Benötige mal einen Kontrollblick für Anfängerausrüstung

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cama133

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Hallo mein Name ist Carsten und komme aus dem schönen Elbsandsteingebirge. Ich suche für das Hobby Astrofotografie mal eine "echte Erstausstattung", bzw. mal einen kontrollierenden Blick über meine Gedankengänge. Aktuell fotografiere ich mit einer Nikon D750 einfach ins "schwarze" (Weitwinkel und 200 mm Brennweite), Was auch sehr lustig ist es sei den ein Flugzeug kreuzt mal wieder den Fotobereich. Um wirklich bzw bessere Bilder zu bekommen, brauch ich ein Update und hatte mir dafür ein Limit von 2500 Euro gesetzt. (Als Stativ habe ich aktuell ein Rollei C6i mit 8 Kilo Belastbarkeit)

Als Nachführung dachte ich am Anfang an den iOptron Montierung SkyGuider Pro, als Objektiv: William Optics Apochromatischer Refraktor AP 71/420 Gran Turismo GT 71 OTA und William Optics Adjustable Flattener Reducer Flat6AIII. Alles wären dann um die 4 Kilo gewesen und damit an der harten Grenze vom SkyGuider. Da dort dann keine Luft nach oben (Auto guiding möglich?) wäre ist diese Lösung erstmal erledigt. (ich kaufe lieber 1 ganzes als 3 halbe ;-))
Dann hatte ich noch einen Händler angeschrieben was die so einen raten würden. Naja, wenn man seine Nikon d750 mit Skywatcher Kamera-Adapter Canon EOS-Bajonett auf M48x0,75 anschließen soll. (das geht doch nicht oder?)

Neuer Plan:
Montierung: Skywatcher Montierung HEQ-5 PRO SYNSCAN GoTo oder iOptron Montierung GEM28 GoTo LiteRoc (ich bevorzuge die HEQ5 weil man findet eigentlich nur gutes drüber und laut Datenblatt nehmen die sich nicht viel plus viel Erklärvideos im Umlauf)

Objektiv: (sorry ) William Optics Apochromatischer Refraktor AP 71/420 Gran Turismo GT 71 OTA oder Omegon Apochromatischer Refraktor Pro APO AP 76/418 Triplet ED OTA (beide nehmen sich auch nicht viel wobei der William mehr Zubehör hat und der Omegon leicht bessere Werte hat. Vor allen ist der Omegon deutlich schwerer, hat keine Bahtinov-Fokusmaske aber es sollen auch Naturaufnahmen möglich sein (mein größtes Objektiv ist 200mm das reicht dafür eigentlich) hmmmm im schlimmsten Fall muss der Münzwurf entscheiden .)

Reducer: Omegon Pro Reducer 0.82x for 76/418 Triplet ED APO oder William Optics Adjustable Flattener Reducer Flat6AIII ( für den Anfang gehts meiner Meinung auch ohne aber wenn schon mal dann richtig zumindest meiner Meinung nach)

Guidscope oder Autoguide kommt später. Sonst sagt mein Finanzminister nein.

Ps.: es gab auch die Überlegung mit einem "richtigen Teleskop" aber da haben sich die Vorteile der Apo durchgesetzt. (Größe, Gewicht, ..)
Und auch schon mal Danke im Voraus für Hinweise und Tipps.


 
Hi Carsten,

bzgl Adapter:
Naja, wenn man seine Nikon d750 mit Skywatcher Kamera-Adapter Canon EOS-Bajonett auf M48x0,75 anschließen soll. (das geht doch nicht oder?)
Nö.. Canon an Nikon geht nicht. Du brauchst sowas hier und sowas. Da aber bitte nochmal wegen dem Anschluss an deine Kamera genauer schauen, weil ich mich mit den Nikon nicht auskenne.

Eine Frage, die bestimmt noch kommt ist, ob du mit deiner Ausrüstung mobil bleiben willst. Dann solltest du nämlich auch auf das Gewicht von deiner Montierung achten.

Montierungsmäßig hab ich die Skywatcher EQ5 und EQ6-R bei mir rumstehen und finde die eigentlich nicht schlecht, somit wird die HEQ5 auch in Ordnung sein. Hab aber jetzt auch keinen Vergleich zu anderen Herstellern. Hier spielt aber auch wieder das Gewicht mit rein, solltest du Mobilität bevorzugen. Willst du nicht mobil sein, evtl sogar eine Stufe höher gehen, ein größeres Teleskop kommt irgendwann bestimmt ;)

Reducer würde ich an deiner Stelle schon sofort mitkaufen, weil ohne machts nicht wirklich Spaß. Ich warte aktuell selber seit einiger Zeit auf meinen. Ist aber keiner, der von dir aufgeführten. Evtl hast du da mehr Glück ;)

Zu den Apos kann ich dir nix sagen, aber evtl schaust du mal rum, welche Bilder mit welchem Apo gemacht wurden, z.B. auf Astrobin.

Grüße
Mathias
 
Hallo Carsten,
ich bezeichne mich immer noch als Anfänger, obwohl schon bissel bei Astrofotografie bin.
Aktuell stelle ich mir mein (letztes?) Equipment zusammen. Das Teleskop (94EDPH f4. 4) ist schon da und da mal alles auf ZWO ASIAIR PLUS hinausläuft, ist auch schon der ZWO EAF und die ZWO 120mc und ein Williams Guidescope 50mm in der Warteschlange. Demnächst kommt noch die iOptron GEM28 LiteRoc dazu. Ioptron hatte ich schon (IEQ45) und war immer zufrieden.
Vielleicht konnte ich paar Anregungen geben.
Gruß *entfernt*
 
Hallo Danke für die Antworten (vor allen den Tipp mit Astrobin der ist Gold wert). Kleine Frage noch sollte man lieber eine größere Öffnung holen bei Vollformat?
 
Hallo,

ich denke das Stativ von Rollei vergessen wir besser mal ganz schnell. In den kühnsten Träumen von Rollei trägt das vielleicht acht Kilogramm, aber in der realen Welt wird es deutlich weniger sein.
Was die Sache mit den Apos betrifft, so ist es immer einfach sich mal kurz was auszusuchen, die Frage ist dann nur ob die Korrektoren auch so gut zu den Geräten passen und ob die Geräte vielleicht nicht zuerst mal in sich justiert werden müssen, damit das ganze Gedöns auch sauber funktioniert. Ganz wichtig ist auch, dass da nicht irgendwelche speziellen flachen T2-Ringe verwendet werden, sondern die normalen, denn sonst funktioniert es für Nikon möglicherweise nicht, weil sich der Korrektorabstand mit den Ring ändert und nicht einfach angepasst werden kann. Ich hatte so einen Krampf mit dem Korrektor für mein ES Triplett ...

Lange Rede kurzer Sinn, ich würde empfehlen einen kleinen Apo mit integriertem Korrektor zu verwenden. Das macht die Sache mit der sauberen Justage einfacher, weil man da üblicherweise keine Probleme hat, wenn es läuft und wenn es nicht läuft haut man das Gerät dem Händler um die Ohren. ;)
Auch bei der Sache mit den Naturaufnahmen dürfte ein integrierter feststehender Korrektor besser sein. Befindet sich nämlich der Korrektor "lose" im Okularauszug, dann ändert sich der Abstand beim Fokussieren. Für die Unendlich-Einstellung passt also der Abstand, aber für nahe Objekte leider nicht.

Eine kleine Reisemontierung würde ich übrigens nur Leuten empfehlen die unbedingt reisen wollen und auch genau wissen was sie da tun. Rein rechnerisch mögen die vier Kilogramm auf die Montierung passen, aber der relativ lange hebel sorgt für eine schlechte Vibrationsdämpfung und damit zu relativ viel Ausschuss, was wiederum die Tiefe der Aufnahmen verringert und mehr Arbeit am Rechner macht. Eine schwerere Montierung der GP-Klasse macht also schon Sinn. Über die H-EQ5 kann ich nichts sagen, denn ich habe nur die alte EQ-6 und die war ein Krampf für sich, kommt aber vom periodischen Fehler schon in den Bereich des brauchbaren, also dem was die olle GP schon immer geliefert hat.

Ohne Autoguiding wird mit der Brennweite nicht viel herumkommen. Vielleicht 30-60sek..


MfG

Rainmaker
 
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