Jetzt musste ich erst mal in der Kiste nach einem Bild suchen, weil ich momentan im Urlaub bin. Bei meinem Exemplar, das dort zu sehen ist, steckt diese Iso-Kappe mit kleinen Einschnitten auf den Befestigungsschrauben der Fangspinne, so dass man sie in 45 Grad Schritten drehen kann. Das justier ich für Laternen in der Nachbarschaft natürlich beim Aufbau richtig ein. Beim Mond, der wandert, muss man evtl. Nachjustieren. Meistens bleibt beim Drehen bei mir sogar der Leitstern auf dem MGen-Display im Bildfeld. Die Matte ist ja nicht festgeklebt, sondern nur so fest, dass ein Windstoß sie nicht wegbläst … und bei Orkan mavht Astrophotographie ja wenig sind.
Im Regelfall halte ich ohne Neueinstellungen auf ein Objekt auch nicht viel länger als 2 Stunden .. halt der Abschnitt zwischen Meridian und sinnvoller Höhe über dem Horizont … und dann wird auch der Leitstern neu justiert.
Meine Kappe ist, wie man sieht, insgesamt kaum länger als der Tubusdurchmesser, Aber trotzdem ist die Wirkung auf den Fangspiegel, der als erstes Tau zieht, enorm. Schräge Kante könnte sich so auf die Vignettierung auswirken, dass man bei unterschiedlichem Drehwinkel verschiedene Flats brauchen könnte, davon habe ich bei meinen Aufnahmen aber nie etwas gemerkt. Die Gradienten durch Streulicht ohne Kappe haben da ein ganz, ganz anderes Kaliber.
Neu einnorden … da muss man aber schon heftig am Gerät rupfen!

ich glaube, ich habe seit 5 Jahren nicht mehr eingenordet. Und, wohlgemerkt, das ganze komplette Geraffel wird auf einem fahrbaren Untersatz für jeden Einsatz durchs Gelände gerollt und nur Pi x mal dickem Daumen an den Pflastersteinen ausgerichtet. Der MGen gleicht das alles komplett aus … und wenn man nicht 30 Minuten Einzelbilder macht, gibt es keine sichtbare Bildfelddrehung.
Vielleicht hilft das weiter? sonst gerne weiter fragen!
LG Gotthard