Umstieg vom Tele auf APO

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Kleefi

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Hallo zusammen,

würde gerne vom meinen 200mm Tele auf ein APO umsteigen.
Warum? Weil ich gerne mehr Brennweite haben möchte, um die 350mm - 400mm.
Montierung ist und bleibt der Star Adventure. Also sollte der APO nicht schwere sein als mein Tele.
Ich komme super mit der Montierung klar und möchte es nicht austauschen. Vorerst!
Zu den APO soll noch eine MGEN kommen. Mit soviel Brennweite muss man ja wohl schon guiden.

Fotografiert wird mit einer Canon 60Da.

Welches APO empfehlt ihr und welches Zubehör benötigt man.
Adpater, Flatter etc...?

Schönen Gruß
Kevin
 
Oder etwas kleiner :

Moin,

danke für den Vorschlag. :) Sieht auch garnicht so schlecht aus.
Die Öffnungsblende ist 5,9F, also auch wie beim Tele 5,9F?? Ist ja recht klein?!
Hast du mit dem APO schon gute Erfahrung gemacht?

Hatte den jetzt auch gesehen:
https://www.astroshop.de/teleskope/...6-342-triplet-ed-ota/p,69473#tab_bar_1_select

Scheint auch interessant zu sein. Aber preislich deutlich mehr.

Sag mal, muss ich dann irgendwie auf den Backfokus achten? Was benötige ich genau für Zubehör?
Ist ein Flattner notwenig?

Gruß Kevin
 
Williams spielt ganz oben mit. Ein Koll. hat so einen. Lohnt sich auf jeden Fall. Flattner glaube ja, bei Widefield. Aber die anderen hier werden dazu mehr wissen. Oder suche oben rechts bitte mal. Da gibt es viele Threads.
 
Canon EF 400mm F/5,6 L USM - flattener schon inclusive. Bei den meisten Teleskopen brauchst du zum fotografieren mit großen Sensoren einen Flattener, der dann die Brennweite noch verkürzt. Das Öffnungsverhältnis spielt in der Astrofotografie eine untergeordnete rolle.
Wenn du aber filter oder weiteres Astro-Zubehör einsetzen möchtest, dann schon ein Teleskop. Nur, wie schon erwähnt dann mit einem Flattener, wenn deine Canon verwendet werden soll (oder jede andere Kamera mit großem Sensor).

Gruß, Johann
 
Ich hab den Lacerta 72/432 - ähnliches gibts auch von Wolfi (TS) - und den Takahashi 60CB FS60CB-K | FS-60CB Fluorit APO, Tubus Komplettpaket - der ist superleicht und passt daher sehr gut zur Star Adventurer. Heute würde ich allerdings ohne Zögern den Takahashi FOA kaufen (wenn das Budget sehr großzügig ist), der hat wahrscheinlich die beste Farbkorrektur in dieser Klasse und ist sehr werthaltig.


IMG_4785.JPG


lg
Niki
 
Das Öffnungsverhältnis spielt in der Astrofotografie eine untergeordnete rolle.
Völliger Quatsch. Visuell mag das halbwegs unwichtig sein, da kann man alles über angepasste Okularbrennweiten regeln. Aber Fotografisch hängt die Belichtungszeit absolut vom Öffnungsverhältnis ab, was meinst du denn wo Begrifflichkeiten wie “schnell“ oder “langsam“ herkommen Auch der Pixelpitch des Sensors muss zum ÖV passen, sonst gibts Over- oder Undersampling. Und bei extremen ÖVs müssen auch noch die Filter angepasst werden, im Sinne von Preshifted.
LG, Olli
 
Jein. Wir haben uns das natürlich so angewöhnt, aber es gibt genug Diskussionen darüber - theoretische und praxisnahe. Wenn die Pixel groß genug sind oder wären, dann ist f/D nicht so wichtig. In der Praxis ist das dann wieder etwas anders, weil wir heute immer kleinere und dichtere Pixel haben möchten. 3.8µ, 2.4µ, etc., da müsste man wieder Pixel zusammenfassen, etc.

Dann ist es auch eine Frage der Geduld (Belichtungszeit) und der Justierbarkeit. Zwischen f/2 und f/4 und f/7,5 liegen schon auch Welten, klar. Auf denselben Sensor bezogen. Aber prinzipiell geht kein Licht verloren, das vorne hineinkommt. Das Lichtsammelvermögen ist nicht umsonst nur eine Funktion der Öffnung, also des Durchmessers. Die Brennweite spielt - theoretisch - tatsächlich keine Rolle.

Bei den kleinen Refraktoren um f/6 mit Flattener erreicht man so das Mittelding aller Parameter, denke ich. Mit Reducer spart man in der Praxis nochmals Zeit und gewinnt Gesichtsfeld. Bei derselben Kamera.

Schnell oder langsam bezieht sich m.E. immer auf eine bestimmte Kamera mit einem bestimmten Sensor, was Auflösung und Fläche angeht. Auch ein SC mit f/10 taugt zum Fotografieren. Auch ein Mewlon mit mehr, wie auch ein Mak. Also wenn man so möchte, kann dem einen oder anderen Kollegen das Öffnungsverhältnis egal sein, wenn er Zeit und genügend :coffee: hat. :)

Aber das weißt Du ja, Olli, keine Frage - ich wollte es aber für alle Mitleser und den TO noch kurz erwähnen.

lg
Niki
 
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