Welches Newton kaufen?

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OculusQuest

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Hallo,

ich habe vor einem Jahr mein erstes Teleskop geschenkt bekommen. Es ist ein Refraktor mit 70 mm Öffnung und 700 mm Brennweite. Nun möchte ich mir ein besseres kaufen, nämlich ein Newton. Es stehen nun 4 zur Auswahl:

1. 150PL Newton (150/1200) mit NEQ5 Montierung ( SWN1501eq5 | 150PL Newton (150/1200) mit NEQ5 Montierung )
2. 150P Newton (150/750) mit NEQ5 Montierung ( SWN1507eq5 | 150P Newton (150/750) mit NEQ5 Montierung )
3. 203/1200 Skyliner-200P Dobson Teleskop mit Pyrex Spiegelmaterial ( SWD200py | 203/1200 Skyliner-200P Dobson Teleskop mit Pyrex )
4. 254/1200 Skyliner-250PX Dobson Teleskop mit Pyrex Spiegelmaterial ( SWD250py | 254/1200 Skyliner-250PX Dobson Teleskop mit Pyrex )


Ich tendiere zu den zwei mit NEQ5 Montierung, weil wenn ich mich mit dem Teleskop und der Montierung vertraut gemacht habe würde ich mir gerne eine Kamera kaufen und einen Einstieg in die Astrofotografie machen. Man könnte nach einer Zeit dann auch Motoren nachrüsten. Ist dabei der Umstieg auf das 150P Newton gut, weil sich ja eigentlich nur die Öffnung ändert? Oder wäre da das 150Pl Newton besser?

Oder ist mehr Optik besser, also eines der beiden Dobson? Kann man mit einem Dobson auch in die Astrofotografie einsteigen, weil es würde ja auch Nachführungen fürs Dobson geben?

Bzw gibt es zwischen dem 150PL/150P Newton und dem Skyliner-200P Dobson in der Optik viel unterschied?


Lg
 
Für Visuell ganz klar den 254er Dobson, fotografisch natürlich den 150/750 auf EQ. Dann aber auch der PDS, nicht der P, wegen dem größere Fangspiegel und dem Feintrieb.
Einen Komakorrektor wirst du fotografisch auch noch brauchen.
Newtons auf EQ sind visuell murks, der Einblick ist eigentlich immer mega unbequem.

LG
Olli
 
Tach auch,

wie Olli / @olli.mit.zwei.l schon schreibt, kommt drauf an wie beobachten möchtest und was.

Wenn nur visuell dann auch den dicken Dobson, wenn man den transportiert bekommt.
Wenn es denn dann unbedingt Newton parallaktisch sein soll und die Fotografie angedacht ist, den 150/750-er und, wie schon angemerkt, in der PDS Variante. Visuell Newton auf EQ, nun ja, kann abenteuerlich werden. Fotografisch, der Kamera ist es wurscht wie sie am OAZ hängt, Hauptsache ordentlich adaptiert.

Nun möchte ich mir ein besseres kaufen, nämlich ein Newton.
besser oder schlechter lasse ich jetzt mal dahin gestellt.
Teleskope sind für gewisse Beobachtungszwecke gedacht.
Grundsätzlich kannst Du mit jedem Teleskop alles beobachten. Teleskop X ist für Objekte Y geeignet, Teleskop Y für Objekte X geeignet.
Kommt halt drauf an was man wie wo beobachten möchte.
 
Hallo Namenloser,
wenn du uns nicht erklärst, was du beobachten willst, können wir dir keinen wirklich fundierten Rat geben. Grundsätzlich ist ein Newton nicht besser oder schlechter als ein Refraktor, nur oft größer. Wenn du visuell beobachten willst, ist der größte Dobson, den du dir leisten und transportieren kannst, die richtige Wahl. Wenn du nur fotografieren willst, brauchst du eine motorisierte Montierung und einen geeigneten Okularauszug und Fangspiegel. Oder gleich einen kleinen APO auf einer AZ GTI (oder vergleichbar)
Den besten Rat bekommst du nicht hier, sondern in der nächsten Volkssternwarte/Astroverein. Dort kannst du alles ausprobieren und vielleicht gute Technik gebraucht erwerben.
CS Harald
 
Schließe mich meinen Vorredner an,

habe aber noch einen Vorschlag, falls Du unbedingt schnell loslegen willst:

Skywatcher StarDiscovery 150/750i Newton auf GOTO Montierung, dazu eine IMX178c basierende CMOS Astrokamera (und für Mobilität z.B. BRESSER Akku(s)) und Du kannst sowohl visuell als auch mit EAA starten.

Vorteil ist, dass Du Dir schon mit EAA das Meiste auch für die "reine" Astrofotografie aneignen kannst.

Zum Einlesen und mit einer Händlerempfehlung:



Gruß,
Peter
 
Danke für eure Antworten.

Visuell Newton auf EQ, nun ja, kann abenteuerlich werden.
Wie wäre das mit drehbaren Rohrschellen?

Kann man damit dann auch in die Fotografie ein wenig einsteigen?

wenn du uns nicht erklärst, was du beobachten willst,
Also jetzt in deepsky einsteigen und vielleicht ein paar Planeten.

Skywatcher StarDiscovery 150/750i Newton auf GOTO Montierung, dazu eine IMX178c basierende CMOS Astrokamera (und für Mobilität z.B. BRESSER Akku(s)) und Du kannst sowohl visuell als auch mit EAA starten.

Vorteil ist, dass Du Dir schon mit EAA das Meiste auch für die "reine" Astrofotografie aneignen kannst.
Danke werde es mir mal anschauen.

Lg
 
Wie wäre das mit drehbaren Rohrschellen?
wäre eine Möglichkeit, habe ich aber keine Erfahrung mit.

Kann man damit dann auch in die Fotografie ein wenig einsteigen?
das ist schon bei manchen Dobson machbar.
Der Newton in der Rockerbox ist visuell ausgelegt. Heiß möglichst kleiner Fangspiegel um die Obstruktion zu mindern. Damit kommst Du dann kaum bis gar nicht in den Fokus mit einer Kamera. Wenn ich mich recht erinnere gibt es hier im Forum einige die, sagen wir mal, passende Dobson haben, bei denen klappt es.
Aber, wie schon erwähnt, ohne EQ-Plattform wird das auch eher abenteuerlich und erfordert Übung da ordentlich in zwei Achsen nach zuführen.

Also jetzt in deepsky einsteigen und vielleicht ein paar Planeten.
da lasse ich Harald / @h.kothe den Vortritt.

da greife ich Peter / @casati mal frech ;) vor.
Über EAA würde ich mich auf alle Fälle informieren.
Der zu betreibende Aufwand ist geringer.
- keine parallaktische Montierung notwendig
- es geht mit "kleinen" Teleskopen. 130/650 oder der erwähnte 150/750 Newton in den PDS Varianten
- kein Guiding
- passende Software gibt es für Linux wie auch Windows und ist (meist) kostenfrei oder mit einem geringen jährlichen Obolus behaftet.
- je nach Anspruch kann die passende Software - meist SharpCap unter Windows - so eingestellt werden, dass jedes einzelne Zwischenframe gespeichert wird und somit auch eine Nachbearbeitung wie bei der klassischen Astrofotografie möglich ist.
 
Moin,

ich würde dir gern mal schildern wie ich das mache.

Ich beobachte sehr gerne Planeten, Mond und Sonne bin aber meist fotografisch unterwegs.
Oft ist es ja so (jedenfalls bei mir).
Fotosetup ist aufgebaut und läuft, man schaut immer mal wieder drauf ob alles passt.
Meist stehe ich dann draußen und denke mir "Mensch wenn du jetzt beobachten könntest".
Das hat mich immer geärgert.
Neben meinem Deep Sky Fotosetup habe ich mir dann ein weiteres Teleskop gekauft.
Ein 127er Mak. Damit kann ich wunderbar Mond, Planeten und Sonne beobachten.
Das auch wenn mein anderes Teleskop fotografgiert.
So wie du es jetzt vor hast müsstest du dich ja immer entscheiden.

Ich würde es daher so machen.
Ein Teleskopsetup kaufen mit dem du fotografierst und ein zweites für Beobachtung.
Das geht natürlich nur wenn es der Geldbeutel her gibt.

Ich weiß jetzt nicht wie hoch dein Budget ist.
ich würe es im deinem Fall so machen.
Dobson kaufen für DSO und Mond/Planeten.
Zusätzlich zB ein kleines Apo/Objektiv mit DSLR oder Astrocam. Dazu zB erstmal eine Star Adventurer oder Az Gti mit Polwiege.
Wenn dir die Optik zu klein ist wäre zB auch ein kleines Newton passend. Dann brauchst du natürlich auch eine größere Montierung.

So würde ich es machen.

Grüße
Brian
 
Hi,
ich habe genauso angefangen: SW150/750PDS auf einer EQ5 zum visuellen Beobachten um mich mit Teleskop und Nachthimmel vertraut zu machen. Da ich von Anfang an wusste, dass ich in die Astrofotografie einsteigen möchte erschien mir das die beste Lösung ohne dass ich irgendwan "doppelt kaufen" muss. Ich habe dann später die Motoren nachgerüstet und meine DSLR dran gehangen. Rückblickend würde ich das wieder so machen ;)

CS
Aron
 
Hallo,

hab versucht mich EAA mal einzulesen und ich muss sagen ist wirklich sehr interessant.
Beim recherchieren sind mir ein paar Fragen dazu eingefallen:

Skywatcher StarDiscovery 150/750i Newton auf GOTO Montierung

1. Ist es bei dem Teleskop was @casati vorgeschlagen hat möglich, das Teleskop nicht über Batterien oder Akkus sondern irgendwie über die Steckdose mit Strom zu versorgen? Weil wenn man zu Hause im Garten beobachtet, reicht einfach eine Kabelverlängerung und fertig.

2. Welche Kamera würdet ihr für EAA zum oben genannten Teleskop empfehlen? Die Sensorgröße hat ja Einfluss auf wie viel "Himmel" am Foto ist und deswegen auch wie große Objekte man dann sehen kann. Das heißt dann entweder groß oder klein, wenn man keine zwei Kameras hat. Beobachtet ihr eher große Dinge, wie Orion/Lagunennebel oder eher kleine Dinge wie Galaxien/Planetarische Nebel bzw. von was gibt es mehr?

3. Sind die Teleskope zwingend in der PDS Variante nötig (zum Beispiel das von oben)? Was genau ist dabei eigentlich der Unterschied?


Danke für eure bisherigen Antworten.
Lg
 
1. Für fast alle Montierungen gibt es Netzadapter, Netzteile, etc. Ein Betrieb am Hausnetz ist kein Problem.
2. Das kommt auf Dein Budget an. Eine sehr gute Kamera die in EAA Kreisen hoch gelobt wird ist die 585MC.
Man kann aber auch unterscheiden zwischen Planetenfotografie und Deepsky, für ersteres reicht ein kleiner Chip, hier ist eine hohe Anzahl an Bildern pro Sekunde gefragt. Zu empfehlen wäre hier ganz einfach eine 120MC, besser 462MC (gebraucht) oder aktuell 662MC. DeepSky geht einfach mit einer DSLR (astromodifiziert), ein günstiger Einstieg mit billigem, großen Chip und Du lernst mit der Kamera definitiv das Handwerkszeug. ... Die anfangs genannte 585MC ist ein Allrounder und kann von allen Dingen etwas, der Chip könnte etwas größer sein.
3. PDS = Photografic Dual Speed .... Der Fokus liegt vergleichsweise weit außen, sodass mit Okularen, aber auch Kameras aller Bauart in den Fokus gekommen werden kann. Double Speed ist eine 1:10 Feinuntersetzung der Fokussierung, den will man nicht missen, gerade für EAA/Fotografie unverzichtbar.

CS, Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

1. Ist es bei dem Teleskop was @casati vorgeschlagen hat möglich, das Teleskop nicht über Batterien oder Akkus sondern irgendwie über die Steckdose mit Strom zu versorgen? Weil wenn man zu Hause im Garten beobachtet, reicht einfach eine Kabelverlängerung und fertig.
da gibt es sicherlich ein passendes Netzteil für. Musst Du mal bei den einschlägigen Händlern schauen.
Für meine AZ-S (ähnlich der die von Peter / @casati verlinkt ist) und meine EQ6-R, beide von Skywatcher, nutze ich - habe ich genutzt - ein und das selbe Netzteil.

2. Welche Kamera würdet ihr für EAA zum oben genannten Teleskop empfehlen? Die Sensorgröße hat ja Einfluss auf wie viel "Himmel" am Foto ist und deswegen auch wie große Objekte man dann sehen kann. Das heißt dann entweder groß oder klein, wenn man keine zwei Kameras hat. Beobachtet ihr eher große Dinge, wie Orion/Lagunennebel oder eher kleine Dinge wie Galaxien/Planetarische Nebel bzw. von was gibt es mehr?
da mal der Verlinkung von Peter / @casati folgen.
A Beginner's Guide to Choosing Equipment for Deep-Sky Electronically-Assisted Astronomy (EAA)
Da wird alles genauestens erklärt. Bei der Übersetzung hilft Tante google ;).

3. Sind die Teleskope zwingend in der PDS Variante nötig (zum Beispiel das von oben)? Was genau ist dabei eigentlich der Unterschied?
Die PDS Varianten sind fotografisch ausgelegt.
Größerer Fangspiegel, um die Kamera-Chips komplett auszuleuchten.
Und da war Ralf / @riff-raff schneller ;). Dank an die Erinnerung der Feinuntersetzung :y:.
 
- Netzteil mit Klinkenstecker 5,5 mm außen und 2,1 , innen PLUS! Geregelte 3A sollte es mindestens haben.

- Nutze STELLARIUM um Dir FOVs anzeigen zu lassen abhängig von der gewählten Kamera. Die IMX178c (z.B. veLOX 178c) ist ein guter Kompromiss zwischen Planeten- und DeepSky Kamera. Ist z.B. auch in der STELLINA verbaut.

Noch eines: Die zusätzlich zu kaufende und schwerere PDS Variante des Newton 150/750 der als Beifang mit der Monti kommt bräuchtest Du nur, wenn Du mit einer DSLR Kamera fotografieren würdest. Wenn Du dafür bereit bist, wirst Du Dir sowieso besser einen kurzbrennweitigen APO Refraktor anschaffen.

Gruß,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es in ähnlichem preislichen Rahmen liegen soll wie die EQ5 und 150/750 Newton, P-Variante, und es EAA werden sollte, könnte ich mir auch gut eben diesen Newton und AZ GTiX vorstellen. GoTo und WiFi gleich mit dabei.

Bei der EQ5 müsste da zumindest ein Nachführmotor angeschafft werden.

Die oben genannte Kombination kostet 749,-€. Dazu kämen noch Minimum 142,-€ für das RA und DEC Motorset. In Summe 891,-€.
OTA 299,- und die AZ GTiX mit Stativ 579,-€ = 878,-€.
 
Danke für eure vielen Antworten und Meinungen.

Hätte mich jetzt für das Teleskop entschieden, welches @casati empfohlen hat, aber zusätzlich mit Handsteuerbox (SWN1507Disc | 150/750 Star-Discovery Newton auf Wifi Goto Montierung). Dazu ein Justierlaser zum justieren. Um EAA zu betreiben und ein wenig in die Astrofotografie einzusteigen eine Farbkamera (PlanetPro224GC | PlanetPro (IMX224color) Farbkamera mit ST4 Autoguider) für Planeten und Galaxien. Zum guten fokusieren eine Bahtinov Maske.
Mit dem Teleskop sollte mit hoher Vergrößerung (2-fach Barlow mit 6/10mm Okular) Planeten/Galaxien Beobachtung möglich sein und mit einer kleinen Vergrößerung (25 mm Okular) auch größere Nebel.

Hoffe das Teleskop kommt mit der Kamera zurecht. Was meint ihr?

Lg
 
Hoffe das Teleskop kommt mit der Kamera zurecht. Was meint ihr?
Zum ausprobieren reicht es natürlich, aber erwarte von der kleinen Kamera nicht so viel.

Ich würde da was gebrautes kaufen.
Hier im Forum gibts da so einiges.


Mit der Svbony SV305 Pro haben sehr viele angefangen und die Kamera hat sich bewährt.
Für den Preis macht man da nichts falsch.
Wenn das Geld da ist wär die Qhy auch nicht verkehrt.
Ein Bekannter von mir hat diese für Planeten und Eaa. Er ist sehr zufrieden und die Ergebnisse kann man sehen lassen.

Grüße
Brian
 
Okay, danke

Zum ausprobieren reicht es natürlich, aber erwarte von der KLEINEN Kamera nicht so viel.
An welchen Daten erkenne ich ob die Kamera gut ist? (EQ, Leserauschen, etc?)


1689716790167.png

Das ist die Auflösung der SV305 Pro. Kann man bei der Kamer dann zwischen 1920x1080 und 360x260 wechseln? Sind kleine Dinge bei 360x240 automatisch größer? Weil dann müsste man ja mit der QHY 5-III-462C, welche nur 1920x1080 hat, noch eine Barlowlinse verwenden um auf die selbe Größe wie mit 360x240 zu kommen, oder?

Lg
 

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Das ist die Auflösung der SV305 Pro. Kann man bei der Kamer dann zwischen 1920x1080 und 360x260 wechseln?
Die Kamera hat eine ROI Funktion (Region of Interest).
Man kann die Auflösung beliebig anpassen und zB in Sharpcap einen Bereich vom Sensor auswählen welchen man Aufnahmen will.
Der Vorteil ist, dass man durch das kleinere Bild mehr Bilder in der Sekunde aufnehmen kann.
Bei DSO nicht wichtig, ehr bei Objekten im Sonnensystem.
Sind kleine Dinge bei 360x240 automatisch größer?
Sie wirken größer.
Ob du jetzt aber in der vollen Auflösung aufnimmst und später das Bild zurecht schneidest oder direkt in einer kleineren Auflösung aufnimmst macht keinen Unterschied.
Ich würde aber in der vollen Auflösung aufnehmen bei DSO.

Weil dann müsste man ja mit der QHY 5-III-462C, welche nur 1920x1080 hat, noch eine Barlowlinse verwenden um auf die selbe Größe wie mit 360x240 zu kommen, oder?
Die QHY kann auch Roi.
Eine Barlow erhöht allgemein die Brennweite.
Hat erstmal nichts mit der Auflösung der Kamera zutun.

An welchen Daten erkenne ich ob die Kamera gut ist? (EQ, Leserauschen, etc?)
Da gibts sehr viel worauf man achten kann.
Leider gibts zu den kleinen Sensoren nicht immer alle Informationen die man braucht oder man muss sie sich bei verschiedenen Herstellern zusammensuchen.
Allerdings würde ich bei EAA darauf achten, dass die Kamera möglichst empfindlich ist.
(ein Merkmal dafür wäre ine hohe QE)
Du willst ja in möglichst wenig Zeit möglichst viel Licht sammeln.

Ich selber nutze eine Svbony SV705C für EAA.
Die Kamera hat einen Chip aus der neusten Gen. und ist sehr empfindlich.
Dazu kommt, dass der Chip keinen Amp Glow hat.

Ich würde mindestens einen IMX290 Chip nehmen.
Alles drunter ist mMn nicht so sinnvoll.
Soweit ich sehen kann ist der Chip der QHY Kamera empfindlicher.
Der aktuelle Standard für EAA wäre wohl der IMX533 oder 585(wie in der SV705).
Jedenfalls benutzen den die meisten und zaubern damit schöne Bilder.

Um zu sehen ob eine Kamera zu einem Teleskop passt schaut man auf die Pixelgröße und die Brennweite.
Außerdem kommt es noch auf Seeing an.
Dazu gibts einen Rechner, der zeigt alles passend an:

Ich möchte aber nochmal betonen, dass das alles bei EAA nicht so wichtig ist wie bei "normaler" Fotografie.

Eine Sache worauf du achten musst ist, dass die Kameras einen UV/IR Filter verbaut haben, wenn das nicht der Fall ist musst du einen dazu kaufen.
Ich selber nutze gern die von SVbony, kosten so um die 20€. Konnte da keinen Unterschied zum teureren Baader feststellen den ich mal hatte.

Grüße
Brian
 
Hi,

von mir noch Anmerkungen:

Ich würde eher eine Kamera ohne verbauten UV/IR-Cut-Filter nehmen, da man das bei einem Newton nicht benötigt und die Kamera empfindlicher ist.
Einen zusätzlichen UV/IR-Cut-Filter kann man immer montieren.

Die SV305 (IMX290 ) gibt es hier aktuell für unschlagbare 130€ :
Das ist die Version mit USB2. Hat bei mir aber nie Probleme bereitet. Wichtig: Die SVBonys werden nativ von SharpCap unterstützt.

Einen Sensor kleiner wie der IMX290 würde ich nie nehmen, ausser speziell für Planeten-Aufnahmen.

MM sind die neueren Sony Sensoren alle geeignet. Da sollte man einfach den grössten der vom Budget her passt kaufen.

ST4 braucht man nicht wirklich, wenn man sowieso über den PC aufnimmt. Guiding kann man direkt über PHP2 machen, aber das braucht man bei Kurzbelichtungen sowieso nicht.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe es so wie Peter.
Die SVbonys sind durch die Bank alle gut.
Besonders wenn man mit Sharpcap arbeitet.

Bis jetzt hat mich von SVbony eigentlich alles überzeugt (Apo, Filter, Kameras, Barlow, Okulare und weiteres zubehör).
 
Ich habe derzeit die (*)-Sensoren im Einsatz - von Evoguide 50/244ED bis C8 203/2030. Preise am Ende der Zeilen.

Viel Spaß macht die SV605CC (IMX533).

1689756364069.png

Gruß,
Peter
 
Moin Peter,

machst du mit den Kameras auch EAA oder "normale" Fotografie?

Für EAA muss man ja nicht unbedingt eine gekühlte Kamera wie die SV605CC haben oder siehst du da einen starken Unterschied wenn du zB den IMX533 und 585 vergleichst?
Jetzt mal die Form des Bildausschnitts ausgelassen.

Grüße
Brian
 
Hallo Peter .... Im Einsatz ... Hast Du Dein SeeStar S50 bereits?

CS, Ralf
 
Moin Peter,

machst du mit den Kameras auch EAA oder "normale" Fotografie?

Für EAA muss man ja nicht unbedingt eine gekühlte Kamera wie die SV605CC haben oder siehst du da einen starken Unterschied wenn du zB den IMX533 und 585 vergleichst?
Jetzt mal die Form des Bildausschnitts ausgelassen.

Grüße
Brian
Hallo Brian,

derzeit nur EAA. Astrofotografie wäre dann noch computerlastiger ;-)

Die SV605cc war zum Aktionspreis zu haben und der verbaute Chip funktioniert auch ohne Kühlung grandios. Einen direkten Vergleich zur IMX585 habe ich (noch) nicht, da an verschiedene OTAs fest montiert in meinen entgegengesetzt ausgerichteten, giebelseitigen Fenstersternwarten.

Gruß,
Peter
 
Die SV305Pro hätte auf dieser Website (SV305Pro AR Coating Astronomy Camera with 1.25'' Filters) auch noch einen wechselbaren UV/IR-Filter.
Das ist dann svbony direkt.
Wenn du da bestellst ist es etwas günstiger aber dafür kommt direkt aus China.
Muss jeder selber wissen.

Die SV505C würde auch noch gehen (vielleicht sogar wo im Angebot), ist die Frage ob sie um 100 Euro so viel besser ist wie die SV305Pro.?
Die 505 hat den Chip wie die QHY die ich dir oben vorgeschlagen habe.
Der Chip ist empfindlicher, muss jeder selber wissen obs die 100€ wert ist.
Meiner Erfahrung nach bringt das ganze schon einiges.
Ich würde aber direkt einen noch größeren Sprung machen und die 705 nehmen.

Grüße
Brian
 
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