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Auch ist ein Handy mit 3 Linsen hinten drauf nicht ideal... da das fertige Bild auf dem Handy von allen drei Linsen warscheinlich gemittelt wird... Ich glaube aber es gibt Apps die das umgehen können.
Das sind einfach drei Kameras mit drei verschiedenen Brennweiten und Lichtstärken. Gemittelt wird erst mal nichts. Erstaunlich bei meinem Handy ist die Low Light Funktion. Das funktioniert ähnlich wie Live Stacking mit der Astrokamera. Damit kann man z.B. selbst bei Mondlicht freihand taghelle Bilder machen. An der Schärfe muss man zwar etwas Abstriche machen, aber so prinzipiell ist das echt erstaunlich.

Danke für den Link. Kannte ich nicht. Für iPhone gibts das wohl nicht. Dafür aber wohl das hier.

Macht fast Lust, das mal auszuprobieren :)
 
In Ergänzung noch das Augenmerk auf die Seite 148 und folgende in dem PDF. Kapitel 16.0 beschreibt die mögliche Herangehensweise und den Schwierigkeitsgrad für Menschen mit Sehbehinderung wenn sie Astrofotografie betreiben, und dass es vor allem um den Weg und den Umgang mit der Technik geht. Vielleicht motivieren diese Zeilen und verändern die persönliche Zielsetzung.
 
So, ich habe erstmal alles nachgelesen und mir Links angeschaut.

@markusd112
Das Teleskop mit StarSense macht mir einen weit besseren Eindruck als meins *lach* Mir ist völlig klar dass ich kein "Superteleskop" habe. Ich wollte nicht gleich einen Haufen Geld ausgeben, sondern erstmal klein anfangen und schauen ob das auf Dauer etwas für mich ist. Im Moment bin ich noch sehr davon überzeugt, auch wenn es noch viel zu lernen gibt!

@Schmitti
Du hast vollkommen recht - das Stativ ist nicht wirklich stabil wenn es komplett ausgezogen ist, es wackelt und vibriert. Das hab ich sogar sofort gemerkt dass das nicht viel taugt. Beim nächsten mal stelle ich es auf die kürzeste Länge ein und hoffe es steht dann etwas stabiler.
Wie schon oben gesagt, mir ist klar dass ich kein gutes Tekeskop habe. Es ist aber auch schwierig sich ohne jegliche Beratung eins auszusuchen. Ich hätte mich vielleicht vorher hier anmelden sollen und mal fragen....

@h.kothe
Was wäre die nächste Alternative zum Handy? Bekommt man auch halbwegs gute Bilder mit einer Digitalkamera hin? Wieviel mp müsste die haben?

@komposer
Ich habe einen Balkon, würde aber lieber zum schauen irgendwo in die Natur fahren. Etwa einen Km entfernt von mir ist ein schöner Wanderparkplatz auf einem kleinen Berg, von dort zB hat man eine gute Aussicht

@Tom310
Was will ich? Im besten Fall eine Möglichkeit, das was man durchs Teleskop sehen kann, auf einem kleinen Bildschirm sehen. Da war das Handy für mich der erste Gedanke, weil ich eben gleich Fotos machen könnte (nur für mich) und ich es wie gesagt besser sehen kann. Ich habe mich ja bisher eher theoretisch mit dem Thema befasst und irgendwo gelesen, dass (sofern Farben vorhanden) diese über Kameras / Handys dargestellt werden, man aber ansonsten alles in s/w sieht. War das eine Fehlinformation?

@joetaiga
Ich würde mich nicht mit Fremden im Wald treffen.... ich hatte die Anzeige geschaltet um vielleicht erstmal Kontakte zu knüpfen ;)
 
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Hallo @~Neila~ !

ich würde einfach mal mit Deinem Teleskop beginnen den Mond zu beobachten. Das dürfte für Dich zu Beginn schon eine Herausforderung sein, das Teleskop aufzustellen, scharfzustellen und den Mond mit dem Teleskop zu finden. Aller Anfang ist schwer. Auch wenn Dein Teleskop eventuell mit vielen und besonders auch anspruchsvolleren Objekten überfordert sein wird, es bietet Dir die Möglichkeit einen Einstieg in ein wunderbares Hobby zu finden.

Mit Mondbeobachtungen kannst Du bereits einen Menge lernen und einiges an Fähigkeiten üben wie man mit einem optischen Instrument umgeht. Außerdem merkt man am Mond schnell wie er sich verändert. Vor kurzem hatten wir Vollmond und jetzt ist er abnehmend, das heißt der Mond wird immer kleiner werden bis hin zu Neumond wo er dann in ein paar Tagen gar nicht mehr sichtbar sein wird. Außerdem wenn Du den Mond in mehreren Nächten zur selben Uhrzeit beobachtest, wirst Du feststellen, dass nicht nur der Mond immer kleiner wird sondern zur identischen Uhrzeit jede Nacht der Mond immer wo anders steht. Mach Dir Aufzeichnungen, Skizzen oder fotografiere mit dem Smartphone die Örtlichkeit mit Deinem Teleskop im Vordergrund und Mond im Hintergrund. Dann kannst Du nachvollziehen wann und wo Du den Mond beobachtest hast. Vermutlich wirst Du Dich bald wundern, was der Mond da so treibt und willst dann auch verstehen warum! Und schon bist Du gefangen und angefixt und willst mehr wissen, mehr verstehen!

Mach Dir im Moment noch keinen Kopf über Fotografie. Mach kleine Schritte und Du wirst ganz schnell laufen lernen. Ansonsten liegst Du nach ersten Sprüngen nur frustriert auf der Nase.

Der Wanderparkplatz klingt nach einem perfekten Ort um sofort dort anzufangen. Nur Mut! Fahr los! Lass Dich überraschen und Du wirst staunen wenn Du zum ersten Mal den Mond im Teleskop selbst siehst. Dann kommen automatisch viele Fragen und wenn es Dir Freude bereitet und da bin ich sicher, findest Du auch die Antworten. Wir helfen Dir!

Servus! MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo :)
Vorgestern habe ich genau das getan :)
Zum üben ist der Mond sicherlich bestens geeignet ;)

IMG-20220712-WA0029.jpeg
 
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Ist nur ein Schnappschuss, später als es dunkel war konnte man ihn wirklich toll sehen.

Aber früher oder später möchte ich doch gerne schrittweise meine Pläne in die Tat umsetzen
 
Diese Pläne nochmal kurz definiert:

Ich möchte mich langsam in die praktische Astronomie einarbeiten. Das heisst erstmal mit dem Mond anfangen bis ich genau weiss wie alles funktioniert (wenn mir jemand etwas zeigt lerne ich schnell!). Danach immer weiter vorarbeiten. Mars, Venus, Andromeda, Jupiter und immer so weiter....
Die zweite Sache ist, dass ich bei den Beobachtungen Fotos machen wollte, jeweils das beste ausdrucken und ein Beobachtungsbuch anlegen mit Zeiten, Ort etc.
Ja, das ist das wo ich irgendwann hinkommen möchte. Der Wille ist da, die Umsetzung noch schwach ;)
 
Hallo Neila @~Neila~
Danach immer weiter vorarbeiten. Mars, Venus, Andromeda, Jupiter und immer so weiter....
Ich weiß jetzt nicht was Du an Okularen zur Verfügung hast und rate jetzt nur dass es vermutlich ein Okular mit 6mm und eines mit 25 mm Brennweite ist. Ich hatte Dir den Mond vorgeschlagen da er mit das größte Objekt ist und zugleich sehr hell. Alles Voraussetzungen die Du mit Deinem Teleskop brauchst um überhaupt etwas sinnvolles erkennen zu können.

Hast Du denn den Mond wirklich scharf bekommen? Welche Brennweiten haben Deine Okulare überhaupt? Welches hast Du verwendet um den Mond zu beobachten? Ich vermute auch, dass Du durchaus Strukturen und die Mare erkennen konntest? Richtig?

Erzähle doch wie es Dir während der Beobachtung ergangen ist?

Servus MünchenBeiNacht - Ewald
 
Liebe Neila,
versuche ruhig dein Glück am Mond mit dem Handy. Wenn du das Fernrohr optisch scharfstellst, sollte es auch im Handy ein scharfes Bild geben. Es kommt halt darauf an, die richtige Linse im richtigen Abstand und genau zentral hinter das Okular zu positionieren. Dafür hast du im Prinzip alles.
Mittelfristig wirst du damit nicht zufrieden sein. Weder ist dein Teleskop qualitativ hochwertig noch ist deine Montierung stabil genug. Wenn du dich weiter entwickeln willst, komme ich wieder auf die Volkssternwarte zurück, dort kannst du verschiedene Geräte probieren und bekommst ein Gefühl für die Qualität. Die meisten Astronomen spezialisieren sich auf einzelne Fachgebiete. Ich kenne niemanden, der sich gleichermaßen um Deep Sky, Planeten, Sonne, Kometen und leuchtende Nachtwolken konzentriert. Jede dieser Spezialitäten erfordert unterschiedliche Ausrüstungen, die sehr viel Geld kosten können. Wenn du also nicht einen Haufen Geld für Equipment ausgeben willst, das am Ende nicht optimal für deine Vorlieben ist, solltest du erst verschiedene Modelle ausprobieren.
Ich selbst habe im Laufe der Jahre einiges an Equipment gesammelt.
Wenn du bei Planeten bleibst, benötigst du eine Astrokamera mit kleinen Pixeln und keinen großen Chip, ein eher langbrennweitiges Fernrohr und eine stabile, nicht unbedingt parallaktische Montierung.
Wenn du Nebel und Sternhaufen fotografieren willst, kannst du mit einer DSLR und Fotoobjektiven anfangen, später auch astromodifiziert und ein Apo Refraktor auf einer parallaktischen Montierung. Das reicht auch für große Galaxien.
Für kleine Galaxien brauchst du wieder eine längere Brennweite.
Auf jeden Fall brauchst du einen Computer, für die Astrokamera schon bei der Aufnahme (die funktioniert nicht ohne), für die DSLR brauchst du ihn zu Hause für die Bildbearbeitung.
Du siehst, es gibt nicht das Fernrohr oder die Ausrüstung für jeden astronomischen Zweck. Ohne Erfahrung kannst du viel Geld und Zeit versemmeln.
Ich berate dich gern, die Entscheidungen musst du treffen.
CS Harald
 
Hallo Neila,
das aktuelle Astrofoto der Woche ist von einem Sternfreund aus Lauterbach. Ist das vielleicht deine Gegend? Dann könntest du Kontakt aufnehmen.
CS Harald
 
Die zweite Sache ist, dass ich bei den Beobachtungen Fotos machen wollte
Was will ich? Im besten Fall eine Möglichkeit, das was man durchs Teleskop sehen kann, auf einem kleinen Bildschirm sehen.
Mit dem Handy sind das immer nur Schnappschüsse. Einen richtigen Liveanblick habe ich z.B. mit meiner kleinen Asi120mc Astrokamera am Rechner mit der Aufnahmesoftware firecapture.

Du bräuchtest dafür also z.B. einen Laptop, kleine Astrokamera und ein Teleskop mit motorisierter Nachführung.
Ok, ich mache das mit Dobson und selbt gebastelter EQ-Plattform, aber das ist schon etwas speziell.

So könntest du dein Wunschobjekt visuell aufsuchen und dann auf die Kamera wechseln und das Objekt entspannt auf dem Monitor ansehen.
Bei Deepsky Objekten wären so auch längere Belichtungszeiten möglich und somit auch mehr auf dem Einzelbild zu sehen.

Gruß,
Holger
 
Ich glaube, neila sollte erstmal die Grundkenntnisse erwerben, bevor sie ernsthaft in die Astrofotografie einsteigt. Sie hat jetzt hier schon ganz viele Tipps und Lektürehinweise bekommen, um sich einzuarbeiten. Das braucht seine Zeit und man sollte nicht den Fehler machen, zu viel auf einmal anzugehen. Das frustiert dann mehr als dass es hilft.
 
Das wichtigste ist ANFANGEN und durchknabbern ... Ich denke das kriegt sie mit dem Input hin, und dann macht es Sinn weiter zu coachen.

CS
Jörg
 
Die letzten Antworten heben schon richtig darauf ab, dass du dich erst geduldig einarbeiten musst mit Versuch und Irrtum. Auch bei Tage, wie dus ja schon unternommen hast (bloß nicht in die Sonne ohne Schutzfilter ...). Ich selber habe nie so viel aus Fehlern gelernt wie beim Sternegucken ;-) Und daraus hab ich auch eine Website gemacht, die sich systematisch mit den Anfängerschwierigkeiten auseinandersetzt und Wege aus den Fehlern zeigt, um mehr zu sehen als nur Schwarz:


Vielleicht hilft dir die ja auch weiter. Viel Erfolg und denk daran, drei Dinge braucht man/frau zur Astronomie: Geduld, Geduld, Geduld. Und für die Farben wirst du noch warten müssen auf Langzeitbelichtung und Filter. Jupiter mit Monden und Saturn sind auch ohne umwerfend anzuschauen! Und versuchs vielleicht auch mal mit einem Fernglas, wenn das mit deinen Augen sinnvoll geht. 70mm Öffnung gibts für 130 Euro bei TS-Optics. Mit Fotostativ gehen da zur Not auch Erinnerungs-Smartphonefotos.
 
Schnappschüsse reichen mir für den Anfang, ist ja nur für mich. Wollt ihr mal herzhaft lachen? Mein erstes Handy-Mondfoto durchs Teleskop *lach* Da ist noch deutlich Luft nach oben!

20220712_222352.jpg
 
Hallo Neila,
da ist tatsächlich noch Luft. Die Fokussierung muss natürlich besser werden und es sieht aus, als wäre die Linse schmierig. Was jedenfalls schon erkennbar ist, dass das Mondbild nicht mal annähernd formatfüllend ist. Kannst du durch das Okular den Mond scharf sehen? wenn das gelingt, das Handy mit der richtigen Linse mittig hinter das Okular platzieren, dann sollte es schon halbwegs passen. Am besten versuchst du es mal tagsüber an einem weit entfernten Fernsehturm oder Windrad. So lernst du die Bedienung.
CS Harald
 
Das ist wirklich eine gute Idee, wieso bin ich da noch nicht drauf gekommen?

Ja, ich konnte den Mond klar und deutlich sehen. Tycho und die "Strahlen" zum Beispiel fand ich schon toll, weil man das ja sonst nur von Dokus und sowas kennt
 
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Hallo Neila,

also Nordhessen ist voll von Spechtlern und Teleskopen allerlei Art. Dazu ein Haufen Erfahrung. Ich kann Dir unsere Volkssternwarte in Rothwesten anbieten, wir machen momentan zwar keine Führungen (corona bzw. eher nur Gruppen) aber treffen uns auch regelmäßig zwanglos zum Essen. Dann haben wir hier zuhause in Kassel diverse Teleskope und geraffel stehen das man sich auch mal so angucken kann und wir (meine Freundin und ich) fahren regelmäßig Richtung Meißner und beobachten dort mit Freunden. Wenn du einigermaßen Mobil bist bist du herzlich eingeladen. Ob beobachten oder zum zwanglos Astrotalk.
Grüße Sebastian
 
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