EF Objektive (Budget 500 Euro)

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tomku0437

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Moin,
ich habe jetzt schon ein bisschen mit dem Canon 50mm Objektiv +Canon 850D rumgespielt.
Dieses führe ich auf dem IOptron Skytracker nach.
Ziele: Pleiaden, Andromeda, Orion, Widefiels von Galaxien wie: M101, M51, M81..M33
Nun suche ich ein weiteres Objektiv mit einer höheren Brennweite.
Das Objektiv sollte folgende Details erfüllen:
- F2,8-F4
Dann muss es bei F4 aber performen
-Brennweite:
Am besten mehr als 100mm und am allerbesten 200mm oder 300mm
-Anschluss:
Am besten Canon EF (wenn gut adaptierbar auch gerne andere M42 oder so)
Meine Überlegungen waren:
Samyang 135mm
Canon EF F2.8 70-200mm
Askar 135mm
Canon EF 75-300mm
Takumar?
Canon L Reihe?
Darf natürlich auch gebraucht sein
 
Hallo,

das Samyang 135 f2 ist ja mehr als bekannt in der Szene. Auf jeden Fall zu bedenken. Es gibt in der gleichen Art auch ein 1.4/85.

Von Zoom lass für Astro die Finger, das sind nur Lichtfallen. Finger weg.

Die Pentax-Objektive mit * sind alle sehr gut (Quasi die "L"-Linsen von Pentax). Da gibt es Auswahl bis 300mm.

KB auf jeden Fall (ich gehe mal die "A"-Serie durch, die Entsprechenden Vorgänger aus der "M"-Serie sind nicht schlechter):

2.8 / 100, 2,8 / 135 sind gut, selbst das ältere 3.5 / 135 hält gut mit,
* 1,8 / 135 ist exzellent, aber teuer,
* 2,8 / 200 ED dito,
es gibt natürlich ein * 2,8/300 (weiß), das hatte ich noch nicht in der Hand, dürfte out of budget liegen,
* 4,0 / 300 ebenfalls sehr gut, vor allem extrem kompakt, das dürfte für Tracker-Nutzung gut sein,
* 4,0 / 300 ED IF aus der P67-Serie ist exzellent, das beste 300er von Pentax, aber auch deutlich größer was die Bauform angeht, dafür mit Stativ-Fuß.

Bei Canon gibt's eine Reihe guter Festbrennweiten in dem Segment,

1,8 / 85 ist ok
1,2 / 85L ist sehr gut, aber teuer
2.0 / 135L ist ebenfalls gut und teuer
2.0/ 200L dito

wobei einem der Systemvorteil nicht viel nützt, da man am Himmel eh meistens manuell arbeitet.

alles darüber ist out of Budget. Im preiswerten Bereich deckt Canon das nur mit Zooms ab und das nützt nix. Canon FD wäre eine Alternative, geht aber an der EOS wegen dem Auflagemaßproblem nicht, nur die spiegellosen Systeme können, die wieder adaptieren. Leider sind dadurch die Preise für die Top-Linsen aus dem System aber auch wieder durch die Decke.

Man könnte jetzt (außer Minolta/Sony-A) mit den anderen namhaften Systemherstellern der manuellen Zeit weiter machen, aber die Richtung stimmt bei allen, sei es Yashica/CONTAX, Rollei, etc.

Die ASKAR-Objektive halte ich persönlich für stark überbewertet, was den Preis angeht. Kann mich da täuschen, aber was ich davon gesehen habe, geht auch mit allen anderen Linsen der betr. Brennweiten wenn man nicht grad Gurken kauft. Dasselbe denke ich von den Mini-Teleskopen und Super-Suchern, ich bin da wenig überzeugt. Wenn es sehr klein sein soll, wie auf einem Tracker geht, das m.E. am besten mit etwas, das vom Kameragehäuse ohne große Montage getragen werden kann. Und das geht bei kurzen Brennweiten am besten mit Systemobjektiven, und wenn adaptiert.

Hauptvorteil bei den Linsen ist für mich, man kann sie ohne weiteres auch am Tag in der ganz normalen Fotografie nutzen.

CS
Jörg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hmm,

mit einem 0,8er Reducer kommst Du auf gut 300mm.

Fotoobjektive sind nichts auf Dauer. Irgendwann steigst Du eh um. Der Skywatcher EVOGuide mit 50mm und flatener ist glaub ich noch kompakter.
Und einen kleinen Refraktor kannst Du immer einsetzen.
Nächster Schritt wird ohnehin eine größere Montierung. Guck halt mal im Gebrauchtteil. Ein Staradventurer taucht immer mal auf.

Ist nur ein Rat aus eigener Erfahrung.................

CS
Frank

P.S.:


Flatener geht aber nicht für DSLR, also nix.
 
Hi Tomku,

Das ist dann ein „ich kann alles“ Objektiv“ ;-) für 500,-€
Sicher hast Du Dir die gewünschten Galaxien z.B. M 101 etc. auch mal in z.B. Stellararium angesehen.
Der Bildausschnitt, bei Sensorgrösse und Brennweite, lässt sich da gut für das „Objekt der Begierde“ ansehen.
D.h. du möchtest es entweder sehr klein im Umfeld darstellen oder digital vergrössern.
Willst Du das wirklich?

Viele Grüße
Klaus
 
Hi Klaus,

er sucht halt was für seinen kleinen Tracker...

Ich denke von den 50mm mit denen er jetzt arbeitet wäre 135 für so eine kleine Plattform schon ein guter Schritt, 1 für alles geht eh nicht, er schreibt "Widefields" - das ist also erkannt. Und wenn man in Astrobin schaut was mit 135mm geht ist das ja nicht wenig. Gebraucht ist da schon Auswahl in der Bucht, wobei ich durchaus bei dem Samyang hängen bliebe, wenn er natürlich ein 1.8/135 von Pentax schießen kann oder das "L" von Canon wär das schon was. Das ist wie Angeln, ruhig verhalten und Geduld haben...

CS
Jörg
 
Ganz gut für das Budge und wenn es ein EF sein soll ist das Canon 200L 2.8. Wenn es eine kürzere Brennweite sein soll ist auch das SIgma 85 1.4 Art gebraucht für den Betrag zu bekommen mit ein bisschen Glück. Ansonsten die üblichen Samyang 85 oder 135.
 
Hi Jörg,
bin bei einer Rucksacktour Nano-Tracker-User. Zu hohe Erwartungen sorgen oft für Frustration. ...
Wahrscheinlich siehst Du das sehr richtig. Da möchte ich mal wieder den Kontakt zu einer Sternwarte empfehlen.
Volkssternwarte, WAA, SAG, etc. Das Universum läuft nicht davon. Hab grad nen Moment Pause es ist WACKEN.
Grüße Klaus
 
Moin,

so habe ich die Anfrage interpretiert, mit kleinem Tracker und Fotostativ machen Teleskope zum Aufsatteln keinen Sinn, das muss allenfalls sehr gut gemacht und kompakt aufgebaut werden, da bin ich eher bei Kameragehäuse und Objektiv, zumal das auch außerhalb Astro nutzbar ist. Ein 135er oder ein leichtes 200er dürften dann Sabatt sein, auch was die Nachführung angeht. Das macht diese Brennweiten ja in der Anwendung auch so beliebt. Wenn der Tracker gut läuft kommt man auf relevante Belichtungszeiten und spannende WideFields gibt's ja nun wirklich, siehe Astrobin, reichlich. Da kommt man auch mit ganz kleinem Besteck zum Ziel.

Wenn Tomku dann weiter einsteigen will ist selbstredend ein kleiner Refraktor, je nach dem was im Budget liegt auch gerne ED oder APO, eine richtige Montierung und weiteres Equipment angesagt, das auch gut überlegt angeschafft werden will. Ich finde es aber richtig, erstmal klein anzufangen um auch für die Bilder und deren Verarbeitung ein Gefühl zu bekommen. Dann weiß man auch ob man dabei bleibt, damit man nicht in rumstehendes Gerümpel investiert.

CS
Jörg
 
Ich habe mir jetzt eine Canon 450 Da + Takumar 200mm F3,5 Objektiv+Adapter + Astronomik Filter gegen Lichtverschmutzung gekauft.
Das Takumar hatte sehr gute Beiträge im Netz.
Selbst wenn sich das Takumar nich gelohnt hat wird mir die Astromodifikation mehr Möglichkeiten geben
Die 850D wird jetzt für den Tag genutzt
LG

Moin,

so habe ich die Anfrage interpretiert, mit kleinem Tracker und Fotostativ machen Teleskope zum Aufsatteln keinen Sinn, das muss allenfalls sehr gut gemacht und kompakt aufgebaut werden, da bin ich eher bei Kameragehäuse und Objektiv, zumal das auch außerhalb Astro nutzbar ist. Ein 135er oder ein leichtes 200er dürften dann Sabatt sein, auch was die Nachführung angeht. Das macht diese Brennweiten ja in der Anwendung auch so beliebt. Wenn der Tracker gut läuft kommt man auf relevante Belichtungszeiten und spannende WideFields gibt's ja nun wirklich, siehe Astrobin, reichlich. Da kommt man auch mit ganz kleinem Besteck zum Ziel.

Wenn Tomku dann weiter einsteigen will ist selbstredend ein kleiner Refraktor, je nach dem was im Budget liegt auch gerne ED oder APO, eine richtige Montierung und weiteres Equipment angesagt, das auch gut überlegt angeschafft werden will. Ich finde es aber richtig, erstmal klein anzufangen um auch für die Bilder und deren Verarbeitung ein Gefühl zu bekommen. Dann weiß man auch ob man dabei bleibt, damit man nicht in rumstehendes Gerümpel investiert.

CS
Jörg
Hi Jörg,
bin bei einer Rucksacktour Nano-Tracker-User. Zu hohe Erwartungen sorgen oft für Frustration. ...
Wahrscheinlich siehst Du das sehr richtig. Da möchte ich mal wieder den Kontakt zu einer Sternwarte empfehlen.
Volkssternwarte, WAA, SAG, etc. Das Universum läuft nicht davon. Hab grad nen Moment Pause es ist WACKEN.
Grüße Klaus
Moin,

so habe ich die Anfrage interpretiert, mit kleinem Tracker und Fotostativ machen Teleskope zum Aufsatteln keinen Sinn, das muss allenfalls sehr gut gemacht und kompakt aufgebaut werden, da bin ich eher bei Kameragehäuse und Objektiv, zumal das auch außerhalb Astro nutzbar ist. Ein 135er oder ein leichtes 200er dürften dann Sabatt sein, auch was die Nachführung angeht. Das macht diese Brennweiten ja in der Anwendung auch so beliebt. Wenn der Tracker gut läuft kommt man auf relevante Belichtungszeiten und spannende WideFields gibt's ja nun wirklich, siehe Astrobin, reichlich. Da kommt man auch mit ganz kleinem Besteck zum Ziel.

Wenn Tomku dann weiter einsteigen will ist selbstredend ein kleiner Refraktor, je nach dem was im Budget liegt auch gerne ED oder APO, eine richtige Montierung und weiteres Equipment angesagt, das auch gut überlegt angeschafft werden will. Ich finde es aber richtig, erstmal klein anzufangen um auch für die Bilder und deren Verarbeitung ein Gefühl zu bekommen. Dann weiß man auch ob man dabei bleibt, damit man nicht in rumstehendes Gerümpel investiert.

CS
Jörg
 
Hallo Tom,

auf dem Gebrauchtmarkt solltest Du ein schönes Canon EF 200 L unter 500€ erwerben können, die 2.8er-Variante. Möglicherweise auch ein EF 135 L.

Die Sigma Art Objektive sind auch sehr zu empfehlen, für den selben Betrag sollte ein 50/1.4 erhältlich sein... Oder auch ein 30/1.4, gibt es hier aktuell gebraucht für 200 Schweizer Franken...

Weiterer Vorteil dieser fortgeschrittenen, ziemlich farbreinen Festbrennweiten ist die Nutzung tagsüber, da auch ein Autofokus vorhanden ist. Dadurch sind entsprechend exquisite Aufnahmen möglich, die Dir weder Teleskop noch Zoom-Objektiv bereiten können.

Nachteilig ist beispielsweise das obligatorische Abblenden und die Entstehung von "Sternenspikes", da extreme Öffnungsverhältnisse wie 1.4, 2.0 oder 2.8 nur selten ausgeschöpft werden können...

Lediglich am Sternenhimmel genutzt sind ED- und Apo-Teleskope selbstverständlich überlegen, sofern Reducer/Flattener (zusätzlicher Kostenpunkt) genutzt werden.

Viele Grüsse, viel Erfolg

Markus
 
Hallo Tom,
nach meiner Erfahrung kosten gute gebrauchte Fotoobjektive mehr als ein neues 70er ED. Ich habe einige von Carl Zeiss, die auch erst nach erheblicher Abblendung ordentlich abbilden. Bezahlen musst du aber die volle Öffnung. Versuch doch mal ein 70er ED mit Reducer. Vielleicht geht´s ja.
CS Harald
 
Hallo Tom,
bei 200 mm Brennweite zu bleiben ist definitiv eine gute Idee, wäre da interessiert wie gut das abbildet.

Einen 70er Refraktor (quasi unabhängig der Brennweite) würde ich auf dem kleinen Skytracker meiden, das würde ich auch nicht meinem etwas größeren Skyguider antun.

Grüße
Alexander
 
Hi Tom,

gut gemacht, das Pentax habe ich auch und ist gut. Und die 450Da ist DER Klassiker. Ich hatte die Pentaxe nicht ohne grund aufgelistet, da gibt's im manuellen Bereich enorm viel Auswahl, Mist haben die kaum produziert. Und sie haben meistens einen auskömmlichen Fokus, das ist mit Adapter immer ein Thema beim Erreichen von "unendlich".

-> Supernovarest G65.3+5.7 mit SMC Pentax-M 135/3,5 Oldtimer-Objektiv

Dazu zum Thema "Fotoobjektive"...

CS
Jörg
 
Hi Tom,

gut gemacht, das Pentax habe ich auch und ist gut. Und die 450Da ist DER Klassiker. Ich hatte die Pentaxe nicht ohne grund aufgelistet, da gibt's im manuellen Bereich enorm viel Auswahl, Mist haben die kaum produziert. Und sie haben meistens einen auskömmlichen Fokus, das ist mit Adapter immer ein Thema beim Erreichen von "unendlich".

-> Supernovarest G65.3+5.7 mit SMC Pentax-M 135/3,5 Oldtimer-Objektiv

Dazu zum Thema "Fotoobjektive"...

CS
Jörg
Dazu habe ich jetzt noch ein Astronomik CLS Filter und einen neuen Kugelkopf gekauft.
Alles wird nächste Woche eintreffen, also dann wenn vermutlich nahezu Vollmond ist, ich werde trotzdem rumprobieren.
 
Hm, am Feuer sitzen bedeutet Ruhe in der Nacht. Grill zum Abendessen, fein.

@ tom: Am 12. kommen die Plejaden und das wird mit Mond eine wunderschöne Nacht.
Dafür benötigst Du nur Deine Augen.

Alles Gute
Klaus
 
Hallo Tom,
ich habe meine Brennweiten mit dem Faktor 2,5 abgestuft, d.h.
14mm Samyang
35mm Canon EF 2,0
85mm Canon EF 1,8
Da kann man in der Übersicht noch sehr gut die Region von der höheren Brennweite erkennen.
Ausgehend von deinem 50mm Objektiv wäre das dann z.B. ein 135mm Objektiv. Das entsprechende Samyang wurde ja schon genannt
CS (haben wir ja grade immer)
Ulli
 
Wacken schlägt. Die Perseiden kommen am 12. mit Mond. ..... Die Nacht ist lang .... cu
Moin,

passt scho' - wir haben im Garten eine alte Mischmaschinentrommel zur Feuertonne konvertiert, da hat man beides. Entweder Holz und ein schönes Lagerfeuer, oder Holzkohle und Grill...

CS
Jörg
Der Mond stört, ich werde dennoch das Setup aufbauen und vielleicht die M101 etwas belichten als Widefield.
Man kann es ja wenigstens versuchen.
Ich muss mir dann irgendwann dann noch einen geeigntenen Schmalbandfilter für Nebel kaufen, sodasss ich den Mond komplett ausspiele.
 
Wenn's Wetter paßt kommt die 1Ds mit Fisheye und Astro-Timer raus, mal sehen ob sich ein paar Sternschnuppen darin verfangen...

CS
Jörg
 
Hi Tom,

gut gemacht, das Pentax habe ich auch und ist gut. Und die 450Da ist DER Klassiker. Ich hatte die Pentaxe nicht ohne grund aufgelistet, da gibt's im manuellen Bereich enorm viel Auswahl, Mist haben die kaum produziert. Und sie haben meistens einen auskömmlichen Fokus, das ist mit Adapter immer ein Thema beim Erreichen von "unendlich".

-> Supernovarest G65.3+5.7 mit SMC Pentax-M 135/3,5 Oldtimer-Objektiv

Dazu zum Thema "Fotoobjektive"...

CS
Jörg
Moin, das Pentax Tarkuma F4 200mm Coated ist angekommen (Adapter auch).
Die 450Da noch nicht... Ausserdem habe ich dafür ja einen IR - Cutfilter gekauft
Ich werde mich heute also gegen 00:00/01:00 auf die Pirsch machen, doch was ist das beste Testziel?
Habe dann die Canon 850D am Wickel.
Was kann ich bei 2-3H Belichtungszeit mit dem Tarkuma erwarten?
Wie viel muss ich abblenden?
CS
Tom
 
Hi Tom,

wie bei jedem Objektiv, 1 -11/2 Blenden solltest Du abblenden. Das Takumar (nicht Tarkuma) dürfte Dich nicht enttäuschen. Du dürftest 7,7° diagonalen Bildwinkel haben, dazu sollte Dein Motiv passen.

CS
Jörg
 
Die ASKAR-Objektive halte ich persönlich für stark überbewertet, was den Preis angeht.

Es sind wenigstens richtige kleine Apos für Astro die auf unendlich korrigiert sind und zu denen es auch eine ordentliche Doku inklusive LSA Diagramm und Spots gibt.
Das Askar 135mm ist ein Triplet mit Flattener
RM Spot Radius für 430 bis 703nm wäre 4,34ym für die Achse und 7,24ym für 14mm Achsabstand.
Das ist ok und den Preis von 300 finde ich dafür auch absolut ok..

Teleskop-Express: AKTION: Askar 135 mm f/4,5 APO Teleobjektiv - Mini Leitrohr und Reisespektiv

Ich würde ein Fotoobjektiv nur im Notfall für Astro nehmen da mich hier die Beugungsartefakte der dort verbauten Irisblende extrem stören würden.
Sterne bekommen hier einen Strahlenkranz und werden nicht mehr punktförmig abgebildet.
Außerdem gibt es meistens zumindest im unteren Preissegment keine ordentliche Doku mit MTF.
Von einem LSA Diagramm und Spots ganz zu schweigen.
Bei den Askar Optiken weiß man wenigstens genau woran man ist und kann den dort angegebenen RMS Spot Radius mit der Pixelgröße seiner Cam vergleichen.

Schade das das Budget von Tom bei 500 liegt, sonst würde ich das Askar 230 mm empfehlen.


Es verfügt vorn über ein Triplet mit aufwendigem P-N-P Design das 2 ED Gläser erfordert und welches den Gaußfehler besser korrigiert.
RMS Spotradius 3,1ym auf der Achse und 6,3ym bei 22mm Achsabstand
Das sind 44mm Bildkreis also Vollformat!

Grüße Gerd
 
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