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bassoloto

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Hallo, liebe Sternschnupperer!

Seit ca. 20 Jahren will ich in die Astronomie einsteigen, habe es aber immer aufgeschoben. Bei mir gibt es nämlich das Motto, voll oder nicht.

Und da "voll" bei diesem Hobby gleichbedeutend ist mit voll teuer, muß ich taktisch vorgehen.

Bei meinen Überlegungen schließe ich China-Geräte beim Teleskop aus, wenn geht auch bei der Montierung. Das hat mehrere Gründe, aber das will ich hier nicht diskutieren.

Was mir wichtig wäre:
1) einfache Handhabung
2) zukünftige Astrofotografie soll möglich sein [zur Not auch aufschiebbar]
3) beim Teleskop neige ich eher zu einem Refraktor
Nicht so wichtig ist mir, ob das Teleskop besser für Planeten oder andere Objekte ist.

Variante 1)
Hochwertige tragfähige Montierung im Bereich 5000€.
Teleskop 2k-3k (auch gerne gebraucht)
Bei dieser Variante könnte ich nach Erfahrungsgewinn in ein paar Jahren ein größeres Teleskop hinzukaufen.

Variante 2)
Günstigere Montierung die aber trotzdem ausreichend ist.
Teleskop ein C11 oder mein Wunschkandidat, ein Tak TOA 130 NFB oder Mewlon?

Was meint ihr? Mir ist es klar, dass es nicht eine perfekte Lösung gibt, aber mich würden trotzdem unterschiedliche Meinungen interessieren.

Mit Dank im Voraus!
Beste Grüße,
Wolfgang
 
Nach meinen bisherigen Erfahrungen würde ich mit einem ca. 100mm APO und passenden Montierung einsteigen.
So ein Refraktor ist mMn eher für Astrofotografie geeignet und echt toll für den Anfang.
Die Takahashi (besonders die APOs) finde ich überteuert, deshalb würde ich Dir China-Geräte empfehlen, was Du eigentlich nicht willst.

Als Teleskop ein SkyWatcher Esprit 100/550mm mit Flattener + Reducer
Und als Montierung die Zwo AM5 + ASIAir + Kamera.
Falls Dir die Bedienung per Smartphone oder Tablet nicht zusagt, halt eine der üblichen Montierungen.

Später können die Gerätschaften natürlich noch wachsen.
 
Hallo Wolfgang,

ok bzgl. Deiner Wünsche ist das schon einmal eine Ansage.

Als 130er Apo könnte auch so etwas in Frage kommen: APM LZOS 130/780

und eine Monti, die noch genug Reserven hat, sollte dann in der > 25kg Klasse liegen,
also 10Micron, AP, Paramount - evtl. auch Losmandy oder Avalon.

Gruß Tom
 
Den generellen China Ausschluss würde ich zumindest teilweise überdenken.
Skywatcher kann das mit den Linsen ziemlich gut.
Ein Evostar 120 ED zB.
Sehr leicht, also super angenehmes Handling, visuell völlig farbrein, Strehlwerte um die 97.
Steht den NPN Tripletts in Nichts nach.
So bleibt noch mehr vom Budget für einen edlen Zenithspiegel, gute Okulare und ein paar Filter, das hintere Ende der optischen Kette sollte man keinesfalls unterschätzen, auch nicht preislich.

LG
Olli
 
Hallo Wolfgang,

willkommen im Forum.

Und da "voll" bei diesem Hobby gleichbedeutend ist mit voll teuer, muß ich taktisch vorgehen.
das sehe ich anders.
Mit Geld erschlägt man weder Grundwissen noch Erfahrung. Noch kann man dadurch das Equipment bedienen.

Seit ca. 20 Jahren will ich in die Astronomie einsteigen, habe es aber immer aufgeschoben. Bei mir gibt es nämlich das Motto, voll oder nicht.
sollte man hinterfragen warum es 20 Jahre gedauert hat, nur auf Grund der irrigen Annahme das man im Kleinwagenbereich einsteigen muss?

Bei meinen Überlegungen schließe ich China-Geräte beim Teleskop aus, wenn geht auch bei der Montierung.
das meiste wird dort produziert.
Die von Dir ausgesuchten Teleskope sind allerdings, soweit ich weiß, alle Japaner.

was soll darunter verstanden werden?
GoTo will gelernt werden. Genügend Frust-Threads hier im Forum.
Guiding muss auch beherrscht werden.
Software, Bildbearbeitung,... ... ...
Ist alles mit Lernkurve und Zeit verbunden.

3) beim Teleskop neige ich eher zu einem Refraktor
nicht die verkehrteste Wahl.

Günstigere Montierung die aber trotzdem ausreichend ist.
da gibt es mehrere Modelle an Montierungen. Muss, da ja Fotografie dazu kommen soll, parallaktisch sein.

ambitioniert für die Fotografie.

da war kürzlich erst ein Thread. Mal die Suche hier bemühen.

kann ich nichts zu sagen.
 
Hallo Wolfgang,

meiner Meinung nach solltest Du auch das Wetter an Deinem Standort berücksichtigen, das kannst Du nicht kaufen, auch wenn Dein Equipment 7k, 8k, 9k€ vereinnahmt. Rentiert sich die Ausgabe für 20 perfekte Sternennächte im Jahr? Gibt es an Deinem Standort 50 perfekte Sternennächte im Jahr? Nur als Gedankengang...

Viele Grüsse, viel Erfolg

Markus
 
Hallo Wolfgang,
"voll einsteigen" bedeutet eigentlich erstmal "voll viel lesen" und "voll viel lernen". Einen Haufen Geld ausgeben macht dich nicht zum Astronomen so wie eine teure Gitarre dich nicht zum Gitaristen macht. Auch teure Ausrüstungen, vielleicht gerade die, bieten dir ein riesiges Frustpotential. Geh in eine Volkssternwarte/Astroverein und schau erst einmal, was es gibt und was dir Freude bereitet. Irgendwann kennst du dann den Weg und kannst ihn gehen. Wahrscheinlich brauchst du dafür weniger Geld als gedacht. Für viele Nächte ist ein gutes Fernglas wichtiger als ein großes Teleskop und eine leichte Ausrüstung wird häufiger genutzt als eine schwere Ausrüstung. Wenn die Astronomie dich erstmal gefangen nimmt, wirst du dein Geld schon los, keine Sorge.
Viel Erfolg beim Einstieg.
CS Harald
 
Mal ne Grundfrage
Wie sieht es mit der Basic in Astronomiewissen aus?
Mit Geld um sich zu schmeissen und teures Gerät kaufen, lernt man nix.

Was mir auch sehr komisch vor kommt, das du seit 20 Jahren überlegst. :unsure:
Dein Satz mit dem "ins Volle gehen" ist auch überheblich.
Noch was zur Info, ein "voll" gibt es nicht. Und das ein Einsteigen in die Astronomie sehr teuer sei, ist auch nicht richtig. Du kannst dir Ausrüstung für 15000€ kaufen und wirst doch nichts erreichen.
 
Ich denke auch um ein Gefühl dafür zu bekommen, was ich überhaupt erreichen möchte, was ich bereit bin an Zeit und Aufwand zu betreiben und was ich dafür letzendlich an Equipment benötige, würde ich weder mit Ausrüstung im Billigfrustbereich noch im Highendbereich beginnen.

Bei den wenigsten wäre nach einer ersten praktischen Lernkurve die Entscheidung für ein endgültiges Equipment die Gleiche, wie sie ohne den Erfahrungsgewinn gewesen wäre.

Gruß Horst
 
Es gibt ja viele Probleme, die sich von allein auflösen, wenn man mit genug Geld nach ihnen Wirft.
Die Qualität der Ausrüstung gehört da definitiv dazu.
Aber es stimmt schon, Lernkurven kann man nicht kaufen.
ABER
Man kann sie mit Geld etwas beschleunigen, in dem man zB Leute bezahlt, es einem in intensiven Kursen beizubringen.
Vllt nicht der übliche, klassische Weg, aber definitiv eine Möglichkeit.

Lernen MUSS man aber dennoch selbst, ebenso Erfahrungen sammeln.
Manch ein erfahrener geskillter Kollege zaubert mit Papas DSLR ausm Schrank und einer AZ GTI traumhafte Bilder, manch völlig unerfahrener Neuling vermag mit einer 15K Ausrüstung nicht einmal das hinzubekommen, was der Visuelle am Dobson mit dem Handy für seinen Whatsapp Status knipst....

LG
Olli
 
Seit ca. 20 Jahren will ich in die Astronomie einsteigen, habe es aber immer aufgeschoben. Bei mir gibt es nämlich das Motto, voll oder nicht.
Hallo Wolfgang,
das Gefühl kenne ich, ging mir ähnlich. Meine Empfehlung: mach nicht lang rum, denn während Du nachdenkst, hast Du gar kein Teleskop. Finde ich persönlich die viel schlechtere Variante. Und mit dem Budget, das Du aufrufst, kaufst Du sicher keinen Schrott, über den Du Dich nachher ärgerst.

Aus Erfahrung tendiere ich zu Variante 1. Bei den Montierungen habe ich drei Iterationen gebraucht (EQ5 --> AZEQ-5 --> Avalon Linear), meine Teleskope habe ich alle noch.

Und gleich eine sehr gute Montierung zu haben ist sicher nicht ganz falsch, denn tendenziell braucht man mehr Teleskope als Montierungen. Bei der Montierung musst Du "nur" den Kompromiss finden zwischen Tragfähigkeit der Montierung und dem Gewicht, das Du rumschleppen musst. Es endet in der Regel mit einer Reisemontierung und eine für den täglichen Gebrauch. Bei Teleskopen ist es viel komplizierter...

Andererseits, wenn ich lese, dass Du einen TOA-130 in Betracht ziehst :love:... Vielleicht nimmst Du Variante 1+2 gleich in einem Schritt :ROFLMAO:

VG
Wolfgang
 
Moin, moin geschätzte Nachthimmelsbeobachter,

was ich bereit bin an Zeit und Aufwand zu betreiben und was ich dafür letzendlich an Equipment benötige, würde ich weder mit Ausrüstung im Billigfrustbereich noch im Highendbereich beginnen.
gelegentlich habe ich schon das Gefühl, dass es nur das eine Extrem oder das andere gibt :unsure:.
Das was dazwischen liegt und reichlich Möglichkeiten für jedwede astronomische Beobachtung bietet scheint nicht vor zukommen.

Es gibt ja viele Probleme, die sich von allein auflösen, wenn man mit genug Geld nach ihnen Wirft.
Die Qualität der Ausrüstung gehört da definitiv dazu.
unbestritten, wenn Qualität, im Sinne von Verarbeitung, Material,... ... ..., angesprochen wird, muss schon der ein oder andere Euro über die Theke wandern.

Man kann sie mit Geld etwas beschleunigen, in dem man zB Leute bezahlt, es einem in intensiven Kursen beizubringen.
Vllt nicht der übliche, klassische Weg, aber definitiv eine Möglichkeit.
ist ein alternativer Ansatz.
Aber so grundsätzlich sind wird dann da, was sehr häufig vorgeschlagen wird:
Geh in eine Volkssternwarte/Astroverein und schau erst einmal, was es gibt und was dir Freude bereitet. Irgendwann kennst du dann den Weg und kannst ihn gehen. Wahrscheinlich brauchst du dafür weniger Geld als gedacht.
:y:

Lernen MUSS man aber dennoch selbst, ebenso Erfahrungen sammeln.
da führt dann leider kein Weg vorbei.

Da ist es dann schon fast wurscht, was das Geraffel kostet.
Wenn ich mit einer "Billigheimer" GoTo Montierung nicht klar komme, komme ich auch mit einer 4k € Montierung nicht klar.
Die Systematik muss halt verstanden werden.
Und ob jetzt die Bedienung, bei hochpreisigen Objekten, einfacher oder durchdachter ist... :unsure:?
Ja, der "Billigheimer" birgt mehr Frustpotential in der Handhabung.
Kennen wir alle, wackeliges Stativ, nicht passende Schrauben, Plastik wo Metall sinnvoller wäre,... ... ... und somit wird einem das Verstehen der Systematik erschwert.
Aber ob ich da zwingend in den Kleinwagenkostenbereich wandern muss ?

Wie oben schon erwähnt, zwischen "billig" und "highend", gibt es x-Möglichkeiten im Bereich Visuell, EAA und klassischer Astrofotografie um sich auszutoben und auch reichlich Geld über die Theke wandern zu lassen ;).

Manch ein erfahrener geskillter Kollege zaubert mit Papas DSLR ausm Schrank und einer AZ GTI traumhafte Bilder, manch völlig unerfahrener Neuling vermag mit einer 15K Ausrüstung nicht einmal das hinzubekommen, was der Visuelle am Dobson mit dem Handy für seinen Whatsapp Status knipst....
nette Beispiele :y::D.
 
Schliesslich könnten auch andere Nachahmer Deinem Rat folgen und den teuren TOA 130 blind und vielleicht unwissend kaufen...
Markus, meine Meinung ist und bleibt:
wir beide, und auch niemand sonst hier, kann in die Zukunft blicken, und keiner weiß, wie sich Wolfgang mit seinem Teleskop - welchem auch immer - tun wird.

Ergo wäre es vermessen, zu sagen, es gäbe eine grundlegende Logik, dem man nur folgen muss, um glücklich zu werden und keinen "Fehlkauf" zu leisten. Wobei man klären muss, was das eigentlich sein soll, ein Fehlkauf. Meine Definition ist daher:

FEHLKAUF:
Wenn jemand seine Erwartungen in die erhofften Erlebnisse mit einem Produkt nicht erfüllt sieht und nicht imstande ist, aus dem, was ein Gerät leistet, trotzdem irgend einen Nutzen zu ziehen.


So. Und jetzt? Woher wollen wir wissen, dass jemand mit einem 8" Dob (weil billig und groß), einem 72/432 (weil klein und schnell zu verwenden), einem SC (weil kurz und lange Brennweite) auf seine Art glücklich werden kann, oder eben gerade nicht??

Weil wir uns hier auf eine Art merkwürdige Grundwahrheit berufen: mehr Licht um weniger Geld kann nur richtig sein. Falsch, Markus. Nicht abweichende Kaufwünsche müssen vernichtet werden, sondern dieser [zensiert]ische Denkansatz, der anderen als eigene (kollektive) Erfahrung verkauft wird.

Dem ist NICHT so.
Ich habe nie einem Dobson nachgeweint, auch könnt ihr mir den nur ins Zimmer stellen, wenn ich tot bin. No way, ist weder ästhetisch noch in der Anwendung etwas, das zu mir passt.

Da kommt also einer und hat schon mal den seltenen Wunsch, ein echt tolles Gerät zu erwägen, und nichts anderes ist ein TOA, mein Freund, und dann haben einige nichts besseres zu tun, als den Wind aus den Segeln zu nehmen und ihn mit Bedenken zu überhäufen. Warum? Weil man sich offenbar bemüßigt fühlt, alle möglichen negativen Aspekte beizusteuern, damit die eigene Anwesenheit im Forum und die Beratung Sinn macht. Gratulation.

Normal wollen doch alle raten, nicht das Billigste zu kaufen. Mit dem üblichen Budget von 300 Euro.
Kommt jemand, der 6.000 Euro hinlegen will, tritt fast so etwas wie Empörung ein. Wie kann ein Newbe sich erlauben, am Ende des Skala einzusteigen, wo wir alle uns doch den ersten Dob vom Mund abgespart haben... oder wie ist da die innere Rechtfertigung?

Meine lautet: wenn er KEINE Freude damit hat, kann er ihn auch wieder zu einem guten Preis verkaufen. Aber Leuten, die sich schon umgesehen haben, und die nicht das billige Zeug haben möchten, denen rede ich das um Himmels willen nicht aus, und schon gar nicht frage ich zart an, ob der Kollege sich bewusst ist, dass er als Einsteiger leider zu wenig Kompetenz hätte, sich für einen teuren APO zu entscheiden.

Leuten Bedenken einzureden scheint all jene zu treffen, die keine haben.
Sonst macht ihr es doch umgekehrt: ihr stützt die, die sich unicher sind, und nehmt ihnen die Bedenken.
Und genau das wäre doch motivierend.
Auch in diesem Fall. :coffee:

lg
Niki
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Das was dazwischen liegt und reichlich Möglichkeiten für jedwede astronomische Beobachtung bietet scheint nicht vor zukommen.
Das ist auch nicht sonderlich profiliert, Mathias. Unten ist es billig, oben super. Doch was genau leitet die Mitte? Ist sie wirklich besser als unten und schlechter als oben? Woher kommen die Linsen und Spiegel? Woher die Mechanik? Wie ist die "Markenreputation"?

Extreme entstehen durch Notwendigkeit der Differenzierung durch das Marketing. Und die Mitte hat nur ein Argument: Schauen sie, das ist besser als das Billigste, aber nicht so teuer wie High-End. Noja, einleuchtend und logisch, aber keinesfalls reizvoll.

So als würde meine Partnerin sagen: naja, er ist besser als ein Idi0t, aber lange nicht so toll wie Richard Gere. Was übrigens ganz gut hinkommen dürfte. ;)

Die Mitte ist das, das nach unten tritt und sich vor oben fürchtet. Könnte man hackordnungstechnisch sagen. Und doch wird sie im Stillen gekauft, aber nicht als "Mitte" beworben. :)

lg
Niki
 
Hallo Die entscheidende Frage ist doch wo werde ich beobachten! Das ganze wird nur praktikabel, wenn ein bequemer und einladender place to be möglich ist!
Damit steigt und fällt das Angagement des zukünftigen Einsatzes.
Ich empfehle ein gebrauchtes und preiswertes Equipment um erstmal das "Handling" zu testen und ob man auch Spaß dabei hat! Wenn man erst alles ins Auto laden muss kommt sehr schnell die Ernüchterung! Ich würde hier evolutionär herangehen, vom Niederen zum Höheren. Wer gleich oben einsteigt riskiert eine gewisse Fallhöhe. Dafür gibt's viele Leidenswege hier im Forum, mehr als umgekehrt.
VG Frank
 
Hallo Wolfgang,

Was meint ihr? Mir ist es klar, dass es nicht eine perfekte Lösung gibt, aber mich würden trotzdem unterschiedliche Meinungen interessieren.

Fehlt eine Info: möchtest Du primär beobachten oder knipsen? Das kann (muß nicht) auf sehr unterschiedliche Empfehlungen hinauslaufen. Ansonsten: hochwertig einsteigen mit gebrauchtem Equipment ist gut gedacht :y:


Viele Grüße Felix
 
Wie kann ein Newbe sich erlauben, am Ende des Skala einzusteigen, wo wir alle uns doch den ersten Dob vom Mund abgespart haben... oder wie ist da die innere Rechtfertigung?
Ein Newbe würde so etwas auch nicht machen, Niki.
Glaubst du nicht, Miki, das hier eher verkaufsfördernde Elemente im Spiel sind. Ich sehe solche Threads so! Der arme Teufel wird zum Held, am Ende freut sich der Verkäufer/ Händler.
Das unser Hobby etwas kostet ist nun mal so! Das Handwerkliche und beherrschen des Gerödels ist allerdings Grundvoraussetzung, astronomisches Gerüst und Foto Kenntnisse. Wenn's gut werden soll! Deshalb raten die meisten hier auch zu einem eher moderatem Einstieg. Das hat doch nichts mit Neid zu tun! Das legst du hier so fest? Ist das deine ehrliche Meinung?
VG Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Glaubst du nicht, Miki, das hier eher verkaufsfördernde Elemente im Spiel sind. Ich sehe solche Threads so! Der arme Teufel wird zum Held, am Ende freut sich der Verkäufer/ Händle
Wo schrieb Wolfgang, dass ihm ein Händler einen teuren APO einreden will? :unsure:

Das Handwerkliche und beherrschen des Gerödels ist allerdings Grundvoraussetzung!
Grundvoraussetzung ist die richtige Reihenfolge, Frank: Teleskop anschaffen, und dann lernen, wie man damit umgeht. Umgekehrt ist es wohl schwierig. ;)

Deshalb raten die meisten hier auch zu einem eher moderatem Einstieg.
Würde ich NIE tun, wenn jemand bereits (mit innerer Vorfreude wohl) zu einem guten Gerät greifen möchte. Wie ich schon sagte: wer Bedenken hat, bekommt in Foren wie diesem Zuversicht.
Wer Zuversicht hat, bekommt Bedenken kredenzt.

Das hat doch nichts mit Neid zu tun! Das legst du hier so fest? Ist das deine ehrliche Meinung?
Das ist eine nicht unwahrscheinliche Möglichkeit, wenn man ein wenig von Psychologie versteht... aber, da hast Du recht, nicht die erste und einzige Motivation. Man darf manche Stellen schon auch ein bissl mit Augenzwinkern lesen. Aber ich werde sie auch in Zukunft nicht kennzeichnen... :D

Und ja, doch, manche Leute funktionieren so. Nur verkleidet sich mancher Neid unter scheinbar harmlosem Gewand. Das ist nichts, was spezifisch in der Hobbyastronomie zugegen ist. Wahrscheinlich sogar im Gegenteil, dann sicher eher beim Thema Auto und Co... immerhin ein Drittel der Deutschen gehört NICHT zu den (Sozial-)Neidern. Potzblitz. Also: erfunden hab ich das nicht, gell? :)

Denk mal andersrum.
Ich meine das Ernst.
Denk, der Wolfgang kauft sich einen TOA und stellt sich mit Freunden auf die Wiese, und alle dürfen den APO genießen. Wie wäre denn dieser Aspekt der Teilhabe einzuordnen? Wie lautet denn dann Eure Kaufempfehlung "für Einsteiger"? Woher wissen wir, was Wolfgang Freude bereitet?

Ich denke, es bräuchte mehr "Wolfgangs", die einfach machen, wenn sie denn Spaß daran haben. Und viele hätten den auch, wenn sie nicht den Fehler (!) begangen hätten, in einem Forum andere Meinungen einzuholen. Denn da mitteln sich alle Extreme raus zum Brei der undefinierten Mitte, und man rät in Summe zum Mittelmaß. Er und seine Freunde werden es dann danken, dass er KEINEN APO gekauft hat, oder? Es guckt sich ja viel verantwortungsvoller durch das Mittelmaß. :alien:

lg
Niki
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Vom LSA Diagramm ist der TOA wohl das perfekteste Teleskop in dieser Größenklasse, das man kaufen kann. Der ist wie Ein Spiegel ohne Obstruktion.
Farblängsfehler von 436 bis 706nm ist kleiner als die Wellenoptische Scharfentiefe, also praktisch nicht existent, und auch nahezu null Gaußfehler.
Damit geht ganz wunderbar Planeten, Sonne, Mond, der Öffnung entsprechend Deep Sky, man kann daran ein Bino, einen Herschelkeil, und einen H alpha Ansatz verwenden wenn man mag, mit Reducer geht bei F/5,3 Fotografie ganz wunderbar, er ist weder riesig noch besonders schwer.
Man könnte es als Eierlegende Wollmilch s a u bezeichnen.
Warum um alles in der Welt sollte der Griff zu diesem Teleskop ein Fehler sein, wenn man das Geld dafür erübrigen kann, völlig egal ob man Einsteiger oder alter Hase ist?

Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht.

LG
Olli
 
ist so von mir nicht geschrieben worden.
Billig oder preiswert muss nicht zwingend schlecht sein. Teuer oder Highend und muss nicht zwingend super toll sein.

Da ist man ja beim angesprochenen Marketing.
Wenn man sich davon leiten lässt, dass hochpreisig gleich gut und wünschenswert ist... ... ...
Marketing, im einfachsten Sinne Werbung, ist ja Beeinflussung der Kaufentscheidung und Bedürfnisse zu wecken, die vorher nicht bestanden haben.

Ich habe hier einen kleinen Refraktor auf einer AZ-3. Der war Preiswert, von mir aus auch billig.
Wobei das Teil nicht billig verarbeitet ist.
Der macht was er soll und zeigt mir das was er soll. Funktional, stabil, einfach einfach eben.
Da habe ich mit kleinem finanziellen Einsatz und vernünftiger Qualität etwas erworben, das meine Wünsche erfüllt hat.

Man könnte jetzt sagen, dass der Vergleich hinkt, da ja andere Wünsche und Voraussetzungen angedacht sind:
2) zukünftige Astrofotografie soll möglich sein [zur Not auch aufschiebbar]
Aber letztendlich wurscht, welche Wünsche ich habe, man kann auch moderat einsteigen und Qualität bekommen und seine Wünsche erfüllt bekommen.

Sind wir ja eigentlich da, was oft geschrieben wird, das man mit jedwedem System einsteigen kann, solange das System aufeinander abgestimmt ist.
Das kann hochpreisig aber auch niedrigpreisig sein.

Woher wissen wir, was Wolfgang Freude bereitet?
Nun ja,
Was meint ihr? Mir ist es klar, dass es nicht eine perfekte Lösung gibt, aber mich würden trotzdem unterschiedliche Meinungen interessieren.
ist geschrieben worden.
Somit muss sich Wolfgang auch diese unterschiedlichen Meinungen anhören oder besser durch lesen.
Letztendlich, wie auch gern und oft wiederholt wird, die Entscheidung wird ihm keiner abnehmen können.
 
Hallo Wolfgang,
du bist ahnungslos und willst gleich so viel Geld verbraten, ob das mal gut geht?

So wie ich gelesen habe geht es dir um Fotografie?

Auch innerhalb der Fotografie gibt es Teildisziplinen.
Zum Beispiel für Planeten braucht man eine möglichst große Öffnung um die feinen Details auflösen zu können.
Und für DeepSky eher was mit kurzer Brennweite und flachem Bildfeld.

Viele die ich kenne verwenden daher mindestens zwei Teleskope um das meiste abdecken zu können.

LG
 
Um noch mal zum Thema zurück zu kommen, bei oben beschriebenen Variante 1 würde ich ein Askar 130PHQ auf eine Avalon Linear setzen.
Aber wenn man 100 andere Hobby Astronomen fragt, bekommt man bestimmt 110 unterschiedliche Meinungen :ROFLMAO:
 
Somit muss sich Wolfgang auch diese unterschiedlichen Meinungen anhören oder besser durch lesen.
Natürlich, das hat er sich eingebrockt. :D
Aber: manchmal fragt man, um bestätigt zu werden. Ich lege das in diesem Fall so aus.

Und wie man sieht - Forum eben - diskutieren auf einen Anfrage plötzlich alle wieder untereinander, wie man zu beraten hat. Es ist so dermaßen unaufhaltsam. Ein Graus. :coffee: Auch meine Schuld, aber wie gesagt: ich rede niemandem etwas aus, wenn ich das GEFÜHL habe, er hätte das gerne. Da muss das blöde Hirn nicht nachlegen und sich was ausdenken, was schlecht daran sein könnte.

Und Leute: Wolfgang ist nicht 12, er ist erwachsen, er hat Geld, wollen wir so jemandem wirklich sagen, er soll sich das gut überlegen, denn es geht auch billiger?? Echt jetzt? _affeaugen:

lg
Niki
 
aber, da hast Du recht, nicht die erste und einzige Motivation. Man darf manche Stellen schon auch ein bissl mit Augenzwinkern lesen. Aber ich werde sie auch in Zukunft nicht kennzeichnen... :D
Niki, mal ehrlich! Hast du jemals ein Forum befragt welches Teleskop du kaufen möchtest? Das ist doch eher eine einsame Entscheidung, nach einer gewissen Rechere. Da quäle ich doch nicht noch fremde Leute damit! Ich habe mir die Teleskope gekauft die ich wollte, basta! Der Wolfgang soll sich das Objekt der Begierde holen, kaufen.
Alles gut!
Und Leute: Wolfgang ist nicht 12, er ist erwachsen, er hat Geld, wollen wir so jemandem wirklich sagen, er soll sich das gut überlegen, denn es geht auch billiger?? Echt jetzt? _affeaugen:
Bis jetzt hat keiner Wolfgang zu teuerem Equipment geraten! Wieso? Ich rate ihm zu gar nix! Da er soooo lange gezögert hat mit dem Astrohobby, muß er halt tiefer in die Tasche greifen. Aber vll hätte er auch mit einem Kleinwagen mehr Spaß? Das wird er erst hinterher merken.

"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es aber vorwärts!"

In diesem Sinn
VG Frank
 
Niki, mal ehrlich! Hast du jemals ein Forum befragt welches Teleskop du kaufen möchtest? Das ist doch eher eine einsame Entscheidung, nach einer gewissen Rechere.
Natürlich! :D

Deshalb schrieb ich auch gleich zurück, er soll viel Spaß damit haben und prompt regen sich Kollegen drüber auf, wie man so merkwürdig und kontraproduktiv sein kann, nicht vor so einem Kauf zu warnen! :ROFLMAO:

Leute... egal.
Wer mich versteht, versteht mich, wer nicht, der wird es nicht und erträgt mich demokratisch. :y:

lg
Niki
 
Aber: manchmal fragt man, um bestätigt zu werden. Ich lege das in diesem Fall so aus.
:unsure: lege ich etwas anders aus.
:eek: wenn ich da jetzt weiter schreibe, entsteht ein weitere Diskussionsfaden innerhalb dieses Threads.
:affemund:

ich rede niemandem etwas aus, wenn ich das GEFÜHL habe, er hätte das gerne.
ehrt Dich, aber dennoch kann man sachlich Für und Wieder argumentieren.
Wenn dann schon gefragt wird ;)

Aber, wie Olli schon schreibt, das Teil scheint unbestritten prima zu sein.
Da kann man schon schreiben, kauf das Teil, es ist gut.
Es gibt viele Gründe, die hier im Forum in ausreichender Zahl argumentiert wurden und werden, dass es klappt oder in die Hose geht.
Aber vll hätte er auch mit einem Kleinwagen mehr Spaß? Das wird er erst hinterher merken.
beschreibt es ganz gut.
Aber kann man mit einem Kleinwagen :saturn: :teleskop: beobachten :unsure:??
Ich werds mal mit dem meinen ausprobieren ;).
 
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