Fangspiegel "spinne?"

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Rosa99
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Rosa99

Neues Mitglied
Hallo, ich grübel zzt darüber nach ob man "achtung laie xD" den fangspiegel vorne nicht selber durch einen anderen ersetzen kan der dan wesentliche dünner ist um Spikes "glaube so nennt man das um sterne" zu verringern ? ginge sowas ?....

vld für antworten :)
 
Hallo, theoretisch ja, aber dafür müssen die Fangspiegelspinnen Streben dünner werden, das leidet unter Justagestabilität.
Ich bin auf eine Gefräßte umgestiegen, die die Kollimation massiv verstärkt.
CS Vincent
 
Hallo, ich grübel zzt darüber nach ob man "achtung laie xD" den fangspiegel vorne nicht selber durch einen anderen ersetzen kan der dan wesentliche dünner ist um Spikes "glaube so nennt man das um sterne" zu verringern ? ginge sowas ?....

vld für antworten :)
Moin,

man kann die relativ dicke Plastikspinne durch eine aus Metall (z.B. Federblech oder hartes Messing) ersetzen, aber das ist nicht so einfach. Wie Vincent sagt, je filigraner die Spinne wird um so eher wird sie verformt. Möglich ist das, aber wie gesagt, man muss sich informieren was für Dein Teleskop überhaupt zu bekommen ist. Dafür müßte man wissen was Du hast...

CS
Jörg
 
Die Spikes werden schwächer, wenn man die Streben der Fangspiegelspinne dünner macht ca. 0.5mm.
Die Form der Streben, also ob sie gerade oder gebogen sind, hat ebenfalls Einfluss auf das aussehen der Spikes.
Apodisationsmasken mit bestimmten Formen verändern die Beugungserscheinnung der Spikes ebenfalls und lassen diese quasi verschwinden.
Auch die richtige Helligkeitseinstellung lässt die Spikes deutlicher oder schwächer erscheinen.
Mit einem Binokular Ansatz oder mit ND-Filter werden die Spikes an hellen Objekten schwächer.
Das kann man einfach an unterschiedlich hellen Sternen sehen.



LG
 
Wie Vincent sagt, je filigraner die Spinne wird um so eher wird sie verformt.

was auch an den üblichen dünnen nachgiebigen Blechtuben liegt. Ein vernünftig dimensionierter Tubus aus HP oder GFK oder CFK kann problemlos die Kräfte einer sehr dünnen vorgespannten Spinne aufnehmen so daß die Vorzüge dünner Spinnenbeine und alltagstaugliche Justierstabilität gleichermaßen gegeben sind.


Viele Grüße Felix
 
Servus Rosa99,
oder wie auch immer dein Name sein mag,
wenn du die Fangspiegel-Spienne, egal welche Form, Art oder Dicke du verwendest, kommst du um eine kompl. neue Justierung deines Newton nicht aus. Wenn die Justage für dich kein Problem darstellt, ist nur noch die Stabilität vom Tubus ein Kriterium. Felix hat das ganze bereits beschrieben.
Grüße
Wolfi
 
Die Spikes werden schwächer, wenn man die Streben der Fangspiegelspinne dünner macht ca. 0.5mm.
Die Form der Streben, also ob sie gerade oder gebogen sind, hat ebenfalls Einfluss auf das aussehen der Spikes.
Apodisationsmasken mit bestimmten Formen verändern die Beugungserscheinnung der Spikes ebenfalls und lassen diese quasi verschwinden.
Auch die richtige Helligkeitseinstellung lässt die Spikes deutlicher oder schwächer erscheinen.
Mit einem Binokular Ansatz oder mit ND-Filter werden die Spikes an hellen Objekten schwächer.
Das kann man einfach an unterschiedlich hellen Sternen sehen.



LG
Wobei, das darf man nie vergessen,

die Energie die in den Beugungsspikes steckt durch die spezielle Form der Spinnenbeine oder die Masken auf dem ganzen Bild verschmiert wird, d.h. sie konzentriert sich dann nicht mehr in den meistens 4 Spikes sondern liegt als Schleier auf dem gesamten Bild.

CS
Jörg
 
die Energie die in den Beugungsspikes steckt durch die spezielle Form der Spinnenbeine oder die Masken auf dem ganzen Bild verschmiert wird, d.h. sie konzentriert sich dann nicht mehr in den meistens 4 Spikes sondern liegt als Schleier auf dem gesamten Bild.
Das glaube ich nicht, der Effekt wird über die Beugung beschrieben was zu einer anderen Energieverteilung für das Beugungsscheibchen führt und nicht zu Streulicht über das ganze Feld.

Man muss dazu übrigens keine Teile aus dem 3D Drucker kaufen um das mal selber auszuprobieren.
Mit der Schere ausgeschnittenes kartoniertes Papier ist schon ausreichend.
Wenn man es haltbar machen möchte, kann man es noch laminieren.


Visuell reicht es die Spinnenbeine aus 0,5mm Blech zu bauen.
LG
 
Wenn man selbst baut, kann man auch gleich drei statt vier Beine bauen. Dann hat man zwar sechs Spikes, aber diese sind dann nur noch halb so hell, sodass man sie visuell quasi gar nicht mehr wahrnehmen kann, und es gibt auch nie wieder Probleme mit schiefen Doppelspikes wenn die gegenüber liegenden Beine nicht exakt parallel liegen.

Halbkreisförmige Beine erzeugen keine Spikes, aber sie sind länger, erzeugen damit mehr beugung, und diese fehlgeleitete Lichtenergie landet dann im ersten Beugungsring, es ist, als würdest du die Obstruktion vergrößern.
Auch sind gebogene Beine alles andere als eigenstabil.

LG
Olli
 
Hallo Freunde

Sehr zu empfehlen ist es auch hier mal hinein zu schauen. Einige Antworten ergeben sich aus dem Bildern Nr. 10 und 12. Hier dürfte auch klar werden warum eine Obstruktion den Kontrast mindert.
Ich denke es lohnt sich!

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,
welche Rückschlüsse ziehst du denn aus dem von dir verlinkten Beitrag?
Welche Relevanz hat dieser Beitrag für deine Beobachtung oder für dein Equipment?
LG
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben