Star Adventurer Stativ- und anderes Tuning

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Astro-Fritz

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Hallole Spechtler und Knipser

Ich hab seit einiger Zeit den richtig guten 71er Voll-Apo vom TS mit 4,9, den ich auf einem meiner SAs betreiben wollte. Dies im Sinn hab ich mir noch richtige Prismenklemmen für beide geholt, die 80mm im Durchmesser haben und eine Vixen-Schiene richtig gut packen bzw einwandfrei in der Spur halten können. Mit der 1/4 Schraube des l-Stückes festgeknallt, anhand der Reibung der Flächen absolut kein Verdrehen mehr beim Ausrichten ! Wackelfrei und ziemlich belastbar. Auch wenn ich lieber noch zwei Niros darin versenken will...

Angefangen mit der Stange, die erstens leicht sein sollte und gut ein- bzw ausbaubar. Gut mitnehm-fähig, leicht zu verstauen.

Ergo massiv (kein Rohr, da soll ja unten ein Gewinde rein und oben ein Gewindezapfen ran ! Beides, damit erstens der obere Zapfen in die Basisplatte des SAs greifen kann und zweitens das Sachloch-Gewinde unten eine Knaufschraube aufnehmen kann, weil sonst (wenn da auch ein Gewindezapfen wäre), die Stange nicht mehr eingebaut werden kann,, da sie unten an dem Mittel-Teil der Spinne nicht mehr vorbeikäme.


Gewindezapfen 3/8" für die Basisplatte des SAs. Diese wird dann von unten durch die obere "Platte" des recht labilen Statives gesteckt und in dieser dann festgeschraubt, nachdem man sich auf die horizontale Position geeinigt hat. Die Liebelle am Stativ vielleicht noch zu sehen ? Oder nur die am SA verwenden ? Beide AZ-Knöpfe und der Alt-Drehknauf noch gut erreichbar ?

Selbst die Halteschrauben für Azimut hab ich durch massive Alu-Knaufschrauben ersetzt, so braucht man draußen kein Werkzeug !

Das Stück Stange, das zwischen den beiden Anschlagpunkten 20mm dick bleibt (ich hätte lieber 25mm genommen, aber das paßt nicht mehr durch das Drehfutter, Spindeldurchlaß nur 20mm), ist so lang, daß es grad so reinpaßt zwischen oberer Stativ-Platte und unterer Ablage-Halterung, daß sich die Ablageplatte gut unter etwas kinetischer Spannung einbauen läßt, während oben schon die Stange durch das Mittelloch geschoben ist.

3 Achtel Gewinde.jpeg
Hier das 3/8" Gewinde, das durch die Stativ-Oberplatte in die Basisplatte des SAs greift und beides sehr fest verbindet.

M8 Gewinde.jpeg
Unten das M8 Gewinde für eine handliche Knaufschraube, die durch die mittlere Halterrung (für die Ablageplatte) in die Stange geschraubt wird.
So erreiche ich eine absolut starre Mittelsenkrechte, die ein Kippeln des gesamten Aufbaues ab der Stativ-Oberplatte gewährleistet.

Schraubknauf.jpeg
Die Knaufschraube. Sehr massiv, aber leicht und auch im Dunklen griffig... und die Messing-Gewindestange ist durch den Knauf-Absatz mit einer Niro-Made gesichert.

Schraubknauf drin.jpeg
Sitzt perfekt ! Ein Stück vom Durchmesser des Knauf-Absatzes (Durchmesser) mußte ich abdrehen, damit es den Anschlagpunkt in der Mitte der Spinne erreicht. Ebenso war ein Abstandsstück (Länge des Absatzes) nötig, damit der Knauf etwas absteht und besser zu greifen ist.

Loch.jpg
In der Spinne ein Loch 8mm, da wird dann von unten die Knaufschraube in die Stange geschraubt, wenn oben alles festsitzt. Die Ablageplatte kann bei lockerer Stange oder bei fester (oben) gut noch zwischen Stange und Halterung geschoben werden.

Eingebaut oben.jpeg
So siehrt das Ganze dann von unten aus. Die Basisplatte des SAs wird mit der Stange hart gegen die Stativ-Oberplatte gezogen und ist damit verdrehsicher. Unten drückt die Stange hart gegen das Stativ-Oberteil und bildet so eine lotrechte Mittelsenkrechte, die den oberen gesamten Komplex sehr starr in Position hält.

Knauf dran.jpeg
Untern dann duie Knaufschraube, mit oder mit ohne Ablageplatte... So ist die Mittelsenkrechte hier fixiert... ein Kippeln ist ausgeschlossen, wenn man nicht grad nen Panzer draufstellt.

Die Stativbeine sind ziemlich leicht aus den Bein-Haltedingern herauszudrehen. Wenn man unten mal das Stativbeim lockern will, um es etwas herauszudrehen, dann dreht es sich oben in der Halterung mit ! Ein NoGo ! Ergo passende Niros mit Rundkopf (Inbus) durch Halterung und Bein, fertig. Jetzt kann man ruhigen Gewissens unten am Bein die Drehdinger audfrehen, ohne das sich das ganze Bein mitdrehen will ( und dabei möglichst noch die Spinnen-Haltedinger zerreißt)...

Eingebaut.jpeg
So sieht es dann auch mit eingebauter Stange. Oben ist jetzt noch nix drauf, es würde aber oben zuerst der SA draufkommen, dann erst unten die Platten ud die Knaufschraube. Es kann, muß aber nicht die untere Ablageplatte eingebaut werden.

Und bevor es wieder heißt, ich darf nur 7 Bilder einstellen pro Post, mach ich gleich im nächsten Post damit weiter...

Nette Grüße
Bis gleich, wenn nicht schon vor Langeweile der Kopp aufe Tasta liegt...
Fritz
 
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Weiter mit den letzten Bildern und noch etwas Text...

AZ-Knauf + Stange.jpegDie besseren Knaufschrauben (Alu) sodaß man nicht draußen im Dunklen einen Inbus suchen muß...
Die Position der Wiege hab ich extra so gewählt, damit man erstens an die Azimutschrauben gut rankommt, zweitens, weil dann der Alt-Drehknauf besser erreichbar und greifbar ist. Man kann natürlich auch etwas anders positionieren, aber dann sind immer die Bein-Halterungen des Statives im Weg, unangenehm zu greifen und schlecht zu drehen.

Prismenklemme.jpgDie PrismenklemmeXL mit 80mm Durchmesser ! Sitzt bombenfest auf dem Teller des L-Stückes. Festgeknallt mit dem 1/4"Gewinde des Schräubchens für Kameras. Man kann das Rohr drehen mit der Hand, ohne daß sich dabei die Klemme auf dem Teller verdreht. Dennoch werd ich da lieber noch 2 Niros versenken, damit ein Lockern völlig ausgeschlossen werden kann. Was anderes sähe mir nicht ähnlich...

Fertig.jpg
Das Ganze mit allem drum und dran. Es sind 2 Gegengewichte nötig, aber ich hab alles so hiungebaut, daß keine langen Hebel zu bewältigen sind, nur das Drehmoment von 6 Kg. Das sollte der SA aber gut schaffen. Bei jeder Geschwindigkeit läuf das System leicht und sehr ruhig. Auch ist durch einen Eingriff (totale Zerlegung) jetzt überhaupt erst eine Balancierung machbar in RA. DEC ist per Hand balanciert in die Nähe des Optimums, das reicht für diese Axe.

Vielleicht hab ich jemanden animiert, desgleiuchen zu tun, damit auch dieses labberige Stativ mal seinen eigentlichen Zweck erfüllt. Ohne diese Modifikation ist es unmöglich, das Teil für entweder den SA, den SA-GTI, oder sonstwelche AZ-GTIs oder sowas zu benutzen !!!

Beste Grüße
Asro-Fritz
 
Hi,
Du hast die SA mit über 6 kg belastet?
Die SA trägt nur 5 kg und soll bei Fotografie eigentlich mit etwas weniger gefahren werden.
 
Hi,
Du hast die SA mit über 6 kg belastet?
Die SA trägt nur 5 kg und soll bei Fotografie eigentlich mit etwas weniger gefahren werden.
Tach auch, Klaus

Ja, ich weiß, daß der SA nur 5 Kilo tragen soll, aber ich riskier´s dennoch und laß den mit 6 Kg laufen, weil, er läuft ja gut und führt sauber nach. Es wird ja nichts überbelastet. Die Lager schaffen das locker, und der Antrieb, wie erwähnt, hat nur mit dem Drehmoment zu tun, nicht mit großem Hebel. Die Masse ist ax-nah untergebracht und Schwingungen sind nahezu eliminiert. Ich denke nicht, daß der SA hier "Schaden" nimmt. Ich werds probieren, hatte ich gestern schonmal draußen das Ding, und alles lief reibungslos. Nur zuviel Dunst, sonst hätte ich es noch mit dem Kometen versucht. Polaris kaum sichtbar trotz relativ klarem Himmel, ergo Einnordung kritisch. Aber es hat zumindet nichts gewackelt auf eben diesem Stativ, das sonst alles, was drauf ist, kippeln läßt und eine Einnordung sinnfrei macht ! DAS war mein Ziel, und es ist erreicht.

Gruß
Fritz
 
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