EQ5 Stativ kürzen

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TaurusM45

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Hallo zusammen,

ich habe eine EQ5 als "Reisemontierung" samt dem original Stativ.
Das Stativ ist mir mit seinen fast 100cm Länge etwas zu groß und ich würde es gerne ca. 30cm kürzen.
Gemeint ist diese Stativ:

Wo bzw. wie bekomme ich das Ding nun auseinander, damit ich die Edelstahlrohre entsprechend kürzen kann?

viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,
Bin doch etwas über dein Vorhaben überrascht. :oops:
Darf ich fragen, was du dann auf das gekürzte Stativ / Montierung betreiben willst? Ich vermute mal, das du nicht visuell betreiben willst.

Zu deiner Frage:
Nehm doch mal einen Inbus in die Hand und schraube die jeweiligen 4 Schrauben je Bein ab.
20220331_111208.jpg
 
Vllt lieber ein entsprechend kürzeres Berlebach Planet oder Uni unter die 5 bevor man etwas Irreversibles macht? Dies käme dem Schwingungsverhalten auch zu gute.
LG, olli
 
Hallo Andreas,
Bin doch etwas über dein Vorhaben überrascht. :oops:
Darf ich fragen, was du dann auf das gekürzte Stativ / Montierung betreiben willst? Ich vermute mal, das du nicht visuell betreiben willst.

Zu deiner Frage:
Nehm doch mal einen Inbus in die Hand und schraube die jeweiligen 4 Schrauben je Bein ab.
Den Anhang 250409 betrachten
Warum bist du über mein Vorhaben überrascht? Was ist daran so ungewöhnlich?
Das Stativ ist so wie es ist etwas zu lang.
viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,

ja, das sollte gehen, habe ich bei meinem Stativ der AVX welches ja recht identisch sein sollte auch gemacht.
Wie schon geschrieben, die Rohre sind in den Gussteilen mit Innensechskant Schrauben geklemmt.
Es könnte sein das die Rohre auch noch zusätzlich eingeklebt sind, da hilft warm machen und eventuell leichte Schläge mit dem Gummi Hammer.

Grüße
Carsten
 
Hallo Andreas,

das ist ja fast zu einfach um darauf zu antworten.
Die beiden Madenschrauben im Aluguss ( weiß) jeweils oben und unten lösen. Ein wenig Gewalt falls die Rohre schwer rausgehen. Handschuhe mit Gummibeschichtung nutzen, um ordentlich Gripp zu haben. Vorher alles mit Klebeband durchnummerrieren, sicher ist sicher.
Edelstahlrohr rausziehen. Mit der Trennscheibe oder Säge auf das gewünschte Maß bringen. Schnittflächen entgraten. Alles zusammenbauen.
Das Edelstahlroh gegen passendes Rundholz zu ersetzen find ich sehr gut. Die schwingungsdämpfenden Eigenschaften von Holz sind ja bekannt.

Gruß Thomas
 
Kann sein, das ich etwas hier nicht verstehe.
Andreas will das Stativ kürzen, weil es als Reisestativ zu lang ist. Wenn er es oben kürzt, bleibt weiterhin der Auszug der Streben erhalten und kann es 30cm kürzer voll verwenden.
Sollte ich falsch liegen, erklärt mir bitte, was man mit so einem kurzen Stativ mit EQ5 oben drauf noch machen will?
Wenn die Edelstahlrohre gegen Rundhölzer ausgetauscht werden, bleibt es ein extrem kurzes Stativ. Da wüede mich interessieren, was auf die Montierung drauf soll und wie man damit dem Erdboden sehr nahe was machen will. ;)
 
Hi,

Bei meinem iOptron Stativ bei der CEM25 hatte ich einfach die M4er Schrauben rausgemacht, die Rohre haben da die Gewinde. Auf Maß alle Rohre abgeflext. Neue Löcher gebohrt und die entsprechenden Gewinde neu reingeschnitten. Hatte nur ein bisschen Kleber an den Füssen, warm machen mit dem Föhn, Handschuhe dran und runter waren sie ohne weiteres.
Bei Stativen aus Fernost ist es immer gute Idee für kleine Madenschrauben die passenden Schlüssel zu haben, manche kommen in Zoll, das hatte ich auch schon gehabt....

Mit einem Gruß &CS,
- Martin
 
Bei meinem NEQ5 Stahlstativ sind da keine Madenschrauben drin.
Grad extra nochmal nachgeschaut.
Im Gußblock sind nur nackte Gewinde.
Die Rohre sind wohl eingeklebt.

Ich denke das ist bei Andreas wohl auch so.
Sonst hätte er wahrscheinlich nicht gefragt.

Ich wollte die Rohre auch mal herausnehmen um mit Distanz/führungs ringen, das geschwabbel/schrägstellen der inneren Rohre beim Ausziehen zu verhindern.

Gruß Markus
 
Hallo zusammen,

also ich habe auch genau diese Madenschrauben. Wollte aber erstmal fragen, ob es damit funktioniert, bevor ich irgendwo dran rumschraube.
Ich werde das mal die nächsten Tage versuchen.
 
Bei meinem NEQ5 Stahlstativ sind da keine Madenschrauben drin.
Grad extra nochmal nachgeschaut.
Im Gußblock sind nur nackte Gewinde.
Die Rohre sind wohl eingeklebt.

Ich denke das ist bei Andreas wohl auch so.
Sonst hätte er wahrscheinlich nicht gefragt.

Gruß Markus
Hast du dir mal das Stativ im Link von Andreas angeschaut, auch das Bild von mir. Da sieht man ganz klar die Mdenschrauben.
 
Sprichst du von dem Stativ, um das es in diesem Thread geht?
Ich habe eins, einiges älteres...., in schwarz.
also ich habe auch genau diese Madenschrauben
Wenn du die lösen möchtest, um einfach mal zu gucken, mach sicher das du den passenden Schlüssel hast. Manchmal braucht man etwas mehr Kraft, und dann ist es wichtig das es der richtige ist, und ordentlich drinnen steckt. Solltest du ein größeres Spiel merken zwischen Schlüssel und Schraube, hast du sicher nicht den richtigen Schlüssel. Gut ist wenn man einen guten Satz Metrischen, und einen anderen in Zoll hat.
Manchmal machen die auch Kleber rein....., bisschen Aceton rein ins Loch, um den Kleber zu weichen sollte es Klemmen.
Ich sag das hier einfach mal alles, weil mir schon so Dinge passiert sind...., weil der dähmliche Schlüssel nicht der richtige war.
Und das an meinem älteren Stativ.
Probier erstmal ob du die ganzen Madenschrauben lösen kannst, danach geht´s weiter.

Mit einem Gruss&CS,
- Martin
 
Hi
ich würde es nicht kürzen sondern ein 2. Stativ kaufen.
Die Alustative der NEQ 3-2 passen oder die kleinen alten Holzstative von Vixen mit GP -Aufnahme.
Sowas z.B.

Oder Du hast Glück und findest jemanden der das kleine EQ5 Stahlrohrstativ hat und abgeben will.
Meines behalte ich allerdings ;)

CS
 
Hallo Leute,

Inbusschrauben raus…..mit dem Gummihammer klopfen……. hölzerne Beine……. eine Menge Arbeit.

So machen das nur Anfänger oder Rentner mit zu viel Freizeit.

Profis kleben so etwas heutzutage. Fast alles wird heute geklebt. Selbst hoch belastete Teile, wie Flugzeugtragflächen.

Ja, so ein Stativ ist sperrig, und nicht gerade flugreisetauglich.

Die Lösung heißt: zerlegbar machen, in möglichst kleine Teile, und vor Ort zur passenden Größe zusammenfügen.
Das geht ganz einfach.

Schritt 1:

Rohre in beliebig kleine Teilstücke schneiden. Möglichst in gleiche Längen, damit die Teile später untereinander tauschbar sind.
Bei mir wird Edelstahl mit einer Kaltkreissäge geschnitten. Gerader Schnitt, kalt, kein Ausglühen, keine Funken, kein Lärm.
Bügelsäge, Puk-Säge oder Flex….geht natürlich auch .
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Schritt 2:
Die Teilstücke müssen nun gereinigt werden, sonst hält der Klebstoff nicht. Benzin, Aceton, Verdünnung …. damit geht das gut.

Das Stativ ist nun so klein, dass es in einen Schminkkoffer passt. Also bei Flugreise: Handgepäck.

Schritt 3:
Vor Ort wird nun die gewünschte Stativhöhe durch die Anzahl der Teilstücke festgelegt.
Die unterschiedlichen Höhen kann man schon zuhause ausmessen, und sich Notizen machen, dann gehts im Urlaub schneller.

Der nächste Schritt unterscheidet sich nun von allen anderen Fügetechniken, die bisher genannt wurden:

Die Schnittstellen werden stumpf gestoßen, und mit einseitig klebenden Hochleistungsklebebändern verbunden.
Eine Lage reicht vollkommen aus, um hervorragende Resultate zu erzielen.

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Das Ergebnis ist ein beliebig oft zerlegbares Stativ, das sich wieder zusammensetzen lässt, solange Klebemittel vorhanden sind.
Farblich abgestimmt, fallen die Fügungen so gut wie gar nicht auf, die Gesamtästhetik bleibt in jedem Fall erhalten.
Hier mein Beispiel mit 2 Schnitten pro Bein, somit 2 möglichen Stativhöhen. Mehr Teilstücke erlauben mehr Kombinationen.

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Erste Versuche mit dieser -zugegebenermaßen ungewöhnlichen- Technik endeten vielversprechend, ein Test unter maximaler Belstung steht noch aus. Die Auswahl bester Materialien ist aber, wie immer, fast ein Garant für den Erfolg.

Ich empfehle für diese Technik Panzerband, mit Gewebeeinlage aus raumfahrtgetesteten Fasern.
Zur Not würde natürlich auch Tesafilm oder Heftpflaster reichen, allerdings ist dann mit Einbußen bei der Festigkeit zu rechnen.

CS

Dietmar
 
Bildschirmfoto 2022-04-01 um 10.35.17.png
:eek:

Da träumen wir von einem steifen Berlebach und Du zersägst die Beine und bandagierst sie zusammen... :oops:

lg
Niki
 
Um die Steifigkeit weiter zu erhöhen lassen sich auch Streichhölzer, Wattestäbchen oder Schaschlikspieße einarbeiten.

CS

Dietmar
 
Eventuell auch Leichtknete nehmen. Die schwimmt im Wasser, sodass dass das Stativ nicht absaufen kann, hilft durch die rote Färbung der Sichtbarkeit in der Dunkelheit und läßt sich nach Gebrauch auch wieder zurückverformen und ist damit wieder einsetzbar.

Grüße
Hartmut
 
Hallo Hartmut,
glaube bitte nicht, dass Du der Erste bist, mit der Idee, Leichtknete zu benutzen.
Daran habe ich natürlich auch schon gedacht.
Ich habe es aber verworfen, weil es ja um Reisetauglichkeit geht.
Am Flughafen könnte man nämlich die Knete für Plastiksprengstoff halten.
Auf die blöden Fragen und die Verzögerungen hätte ich keine Lust.
Daher das Panzerband, das -jetzt, wo Du die Knete ins Spiel bringst- ganz klar nur zweite Wahl sein kann.

CS

Dietmar
 
Gut, dass Du Dir schon Gedanken gemacht hast. Ich war nämlich drauf und dran, dass mal selber auszuprobieren!
Da hast Du mich vor einm Fehlkauf gerettet!

Danke Dir!
Hartmut
 
Gern geschehen.
 
Hi zusammen,

@ Dietmar:
Das ist jetzt echt gemein. Nicht Jeder denkt daran, was heute für ein Datum ist...

LG & CS,
Reinhard
 
so nun komme ich gerade aus der Werkstatt und habe die Möglichkeit von Dietmar ausprobiert und das Stativ in 4 (nicht drei) gleiche Teile geschnitten.
Habe dann versucht mit dem vorhandenen Gewebeband das Ganze stabil zu bekommen. Anfangs ging es ganz gut aber als ich dann den 10" Photon draufpacken wollte hat wohl eine Naht nachgegeben und alles ist ins Arbeitszimmer gekracht. Der Photon ist schön auf die Schreibtischkante gefallen, sodass ich jetzt in meinem 2 Monate alten Teleskop ne riesen Delle drin hab und der Hauptspiegel hat sich auch aus der Zelle gelöst. Hoffe der hat nix abbekommen.
Ich könnte ko...... was für eine schei.... Idee.
Jetzt ist nicht nur das Stativ im Eimer sondern das Teleskop hat auch nen ganz schönen Schaden abbekommen.....
Ich bin gerade echt am verzweifeln
 
Hi Andreas,
probiers einfach nochmal. Das wird schon.
Nimm ein neues Teleskop, ein neues Stativ…….

CS

Dietmar
 
...und ich sach noch, nimm die Knete... damit kannst Du jetzt zumindest die Delle glatt bekommen und den HS fixieren.
 
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