Objekte finden mit Dobson-Teleskopen

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sterne-jaeger

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Hallo zusammen,
da ich in punkto visueller Astronomie Anfänger bin, bräuchte ich mal die Einschätzung von Experten. Wenn ich es richtig verstehe, dann ist für Dobsons aktuell üblich, Encoder zu installieren, um so die Position des Teleskops zu kennen und so zügig das Objekt der Begierde anzufahren - außer man kennt sich so gut aus, dass man es per Star-Hopping selbst findet.

Ich bin gerade am experimentieren, statt dessen Platesolving zu verwenden. Von Celestron Starsense habe ich schon gehört, das geht in die Richtung.

Mein Setup sieht aktuell so aus:
Image_20230604_104754_451.jpeg

Ich habe mein allererstes Teleskop, ein (natürlich umgebautes) GSO 6"F5 auf einer AYO II, einen 10x50-Sucher mit einer ASI Sucherkamera und per USB mit dem Notebook verbunden. Dort läuft KStars mit der Alignment-Routine. So kriege ich automatisch immer die Position angezeigt, an der sich das Teleskop befindet.

So ist es auch für einen Anfänger wie mich ein Leichtes, das Teleskop so lange zu schubsen, bis die Position auf der Sternkarte jene ist, die man erreichen will. Und dann stellt man beim Reingucken fest, dass da tatsächlich das gesuchte Objekt ist :cool:

Da ich bei KStars mitentwickle, stelle ich mir die Frage, ob wir nicht eine KStars-Lösung für genau diesen Anwendungsfall bauen. Mir schwebt folgendes vor:
  • Ein Raspberry PI, auf dem KStars / EKOS läuft
  • Ein Sucher mit Guiding-Kamera, angeschlossen an den Raspberry
  • Eine Handy-App mit Sternkarte, auf der die aktuelle Position angezeigt wird und mit der man die Ausrichtung des Suchers machen kann.
Meine Frage an euch: würde das so Sinn machen? Gibt es andere, die schon eine ähnliche Lösung haben?

Schöne Grüße
Wolfgang
 
Das macht für visuelle Beobachtung absolut überhaupt keinen Sinn. Das Display zerstört jede Dunkeladaption des Auges. Mehr als unscheinbare Nebelfleckechen wirst du auf diese Weise niemals sehen.

LG
Olli
 
Hallo Olli,

Würde ich jetzt nicht so hart „aburteilen“ wollen. Natürlich hat Du recht, dass ein Smartphone Display erstmal die Dunkeladaption stört… Aber zum einen kommt die ja wieder…da könnte man ja am Objekt beobachtend (weil muss ja nachgeführt werden am Dobson) abwarten oder es geht um Objekte, wo die Dunkeladaption nicht ganz so relevant ist… Doppelsterne z.B.

Evtl. Könnte man statt Smartphone auch ein brauchbares Display am Raspi haben, dass direkt in Helligkeit und auf Rot voreingestellt ist?

Ich finde die Idee erstmal gar nicht uninteressant, war auch der Grund, warum ich die Chance günstig an einen StarSense Explorer zu kommen, direkt genutzt hatte… aber natürlich auch gerne eine quelloffene Lösung ohne Bindung an einen Hersteller nutzen würde… wo ich kein Notebook neben mir stehen haben muss.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
An Handy-Apps gibt es bereits neben dem Komplettsystem StarSense auch PlateSolveCam:

Und es gibt noch Astrohopper
Einfach die Webseite aufrufen, keine Installation. Nutzt aber glaube nicht die Kamera.

Aber Olli hat schon nicht unrecht: Für die Jagd nach Faint Fuzzies ist das nichts, aber für hellere Objekte oder an Standorten, wo du eh keine Dunkeladaption hast, schon eher.

Beste Grüße,
Alex

Nachtrag: Für Raspberry plus Guiding-Kamera plus Akku plus Handy sehe ich da eher keinen Bedarf.
 
Tach auch zusammen,

Da ich bei KStars mitentwickle, stelle ich mir die Frage, ob wir nicht eine KStars-Lösung für genau diesen Anwendungsfall bauen. Mir schwebt folgendes vor:
  • Ein Raspberry PI, auf dem KStars / EKOS läuft
  • Ein Sucher mit Guiding-Kamera, angeschlossen an den Raspberry
  • Eine Handy-App mit Sternkarte, auf der die aktuelle Position angezeigt wird und mit der man die Ausrichtung des Suchers machen kann.
öhm... gibt es das nicht schon?
- StellarMate
- Astroberry
auf beiden läuft KStars/EKOS mit INDI.
Guiding-Kamera und Aufnahmekamera sind an einen RPi, mit ausreichend USB-Anschlüssen versehen, anstöbselbar.
StellarMate hat eine eigene App um auf den RPi zuzugreifen.
Unter KStars/EKOS kann man, soweit ich weiß, SkySafari einbinden.
Mit dem neuen StellarMate X ist es jetzt auch möglich dieses System auf ein stinknormales Notebook (Intel/AMD) oder einen Mini-PC zu installieren.
Da besteht auch nach wie vor die Möglichkeit mit der StellarMate-App wie gehabt drauf zuzugreifen.

OK, StellarMate ist kostenpflichtig.
Da was aus der OpenSource-Gemeinde wäre schön.
Da ist Astroberry die Alternative. Da gibt es aber keine App. Da geht es nur Remote oder über Browser.

Grundsätzlich bin ich auch nicht so begeistert von Smartphone- oder Tablet-Display am Teleskop. Die erwähnte Dunkeladaption.
Und da bei der rein visuellen Beobachtung.
Bei EAA ist es letztendlich wurscht.
Desweiteren sind mir persönlich die Displays, selbst mit 10", zu popelig.
 
Noch ein Nachtrag: Platesolvecam finde ich gerade nicht mehr im Appstore, hatte dss vor einiger Zeit geladen…
Der Nachfolger heißt Findercam.
 
Hallo Wolfgang,

so etwas ähnliches namens "SkySolve" hat Dale Eason programmiert und die Teile für einen Bausatz zusammengestellt:
Zwei Leute von unserer Münchener Teleskopbaugruppe haben es gebaut:
Das Celestron StarSense hat Rüdiger H. an seinen 24" Dobson gewbaut und dir konnten es auf dem ITV testen:

Die Dale Eason Version funktioniert, hat jedoch Verbesserungspotential. Daher würde ich mir eine Eigenentwicklung mit KStars durchaus wünschen.

Zum Thema Dunkeladaption:
Ich verwende SkySafari mit einem Amoled Tablet und der Twilight App. Damit kann man die Helligkeit extrem weit runterregeln, sodass die Dunkeladaption weitestgehend erhalten bleibt. Etwas stört es schon noch, aber die Vorteile gegenüber 5 kg Atlanten- Schlepperei überwiegen für mich.
Hier mein Findungsprozess:

@Alex. Diese Smarthone Apps, die du oben erwähnst, nutzen aber doch nur die Sensoren des Smartphones? Wenn das so wäre, ist es wohl nicht genau genug, ich habe das Prinzip jedoch nicht genau verstanden. Es braucht schon etwas, das in Richtung Teleskop das Bild aufnehmen und platesolven kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Findercam bzw. der Vorgänger Platesolvecam nutzt zumindest auch die Kamera. Ich konnte es nur noch nicht selber ausprobieren, und habe eh auch StarSense auf dem Handy, was gut läuft :)
Astrohopper nutzt glaube nur die Sensoren, ist aber besser als nichts - je nach Brennweite/Bildfeld vom Okular.

Beste Grüße,
Alex
 
Unter KStars/EKOS kann man, soweit ich weiß, SkySafari einbinden.
Ich weiß, die jüngste Anpassung dazu ist von mir :)

Hatte ich vorhin vergessen zu erwähnen, dass ich selbst bei KStars mitentwickle.

Mit der nächsten Version 3.6.6 werden wir auch eine Option haben, das Platesolving in einer Dauerschleife laufen zu lassen.

Das ist besser als nix, ist aber meiner Meinung nach noch nicht wirklich optimal.

Was würdet ihr davon halten, zu dem Raspberry eine Art Handsteuerung zu bauen, mit der man Ziele eingibt und die die Distanz zum Ziel anzeigt? Damit würde man das Problem der Dinkelsdaption berücksichtigen.
 
Hi!

Ganz offen: Mich schreckt alleine das Wort Raspberry immer davon ab, mich näher damit zu beschäftigen. Die Zeiten, an denen ich an einer nackten Platine rumbasteln wollte, sind lange vorbei. Ich will auch die klaren Nächte nicht mehr dazu nutzen, um mich in Technik einzuarbeiten. Und gerade wenn ich mit einem visuellen Teleskop unterwegs bin, bin ich froh, wenn da nicht mehr Elektronik dran ist als der Leuchtpunktsucher.

Das Handy mit StarSense o.ä. akzeptiere ich, weil der Komfortgewinn größer ist und es eh immer dabei ist.

Für noch ein Gerät mit Stromversorgung, die im Fall der Fälle leer ist, hätte ich nicht die Nerven. Da bin ich die falsche Zielgruppe.

Eine Handsteuerung muss intuitiv sein. Wir haben im Verein ein Großfernglas mit Nexus DSC Digitalen Teilkreisen. Im Prinzip eine feine Sache (auch wenn da noch Referenzsterne nötig sind), aber man muss jedes Mal neu nachdenken, wie das Teil bedient wird.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Olli,
ich bin mir sicher, dass man den Umgang mit den Atlanten lernt. Ich hab's ja auch erst brav damit versucht, aber zumindest für jemand, der sich so schlecht am Himmel auskennt und sowieso eine Guiding-Kamera etc. hat, war das ein enormer Gewinn, direkt mit Platesolving und angeschlossener Sternkarte dahin zu navigieren, wo ich hin wollte.

Die Lösung von Dale Eason kannte ich nicht, die finde ich super charmant. Mal sehen, ob wir mit KStars etwas hinkriegen, bei dem man eine bestehende Infrastruktur mit INDI und StellarSolver in Kombination mit Guiding-Kameras nutzen kann.

Schon mal danke an alle, die mir hier geantwortet haben, das hat schon sehr geholfen!
LG
Wolfgang
 
Als ich 2000 mit Astro angefangen hab, gabs sowas wie Plate Solving oder Sternkarten-Apps alles gar nicht.
 
Ich habe in den 90ern noch gelernt, unser großes Sternwarten-Teleskop mit Koordinaten einzustellen, nachdem ich die Sternzeit berechnet hatte. Trotzdem weiß ich funktionierende Goto & Platesolving/Pushto-Lösungen durchaus zu schätzen – mit StarSense findet man endlich sogar mit den wackligen Einsteigerteleskopen das Ziel :)

Damit kann man sich mehr auf das Beobachten konzentrieren, während man mit Sternkarte den Himmel besser kennen lernt und noch die Entdeckerfreude hat. Und wenn man selbst so ein System bastelt (Respekt dafür übrigens!), lernt man wieder andere Dinge. Hauptsache Spaß dabei.

Je mehr Möglichkeiten zum Erfolg führen, umso besser. Viel Erfolg!

Clear Skies,
Alex
 
Hallo,
Telrad…leichter (Gewicht) und einfacher gehts nicht.
Wenn es um möglichst viel Technik geht, also das verstehen und umsetzen des ganzen, dann kann ich das nachvollziehen.
Aber wenn es nur darum geht visuell am Himmel zu Beobachten….Telrad.

Grüße Rainer
 
Als ich 2000 mit Astro angefangen hab, gabs sowas wie Plate Solving oder Sternkarten-Apps alles gar nicht.
Als ich 1980 mit Astro angefangen habe. . . . . .

:LOL:

. . . . hatte ich die große drehbare Kosmos Sternkarte, den Schurig-Götz Himmelsatlas und viele Bücher in denen stand, was man so sehen kann.
Heute habe ich immer noch den Interstellarum Deep Sky Atlas im Einsatz.

Ich weiß, sowas von retro :cool:
 
Jaja, ihr alten Astro-Hasen, lacht nur. Ich glaube euch sofort, dass ihr jedes Objekt nur mit ner Karte bewaffnet findet. Aber für so armselige Kreaturen wie mich, die nicht jeden mag 10 Stern am Himmel persönlich kennt, der findet halt trotzdem nix.
Und wenn du alles von der Technik machen lässt, wird sich daran auch nie was ändern ;)
Und ein alter Hase bin ich auch nicht wirklich, hab einfach schon als 3-Käse-Hoch angefangen XD.
Nutze bis heute nicht mal GoTo, brauchs halt einfach nicht.
Aber den fettesten Gaming PC im WoZi :LOL::y:

LG
Olli
 
Naja, alter Hase. . . .ich bin mehr ein alter Ziegenbock . . . .und natürlich finde ich auch nicht alles zielsicher und schnell, aber ich mache es tatsächlich oft noch auf die althergebrachte Art.

Ich habe mich früher intensiver mit Veränderlichenbeobachtung beschäftigt (die Daten wurden damals auf Lochkarten gesammelt) und den Veränderlichen und seine Vergleichssterne hat man über Umgebungskarten unterschiedlicher Skalierung aufgesucht.

Und ich finde tatsächlich, daß sich Sternfreunde zumindest grundlegend am Himmel zurechtfinden können sollten und in der Lage sein sollten, Sternatlanten zu nutzen.

Frei nach Reinhard May: Das funktioniert immer und überall, auch am Ende der Welt bei Nacht und Stromausfall.
 
Jaja, ihr alten Astro-Hasen, lacht nur. Ich glaube euch sofort, dass ihr jedes Objekt nur mit ner Karte bewaffnet findet. Aber so armselige Kreaturen wie ich, die nicht jeden mag 10 Stern am Himmel persönlich kennen, die findet halt trotzdem nix.
Hi,
Ich bin das Gegenteil von alte Astrohasen, finde aber dennoch meine Objekte am Sternenhimmel ohne Computer und elektrischen Getöns.
Wenn man sich etwas mit den Sternhimmel/Sternbildern befasst, findet man sich oben auch zurecht.
 
Sowohl Telrad als auch Starsense Explorer haben für mich am Dobson ihre Daseinsberechtigung. Telrad gibt mir das Gefühl aktiver für das Seherlebnis verantwortlich zu sein, die "Belohnung" empfinde ich deutlicher. Starsense Explorer ist für mich einfach bequemer und schneller. Bleibt mehr Zeit zum Gucken und unschlagbar an Uranus und Neptun...

Mehr als ein rot-gedimmtes Handy möchte ich aber nicht einsetzen...

Gruß Horst
 
Für meine visuelle Beobachtungen zu 90% nutze ich vorzüglich die manuelle "T" Montierung die ich schubse, und SkySafari7Pro auf dem stark abgedimmten in Rot iPad mit einem 60 oder 80mm Sucher im Starhoppen treffe ich die Neulinge mit ein bisschen Geduld.
Am besten ist es immer wenn ich nichts neues Suche und ganz auf den Bildschirm verzichten kann, mit dem ich noch ne andere Brille mitnehmen muss.

Clear skies,
- Martin
 
Hallo Olli,

Was hast du denn für Atlanten dabei?
Ene drehbare Sternkarte wiegt ein paar Gramm. Der Deep Sky Reiseatlas wiegt auch nur 700 Gramm.
Mehr braucht ein Einsteiger nicht.
Vermutlich über viele Jahre.

Da gebe ich dir recht, ein Einsteiger braucht kaum mehr als das. Es gibt aber auch erfahrenere Beobachter, denen das bei weitem nicht ausreicht.

Zur visuellen Beobachtung mit größeren Dobsons ich hatte jahrzehntelang die Uranometria Nord+Süd (Sterne bis 9,75 mag), sowie den dazugehörigen Deep Sky Field Guide (DSFG), macht zusammen moppelige 5,5 kg. Das hat für schwache oder kleine Objekte weit jenseits des NGC Katalogs nicht ausgereicht und so hatte ich dafür auch Ausdrucke vom Digital Sky Survey (DSS) dabei. Das Starhopping erfolgte mit Telrad oder Quickfinder, dann mit meinem heiß geliebten 100 mm f/4,1 Newton Finder und schließlich mit Übersichtsokular im Hauptgerät. Mit den Reisedobsons auf Reisen nutzte ich Ausdrucke vom Sky Atlas 2000 (bis 7,6 mag), die kamen auf ca. 300 g.

Für mich galt die Devise: Kein Strom, keine Elektronik, keine Kabel, kein Ärger - Deep Sky Beobachtung als Naturerlebnis pur. Das einzig elektrische war meine Taschenlampe und Fangspiegelheizung. Das hat sich geändert: Mit SkySafari Pro auf 9,7" Tablet habe ich Sterne bis 16 mag, aktuelle Kometen und Kleinplanetenbahnen und zuvor abgespeicherte DSS Bilder, brandneue Supernova Bilder, oder andere Preziosen, wie z.B. Gaia BH1.

Wahrscheinlich gibt es keine Lösung, die für alle gleichgut taugt. Ich glaube jedoch, dass sich die elektronischen Aufsuchhilfen auch bei kundigen Beobachtern durchsetzen werden. Die digitalen Teilkreise mit PushTo haben jedenfalls ausgedient. Meine Glaskugel sagt mir, dass wir spätestens in 2 Jahren an mindestens 1/3 der größeren Dobsons solche Astronavis sehen werden. Daher begrüße ich jede Entwicklung in diese Richtung. Lasst uns z.B. am ITV 2025 ein Zählung durchführen, bin gespannt, was dabei herauskommt.
 
Jaja, ihr alten Astro-Hasen, lacht nur. Ich glaube euch sofort, dass ihr jedes Objekt nur mit ner Karte bewaffnet findet. Aber so armselige Kreaturen wie ich, die nicht jeden mag 10 Stern am Himmel persönlich kennen, die findet halt trotzdem nix.
Ich nehme Skysafari auf dem Handy, schaue wo das ungefähr ist, über Telrad ausrichten und in 9 von 10 Fällen steht das Objekt im Übersichtsokular. In dem einen Fall schwenkt man bisschen rum und spätestens dann steht es im Okular. Wenn man jetzt nicht irgendwelche Spezialobjekte wie Quasare oder Pluto oder sowas finden will, hat das bis jetzt immer ausgereicht um in <1min alles zu finden. Dazu reicht auch ein 4mag Himmel. Visuell braucht man nicht mehr.

Was ich allerdings für die Fotografie mit dem Dobson wirklich gerne hätte, wäre ein Platesolvingtool, dass mir auf auf einer Übersichtskarte zeigt, wo mein Teleskop genau hinzeigt. Mit dem kleinen Chip und der großen Brennweite ist das auffinden mit dem Telrad nicht so einfach. Da wäre eine Hilfe, die einem anzeigt, wo man hin schwenken sollte und wie weit man daneben ist, schon hilfreich. Grad gestern habe ich ewig M5 gesucht nach dem Rückstellen der EQ Plattform. Wegen dem Vollmond hat man kaum Orientierungssterne gesehen und 1° daneben war schon zu viel. Der Chip hat ja nur ein paar Bogenminuten Feld.

Gibt es sowas?
 
Was ich allerdings für die Fotografie mit dem Dobson wirklich gerne hätte, wäre ein Platesolvingtool, dass mir auf auf einer Übersichtskarte zeigt, wo mein Teleskop genau hinzeigt.
Das kannst Du mit KStars schon heute, wir arbeiten aber daran, es komfortabler zu machen. Schau mal auf das Bild ganz am Anfang dieses Threads, genau so habe ich es schon im Einsatz.
 
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