Die Pleiaden bei 50mm welche Einstellungen?

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tomku0437

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Moin,
noch sind die Pleiaden am Himmel.
Ich würde sie gerne Fotografieren, doch ein paar Hürden: Bortle 5 Himmel und Vollmond, wobei der Vollmond auf dee anderen Seite ist.
Nun zu meinem Setup:
Canon EOS 850D Unmod
Canon 50mm 1.8
Ioptron Skytracker pro
Hoya Light Pollution Filter
1. Lohnt es sich die Pleiaden heute zu Fotografieren?
2. Welche Einstellungen sind am besten: ISO (etc.)
Danke
Mein bild vom rosettennebel hat gestern nach einer Stunde nicht wirklich gut ausgesehen
 
1. Lohnt es sich die Pleiaden heute zu Fotografieren?
Kurze Antwort, nein.

Das was die Plejaden ausmacht, den umgebenen blauen Reflexionsnebel, wirst du durch den Mond nicht zu Gesicht bekommen. Dunklerer Himmel wäre auch nicht schlecht dafür.

Generell kein guter Zeitpunkt zum Fotografieren, außer vielleicht zum probieren und testen von irgendwas oder um mit der Technik vertrauter zu werden.

Grüße,
Alex

p.s. Plejaden, trotz das sie ein sehr helles Objekt sind - der Vollmond ist rund 150.000 mal heller
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo !

Alex hat Recht, bei Vollmond wirst Du nicht viel erreichen, der ist einfach viel zu hell. Rund um Neumond (+/- eine Woche) ist die Beste Zeit um zu Fotografieren.
In der Gegend der Plejaden lohnt sich eine modifizierte Kamera, dann kann man den California Nebel mit ins Bild nehmen.

Aber auch ohne Modifikation gibt es dort viel zu sehen. Ich würde mit ISO800 Starten und so lange belichten, bis der Hintergrund nicht mehr schwarz ist und sich der Buckel am linken Rand des Histogramms gelöst hat. Dann solltest Du Hintergrundlimitiert sein. Das Canon 50mm f1.8 solltest Du nach meinen Erfahrungen auf f4 abblenden. Und natürlich nur im RAW Format aufnehmen ;)

Viele Grüße
Michael
 
Moin!

Aber auch ohne Modifikation gibt es dort viel zu sehen. Ich würde mit ISO800 Starten und so lange belichten, bis der Hintergrund nicht mehr schwarz ist und sich der Buckel am linken Rand des Histogramms gelöst hat. Dann solltest Du Hintergrundlimitiert sein. Das Canon 50mm f1.8 solltest Du nach meinen Erfahrungen auf f4 abblenden. Und natürlich nur im RAW Format aufnehmen ;)
Würde ich auch so unterschreiben :) Mit folgendem Zusatz:

Solange belichten wie du kannst hängt auch noch davon ab, wie deine Sterne aussehen. Solltest du gut eingeordnet haben kannst du lange Belichtungszeiten von 2-3 Minuten auf 50 mm gut realisieren. Solltest du nach 2-3 Minuten Einzelbelichtung schon Strichspuren haben statt Punkte, musst du entweder neu Einordnen oder die Iso etwas hochschrauben, die Belichtungszeit reduzieren und gegebenenfalls die Blende doch von F4 auf F2.8 vllt senken. Da du mit F4 auch viel Gesamtbelichtungszeit sammeln musst, wirst du evtl auch hier nicht mit dem Ergebnis zufrieden sein wenn du nur 1-2 Stunden Licht sammelst.

Mach sonst mal ein paar versuche und belichte mit kleinerer Blende mal ne Stunde oder 2 zum Vergleich. Prüfe dann ob der Coma Fehler und Vignette zwischen F4 und F1.8 für dich vertretbar ist und das Ergebnis dich eher zufrieden stimmt.

Lg Tom
 

Such dir mal einen dunklen Standort und wage mal mehr ISO. Es heißt: Ein Bild lebt von Licht, aber nicht von Störlicht.

Schau dir mal paar Videos an :

 
Hallo Herbert,

na ja die Optik ist ja nicht in erster Linie für die Fotografie von Sternen gedacht. Aber selbst bei Tage ist die Abbildung mit f1.8 ja eher 'weich'. Das Objektiv kostet ja auch nicht die Welt. Es kommt ja auch immer auf die eigenen Ansprüche an. Der eine hat mir leicht verzogenen Sternen in den Ecken kein Problem, der andere springt im Dreieck wenn sie nicht exakt rund sind ;). Ich kann Dir das Zuiko Auto-S 1:1,4/50 mm empfehlen welches schon ab f2.8 gut abbildet. Das lässt sich auch angenehmer fokussieren, da es ein manuelles Objektiv ist.

Viele Grüße
Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke NEIN. Meine Sammlung ist voll. Eines meiner 4 ist zwar extrem Scharf, aber die Aberrationen stören mich sehr. Sie reichen weit rein. Und eig. im WW ist es eben genau das was stört. Z.B. Milchstraße. Da brauche ich das ganze Bild.
 
Hallo Herbert,

na ja die Optik ist ja nicht in erster Linie für die Fotografie von Sternen gedacht. Aber selbst bei Tage ist die Abbildung mit f1.8 ja eher 'weich'. Das Objektiv kostet ja auch nicht die Welt. Es kommt ja auch immer auf die eigenen Ansprüche an. Der eine hat mir leicht verzogenen Sternen in den Ecken kein Problem, der andere springt im Dreieck wenn sie nicht exakt rund sind ;). Ich kann Dir das Zuiko Auto-S 1:1,4/50 mm empfehlen welches schon ab f2.8 gut abbildet. Das lässt sich auch angenehmer fokussieren, da es ein manuelles Objektiv ist.

Viele Grüße
Michael
Das ist nicht korrekt.
Es gibt sehr viele Bilder welche mit diesem Objektiv gemacht wurden und sehr scharf sind. Einfach mal bei Google eingeben?
CS
Tom
 
Moin!
Doch die Aussage ist korrekt ^^ in erster Linie ist die optik nicht für die Fotografie von Sternen gedacht. Die Objektive werden nicht unter denselben Kriterien wie triplett refraktoren getestet, geschweige denn geprüft ob punktförmige Lichtquellen am Rand scharf sind. Es geht sich hier nach wie vor nur um den Anspruch wie Scharf das Rohbild am Ende für den Verwendet sein soll. In der Nachbearbeitung kann ich auch viel tricksen und es wird schärfer, usw...

Das man dieses Objektiv nicht auch für Sterne verwenden kann stellt niemand in Frage... ich hab auch mein Sony 100-400mm Gm mit Blende F/5.6! für Deepsky verwendet und im Internet steht nirgendswo etwas, dass man das nicht könnte ;)


Danke NEIN. Meine Sammlung ist voll. Eines meiner 4 ist zwar extrem Scharf, aber die Aberrationen stören mich sehr. Sie reichen weit rein. Und eig. im WW ist es eben genau das was stört. Z.B. Milchstraße. Da brauche ich das ganze Bild.
Genau das meint Michael ja auch mit eigenem Anspruch... Wenn man nichts beseres gerade zur Verfügung hat, kann man trotzdem mit paar Anpassungen (Iso, Blende, usw) bessere Ergebnisse erzielen. Es gibt halt leider für Astrofotografie nur wenige Objektive die so korrigiert sind, das Sterne am Bildrand als Punkte auf dem Sensor gebrochen werden oder der Farbfehler mit kleienr Blende unter Kontrolle ist.... Daher sind die Aussagen "astrofotografie geeignet" seeeeehr großzügig gewählt in den Augen von so manchen erfahrenen Profi Hobby Astrofotografen.

Ich zB fotografiere auch im Weitwinkel die Milchstrasse, klar hab ich am Rand probleme bei F1.4 zB, Blende dann aber auf 2.8 ab und beschneide gegebenenfalls etwas.

Aber was sind die Alternativen? Wie schon oben erwähnt entweder man investiert in teure Optik oder cropt oder druckt nicht die Ecken auf DIN3 mit 100% zoom...
 

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Hallo Herbert.

Ich habe wirklich gute (leider auch teure) und schnelle Canon 'L' Zooms, die bei Tage einen sehr guten Job machen und sehr scharf abbilden. Keines davon taugt wirklich gut für die Astrofotografie, da die Sternabbildung am Rand nicht so gut ist. Der Preis ist nicht immer das Maß der Dinge, denn z. B. das Samyang 135 mm f2.0 ist ein wirklich gutes Objektiv für die Astrofotografie und kostet (im Vergleich) nicht die Welt.

Aber wie Tom schon sagte, es geht um den eigenen Anspruch. Einige hier machen mit sehr preiswerten Optiken (75 mm Newton) ansehnliche Bilder. Nur um zu testen wie billig das Equipment sein darf, damit noch Fotos herauskommen. Stichwort Bierdosen Astronomie :cool: Nicht zuletzt spielen Komposition und gute Bedingungen bei der Aufnahme eine sehr große Rolle. Wenn das Motiv großartig in Szene gesetzt ist, wer schaut dann nach CAs?

Viele Grüße
Michael
 
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