Kleingartenastronomie oder mein persönlicher Weg von der stationären Säule zum wegrollbaren Fernrohrschutzbau

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Quasaro

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Liebe Forengemeinde,

im Hinblick auf meinen ab dem 01.01.2023 angetretenen Ruhestand hatte ich bereits Ende Oktober 2022 in meinem Kleingarten eine stationäre Säule zur Aufnahme meines 8 Zoll-SW-Newtons samt parallel montiertem 80/400 mm-Leitrefraktor (Pentaflex) errichtet, da ich beabsichtige, mehr als es mir zuvor möglich war, Astrofotografie vom Garten aus zu betreiben ohne mich mit der Last der vergleichsweise schweren Ausrüstung jedes Mal abplagen zu müssen, sobald eine Fotosession ansteht. Der Fernrohrschutzbau ist nun bis auf Kleinigkeiten ebenfalls abgeschlossen, so dass ich bei nächster Gelegenheit werde loslegen können. Einen kurzen Abriss hinsichtlich meiner entsprechenden bisherigen Tätigkeiten habe ich auf meiner Astrobinseite veröffentlicht vgl. hier:
von der stationären Säule zum Fernrohrschutzbau

Insgesamt hat die Errichtung des stationären Beobachtungsplatzes viel Spass gemacht.

Viele Grüße und CS
Stefan
 
Hallo Wolfgang,

ja, die Freiheit nicht mehr zur Arbeit zu müssen ist wirklich nicht zu unterschätzen, da kann man durchaus von genießen reden. Aber mal ehrlich: das haben wir uns auch verdient oder:cool: ? Mein Kleingarten an der Peripherie Kiels ist nicht besonders weit von meinem Wohnort entfernt. Die Fahrzeit mit dem PKW beträgt i.d. R. nie mehr als 30 Minuten bis ich vor Ort bin. Auch kann ich zur Not auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen, was auch von Vorteil ist. Die Erreichbarkeit ist damit ebenfalls verhältnismäßig gut.

LG und CS
Stefan
 
Hallo Stefan,

sehr schöne Arbeit! Eine fahrbare Schutzhütte darf ja funktionell sein und gut aussehen und das ist dir super gelungen.
Einzig hätte ich bedenken, das jemand etwas klaut. Bei uns wird in den Gartenanlagen regelmäßig eingebrochen und meist mehr Schaden durch
Zerstörung angerichtet, als durch den eigentlichen Diebstahl.
Wünsche dir alles Gute und klaren Himmel im neuen Lebensabschnitt!

Gruß Thomas
 
Hallo Thomas,

vielen Dank für deine nette Rückmeldung. Im Hinblick auf die Einbruchskriminalität im Kleingartensektor hast du natürlich völlig recht und auch bei mir bestehen da gewisse allgemeine Bedenken, keine Frage. Meine Frau und ich haben aber das große Glück, dass unser Garten (ca. 400 qm Fläche) in einem doch sehr ruhigen Gebiet liegt, dass eigentlich nicht als Einbruchsschwerpunkt bekannt ist. Überdies ist mein Schutzbau von außen nicht sichtbar, verbirgt sich also glücklicherweise den Blicken Neugieriger. Aber klar, das Risiko ist grundsätzlich schon präsent, passieren kann in der Richtung - wie eigentlich überall - immer etwas. Daher habe ich mich auch dazu entschlossen, dort kein allzu wertiges Instrumentarium vor zu halten, so dass sich - im Falle des Falles - der materielle Verlust etwas in Grenzen hält. Eine entsprechende Versicherung des Instrumentariums dürfte auch nicht so ohne weiteres möglich sein, da das Betreiben einer "Sternwarte" ggf. sich nicht mit der Kleingartennutzng nach dem Kleingartengesetz verträgt. Meine Frau als Hobbygärtnerin und ich werden sich demnächst aber viel häufiger als bisher im Garten sehen lassen, zumal dort eigentlich immer Arbeit anfällt (nicht nur gärtnerisch:rolleyes:).

VG und CS
Stefan
 
Ich habe meine Sternwarte+Inhalt über die Hausrat versichern können. Der Garten liegt nicht direkt am Haus, ist aber zu Fuß erreichbar. Er gehört aber auch nicht zu einer definierten Kleingartenanlage.
 
Du kannst das alles mit der Hausratver. versichern.
Habe selbst meine Instrumente im Proberaum ca 60km entfernt versichert.
 
Vielen Dank, Klaus für deine Anregung, die ich gerne aufgreife. Bei dir ist aber sicher kein Kleingarten i. S. des Bundeskleingartengesetzes im Spiel, werde mich mal beim Versicherer erkundigen. Eine grundsätzliche Laubenversicherung hinsichtlich der Parzelle haben meine Frau und ich ja schon mal. Bliebe nur zu klären, inwieweit so ein Astro-Schutzbau sich mit den Bestimmungen des BKG (Bundekleingartengesetz) verträgt, mal schauen. Von großem Vorteil ist schon mal, dass ich vor Ort ungestört und unbeobachtet tätig sein kann, ein Glücksfall;).
Gruß
Stefan
 
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