Monokular für die Hosentasche?

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Ritter SPN

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Hallo,

mein Vater meint schon seit einer Weile, er hätte gerne ein Monokular, daß er sich bei Wanderungen in die Hosentasche stecken und schnell hervorholen kann. Nun geht er fast nie wandern, beobachtet aber hin und wieder vom Wohnzimmerfenster aus Vögel im Garten. Dafür benutzt er ein altes BPS4 8×30. Das ist nicht übel, aber ich nehme an, dessen Leistung kann ein heutiges Monokular leicht übertreffen. Vielleicht eignet es sich dann auch fürs Vogelgucken. Welches wäre denn für die beiden Zwecke empfehlenswert?

Gruß
Paul
 
Hallo Paul,

für den Notfall habe ich verschiedene Monokulare. Im Moment bin ich im Büro, müsste also morgen früh mal nachsehen, wie die alle heißen.

Ein russisches im Miniformat habe ich immer in meiner Bauchtasche zusammen mit Klapp Lesebrille und Mobiltelefon. Das hat mir schon oft gute Dienste geleistet, wenn es unverhofft etwas zu sehen gab. Ein echter Ersatz für ein Fernglas ähnlicher optischer Daten ist ein Monokular aber nicht. Für das Wohnzimmerfenster ist dein Vater sicher mit seinem 8x30 Fernglas besser beraten. Ein Monokular für die Hosentasche unterwegs ist ein guter Gedanke, dann muss es aber sicher nicht eins von den wenigen teuren (Zeiss u.ä.) sein.

Ich schaue mal nach und melde mich noch mal.

CS Gerhard
 
Hallo Paul,
wenn der Formfaktor eine Rolle spielt, wie wäre es mit dem Pentax VD 4x20 WP ? Das wirklich sehr kleine 3x12 welches ich habe, passt zwar in jede Hosentasche ohne Aufsehen zu erregen, ist aber alleine genommen eher für einen Museumsbesuch/Ausstellung geeignet.
Bei z.B. dem Vortex Solo 8x36 mag ich hingegen den Clip zum Einhängen außen an Gürtel oder Hosentasche.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerhard,

danke, ich bin gespannt! Ich habe auch tendentiell eher die Vermutung, daß das alte BPS4 fürs Vögelbeobachten etwas besser geeignet sein könnte, als ein Monokular. Ich habe es aber gerade mal ein wenig im Garten mit dem Kowa BD II 6,5×32 XD verglichen. Die Unterschiede sind, wie erwartet, gewaltig:
  • Das BPS4 hat einen richtigen »3D-Pop«, das Kowa gar nicht. Mit dem Kowa wirken manche Dinge sogar seltsam plattgedrückt. Manchmal ist aber die Abwesenheit dieses 3D-Eindrucks auch wieder angenehmer.
  • Das Kowa hat viel mehr Kontrast (klar).
  • Das BPS4 hat einen leichten Gelbstich, der mich aber nicht stört. Beim Kowa fällt mir überhaupt kein Farbstich auf. Das Bild wirkt dadurch vielleicht etwas kühl, aber auch nicht so, daß es mich stören würde.
  • Das Kowa hat ein deutlich helleres Bild (auch logisch) …
  • … und ein schärferes Bild (erscheint mir auch nicht verwunderlich, allerdings werde ich jetzt bei dem BPS4 mal die Linsen putzen, das haben die nötig).
  • Das BPS4 erscheint mir recht gut geschwärzt. Ich habe jetzt tagsüber im Freien und beim Blick gegen eine Schreibtischleuchte keine Reflexe im Innern gesehen.
  • Der Unterschied zwischen 6,5× und 8× ist bei direktem Vergleich dann doch erstaunlich gering, obwohl 8 23% größer ist als 6,5.
  • Das BPS4 hat einen etwas fiesen Tunnelblick. Das Bild ist viel kleiner als beim Kowa, und es ist nicht so einfach korrekt hineinzusehen. Daher bin ich mir jetzt ziemlich sicher, daß ich mir auch noch ein EII 8×30 bestelle. Die Neugier ist einfach zu groß. :D
Hallo Markus,

danke für den Hinweis auf das Vortex, das sieht sehr interessant aus. Evtl. schon ein wenig zu groß für die Hosentasche, aber in die Jackentasche sollte es noch gehen, und der Clip dürfte auch eine Option sein. Ansonsten vielleicht eines der 25mm-Teile. Hast Du Infos zum sGF?

Das Pentax habe ich letztes Jahr schon mal irgendwo gesehen. Ich weiß nicht, ob 4× schon ausreichend ist, muß ich mal nachfragen. Weißt Du, wie die Abbildungsqualität einzeln und gekoppelt ist?

Gruß
Paul
 
Hallo Paul,
ich verwende das CZJ Turmon und bin sehr zufrieden damit. Optisch und von der Haptik sehr überzeugend! Gibt's ab und an in der Bucht...


VG Frank
 
Ich habe ein Zeiss MiniQ 5x10, das Teil sieht aus wie ein etwas dickerer Kugelschreiber, ist auch genauso lang und hat auch eine entsprechende Klemme. In der Hemdtasche zwischen echten Kugelschreibern also auch Spionmäßig getarnt wenn man so will. Mit 5x kann man schon was anfangen, ich finde 3x Monokular wenig gewinnbringend gegenüber normalem freien beidäugigen Sehen.
Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, nutze es neben spontaner Vogelbeobachtung auch bei der Inventur im Hochregallager.
LG, Olli
 
Hallo Frank,

die Bauweise des Turmon habe ich woanders auch schon gesehen. Ich finde es exotisch, sage ich mal, aber ich werde es ihm vorschlagen. Klein ist das ja. Weißt DU, wie groß das sGF ist? Beim Docter 8×21C beträgt es nur 50°.

Hallo Olli,

ich finde nur die Variante mit T* in der Bezeichnung. Die hat angeblich ein sGF von 28,5°. Kommt das hin? Ist das nicht ein extrem kleines Bild?

Übrigens: Zeiss gibt im Internet technische Daten nur für alle Monokulare an (sGF: 29°–51°), nicht je Modell. Wenn man es für ein bestimmtes Modell wissen will, muß man den fast 35MB großen Katalog als PDF herunterladen. Nicht nachvollziehbar.

Gruß
Paul
 
Auf der Zeiss-Seite gibt es einen Download für die Monokulare - dort sind die Sehfelder auf 1000m angegeben. Für das m.E. brauchbare 6x18 werden 120m/1000m genannt, mit dem zweifachen arctan[(120/2)/1000] kommt man auf 2* 3,43° = 6,86°, multipliziert mit V ergibt sich ein Einblickwinkel von etwa 41°.
Der 35MB-Katalog ist auch in zwei Sekunden geladen, das Scrollen auf die vorletzte Seite ist zügig gemacht, und voila steht da auch die Tabelle mit den 41°. Wer's genau wissen will, muss eben die wenigen Sekunden opfern. Ein 8x20 Mono aus den 90ern hab ich übrigens auch, das ist mit 8x nicht ruhig zu halten, und die kleine AP tut ein übriges. Die Monokulare haben bestimmt eine Anwendung, aber Naturbeobachtung ist es nicht.
 
Hallo Olli,

ich finde nur die Variante mit T* in der Bezeichnung. Die hat angeblich ein sGF von 28,5°. Kommt das hin? Ist das nicht ein extrem kleines Bild?
joa, hätte jetzt eher knapp über 30° geschätzt. Definitiv mehr als ein Monocentric, aber deutlich weniger als ein Ortho. das Tatsächliche Sehfeld ist mit ca 6° aber dabei so groß, dass definitiv nicht die Übersicht verloren geht. Der Augenabstand ist sehr üppig, ähnlich einem Zielfernrohr, von daher mit Brille überhaupt kein Poblem das ganze Feld zu halten, besser als alle "Brillenträgertauglichen" Okulare, die ich so kenne.
Es mag kein Weitwinkel sein mit 6° bzw 30° SGF, aber ich mag es wegen seiner Große und dem Formfaktor, wiegt nix, ist knackscharf, und stört nirgends, das passt überall mit rein, und wenns im Brillenetui landet.
Und obwohl ich sonst nur Okulare über 70° nutze, stört mich das SGF irgendwie nicht die Bohne, während es mich beim Quark schon öfter stört, dass lange Brennweiten nur sehr wenig SGF ausgeleuchtet bekommen. SGF ist halt nicht nur was subjektives, sondern auch noch situationsbedingt. Einfach mal ausprobieren.
LG, Olli

Hier mal ein Größenvergleich der ganzen Zeiss Mono's, das MiniQ ist das ganz rechte
 
Wenn großer Augenabstand relevant ist, so gibt es neben den klassischen Monokularen auch noch den Markt der Zieloptiken mit den sog. "Magnifiern". Also die Vergrößerungsoptiken für z.B. Rotpunktvisiere. Die lassen sich ebenfalls als Monokular benutzen, sofern SGF/FOV einem gefallen. Naturgemäß ist dort Augenabstand definitiv geboten.
 
Moin.

Ich hatte mal zum testen das Leica 8x20 Monovid hier. Das ist ein halbes 8x20 Ultravid und die Optik ist dementsprechend großartig. Guter Einblick, angenehmer Augenabstand, das gesamte Gesichtsfeld mit Brille zu überschauen. Die einschraubbare Nahlinse ist ein nettes Gadget, die daraus eine Art Fernlupe macht. Sehr gut um Insekten zu beobachten. Der Köcher ist etwas bulkig, aber man kann es ja auch ohne in die Tasche stecken.
Ich habe es aber nicht genommen, weil ich ein Monokular nicht stabil genug halten kann, im Vergleich zum bereits vorhandenen Ultravid. Und so viel kleiner ist es dann auch nicht.

Ansonsten für mich aber das perfekte Monokular, wenn man auf optische und mechanische Perfektion wert legt und einen der hohe (aber angemessene) Preis nicht abschreckt.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo Manne,
Auf der Zeiss-Seite gibt es einen Download für die Monokulare - dort sind die Sehfelder auf 1000m angegeben. Für das m.E. brauchbare 6x18 werden 120m/1000m genannt, mit dem zweifachen arctan[(120/2)/1000] kommt man auf 2* 3,43° = 6,86°, multipliziert mit V ergibt sich ein Einblickwinkel von etwa 41°.
Kann man das so wirklich rechnen? Das dachte ich zuerst auch, funktioniert aber zum Beispiel beim Monarch HG 8×42 nicht (da kommt 70° raus, was nicht stimmt).
Der 35MB-Katalog ist auch in zwei Sekunden geladen,
Bei mir leider nicht.
Wer's genau wissen will, muss eben die wenigen Sekunden opfern.
Abgesehen davon, daß es eben nicht bei jedem nur wenige Sekunden sind: Der Hersteller könnte auch einfach schon auf der Webseite vernünftige Angaben machen, dann würde man auch nicht unnötig Energie für den involvierten Teil der Internetmaschinerie verschwenden, nur um ohne guten Grund auch noch ein riesiges, unübersichtliches PDF mit eigenartigen Sprüngen in der Seitengröße herunterzuladen. Aber das ist OT.
Ein 8x20 Mono aus den 90ern hab ich übrigens auch, das ist mit 8x nicht ruhig zu halten, und die kleine AP tut ein übriges. Die Monokulare haben bestimmt eine Anwendung, aber Naturbeobachtung ist es nicht.
Danke, das ist ein guter Hinweis. Daran hatte ich nicht gedacht.

Hallo Olli,
joa, hätte jetzt eher knapp über 30° geschätzt. Definitiv mehr als ein Monocentric, aber deutlich weniger als ein Ortho. das Tatsächliche Sehfeld ist mit ca 6° aber dabei so groß, dass definitiv nicht die Übersicht verloren geht. Der Augenabstand ist sehr üppig, ähnlich einem Zielfernrohr, von daher mit Brille überhaupt kein Poblem das ganze Feld zu halten, besser als alle "Brillenträgertauglichen" Okulare, die ich so kenne.
Interessant. Laut Zeiss beträgt der Abstand 16,5mm. Von meinen Erfahrungen mit Okularen am Newton hätte ich das eher als mittleren bis leicht kurzen Abstand eingeschätzt (ES 82° mit 15,7mm vs. XW mit 20mm). Die 17mm meines Kowa sind für mich knapp zu kurz, um es mit Brille nutzen zu können.
Und obwohl ich sonst nur Okulare über 70° nutze, stört mich das SGF irgendwie nicht die Bohne, während es mich beim Quark schon öfter stört, dass lange Brennweiten nur sehr wenig SGF ausgeleuchtet bekommen. SGF ist halt nicht nur was subjektives, sondern auch noch situationsbedingt. Einfach mal ausprobieren.
Auch ein interessanter Hinweis, danke. Aber was heißt Quark? :D

Hallo Markus,
Wenn großer Augenabstand relevant ist, so gibt es neben den klassischen Monokularen auch noch den Markt der Zieloptiken mit den sog. "Magnifiern". Also die Vergrößerungsoptiken für z.B. Rotpunktvisiere. Die lassen sich ebenfalls als Monokular benutzen, sofern SGF/FOV einem gefallen. Naturgemäß ist dort Augenabstand definitiv geboten.
Ich habe mal ein wenig gestöbert: 60 bis 75mm Augenabstand! Ob man das noch ruhig halten kann? Eines hat bei 4× ein Feld von 10,3m auf 100m. Klingt erstmal nach wenig, aber suche noch weiter.

Hallo Marcus,
Ich hatte mal zum testen das Leica 8x20 Monovid hier. Das ist ein halbes 8x20 Ultravid und die Optik ist dementsprechend großartig. Guter Einblick, angenehmer Augenabstand, das gesamte Gesichtsfeld mit Brille zu überschauen.
Anscheinend sitzt bei mir die Brille überdurchschnittlich weit von den Augen entfernt (siehe oben). :D
Ich habe es aber nicht genommen, weil ich ein Monokular nicht stabil genug halten kann, im Vergleich zum bereits vorhandenen Ultravid.
Zusammen mit Mannes Kommentar klingt das so, als sollte man bei Monos etwas unterhalb von 8× bleiben.

Gruß
Paul
 
Auch ein interessanter Hinweis, danke. Aber was heißt Quark? :D
Daystar Quark, ein H alpha Filter für Sonnenbeobachtung mit integrierter 4,3x telezentrischer Barlow. Der hat nur 20mm freien Durchlass, aber durch die Barlow muss man eher längere Okularbrennweiten nutzen. ein 32mm 70° Okular hat 40mm Feldblendendurchmesser, wenn da jetzt nur noch 20mm genutzt werden, hat man halt 35° SGF, und in diesem Fall empfinde ich das unangenehm.
Interessant. Laut Zeiss beträgt der Abstand 16,5mm. Von meinen Erfahrungen mit Okularen am Newton hätte ich das eher als mittleren bis leicht kurzen Abstand eingeschätzt (ES 82° mit 15,7mm vs. XW mit 20mm). Die 17mm meines Kowa sind für mich knapp zu kurz, um es mit Brille nutzen zu können.
Sinnvoll erklären kann ich das nicht, aber bei den meisten Okularen, die mit 20mm angegeben sind, muss ich mich mit Brille regelrecht aufdrängeln bzw ranpressen, und selbst dann kann ich nicht immer das ganze Feld überblicken, während das MiniQ die Brille gerade so noch nicht berührt wenn ich das ganze Feld sehe, vllt liegts auch einfach am kleinen SGF, dass das so unkritisch ist. Bei vielen Okularen wird der Augenabstand aber ab der Linsenfläche gemessen, wenn dann aber selbst der Okularkörper ohne Augenmuschel schon 5mm über die Linse ragt, nützt einem das nicht viel.
LG,Olli
 
Das Svbony SV36 mit ED-Glas hat auf cloudynights einige Fans. Verarbeitung und Optik soll gut sein, hatte selbst aber noch keines in der Hand. Kostet knapp 130€ auf Amazon.
 
Danke für den Hinweis. Das sieht auch nicht uninteressant aus, aber auf Amazon möchten wir nichts kaufen, und woanders habe ich es auf die Schnelle nicht gefunden. Es ist aber auch schon eine Entscheidung gefallen: Wir haben das Hawke Endurance ED 8×25 Mono, das Vortex Solo 8×25 und das Vortex Solo 8×36 verglichen. Es ist das Hawke geworden.

Uns ist übrigens aufgefallen, daß man bei den drei Monokularen sehr unterschiedlich weit über Unendlich hinaus drehen kann. Ab einem gewissen Grad der Kurzsichtigkeit kann man eines der drei gar nicht mehr auf große Entfernungen scharfstellen, wenn man keine Sehhilfe benutzt.

Gruß
Paul
 
Über das Hawke hab ich auch schon mal nachgedacht. Kann man das weit genug über unendlich drehen? Das Problem hab ich nämlich auch bei manchen Ferngläsern, dass ich schon "am Anschlag" bin und wenn die Augen noch etwas schlechter werden, ich dann wohl mit Brille beobachten müsste.
 
Der Svbony-Shop lädt bei mir leider nicht. Wahrscheinlich habe ich meinen Browser zu restriktiv eingestellt. :D

Ja, ich glaube, das Hawke ließ sich von allen dreien am weitesten über Unendlich hinausdrehen. Jedenfalls kann man bei –3,0dpt ohne Sehhilfe mit dem Hawke Stern noch ein klein wenig Richtung Unendlich unscharf stellen.

Gruß
Paul
 
Ich weiß nicht, wie groß die Serienstreuung ist. Vielleicht sind diese günstigen Monokulare alle nicht so ganz identisch justiert.
 
Danke für die Info :).
Solche Unterschiede hab ich auch schon bei deutlich teureren Geräten gesehen. ZB kann ich bei meinem Lux HR 10x42 von DDoptics deutlich weiter über unendlich drehen als beim gleichen Modell in 10x50, warum auch immer... Vermutlich konstruktionsbedingt.
 
Das ist wohl auch ne sache des Aufwandes, den man in der Optischen Konstruktion treibt, wenn der Bereich größer sein soll, müssen Schärfe und Bildfeldwölbung und Einblickverhalten ja auf dem selben Niveau bleiben, also vllt einfach ne Kostenfrage.
Bei einer Barlow bspw kann man den Faktor ja auch durch Abstandsänderung verändern, aber ab einem bestimmten Maß sinkt die Abbildungsqualität, ich kann mir vorstellen, dass das bei einer Innenfokussierung ähnlich ist.
Vermutlich auch umso aufwendiger, je höher die Vergrößerung des Glases grundsätzlich ist.
Lg
Olli
 

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Hallo,

habe aus einem 20x50 Auszieh Turist Spektiv ein kleinen Refraktor mit 1,25 Zenitspiegel/Amici gebaut. Okularende abgeschnitten, Rohr abgedreht, sodass ein 1,25 Zenitprisma oder Amici hineinpasst. Die Optik ist so gut, dass ich mir daraus noch einen kleinen Bino-Prototyp baute. Beobachte damit terrestrisch zwischen 14 und ca. 40 fach.

Viele Grüße

Tenler
 
Hi,

falls es etwas exotischer sein soll kannst du ja mal Gebrauch nach einem Lomo 10x30 Ausschau halten Ist eine Kombination von Gregory teleskop (2 konkave spiegel) und Maksutov teleskop (Meniskuslinse zur Korrektur)
Ist zeitgleich auch vermutlich das kleinste Spiegelteleskop am Markt.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Sehr kleines Spiegelteleskop, wenn auch nicht am Markt erhältlich (aber wohl in Satelliten im Einsatz): Why is this Space Telescope so Tiny?
Das ist ja wirklich famos. Es erinnert mich an ein Spiegeltele das ich habe - Vivitar 600mm f8 Solid Cat.
Sehr kompakt aber auch schwer, da innen nahezu nur Glas ist. Die wurde von Perkin Elmer für das Militär entwickelt
und ist wohl sehr robust (glaube ich, habe ich allerdings noch nicht ausprobiert :oops: ) und bildet relativ gut ab.

Vivitar-SolidCat_600mmf8.jpg


VG&CS - Frank
 
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