risiko hat (Verpackungskünste des privaten Anbieters). Ich sebst würde meins auch nur zur Abholung anbieten. Aber das ist meine Meinung.

Ein Einsteiger hat nicht wirklich was davon, schon auf viel Öffnung zu gehen (>10 Zoll). Das sind doch meist scherere Teleskop, die dann nicht oft zum Einsatz kommen werden oder sie sind teuer. Ich würde eher kleinere, handlichere Teleskope empfehlen.

Okulare würde ich erstmal keine dazukaufen. Das 150/750 hat schon welche dabei und es wird eins oder zwei mitgeliefert. Da hat man als Einsteiger genügend andere Baustellen und die mitgelieferten Okulare zeigen viel!



Grüßeee
Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo liebe Leute!
Tut mir sehr leid, dass ich meinen Beitrag hier etwas vernachlässigt habe. Es gab einen Trauerfall in meinem Bekanntenkreis, da hatte ich einfach anderes im Kopf.
Nun, da man mal wieder merkt, wie kurz das Leben sein kann, habe ich mir heut spontan tatsächlich den 254er Dobson gekauft. Lief soweit alles super und ich kann ihn auch gut händeln.. Werde mir noch eine Tasche besorgen, aber erstmal geht's.
Nun habe ich nur ein kleines Problem. Ich bekomme den Okularauszug (sorry, sollte das nicht die korrekte Bezeichnung sein) nicht in den Tubus gesteckt. Kann es sein, dass man dafür kleines Werkzeug braucht? Sieht mir so aus, als wären da ganz winzige Bit Schrauben drin oder muss ich einfach mit Geduld und etwas Druck fummeln bis es klappt? ?
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Hi,
Glückwunsch. Wenn alles mal zusammengebaut ist und du dich ein wenig eingearbeitet hast, wirst du mit dem Eimer viel sehen können :). Was die Halterung des OAZ (Okularauszug) anbelangt, ja, sieht so aus also du einen dieser kleinen 6-Kant Inbus-Schlüssel brauchst für die Madenschrauben an der Seite.
-cb
 
Hi,

ja, die kleinen Madenschrauben musst du erst mal ein bischen rausdrehen (Sechskant Imbus 3mm oder 2mm? ), so dass sie nicht mehr im Weg sind.
Dann den OAZ wieder reinstecken bis er gut sitzt. Es ist wahrscheinlich relativ knapp. In gewünschte, korrekte Stellung drehen.
Dann die Madenschrauben wieder leicht reindrehen bis er gut gehalten wird.

Gruß
Peter
 
Super, danke. Manchmal steht man einfach auf dem Schlauch.
Jetzt müssen nur noch die Wolken endlich weiterziehen ☺️

Wer mag, kann mir gern noch die ein oder andere Empfehlung für Okular hier lassen. Ich möchte mich ungern in die Nesseln setzen ?

Liebe Grüße
 
Hallo Anne,

für größere Planeten / Mond etwas zwischen 5-6mm.
Nach Preis-Leistung Verhältnis ist da die Goldkante oder das Planetary interessant.

Gruß,
Holger
 
Hi Anne,

jetzt noch für DeepSky:
Ein Okular mit möglichst grossem Gesichtsfeld, zB über 80 Grad und mittlerer Brennweite, so 15mm-25mm.

APM zB 100°:


Günstiger:

Sind nur Beispiele.
Explore Scientific, TS Optics, Skywatcher, Celestron, etc. sind auch OK.

Man sollte sich aber vorher schon überlegen welche Abstufungen/Brennweiten man ungefähr insgesamt anstreben will.
Also zB 30mm 24mm 16mm 10mm (ungefähr)
Damit ein Kauf nicht mit zukünftigen kollidiert.

Gruß
Peter
 
Hallo Anne,
Wer mag, kann mir gern noch die ein oder andere Empfehlung für Okular hier lassen. Ich möchte mich ungern in die Nesseln setzen ?
Ich habe eine ganze Reihe von ES mit 82°: 4,5 | 6,7 | 8,5 | 11 | 24 mm mit 100° ein 5mm und mit 70° ein Skywacher Panaview 38 mm zu meinem 10" | f/5 | 1.250 mm Dobson Newton.

Meine Frau und ich machen ja beide in Astronomie. Wir sind beide mit diesen Okularen sehr zufrieden. Also eine Meinung von zwei Leuten. Wobei Susanne mit Brille schaut und ich als Brillenträger ohne Brille beobachte.

Unser Lieblingsokular ist oben definitiv das 38 mm! Wenn ich neu kaufen müsste und ein enges Budget vor Augen würde ich das 8,5 mm und das 11 mm holen. Oben ist durchaus das 24 mm erstrebenswert, es wird aber sehr selten verwendet. Wir haben uns einen guten Sucher mit rechtwinkeligen Einblick gekauft. Und für uns ist noch vor dem Lieblingsokular mit 38mm der Blick durch den Sucher die erste Wahl, bevor wir auf ein "kurzbrennweitiges" Okluar wechseln. Viele arbeiten mit anderen Methoden des Suchens und Finden aber wir bevorzugen unseren Sucher als Überblicks-Okular und haben dann gelernt direkt mit dem 11 mm oder 8,5 mm weiter zu machen. Und der Sucher ist halt immer "online" und verfügbar und muss nicht erst "eingewechselt werden. Ein guter Sucher kann durchaus ein weitwinkeliges Übersichtsokular ersetzen.

Das 6,7 oder 5,0 oder 4,5 mm bringt wirklich nur selten etwas und ist perfekten Seeing vorbehalten. Da kann man sich zum Start das Budget dafür noch zurücklegen.

Viel Spaß mit dem Dicken! - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Leute!

Also da das Wetter hier momentan absolut mies ist, habe ich noch etwas Zeit mich zu belesen und euren Tipps zu folgen. Was mir aufgefallen ist, dass es wesentlich mehr 1,25 statt 2 Zoll Okulare gibt. Man könnte ja mit einem Adapter auch die 1,25er nutzen. Aber ist das tatsächlich empfehlenswert? Ich dachte mir, wenn ich schon 2 Zoll habe, sollte ich auch entsprechende Okulare suchen. Oder sagt ihr, man merkt keinen oder nur sehr wenig Unterschied?



Wolkige Grüße :(
 
Hallo Anne,
Was mir aufgefallen ist, dass es wesentlich mehr 1,25 statt 2 Zoll Okulare gibt.
das liegt daran, daß man erst bei Brennweiten die größer als 24mm sind das 2" Steckmaß zwingend braucht. ( wenn man große Gesichtsfelder will ) Viele kurzbrennweitige Okulare haben trotzdem zusätzlich eine 2" Steckhülse. Es ist praktisch, wenn man nur ein Steckmaß hat, also lieber 2". Optisch ist das völlig egal.

Gruß Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Anne!

@Radfahrer, Uwe hat es schon gut erklärt. Was noch interessant ist, dass man in den Adapter für 1,25" Okulare unten 2" Filter einschrauben kann und dann muss man beim Wechsel der 1,25" Okulare im Adapter nicht mehr den Filter wechseln. Daher gibt es viel Sinn Filter für 2" zu kaufen, die gehen dann direkt in den 2" Okularen und über den Okular Adapter auch für 1,25" Okulare.

MünchenBemiNacht - Ewald
 
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