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Genau, das bräunlich-grünliche. Ich hab mal das lineare Bild mit STF gestretcht, dann sieht man es noch besserMeinst du diese bräunlichen Streifen?
Genau, das bräunlich-grünliche. Ich hab mal das lineare Bild mit STF gestretcht, dann sieht man es noch besserMeinst du diese bräunlichen Streifen?
Hm, ich dithere auch mit 5px am OAG. Das sind bei mir je nach Kamera 4 bzw. 2,5px Versatz und bei mir sind keine Streifen zu sehen. Bei mir hat Regenrauschen auch noch nie Bögen gemacht. Bei einer RGB Aufnahme hat es ja mit den Parametern funktioniert.im Mittel nur um 4 Pixel gedithert wird und das ist m. E. viel zu wenig
Oh ja, die Aufnahmen sind bei fast Vollmond am WE entstanden. Allerdings im Schmalband (Optolong L-Extreme). Der Gradient ist trotzdem sichtbar. Eine weitere Erklärung wären aus meiner Sicht Zirren, die in dieser Nacht doch hin und wieder aufgetreten sind. Walking Noise bei Guiding ohne Dithering möchte ich aber so nicht stehen lassen. Beim ersten Test mit der AA+ im März dieses Jahres hatte ich vergessen, das Dithering zu aktivieren und habe nur geguidet. Ergebnis: Gut sichtbares Walking Noise.Ich kann mich täuschen, aber machen die Artefakte nicht einen Bogen? Regenrauschen sollte linear über das ganze Bild gehen. Das sieht auch eher aus wie ein Regenbogenmuster. Aber wie gesagt: das ist so schwach, ich kann mich täuschen.
Wenn man guidet, sollte Regenrauschen eigentlich gar nicht auftreten können. Auch ohne Dithern. Wenn man zu kurz belichtet, sieht man dann eher Artefakte vom Kamerasignal. Außer man ist mit dem Guidestern extrem weit vom Bild weg. Oder man hat Differenzialdrift im System. Das kann es aber eigentlich auch nicht sein, denn dann würde man bei 5min etwas an den Sternen sehen.
Hat bei der Aufnahme zufällig der Mond geschienen. Oder war ein helleres Licht in der Nähe?
Hi Peter,Hi Sabine,
du hast 5 Pixel als Parameter für das Dithern eingestellt. Das ist, zumindest in phd2, der maximale Verschiebungsbetrag, bezogen auf die Pixel des Sensors der Guidecam. Mit dem Redcat und der ASI071 hast du eine Auflösung von 3,95 "/Pixel, die Guidecombi hat 5,94 "/Pixel, das Verhaltnis ist 1/1,51.
Das bedeutet, dass, bezogen auf den Sensor der Aufnahmekamera im Mittel nur um 4 Pixel gedithert wird und das ist m. E. viel zu wenig um walking noise sicher auszuschließen. Es wäre ggf. besser, bei der kurzen Brennweite den Verschiebungsbetrag deutlich zu erhöhen.
CS Peter
Den Anhang 258772 betrachten
Bei einem großen Chip eigentlich nichts. Bei einem kleinen wie bei der ASI533 oder der ASI178 bekommt man relativ schnell einen breiten Rand, den man wegschneiden muss.Was spricht dagegen um größere Beträge zu verschieben, um auf die sichere Seite zu kommen?
An der Guidecam. Die Guidecam hat 2,9µ, die ASI533 3,76µ und die Canon R 5,36µ. Brennweite ist durch OAG die selbe.meinst du 5 px an der guidecam? Was hast du denn für ein Verhältnis zwischen Guidecam/-sensor und Aufnahmecam/-sensor?
ich glaube, das ist nicht ganz so schwarzweiß zu sehen. Differenzialdrift oder Flexur zwischen Guidescope und Teleskop zwar ist auch ein möglicher Grund für "fixed pattern noise" (FPN) aber nicht der einzige. Bei den meisten Leuten, die kein Observatorium mit Präzisionseinnordung haben, dürfte vor allem Felddrift durch unvollkommenes Einnorden eine Ursache sein. Man kann also auch mit einem OAG Regenrauschen bekommen.Da ich durch den OAG aber keine Differenzialdrift habe, kann ich bei Guiden prinzipiell kein Regenrauschen bekommen auch wenn ich nicht dithere. Ich dithere eigentlich nur um die Hotpixel loszuwerden und mir Darks zu ersparen.
Mit diesen Daten spielt es auch am OAG eine Rolle, was man als Ditherabstand einstellt. Wenn z.B. die Canon am Teleskop hängt, führt der Wert von 5 px am OAG gerade mal zu einem Maximalversatz von 2,5 px auf dem Aufnahmesensor (siehe der von @Ulrike2312 verlinkte Rechner). Im Mittel wären das bei dir nur 1,5 px Versatz. Das kann man sich ggf. auch sparen, meine ichDie Guidecam hat 2,9µ, die ASI533 3,76µ und die Canon R 5,36µ. Brennweite ist durch OAG die selbe.
Wenn man sowieso schon dithert, gibt es keinen Grund, nicht auch etwas weiter zu verschieben. 30 px sind auch bei der ASI533 gerade mal 1% des Bildformates. Das sollte zu verschmerzen sein. Besser zu verschmerzen, als sich Probleme einzufangen, wenn man mal nicht so perfekt eingenordet ist. Im Übrigen ist es ja nicht nur walking noise, der durch dithern verringert wird. Auch andere Arten von festen Rauschmustern werden zumindest verringert. Wenn man über größere Entfernungen dithert, hat man auch weniger Probleme mit den rot-grünen "Flecken" im dunklen Hintergrund, mit denen manche (auch ich damals mit meiner DSLR) zu kämpfen haben. Auch in deinem Bild oben sieht man dieses rot-grüne "mottling".Bei einem großen Chip eigentlich nichts. Bei einem kleinen wie bei der ASI533 oder der ASI178 bekommt man relativ schnell einen breiten Rand, den man wegschneiden muss.
Bei Random Dither mag das das funktionieren, bei Spiral Dither nicht. Da sind es jedes mal 30px. Bei 100 Frames kann man bei der ASI533 das halbe Bild abschneiden. Selbst bei 5 px zentriere ich die Aufnahme in NINA mit Recenter after Drift und einem engen Parameter. Aber bei Spiraldithern braucht man wegen dieser Eigenschaft meiner Meinung auch nicht so große Ditherschritte. Jeder Pixel kommt per Definition nur einmal an die selbe Stelle.30 px sind auch bei der ASI533 gerade mal 1% des Bildformates.
Drift hat man immer irgendwo. Sogar die Atmosphärische Refraktion bewirkt eine kleine Drift. Von 45° Höhe bis zum Zenit ist das immerhin noch 1'. Ich glaube aber nicht, dass Poldrift heute noch so ein Problem ist. Wenn man 4' neben dem Pol liegt, driftet das Bild ohne Guiding in 1min 1". Mit Sharpcap oder PHD2 bekommt man das in wenigen Minuten deutlich besser eingenordet. Deswegen guidet man ja. Wenn man den Leitstern an der selben Stelle hält, kann nur noch Differenzialdrift oder Feldrotation auftreten. Wenn das hier der Fall wäre, würden die Sterne bei 5min aber nicht so gut aussehen und man hätte das Problem auch in der RGB Aufnahme.Bei den meisten Leuten, die kein Observatorium mit Präzisionseinnordung haben, dürfte vor allem Felddrift durch unvollkommenes Einnorden eine Ursache sein. Man kann also auch mit einem OAG Regenrauschen bekommen.
Hi Peter,das stimmt so nicht. Stell' Dir vor, Du machst ein Dihering im mit dem Radius 10 Pixel. Zudem machst Du 100 Einzeiaufnahmen, jede gedithert. Wenn Du Glück hast, wird jedes Pixel im Feld einmal erreicht bei zufälliger Auswahl. Dann sind aber alle Punkte besetzt. Das gleich erreichst Du, wenn Du z.B in einer Spirale fährst. Auch dann hast Du alle Pixel genau einmal erreicht. Ist also besser als mit der Stochastik, wo auch mal Pixel doppelt oder mehrfach getroffen werden.
Das ist interessant. Ich hatte ja erwähnt, dass ich so ein Problem auch mal hatte und es am Flat lag. Ich konnte das Problem beheben, indem ich erst alle Dateien debayert und dann erst kalibriert habe. Ich bin nie drauf gekommen, was das Problem mit den Flats war. Hatte das auch nie wieder. Das könnte dieselbe Ursache gehabt haben. Zwischen welchen Programmen wurde denn das Problem verursacht?Es scheint beim Wechsel zwischen den Programmen zu Quantisierungsfehlern zu kommen, die dann diese komische Abbildung machen.
Hi,Das ist interessant. Ich hatte ja erwähnt, dass ich so ein Problem auch mal hatte und es am Flat lag. Ich konnte das Problem beheben, indem ich erst alle Dateien debayert und dann erst kalibriert habe. Ich bin nie drauf gekommen, was das Problem mit den Flats war. Hatte das auch nie wieder. Das könnte dieselbe Ursache gehabt haben. Zwischen welchen Programmen wurde denn das Problem verursacht?