Neiger

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Kusifu

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Hey Freunde

Ich möchte mir einen Neiger oder Kugelkopf für Ferngläser so bis 5kg 6kg hab Prinzipiell nichts gegen mehr kaufen
Mir wurde schon zum Beispiel ein Berlebach 520 V empfohlen und ich hatte die Idee eine Einarm gabel zu kaufen brauch da für kleinere Ferngläser vermutlich dan nen Adapter, kenn so ne Gabel 2 arm von APM aus meinem Verein haben da drauf nen 120er apm ed bino 90°, läuft butterweich.

Ich hab zwar Freunde die sich schon auskennen und ihr Setup gefunden haben aber an der Stelle würde ich gerne mal hören was andere noch so empfehlen (Massenbefragung)
Ich persönlich finde die Berlebach zbsp. auch irgendwie altmodisch, sind wohl leicht. spricht dafür wobei Gewicht jetzt nicht unbedingt das Problem ist.

Clear skies Felix
 
Googeln Mal nach arca Swiss Z1.

Kann ich nur empfehlen.

CS Jörg
 
Ok 500€ neiger heavy
 
IMG_6086.CR2.jpg


Hier mit einer 1Ds MkII, P67 5.6 500 und beiden TK's, wackelfrei und absolut verläßlich. Kann das Teil nur empfehlem. das warten und suchen lohnt sich! Mit den beiden Setups sind viele meiner Nachtaufnahmen aus Saarbrücken entstanden. Dazu kam dann nur noch ein IR-Fernauslöser um das Setup nicht anfassen zu müssen, fokussiert meistens mit einem RazorSharp. Der Manfrotto davor ist einiges kleiner, war deutlich teurer (neu), und was die Arbeitsqualität angeht nicht im Ansatz ein Vergleich. Der Arca war gebraucht, verranzt, daher billig, und bedurfte einer durchgreifenden Pflege, nu läuft er wieder wie ein Träumchen.

CS
Jörg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nochmal zum Thema Kugelkopf:

Wichtiger als irgendwelche Kiloangaben ist, wie genau sich die Friktion einstellen lässt.

IMG_20220707_222255_226.jpg


Wenn Du an der Kamera das Setup führen willst, und am Fernglas sind die Hebel kürzer, mußt Du genau den Punkt finden können, an dem die Kugel verhindert, dass alles beim Loslassen runterplautzt ohne Dich beim Nachführen zu behindern. Darin zeigt sich die Qualität des Kopfes. Dazu halt die Dreharrettierung. Beim Arca-Kopf zwei deutlich unterschiedliche Knöpfe, keine Verwechslungsgefahr. Der Manfrotto-Kopf auf dem anderen Bild ist auch nicht schlecht, aber dieser sanfte Übergang von los nach fest ist einfach nicht so perfekt, man merkt den Qualitätsunterschied.

CS Jörg
 
Hi,

Kugelköpfe mag ich die größeren Gitzo‘s, die halten gut, aber sind wie die restlichen keine Präzisionsangelegenheit beim festklemmen.
Bei Manfrotto mag ich die 2Wege Neiger aus der Serie Nitro, diesen Sommer wenn‘s klappt zeitlich kommt der neuere 612er an, (der hat dann die Kinderkrankheiten ausgeheilt…)., fürs Birding noch an, und kriegt noch nen alten sehr guten Nikon600/5.6 Ais draufgepackt.
Von Gitzo hatte ich kleinere leichte 2Wege Neiger vor Jahren die sehr performant waren.

Clear skies,
Martin
 
Moin,

der 612 ist dann aber auch ein 500€-Teil, Tragfähigkeit so an die 10kg mit dem Counterbalance-System und nicht gerade klein. Sicher was Feines, das kann man sicher ins Auge fassen, da kommt dann ein gutes Stativ zu, dann sind wir vierstellig.

Unter meinem Arca-Kopf steht auch ein 161 MkII Stativ damit der Kopf was nützt.

CS Jörg
 
Nochmal zum Thema Kugelkopf:

Wichtiger als irgendwelche Kiloangaben ist, wie genau sich die Friktion einstellen lässt.
Wenn Du an der Kamera das Setup führen willst, und am Fernglas sind die Hebel kürzer, mußt Du genau den Punkt finden können, an dem die Kugel verhindert, dass alles beim Loslassen runterplautzt ohne Dich beim Nachführen zu behindern. Darin zeigt sich die Qualität des Kopfes. Dazu halt die Dreharrettierung. Beim Arca-Kopf zwei deutlich unterschiedliche Knöpfe, keine Verwechslungsgefahr. Der Manfrotto-Kopf auf dem anderen Bild ist auch nicht schlecht, aber dieser sanfte Übergang von los nach fest ist einfach nicht so perfekt, man merkt den Qualitätsunterschied.

CS Jörg
er möchte da übrigens schwerpunktmäßig Ferngläser drauf montieren, und für Fernglasschwenks durch die Milchstraße sind Kugelköpfe furchtbar, wiel sie sich eben in ALLEN Achsen gleichzeitig bewegen können, vor allem das nach links und rechts seitliche Abkippen zusammen mit dem unterhalb des Schwerpunktes liegenden Drehpunkt ist mega nervig. Sie bewegen sich nie in der Weise, in der man es bei visuellen schwenks möchte, ständig muss man ungewollten Bewegungen entgegenwirken.
Kugelkopf für Kamera, ja, aber doch nicht für Ferngläser.

LG, Olli
 
Hallo Olli,

da möchte ich Dir widersprechen, der Arca wackelt, wie sicher eine Reihe anderer guter Köpfe eben auch, NICHT wild hin und her, Du bestimmst mit der eingestellten Friktion wie viel Spielraum Du der Bewegung gibst, und, entsprechende Hemmung vorausgesetzt, kannst Du den Kopf drehen wie einen 2-Wege-Neiger, samtweich und ohne dass sich von selbst was bewegt. Ich habe damit alle klassischen Neiger aus der Nutzung genommen, das geht aber, sonst gebe ich Dir absolut recht, nur, wenn die Einstellung gut läuft. Mit den Manfrotto-Köpfen die ich habe ginge das definitiv nicht, da passiert genau das, man lockert die Klemmung und schon wabert alles in alle Richtungen bis man es wieder feststellt. Ich habe die Empfehlung daher mit Bedacht auf ein Produkt fokussiert.

CS
Jörg
 
ich meinte ja nicht wackelei oder zu lockere Bewegung, klar gubts da auch Gute. Ich hatte immer das problem, wenn ich im azimuth schwenken wollte, dass sich der Kopf auch gleichzeitig immer in die querrichtung neigte, bzw ich dem aktiv entgegenwirken musste, diese Bewegungsrichtung gibt es bei einem 2D Neiger eben gar nicht. Es bleibt halt eine Kugel.

LG
Olli
 
Moin,

das meine ich. Je nach dem wie die Halterung der Kugel gemacht ist passiert das was Du beschreibst. Die grundsätzlichen Freiheitsgrade sind der Mechanik geschuldet, das Problem vieler Köpfe ist, dass die "Bremse" die unerwünschte Bewegungen unterdrücken soll, eben nicht feinfühlig genug ist. Wenn das paßt ist die nötige Kraft zur koordinierten Bewegung sehr klein und es stört nicht, wenn es nicht paßt ist zwischen "geklemmt" und "lose" der Weg zu kurz, dann passiert was Du beschreibst.

Da dürfte auch der Grund liegen, weshalb die Arca-Teile kosten, was sie kosten. Auf meiner Kugel auf den Bildern lasten ein paar Kilo, und man führt alles trotzdem praktisch kraftfrei. Ich mache damit Nachts entweder Stadt- oder Land-Aufnahmen, aber auch Mond, Venus, den letzten großen Kometen hab ich damit verfolgt, das geht wirklich sensationell einfach, da man weder irgendwelche vorgegebenen Richtungen beachten muss noch mit Bediengriffen rumhantiert. Und manchmal hänge ich den Okularadapter dran und beobachte, so gut es meine kaputten Augen zulassen. Dann muss aber die Balance wieder hergestellt werden.

CS
Jörg
 
Moin Felix,
du willst sowohl kleinere Geradesicht-FG als auch Großferngläser mit ggf. 45° und 90° Einblick bis 120mm montieren?
Deine Beobachtungsziele reichen vom Horizont bis zum Zenit?
Deine Haltung an der Optik soll von sitzend im Liegestuhl bis aufrecht stehend möglich sein?
Gesamtgewicht und Volumen der Ausrüstung muss in einen Kofferraum passen oder über die Schulter in einem Gang von einer Person getragen werden können?
Pardon für die vielen Fragen, aber sie sollen nur Denkanstöße für Überlegungen liefern, welche später für die Praxis relevant sein können.

Habe selber einen Fluidneiger und einen 'billigen' Kugelkopf, ebenso einen Adapter für kleinere FG.
Persönlich tendiere ich zu einem wertigen Fluidneiger mit Gegengewicht-Justierung. Bei dem Neiger war ich in meinem Fall vielleicht zu sparsam weil er hakelig sein kann, habe mich damit aber arrangiert.
Eine Zwei-Arm-Gabel habe ich auch, diese ist aber für andere Zwecke umfunktioniert worden. Die Friktionseinstellung hat mir dabei nicht zugesagt.
 
Moin,

die Frage ist auch was die Sache kosten darf. Wie Jochen schrieb bekommt man die Monoballs gelegentlich gebraucht für rel. kleines Geld, wenn das Budget reicht ist Martins Empfehlung des 612er Manfrotto m.E. auch beachtenswert, der kann sicher vom Gewicht her genug und wenn die Justierung des Ausgleichssystems gut läuft dürfte der auch sehr feinfühlig sein. Dafür ist der neu, der Vorgänger war nicht unbedingt so gut beleumundet, daher auch der Hinweis auf das "Ausgereiftsein" von Martin.

CS
Jörg
 
Moin Felix,
du willst sowohl kleinere Geradesicht-FG als auch Großferngläser mit ggf. 45° und 90° Einblick bis 120mm montieren?
Deine Beobachtungsziele reichen vom Horizont bis zum Zenit?
Deine Haltung an der Optik soll von sitzend im Liegestuhl bis aufrecht stehend möglich sein?
Gesamtgewicht und Volumen der Ausrüstung muss in einen Kofferraum passen oder über die Schulter in einem Gang von einer Person getragen werden

WoW wie kommst darauf. Es geht hier aktuell in diesem Thread nur um kleine Ferngläßer.

Ja großferngläser Stehen auch auf der Liste ich denk da an das 100mm amp ed 90° aber das ist men anderes Thema für irgendwann.

Das mit dem Parallelogramm war auch mal Thema stimmt, muss ich halt bauen, ist wieder in den Hintergrund gerückt.

Also erstmal geht es hier nur um kleibe Ferngläser bis 5 vlt. 6kg so bis 80mm vlt.
Der rest hat durch aus relevanz für ein anderes mal. Um ehrlich zu sein Träume ich gerne allerdings wird meine Ausrüstung immer größer siehe Signatur und ich interessiere mich für so ziemlich alle Bereiche der Astronomie.
Also ja am ende möchte ich kleine Ferngläßer, wie große mit 90° haben und auch ein Parallelogramm.

Aber hier geht es jetzt nur um einen kleinen Neiger für kleine- mittlere Ferngläser.
 
Frage ist auch was die Sache kosten darf. Wie Jochen schrieb bekommt man die Monoballs gelegentlich gebraucht für rel. kleines Geld, wenn das Budget reicht ist Martins Empfehlung des
Ich hab mich denke ich schon entschieden ich geh wahrscheinlich zum Berlebach von Olli die kosten keibe 200€ er hat darauf nen 80er Apo laufen. Flo nutzt so einen auch erfolgreich. Und gebraucht bekommt man die vielleicht sogar mal fûr unter 100€ dan schlage ich zu. Ansonsten kauf ich ihn vielleicht auch neu aber ich warte noch etwas.
 
Mit dem Berlebach machst Du auf jeden Fall nix falsch.

CS Jörg
 
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