Optik-Upgrade Skywatcher Quattro 8S

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franzjs

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Servus liebe Astrofan Gemeinde,

dieses Forum ist wahrlich ein Quell an Information und Motivation für unser gemeinsames Hobby. Leider sind manche Information sehr verstreut und teilweise nur mühsam zu finden. daher mein erster eigener Post zu einem Thema das evtl. auch andere interessieren dürfte.
Ich hoffe ich stelle nun keine unnötigen Fragen die schon hundertfach durchgekaut wurden :sleep:. Zumindest konnte ich bei meiner begrenzten Zeit nichts passendes rausfiltern.
Wie sicher einige hier besitzte ich u.a. einen Skywatcher Quattro 8S der mir schon viele schöne Bilder beschert hat aber mir auch seine Grenzen zeigt, vor allem wenn die Lernkurve abflacht und man sich mit Backfokus und Tiltjustage im 1/10mm Bereich bewegt.
Zuletzt hatte ich ein größeres mechanisches Update durchgeführt
- Carbon-Tubus von Klaus Helmerichs
- OctoPlus OAZ von Lacerta
- Spider von Lacerta
- Velourauskleidung
- Blendenring für Hauptspiegel
- geregelter Tubuslüfter
- ZWO EAF
Als Kamera benutze ich die ASI2600MC mit dem GPU KK (zeitweise hatte ich auch den MPCCIII und eine Canon 6Da im Einsatz).
Eine IOptron GEM 45 diehnt als Montierung. Guiding über eine ASI 120MC mit Steuerung über eine ASIAir Pro.

Alle obigen Änderungen haben mein Bildergebnis jedoch nur geringfügig bis gar nicht verbessert.
Ich kämpfe immer noch mit nicht ganz runden Sternen und auch die Sternengröße könnte kleiner ausfallen.
Justage und sonstige Einflüsse habe ich zig-fach überprüft mit den unterschiedlichsten Methoden, Tools und Meßmöglichkeiten, viele gute Justageanleitungen gelesen (v.a. die von Tommy Nawratil ist wirklich gut). Gefunden hatte ich zwei Problemstellen bisher :
- Hauptspiegelfassung (Druck durch die Filzstreifen meiner Meinung nach zu hoch und daher schon reduziert)
- Hauptspiegel Sicherungsgummies (sind i.d.R. immer zu stramm eingestellt und sollte am besten keinerlei Kontakt zum Hauptspiegel haben)
Beides hatte bisher den stärksten positiven Einfluß (welch eine Überraschung) am Ergebnis.
Mehr konnte ich auch durch das obige Upgrade nicht verbessern und vermute daher die verbaute Optik als letzte Baustelle.
Grundsätzlich scheinen ja die Pyrex Spiegel von Skywatcher recht brauchbar aber ohne Prüfprotokoll weis man nie was man hat.
Klar ist auch das die Anforderungen an die Optik lediglich nach unten begrenzt sind durch das Seeing und die theoretische Auflösung durch die Hauptspiegelgröße. Bei der Spiegelqualität wird daher auch gerne "besser als Beugungsbegrenzt" als Qualitätskriterium verwendet.
Ich für mich möchte nun, und hier kommt einfach der Perfektionist und das beruhigende Gefühl etwas gutes zu haben, einen Upgrade für die Optik machen und hoffen damit den Frieden mit der Technik zu finden. Alles weitere unterliegt dann der eigenen Kompetenz und Geduld.
So und nun zum eigentlichen Thema (sorry wenn ich hier soweit ausgeholt habe, aber ich weiß was sonst für gute Ratschläge und Fragen kommen).
Was würdet ihr für eine Optik verwenden oder gibt es hier Leute die das schon mal durchgemacht haben und Erfahrungswerte geben können.
Gehört habe ich schon von AstroReflect (offenbar sehr stabile und hochwertige Spiegelqualität) und Orion Optics.
Wichtig wäre mir dass ein Prüfprotokoll mitkommt und die Beschichtung sollte ein Schutzcoating aufweisen. Der Preis wäre mir ersteinmal zweitrangig, da günstig oftmals doppelt teuer wird. Ihr wisst was ich meine.
Daher bitte nur Infos zu eurer Optik oder Empfehlungen die mir hier weiterhelfen. Gut gemeinte Justage und Woodoo-Tips sowie ausufernde Abhandlungen aus der optischen Physik hatte ich schon in der Vergangenheit kennengelernt ;)
Im Anhang noch zwei Bilder wo man recht gut erkennt was momentan mit meinem Setup geht. Beim Bildprocessing bin ich noch eine lange Lernkurve vor mir, aber das kommt hoffentlich noch.
Ich freue mich auf euren Input.

Franz
 

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  • M100.JPG
    M100.JPG
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    M31.JPG
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jetzt hatte ich glatt vergessen zu sagen, das die beiden Bilder noch vor dem Upgrade entstanden (M100 mit der ASI2600MC + GPU KK und M31 mit der Canon 6Da + MPCCIII KK)
Das dritte Bild M27 entstand nach dem Upgrade ( wieder mit ASI 2600MC und MPCCIII).
Hier sieht man recht gut das Problem mit den Sternen. Aber vielleicht ist das auch ein Jammern auf hohen Niveau.
Wollte damit eigentlich nur zeigen, das unabhängig von der verwendeten Kamera oder dem KK die Sternenabbildung tendenziell immer ähnlich deformiert ist und ich daher auf den oder die Spiegel tippe.

M27.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Sterne sind doch nur in den Ecken nicht rund . Zumal sie für mi h alle in die selbe Richtung schauen.

Arbeitsabstand richtig?
Zeig dich Mal ein intra und extrafokales Bild eines Sternes.
 
Hallo Franz,

ich finde die Sterne in der Bildmitte ziemlich gut. Du könntest versuchen noch ein wenig mit dem Abstand zwischen Korrektor und Sensor arbeiten. Der GPU braucht bei 800mm 53.7mm +1/3 der Filterdicke falls vorhanden. Mir kommt es so vor als hättest Du ein wenig Restkoma. Aber mit einem JPG fällt es mir schwer, das zu beurteilen.

Hast Du eine Blende am Hauptspiegel? Ich weiß nicht, ob das bei den Quattros serienmäßig ist :unsure:

Das neue Spiegel hier viel ändern kann ich mir nicht vorstellen. Nur um die Gewissheit zu haben, einen guten Spiegel zu besitzen würde ich kein Geld ausgeben. Zumal zumindest die Protokolle von Orion nicht den besten Ruf genießen.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Franz,

ich finde die Sterne in der Bildmitte ziemlich gut. Du könntest versuchen noch ein wenig mit dem Abstand zwischen Korrektor und Sensor arbeiten. Der GPU braucht bei 800mm 53.7mm +1/3 der Filterdicke falls vorhanden. Mir kommt es so vor als hättest Du ein wenig Restkoma. Aber mit einem JPG fällt es mir schwer, das zu beurteilen.

Hast Du eine Blende am Hauptspiegel? Ich weiß nicht, ob das bei den Quattros serienmäßig ist :unsure:

Das neue Spiegel hier viel ändern kann ich mir nicht vorstellen. Nur um die Gewissheit zu haben, einen guten Spiegel zu besitzen würde ich kein Geld ausgeben. Zumal zumindest die Protokolle von Orion nicht den besten Ruf genießen.

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,

das war auch mein erster Ansatz mit dem BF-Abstand des KK zu spielen. Die 53,7mm hatte ich auch in Erinnerung und auch den zusätzlichen Weg durch den Filter. Hatte eine Versuchsreihe gestartet ab 53mm in 0,5mm Schritten bis mir schwarz vor Augen wurde und bei 56mm abgebrochen. Am Ende war mit dem GPU bei 55,5mm der Scheitel erreicht.
Ja ich habe eine Blende am Hauptspiegel - war einer der Optimierungs Steps. Hilft schon ein wenig vor allem bei hellen Sternen.
Ich überlege mir das mit dem Spiegelupgrade schon gut, daher erst einmal die Frage ans Forum bzgl. Erfahrungen damit. Und ich weiß was tatsächlich mit einem wirklich guten 8 Zöller machbar ist. In Astrobin gibt es einige wirklich hervorragende Beispiele.
Mit Orion scheint es wohl nix zu werden, war nicht das erste Mal so was zu hören.

LG
Franz
 
Hallo Franz,

da hast du wirklich schon einiges an Optimierungen durchgeführt bzw. bis auf die Optik ein komplett neues Teleskop gebaut.

Eine Serie intra- und extrafokaler Bilder mit gut ausgekühlter Optik, wie von @Cyyrex schon angeregt, wäre ein erster Indikator abzuschätzen, ob mit dem Spiegelset sichtbar was nicht i.O. ist.

Ich persönlich, wissentlich das es aber auch sehr gute Ergebnisse/Erfahrungen gibt, habe keinen Glauben mehr an „Standard-Spiegelsets“, insbesondere was Fangspiegel angeht, deren Einfluss auf die Abbildungsleistung nicht zu unterschätzen ist. Zudem denke ich, wenn man sich ein Teleskop baut oder soweit optimiert/Teile tauscht, wie du es gemacht hast, was grob überschlagen sicher um 1.500€ gekostet hat, sollte man auch mit der Optik Gewissheit haben.

Lass doch deine Spiegel, HS und FS von z.B. Wellenform durchmessen, muss ja nicht das volle Programm sein, interferometrische Auswertung reicht und du weißt ein für alle Mal woran du bist. Das wird zwar für beide Spiegel, kenne die aktuellen Preise nicht, geschätzt sicher auch +/- 300€ kosten, aber wie gesagt, dann weißt du es. Kannst ja mal anfragen und vielleicht ist es ja günstiger als vermutet. Nachteil, wenn die Spiegel nicht so gut sind, werden sie vom Vermessen natürlich nicht besser und das Geld ist weg.

Ist am Ende natürlich eine persönliche Entscheidung.

Optimierung Arbeitsabstand und Justage ist aber sicher auch nochmal was rauszuholen. Verstecken musst du deine gezeigten Bilder aber nicht, im Gegenteil.

Falls du mit Pixinsight arbeitest, dort gibt es ein Script „Wavefront Estimation“ oder so (sitze gerade nicht davor für den richtigen Namen). Nicht ganz easy bzw. ist das Script pingelig was den Bilderinput angeht, aber damit kann man schon mal eine erste Idee bekommen, wie es um die Optik steht und ist auch bei der finalen Justage hilfreich.

Viele Grüße,
Alex
 
Gibts eigentlich ein Programm was einem sagt, ob man zu weit, oder zu nah am Backfocus ist, ggf. Sogar genau sagt welchen man einstellen muss?
z.b 55,5 bin ich beim GPU grad, aber immernoch nicht ganz 100% rund..
 
Besten dank.
Vielleicht auch nur tilt. In der Standartklemme kippt der Komakorrektor rum, bzw hält nicht ganz. In der Ringklemme auch.
Wollte mal wieder runde sterne haha
 
Moin,

dann hilft nur ein - verschrauben. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

CS
Jörg
 
Der Orig. GPU kann nicht verschraubt werden.

Meines wissensnach. Nur der TS GPU

CS Vincent
 
Moin,

das ist Mist. Dann kannst Du nur versuchen, durch Beilagen die Luft aus dem Steckanschluß zu nehmen, damit kein Platz mehr für's Kippeln bleibt. Da mußt Du etwas kreativ werden, vllt. Folie beilegen oder Fühlerlehrenband - das mußt Du ausprobieren, aber so lange das Teil kippelt wirst Du damit nicht glücklich.

CS
Jörg
 
Vielleicht reicht schon eine Lage Tesaband um den GPU.
 
Werd ich Mal probieren wenn's aufhört mit regnen haha.
Hab's Mal mit Velours probiert aber etwas dick, wäre aber die etwas hübschere Methode.
 
Der Fangspiegel könnte Restspannung vom Verkleben haben, den könnte man lösen und mit Silikonblobs verkleben.
Wie ist der Hauptspiegel über die Fläche gelagert? 3 Punkte? 6 oder 9 Punkte mit oder ohne Wippe?
Das sind auf jeden Fall Fehlerquellen die den besten Spiegel zur [zensiert]*¹ machen können.
(*1 weibliches [zensiert]*²)
(*2 boah, die Mutter eines Ferkels)

Zum generellen Prüfen könnte man sich erstmal ein Ronchi Okular 10L/mm besorgen und Sterntest + Rinchisterntest durchführen, und ggf zwischen mehreren Tests den HS rotieren, ob sich eventuelle Asymmetrien mit drehen (HS) oder stationär bleiben (FS)

LG
Olli
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Fangspiegel könnte Restspannung vom Verkleben haben, den könnte man lösen und mit Silikonblobs verkleben.
Wie ist der Hauptspiegel über die Fläche gelagert? 3 Punkte? 6 oder 9 Punkte mit oder ohne Wippe?
Das sind auf jeden Fall Fehlerquellen die den besten Spiegel zur [zensiert]*¹ machen können.
(*1 weibliches [zensiert]*²)
(*2 boah, die Mutter eines Ferkels)

Zum generellen Prüfen könnte man sich erstmal ein Ronchi Okular 10L/mm besorgen und Sterntest + Rinchisterntest durchführen, und ggf zwischen mehreren Tests den HS rotieren, ob sich eventuelle Asymmetrien mit drehen (HS) oder stationär bleiben (FS)

LG
Olli
Hallo Olli,

super Tipp mit dem Ronchi Okular. Hast du damit schon gearbeitet, bzw. welches kann man empfehlen ?
Das Eine ist ja das es eine Menge an Tools gibt, die aber richtig zu nutzen und das Ergebnis entsprechend zu interpretieren ist das Andere. Vermutlich gibt es dazu entsprechende Schaubilder wie sich die Linien bei unterschiedlichen optischen Problemen verhalten.

Gruß,
Franz
 
Hallo Franz,

da hast du wirklich schon einiges an Optimierungen durchgeführt bzw. bis auf die Optik ein komplett neues Teleskop gebaut.

Eine Serie intra- und extrafokaler Bilder mit gut ausgekühlter Optik, wie von @Cyyrex schon angeregt, wäre ein erster Indikator abzuschätzen, ob mit dem Spiegelset sichtbar was nicht i.O. ist.

Ich persönlich, wissentlich das es aber auch sehr gute Ergebnisse/Erfahrungen gibt, habe keinen Glauben mehr an „Standard-Spiegelsets“, insbesondere was Fangspiegel angeht, deren Einfluss auf die Abbildungsleistung nicht zu unterschätzen ist. Zudem denke ich, wenn man sich ein Teleskop baut oder soweit optimiert/Teile tauscht, wie du es gemacht hast, was grob überschlagen sicher um 1.500€ gekostet hat, sollte man auch mit der Optik Gewissheit haben.

Lass doch deine Spiegel, HS und FS von z.B. Wellenform durchmessen, muss ja nicht das volle Programm sein, interferometrische Auswertung reicht und du weißt ein für alle Mal woran du bist. Das wird zwar für beide Spiegel, kenne die aktuellen Preise nicht, geschätzt sicher auch +/- 300€ kosten, aber wie gesagt, dann weißt du es. Kannst ja mal anfragen und vielleicht ist es ja günstiger als vermutet. Nachteil, wenn die Spiegel nicht so gut sind, werden sie vom Vermessen natürlich nicht besser und das Geld ist weg.

Ist am Ende natürlich eine persönliche Entscheidung.

Optimierung Arbeitsabstand und Justage ist aber sicher auch nochmal was rauszuholen. Verstecken musst du deine gezeigten Bilder aber nicht, im Gegenteil.

Falls du mit Pixinsight arbeitest, dort gibt es ein Script „Wavefront Estimation“ oder so (sitze gerade nicht davor für den richtigen Namen). Nicht ganz easy bzw. ist das Script pingelig was den Bilderinput angeht, aber damit kann man schon mal eine erste Idee bekommen, wie es um die Optik steht und ist auch bei der finalen Justage hilfreich.

Viele Grüße,
Alex
Hallo Alex,

Das schöne an unserem Hobby ist ja diese tolle Bandbreite an Skills die man hier einsetzen kann und langweilig wird's einem nie. Und wenn mal draußen gar nichts geht dann wird in der Bastelbude wieder optimiert (zum Glück gibts Newton). Muss blos aufpassen das die Family nicht zu kurz kommt :unsure:
Das Ausmessen der Optik wäre für mich nochmal zu überlegen, da doch nicht ganz günstig und so wie du sagst versenktes Geld wenn die Daten unter dem erhofften Nivea bleiben.
Der Tipp von Olli mit dem Ronchi Okular gefällt mir recht gut. Damit sollte man zumindest doch grob erkennen ob man eine Gurke hat oder brauchbares Glas.
Im nächsten Schritt würde ich den Hauptspiegel um 90° rotiert einbauen und schauen ob was auf den Aufnahmen mit rotiert. Falls nicht wäre ja der FS ein Thema.
Wie ist deine Erfahrung mit Fangspiegeln, gibts hier häufiger Probleme als beim HS ?
Gruß,
Franz
 
Ich hab das 10L/mm Ronchi von TS und hab das auch schon oft benutzt, vor allem an Refreaktoren mit Farbfiltern. Am aussagekräftigsten ist wie gesagt der Ronchitest in Verbindung mit einem normalen Sterntest.
Gerne auch beide Fotodokumentieren.
Das Ronchi zeigt Zonen und Kantenfehler sowie deren Lage und Größe im Verhältnis zur gesammten Optik sowie sphärische Aberration und auch deren Intensität, Ein Sterntest zeigt nur deren grobe Anwesenheit, aber dafür zeigt der Sterntest sehr empfindlich asymmetrische Fehler wie Astigmatismus, sowie trefoil oder tetrafoil Asti (letztere meist durch Verspannung, seltener, aber durchaus auch, durch Fertigungsfehler)
Häufigkeit ob FS oder HS der Schuldige ist hängt an der Art des Fehlers.
Zonen und Kantenfehler sind idR Hauptspiegel, da sie symmetrisch sind dreht sich da auch nix mit selbst wenn man den HS dreht. Asti mit all seinen Unterarten kann von beiden Spiegeln kommen, deshalb ist es wichtig den HS zwischendurch mal zu drehen, nachdem man Fehler bzw Fehlerfreiheit identifiziert hat, und zu schauen, ob sich was mitdreht bzw ändert oder nicht.
Wenn man den HS dreht, das Ronchi natürlich nicht mitdrehen.
Visuell kann Ronchi aber so eine Sache sein, Viele tun sich schwer die gleichmäßige Krümmung von Linien in dem kleinen Okular überhaupt zu bemerken, manch Anderem springt selbst die leiseste Krümmung sofort an.

LG
Olli
 
Ich hab das 10L/mm Ronchi von TS und hab das auch schon oft benutzt, vor allem an Refreaktoren mit Farbfiltern. Am aussagekräftigsten ist wie gesagt der Ronchitest in Verbindung mit einem normalen Sterntest.
Gerne auch beide Fotodokumentieren.
Das Ronchi zeigt Zonen und Kantenfehler sowie deren Lage und Größe im Verhältnis zur gesammten Optik sowie sphärische Aberration und auch deren Intensität, Ein Sterntest zeigt nur deren grobe Anwesenheit, aber dafür zeigt der Sterntest sehr empfindlich asymmetrische Fehler wie Astigmatismus, sowie trefoil oder tetrafoil Asti (letztere meist durch Verspannung, seltener, aber durchaus auch, durch Fertigungsfehler)
Häufigkeit ob FS oder HS der Schuldige ist hängt an der Art des Fehlers.
Zonen und Kantenfehler sind idR Hauptspiegel, da sie symmetrisch sind dreht sich da auch nix mit selbst wenn man den HS dreht. Asti mit all seinen Unterarten kann von beiden Spiegeln kommen, deshalb ist es wichtig den HS zwischendurch mal zu drehen, nachdem man Fehler bzw Fehlerfreiheit identifiziert hat, und zu schauen, ob sich was mitdreht bzw ändert oder nicht.
Wenn man den HS dreht, das Ronchi natürlich nicht mitdrehen.
Visuell kann Ronchi aber so eine Sache sein, Viele tun sich schwer die gleichmäßige Krümmung von Linien in dem kleinen Okular überhaupt zu bemerken, manch Anderem springt selbst die leiseste Krümmung sofort an.

LG
Olli
Vielen Dank Olli,

ich weis nicht ob ich das alles verstanden habe aber Ronchi Okular ist bestellt. Wann ich wieder Sterne sehe weiß nur Petrus.
Wie stark spielt den die Kollimation bei der Bewertung des Ronchi-Test eine Rolle ? Sollte eigentlich bei halbwegs passender Justage keine größere Rolle spielen.
Ich berichte dann gerne.

LG
Franz
 
Bringt ja nix wenn du nur die Qualität deiner Justage testest statt der Qualität der Optik XD
Zum ernsthaften Optiktest sollten vermeidbare Fehler wie Justage und Auskühlung der Komponenten nach Möglichkeit zu 100% ausgeschlossen werden. Auch lokale Seeing Quellen sollte man, wenn möglich, vermeiden.
Also nicht über aufgeheizte Dächer oder gar Schornsteine, wenn vom Balkom dann die Tür schließen, offene Fenster, sowas halt.

LG
Olli
 
Bringt ja nix wenn du nur die Qualität deiner Justage testest statt der Qualität der Optik XD
Zum ernsthaften Optiktest sollten vermeidbare Fehler wie Justage und Auskühlung der Komponenten nach Möglichkeit zu 100% ausgeschlossen werden. Auch lokale Seeing Quellen sollte man, wenn möglich, vermeiden.
Also nicht über aufgeheizte Dächer oder gar Schornsteine, wenn vom Balkom dann die Tür schließen, offene Fenster, sowas halt.

LG
Olli
schon verstanden ;)
 
Ok. Den kannte ich auch noch nicht. Dann mache ich mich mal schlau.
Ich mag ihn nicht.
Aber hier:

Die Vorteile des TS GPU Superflat Koma-Korrektors:​


♦ Sehr gute Komakorrektur für Newton-Teleskope von f/3,5 bis f/6

♦ Keine Veränderung der Brennweite

♦ Der Korrektor kann geklemmt, aber auch über optionale Adapter mit dem Auszug verschraubt werden.
 
Ich mag ihn nicht.
Aber hier:

Die Vorteile des TS GPU Superflat Koma-Korrektors:​


♦ Sehr gute Komakorrektur für Newton-Teleskope von f/3,5 bis f/6

♦ Keine Veränderung der Brennweite

♦ Der Korrektor kann geklemmt, aber auch über optionale Adapter mit dem Auszug verschraubt werden.
worin liegt deine Abneigung ? Was verwendest du ? Eigentlich hätte es der ‚originale‘ GPU werden sollen. Aber aufgrund von Lieferzeitproblemen hatte ich in meiner Verzweiflung den TS GPU geholt. Wie Vergleichbar beide sind weiß ich nicht.
 
Hab den Originalen Lacerta GPU, der TS ist nur ein Identer bzw. Sharpstar Komakorrektor.
 
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