Teleskop Kaufberatung

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Lukas F.

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Hallo,
ich suche ein telesskop mit über 1000mm Brennweite, mit dem ich Galaxien und Nebel fotografieren kann. ich habe ein Skywatscher eq6 und asi 2600.
Da ich mit den teleskop reisen möchte sollte es ambesten stabiel sein.
Es sollte am besten unter 1000euro kosten.

vielen Dankl für eure/deine Hilfe
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Lukas,

du hast eine Kamera für 1500 oder noch mehr Euro und eine Montierung für 2000 Euro und suchst ein Teleskop mit mehr als 1000 mm Brennweite für unter 100 Euro? Ich fühle mich ein wenig veräppelt.

Einen 102/1000 Refraktor bekommst du gebraucht für 200 Euro. Drunter wird’s schwierig.

CS Olaf
 
Ok, das hört sich schon besser an. :)

LG Olaf
 
Gute Refraktoren, die nicht total langsam (Öffnungsverhältnis) sein sollen, sind schwer und teuer.
Ich rate zu einem SC mit Reducer. Ist natürlich ebenfalls ein Spiegelteleskop, das manchmal justiert werden muss,
wäre aber trotzdem wohl der beste Kompromiss.
 
Hallo Lukas,

mit Deiner Asi2600 und einem angenommenen 203/2032 SC. Ohne Barlow, ohne Reducer
:unsure:

M31
M31_astronomy_tools_fov.png


M65
M65_astronomy_tools_fov.png


M81
M81_astronomy_tools_fov.png
 
Vorheriges bezieht sich nicht auf den Beitrag von MK2007.

Mir fällt da auch nur ein SC ein.
Wobei ein Reducer da eine Möglichkeit darstellt.

Würde mal über eine andere Kamera nachdenken.

SC 203/2032 mit 0,63 Reducer, M65
M65_R_astronomy_tools_fov.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Lukas,
wenn ich mir die Anforderungen so anschaue:
  1. >1000 mm
  2. APS-C Sensor (vernünftig ausgeleuchtet?)
  3. EQ-6
  4. Reisetauglich
  5. <1000€
da musst du wahrscheinlich irgendwelche Kompromisse eingehen.

Bei Neuware fällt mir eigentlich nur ein 200/1000 mm Newton ein.
Entweder findest du dich mit der Brennweite ab, oder benutzt die 1,5x komakorrigierende Barlow.
Da muss man zwar gelegentlich mal nachjustieren, das ist aber selbst mit einem Laser schnell gemacht.

Einen 250er Newton würde ich mir wahrscheinlich nur windgeschützt auf der EQ-6 antun.

Bei Gebrauchtware könnte noch ein 8" f/10 SC (mit Reducer) in die Auswahl kommen, nur da muss man wahrscheinlich bei APS-C etwas Toleranter gegenüber der Abbildung am Rand sein. <-- könnte für kleine Galaxien egal sein.
So ein SC will aber auch mal justiert werden.

Ein APO mit >= 1000 mm Brennweite und akzeptabler Öffnung wird da nicht ins Budget passen.
Ein Mak wäre mir zu langsam.

Viele Grüße
Alexander
 
Gute Refraktoren, die nicht total langsam (Öffnungsverhältnis) sein sollen, sind schwer und teuer.
so ein Apochromatischer Refraktor AP 102/1122 ED OTA ist so schwer nicht und kostet "nur" knapp 750,-€.
Und wenn was schweres daher kommt, mei, wer eine EQ6 mit auf Reisen nimmt ;)...

Mit größerer Öffnung, da dann allerdings meist weniger Brennweite, werden die natürlich teurer und schwerer. Irgendwas um 10 Kg.

Was ist denn für ein Teleskop vorhanden?
 
Ups... sorry, falsche Daten bei den Bildern eingegeben.
Mea culpa.

Mit richtigen Daten siehts schon anders aus :whistle:

SC 8", Asi 2600

M65
2_M65_astronomy_tools_fov.png


M81
2_M81_astronomy_tools_fov.png
 
so ein Apochromatischer Refraktor AP 102/1122 ED OTA ist so schwer nicht und kostet "nur" knapp 750,-€.
Und wenn was schweres daher kommt, mei, wer eine EQ6 mit auf Reisen nimmt ;)...

Mit größerer Öffnung, da dann allerdings meist weniger Brennweite, werden die natürlich teurer und schwerer. Irgendwas um 10 Kg.

Was ist denn für ein Teleskop vorhanden?
ein redcat 51 hab ich

Lg Lukas
 
Für Galaxien und Nebel braucht es doch keine 1000 mm Brennweite. Jedenfalls gibt es genug Objekte, die für kleinere Brennweiten taugen. Ich würde einen Apo mit 70-80 mm Öffnung und f6 kaufen. Den kann man mit Barlow dann auch für Planeten nutzen, wenn man will. Außerdem ist der reisetauglich. Hab ich selbst im Einsatz und ist fotografisch sehr gut nutzbar. Die Tipps mit 200er Newton kannst Du doch für Reisen vergessen, selbst wenn Du eine EQ6 mitnehmen kannst und willst. Sowas kauft man sich für zuhause.

CS Olaf
 
Für Galaxien und Nebel braucht es doch keine 1000 mm Brennweite.
besonders wenn man bissi was drum herum haben will.

Die Tipps mit 200er Newton kannst Du doch für Reisen vergessen, selbsr wenn die Du eine EQ6 mitnehmen kannst und willst. Sowas kauft man sich für zuhause.
so was würde ich auch nicht mit auf Reisen nehmen, EQ6 schon gar nicht.

Bin da auch eher bei einem moderateren Apo und dazu ne kleinere Montierung.

Aber mei, jeder muss selbst wissen was er schleppen will.
 
Mit einem SC würde ich auch nicht reisen. Noch dazu mit 8". Das ist schon sehr sperrig. Auch nicht mit einem Newton (kollimieren wolltest Du ja nicht).
Dein redcat ist doch nicht schlecht und noch dazu sehr leicht. Wenn es ein etwas größerer Refraktor sein soll, dann würde ich einen TS Photoline 80/480 nehmen. Der hat f6 ist leicht und wertig und mit einer Barlow kommst Du auch fast an 1000mm Brennweite bei f10.

Grüße
Karl
 
ich suche ein telesskop mit über 1000mm Brennweite, mit dem ich Galaxien und Nebel fotografieren kann. ich habe ein Skywatscher eq6 und asi 2600.
Da ich mit den teleskop reisen möchte sollte es ambesten stabiel sein.
Es sollte am besten unter 1000euro kosten.
Das wird es unter 1000€ nicht geben. Entweder du nimmst einen Newton und justierst den jedesmal oder du nimmst einen Apo mit der halben Brennweite. Das passt inklusive Korrektor und Anschlussteile ins Budget. Einen justagestabilen Newton wirst du unter 2-3k nicht kriegen und einen Apo mit entsprechend Brennweite auch nicht.

Über 1000mm muss man mit der 2600 nicht gehen. Da hat man ein Sampling von 0,8"/px. Weniger ist bei klassischer Astrofotografie an normalen Standorten kaum nutzbar. Ist zumindest meine Erfahrung.
 
Hallo zusammen

Gute Refraktoren, die nicht total langsam (Öffnungsverhältnis) sein sollen, sind schwer und teuer.
das ist ja alles relativ.
Was ist denn "total langsam" ?

Mein Lieblings Refraktor für Unterwegs ist dieser TS 102mm Photoline.
Dazu habe ich den Reducer TSRED 0,79x , damit wird das Teleskop dann mit F/5,5 schnell genug für viele DS-Objekte.
Und schwer ist es mit 4,1kg nun wirklich nicht.
Gut, es hat jetzt keine 1200mm Brennweite, aber es ist gut zu transportieren und ein guter Kompromiss für fast alles.
Mit einer guten 2-3x Barlow gehen auch Jupiter und Saturn problemlos.
(Ich nutze es obendrein mit D-ERF und nem QUARK für H-alpha für Sonne. Auch dafür passt das Teleskop ausgezeichnet.)

Eine EQ6 ist meiner Meinung nach zum Reisen bzw. zur portabelen Nutzung recht ungeeignet, aber das ist sicher
vom Alter abhängig und daher Ansichtssache.

Im Übrigen ist es natürlich zum Reisen sehr davon abhängig, was man für ein Kofferraumvolumen hat und ob man allein reist
oder ob man noch jemand mitnehmen möchte, der Kofferraumvolumen beansprucht. Ich staune immer, daß ich statt intensiver
Optimierung des Reiseequipments in den letzten 2 Jahren immer noch diverse Köfferchen mitschleppe und meine Frau mich fragt,
ob ich das wirklich alles brauche.
1. Tasche mit dem Stativ
2. Koffer mit der Montierung (HEM27A) und einer 25cm Stativ-Verlängerung (passt immerhin in einen Koffer)
3. Koffer mit dem 102mm TS Photoline
4. kleiner Koffer mit dem 61EDPH Teleskop
5. Koffer 1 mit Zubehör, wie Kamera(s), Reducer, Barlow, diversen M48-Verlängerungen, Wasserwaage, Astrolampe, usw
6. Koffer 2 mit Zubehör mit dem ganzen Remote-Kram (Mini-PC mit NINA usw, Kleine Tastatur, kleiner Monitor und dem
ganzen Kabelkram, diverse USB-Kabel, diverse 12V-Kabel,
7. kleiner Koffer 3 mit dem Guiding-Scope (50mm Evoguide + ASI120mini und weiterem zubehör.

("Koffer" bedeutet immer diese bekannten 15 Euro Werkzeugkoffer, für die ich dann Einsätze, Fächer, Schaumstoff-Einlagen usw.
gebaut habe, damit das Zeug platzsparend und sicher transportiert werden kann. Die gibt es auch in etwas kleiner, das
heißt dann "kleiner Koffer" :) )

Also trotz sehr leichter Montierung (3,7kg) die OHNE Gegengewichte auskommt und einem recht leichtem Teleskop kommt
da schon einiges zusammen. Bei unserem Touran und den ganzen restlichen Urlaubsklamotten für mich und meine Frau ist da
im Kofferraum nicht mehr viel Platz nach oben :D .

Für den nächsten Urlaub im Herbst nach Fehmarn ( an einen schön dunklen Orth ) will ich mal versuchen, ob ich auch mit einem
6" RC klar komme. Ob das dann zusätzlich reinpasst ist höchst fraglich, vermutlich wird das 102mm dafür zu Hause bleiben müssen.
Der Kollimator wird jedenfalls im Koffer 5 mit drin sein, falls das Teleskop nach der Fahrt nachjustiert werden muss.

Viele Grüße
Jürgen
 
das ist ja alles relativ.
Was ist denn "total langsam" ?

Mein Lieblings Refraktor für Unterwegs ist dieser TS 102mm Photoline.
Dazu habe ich den Reducer TSRED 0,79x , damit wird das Teleskop dann mit F/5,5 schnell genug für viele DS-Objekte.
Und schwer ist es mit 4,1kg nun wirklich nicht.
Gut, es hat jetzt keine 1200mm Brennweite, aber es ist gut zu transportieren und ein guter Kompromiss für fast alles...
Genau, ich empfehle nochmal den Startpost genauer zu lesen, davon ging ich zumindest aus.
Dann wären wir eher bei solchen Refraktoren wie dem APM SD 140/980mm, die vom Gewicht her noch erträglich sind,
aber natürlich nicht unter 1000€ zu bekommen sind. F7 ist für mich noch okay, aber besser nicht langsamer.
 
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