Tom310
Aktives Mitglied
Moin!
Ich bin seit knapp 2 Jahren mit meiner ASI294MC und meinem Photoline 115mm F7 fotografisch unterwegs und war bisher sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen. Ich bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass ich für so manches Objekt viel mehr Belichtungszeit sammeln muss. Leider habe ich aber nicht ausreichend Nächte zur Verfügung um die entsprechende Tiefe im Bild durch mehr Belichtungszeit zu erhalten. Und zur Fertigstellung für ein Objekt möchte ich nicht 3-4 Jahre brauchen.
Da ich nicht auf ein Spiegelteleskop mit mehr Öffnung umsteigen möchte, habe ich mich dazu entschieden ein duales Setup zu basteln. Bestehend aus 2x dem 115mm Photoline, meiner ASI294MC und der ASi294MM mit Filterrad.
Ich habe versucht hier im Forum nach Tipps zu suchen, um ein paar Probleme mit denen ich mich jetzt auseinandersetze zu lösen, aber einige von euch benutzen ein duales Setup mit unterschiedlichen Teleskopen/Brennweiten/Bildfeldern oder viel kleineren Teleskopen bei denen sich das Bildfeld für Mosaike absichtlich nicht überlappt. Im englisch sprachigen Raum habe ich ein paar Tipps schon gefunden, aber leider nicht zu allen Fragen.
Hier meine Fragen:
1. Die Bildfelddrehung beider Kameras kann ich durch zB den T2 Bildfeldrotator anpassen. Jedoch muss das Teleskopbildfeld beider Teleskope auf dasselbe Ziel ausgerichtet werden noch. Im englischen Forum habe ich gelesen, dass einige nur 1 Teleskop auf das andere ausrichten und nicht beide aufeinander.
Egal welche der beiden Varianten von mir letztlich gewählt wird, es setzt voraus dass ich es justieren kann. Bisher habe ich nur diese Option im Internet gefunden fies tun zu können:
Jedoch geht es sicherlich einfacher, da ich nur auf einer Ebene das Bildfeld ausrichten muss, vorausgesetzt beide Teleskope sind auf derselben Höhe der Schiene angebracht? Was übersehe ich?
2. Ich muss das Setup jedes mal auf- und abbauen, Die Bildfeldausrichtung sollte sich also nach Möglichkeit nicht mehr verändern.
Wäre es sinnvoll zusätzlich zu der Platte auf der beide Teleskope verschraubt, sind noch eine weitere Platte auf die beiden Teleskope zu schrauben , quasi ein Sandwich?
3. Zur zeit ist das mit einem Teleskop recht easy, habe auch meine Markierungen am Teleskop und der Montierung, wodurch ich immer dieselbe Position erwische beim Aufbauen, damit es sehr gut ausbalanciert ist von Anfang an. Beim dualen Setup kann ich mir gut vorstellen, dass das Ganze sehr kompakt und gut verschraubt sein muss, damit die Montierung sauber arbeiten kann. Worauf sollte ich besonders Acht geben beim Zusammenzubauen/Planen damit ich es anschließend gut ausbalancieren kann auf der Montierung?
4. Da ich aktiv guiden möchte, muss das Leitrohr bei der Konstruktion irgendwo platziert werden. Sollte ich es mittig zwischen beiden Teleskop verbauen, damit der Schwerpunkt möglichst nahe an der Montierung bleibt, oder kann es ruhig "auf" die beiden Teleskop mittig, falls ich oben noch eine Schiene anbringe? Ich verwende ein 60mm Omegon Leitrohr.
Und bevor die Frage aufkommt wie ich es benutzen möchte: Das Ganze wird schwer, das ist mir bewusst. 2xTeleskop (12kg) und Zubehör (Rohrschellen, platten bestimmt ca.2kg) werden mit Sicherheit an die 14-5kg ergeben. Kamera, Reducer und co werden aber separat in einem Koffer transportiert (so wie jetzt auch) und dann angebracht beim Aufbauen. Da ich 32 Jahre jung bin, einen eigenen Garten zur Verfügung habe und auch mit dem Auto unterwegs bin wird es also ein "mobiles" Setup sein. Wobei ich im Garten 70% verbringen werde, leider kann ich da aber keine feste Säule oder Hütte hinstellen.
Bezüglich der Steuerung der Kameras, Montierung, EAF und Filterrad konnte ich bereits einige Möglichkeiten erarbeiten welche das große Problem mit der Synchronisation löst. (z.B. wäre eine Möglichkeit, dass N.I.N.A. ein duales Setup steuern kann)
Ich würde mich über ein paar Anregungen eurerseits freuen
Lg Tom
Ich bin seit knapp 2 Jahren mit meiner ASI294MC und meinem Photoline 115mm F7 fotografisch unterwegs und war bisher sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen. Ich bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass ich für so manches Objekt viel mehr Belichtungszeit sammeln muss. Leider habe ich aber nicht ausreichend Nächte zur Verfügung um die entsprechende Tiefe im Bild durch mehr Belichtungszeit zu erhalten. Und zur Fertigstellung für ein Objekt möchte ich nicht 3-4 Jahre brauchen.
Da ich nicht auf ein Spiegelteleskop mit mehr Öffnung umsteigen möchte, habe ich mich dazu entschieden ein duales Setup zu basteln. Bestehend aus 2x dem 115mm Photoline, meiner ASI294MC und der ASi294MM mit Filterrad.
Ich habe versucht hier im Forum nach Tipps zu suchen, um ein paar Probleme mit denen ich mich jetzt auseinandersetze zu lösen, aber einige von euch benutzen ein duales Setup mit unterschiedlichen Teleskopen/Brennweiten/Bildfeldern oder viel kleineren Teleskopen bei denen sich das Bildfeld für Mosaike absichtlich nicht überlappt. Im englisch sprachigen Raum habe ich ein paar Tipps schon gefunden, aber leider nicht zu allen Fragen.
Hier meine Fragen:
1. Die Bildfelddrehung beider Kameras kann ich durch zB den T2 Bildfeldrotator anpassen. Jedoch muss das Teleskopbildfeld beider Teleskope auf dasselbe Ziel ausgerichtet werden noch. Im englischen Forum habe ich gelesen, dass einige nur 1 Teleskop auf das andere ausrichten und nicht beide aufeinander.
Egal welche der beiden Varianten von mir letztlich gewählt wird, es setzt voraus dass ich es justieren kann. Bisher habe ich nur diese Option im Internet gefunden fies tun zu können:
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Jedoch geht es sicherlich einfacher, da ich nur auf einer Ebene das Bildfeld ausrichten muss, vorausgesetzt beide Teleskope sind auf derselben Höhe der Schiene angebracht? Was übersehe ich?
2. Ich muss das Setup jedes mal auf- und abbauen, Die Bildfeldausrichtung sollte sich also nach Möglichkeit nicht mehr verändern.
Wäre es sinnvoll zusätzlich zu der Platte auf der beide Teleskope verschraubt, sind noch eine weitere Platte auf die beiden Teleskope zu schrauben , quasi ein Sandwich?
3. Zur zeit ist das mit einem Teleskop recht easy, habe auch meine Markierungen am Teleskop und der Montierung, wodurch ich immer dieselbe Position erwische beim Aufbauen, damit es sehr gut ausbalanciert ist von Anfang an. Beim dualen Setup kann ich mir gut vorstellen, dass das Ganze sehr kompakt und gut verschraubt sein muss, damit die Montierung sauber arbeiten kann. Worauf sollte ich besonders Acht geben beim Zusammenzubauen/Planen damit ich es anschließend gut ausbalancieren kann auf der Montierung?
4. Da ich aktiv guiden möchte, muss das Leitrohr bei der Konstruktion irgendwo platziert werden. Sollte ich es mittig zwischen beiden Teleskop verbauen, damit der Schwerpunkt möglichst nahe an der Montierung bleibt, oder kann es ruhig "auf" die beiden Teleskop mittig, falls ich oben noch eine Schiene anbringe? Ich verwende ein 60mm Omegon Leitrohr.
Und bevor die Frage aufkommt wie ich es benutzen möchte: Das Ganze wird schwer, das ist mir bewusst. 2xTeleskop (12kg) und Zubehör (Rohrschellen, platten bestimmt ca.2kg) werden mit Sicherheit an die 14-5kg ergeben. Kamera, Reducer und co werden aber separat in einem Koffer transportiert (so wie jetzt auch) und dann angebracht beim Aufbauen. Da ich 32 Jahre jung bin, einen eigenen Garten zur Verfügung habe und auch mit dem Auto unterwegs bin wird es also ein "mobiles" Setup sein. Wobei ich im Garten 70% verbringen werde, leider kann ich da aber keine feste Säule oder Hütte hinstellen.
Bezüglich der Steuerung der Kameras, Montierung, EAF und Filterrad konnte ich bereits einige Möglichkeiten erarbeiten welche das große Problem mit der Synchronisation löst. (z.B. wäre eine Möglichkeit, dass N.I.N.A. ein duales Setup steuern kann)
Ich würde mich über ein paar Anregungen eurerseits freuen
Lg Tom