Stellarium ist extrem langsam

Monoroom

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Hallo

Bin gerade dabei auf Basis eines neuen MiniPC NINA und Stellarium einzurichten.

Leider ist Stellarium extrem ! wirklich extrem langsam nahezu keine Bedienung möglich über erkunden reden wir gar nicht.

Als MiniPC hab ich folgenden in Benutzung.

MeLE Mini PC, Quieter3C Celeron N5105 16GB 512GB Windows 11 Pro Micro Computer, Lüfterloser Kleiner Desktop mit WiFi 6, BT 5.2, PXE, VESA, Full Function Type C, 4K HDMI

Weis hier jemand Rat was ich ändern muss.

Aktuell läuft auf dem Rechner nur TeamViewer NINA und Stellarium.

Danke für eure Antworten

Grüsse

Jörg
 
Hallo Jörg,

Ich weiß nicht ob Deine Frage noch aktuell ist und wundere mich, dass sie noch nicht beantwortet wurde.

Stellarium aktualisiert normalerweise den Bildschirm sehr oft, bei mir über 30 mal pro Sekunde. Man kann das aber deutlich reduzieren und dann ist Stellarium deutlich genügsamer.
Öffne dazu das config.ini File im Ordner C:\Users\DEIN USER\AppData\Roaming\Stellarium\
Das DEIN USER bitte durch deinen Usernamen ersetzen. Eventuell musst Du die Anzeige von System- und versteckten Ordnern im Explorer vorher einschalten um den Ordner zu sehen.
Dort findest du den Eintrag minimum_fps und maximum_fps. Setze diese z.B auf minimum 3 und maximum 10. Starte Stellarium neu. Du wirst sehen, dass der Ressourcenbedarf stark sinkt, dafür ist die Anzeige beim Verschieben nicht mehr so flüssig. Das stört aber nicht und Du kannst mit den Einstellungen ja noch spielen, ggf. auch noch weiter reduzieren.
Außerdem kannst Du in den Einstellungen rechenintensive Dinge wie Atmosphäre, Nebel am Horizont usw abschalten. Dann Einstellungen speichern nicht vergessen.
Bei mir läuft es damit recht brauchbar auf einem N3500 mit 4 GB RAM.

Viel Erfolg

Grüße Ralf
 
Hallo Ralf,

Danke für den Tipp ich bin echt happy das du es kommentiert hast falls jemand vor dem gleichen Problem steht ist das ein toller Tipp.

Ich habe schon den Rechner aufgerüstet mit einem i7 dadurch habe ich das Problem lösen können wenn auch sehr kostenintensiv.

Danke und Grüße

Jörg
 
Hallo Jörg,

gerne. Puh, da hast Du echt nochmal nachinvestiert. Dafür kannst Du damit jetzt gleich Deine Bildbearbeitung drauf erledigen. :)

Grüße und CS Ralf
 
Hallo zusammen,

Quieter3C Celeron N5105 16GB 512GB Windows 11 Pro Micro Computer
Öffne dazu das config.ini File im Ordner C:\Users\DEIN USER\AppData\Roaming\Stellarium\
Ich habe schon den Rechner aufgerüstet mit einem i7 dadurch habe ich das Problem lösen können wenn auch sehr kostenintensiv.
o_O:eek:
irgendwie habe ich da auch ein mulmiges Gefühl mit einer Celeron CPU.
Die Kombination W11 und einer grafiklastigen Planetariumssoftware scheint nicht so der Renner zu sein.
Ich habe zwei, schon etwas ältere, i5 Notebooks.

Mein "Arbeitstier" i5 7.Gen 24 GB. Der läuft rein auf Linux - Linux Mint 21.2.
und mein Astro-NB mit i5 6.Gen und 12 GB. Hier Dualinstallation Linux Mint 21.2 und W11.

Auf beiden läuft Stellarmate 23.2, sowohl Linux und W11. Habe mit diesen Kombinationen keine Probleme. Zumindest was die Darstellung und die Flüssigkeit der Bedienung angeht.

An einer config Optimierungen vorzunehmen, kenne ich von Linux, aber es dann so zu drosseln, nicht so meine Vorstellung.
Da scheint die CPU dann doch den Ausschlag zu geben
UND
eben, noch dazu, die integrierte Grafikkarte dieses Mini-PC.

Daraus erschließt sich mir auch der Grund warum AsiAir, StellarMate und Konsorten alle auf Linux und KStars/EKOS aufsetzen.
Bei der AsiAir auch auf Linux, aber nicht auf KStars/EKOS. Da ich die AsiAir nicht live und in Farbe kenne, ist das Mutmaßung. Alle anderen bauen auf KStars/EKOS auf. Somit läuft das ganze auch auf schmalbrüstigeren Unterbauten, sprich RPi oder wie beim neuen StellarMate X - StellarMate X - auch auf einem Mini-PC (der mir schwer nach einem Mele ausschaut ;)).

Mir wird da irgendwie alles zu sehr gemischt. Biss Windows, bissi Linux und dann kommen noch mobile Endgeräte ins Spiel :rolleyes:.
 
Hallo zusammen,

also ich hab ein nicht mehr sehr zeitgemäßes Gerät, WIN10 i5 mit SSD+8GB, und da läuft Stellarium super. Und das ohne extra GraKa. Ich habe die Einstellugen in der config.ini, die Ralf weiter oben vorschlug, schon seit immer geändert, und zwar auf minimum_fps =10 und maximum_fps = 30. Völlig ausreichend. Kein Ruckeln, auch nicht beim "Ziehen".
Ursprünglich stand bei maximum_fps = 10000 drinnen, was für ein absurder Wert! :ROFLMAO:

cs,
harald

--
 
Hab mit der Möglichkeit in Stellarium unter Einstellungsfenster F2 Standardeinstellungen wieder herstellen "gute Erfahrungen" gemacht ;-))
 
Warum ein astronomisches Kartenprogramm so oft die Darstellung refreshen muss ist allerdings ein Mysterium. Wahrscheinlich der Ansatz alles immer live darstellen zu müssen. Das ist allerdings nur nötig, wenn ich so einen Livemodus überhaupt brauche (schnell bewegte Planetoiden, geostationäre Sats,...). Also so gut wie nie beim DSO Beobachten. Und bei der Planung (was sehe ich morgen um 23h ?) sowieso nie. Und warum brauche ich höchst rechenintensiven Fotorealismus bei einem KARTENprogramm ?

Eine andere Lösung für schwache Win- Hardware wäre Guide 9.1 zu verwenden. Sehr geringer Ressourcenverbrauch, läuft auf sehr alten Win Versionen und kann fast alles auch unter professionellem Anforderungen. Freilich ist es nicht sooo schön und fotorealistisch, sondern hat einen schematischeren Stil. Aber seit wann muss eine Topokarte fotorealistisch sein ? Ausserdem ist es hochgradig konfigurier- und erweiterbar... Mittlerweile darf man es in v9.1 legal kopieren.

Infos hier:

Nur zur Anregung,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

das mit dem Ressourcen Verbrauch von Stellarium ist mir schon von Anfang an aufgefallen.
Es war zu Beginn dieser Software, als ich Stellarium auf einem damals nicht zu alten Laptop installiert hatte.
Wenn ich Stellarium nutzte, hörte der Lüfter des Laptop überhaupt nicht mehr auf zu laufen.
Ich habe dann (un)bewußt vermieden Stellarium auf diesem Gerät zu nutzen.
Mein Eindruck (weil es bei keinem anderen Programm so war ) einfach nur schlecht programmiert.
Vermutlich zig Bibliotheken / dll oder sonst welche "Hilfsdateien von Windows? ständig nachladen

Heutige Hardware wird das ausgleichen ( Riesenspeicher >16GByte Multiprozessoren u.a. Techniken) .


Eine andere Lösung für schwache Win- Hardware wäre Guide 9.1 zu verwenden. Sehr geringer Ressourcenverbrauch, läuft auf sehr alten Win Versionen und kann fast alles auch unter professionellem Anforderungen. Freilich ist es nicht sooo schön und fotorealistisch. Aber seit wann muss eine Topokarte fotorealistisch sein ? Ausserdem ist es hochgradig konfigurier- und erweiterbar...

Ich war und bin immer noch erstaunt wie Guide das macht , schnell effektiv genau!!

CS Dieter
 
Warum ein astronomisches Kartenprogramm so oft die Darstellung refreshen muss ist allerdings ein Mysterium.
Vielleicht weil Stellarium sich eher als Planetariumsprogramm für realistische Himmelsdarstellung sieht und nicht als reines Sternkartenprogramm? Sonst hätte es wohl auch eine vernünftige Druckfunktion für Sternkarten statt der Option, Sternflackern und Sternschnuppen einzublenden.

Bei Guide stehen die Daten im Vordergrund, nicht das realistische Bild, das auch in einer Planetariumskuppel gezeigt werden kann.

Clear Skies,
Alex
 
Hallo,

Warum ein astronomisches Kartenprogramm so oft die Darstellung refreshen muss ist allerdings ein Mysterium.

Ich halte Stellarium nicht für ein Kartenprogramm sondern für ein Planetariumsprogramm um etwas zu simulieren.
Ich verwende Stellarium gerne dazu um zum Beispiel Sternbedeckungen durch den Mond zu simulieren, um Merkur in der Dämmerung zu finden und vielen mehr solcher Dinge.
Stellarium verwende ich nicht als Sternkartenprogramm. Zu diesem Zweck nehme ich "Cartes du Ciel", das ein einfach zu bedienendes und umfangreiches Kartenprogramm darstellt.

Viele Grüße
Gerd

 
Alles klar. Ich wollte vor allem das Laufzeit Problem des TO auf einem schwachen Rechner mal konstruktiv kommentieren. Rendering in fotorealistischem Stil kostet immer Resourcen und Laufzeit, und dazu dann auch noch den hochfrequenten Refresh. Muss jeder selbst beurteilen ob und warum er/sie das braucht für unser 'Business'... ;)
Lg, Peter
 
Hallo,

Muss jeder selbst beurteilen ob und warum er/sie das braucht für unser 'Business'...

Du darfst unser "Business" oder besser gesagt unser Hobby nicht nur mit dem Scheuklappen der "Deep-Sky" Beobachtung sehen. In dem Hobby "Astronomie" gibt es deutlich mehr Facetten, als nur am Nachthimmel zu beobachten.
Im Beitrag #11 habe ich ein paar wenige Anwendungen beschrieben, für was ich ein Planetariumsprogramm wie Stellarium benötige. Für diese Fälle ist das Programm richtig gut.

Es gibt im übrigen seit 23. Juni 2024 die Version 24.2.

Viele Grüße
Gerd

 
Ihr könnt auch einfach im Settings-Dialog die Minimum-Zielframerate auf 3BPS und Max auf z.B. 12BPS runterdrehen. Wer einen alten Laptop verwenden will, sollte vielleicht auch zu vergleichbar alter Software greifen. Es hat aber bis ich es gespendet habe tadellos auf einem CoreDuo/Geforce Notebook von 2009 funktioniert, und auch auf Raspberry Pi4 geht es (mit kleinen Einschränkungen; auf RPi3 zur Not auch noch, aber der hat schnell Speicherprobleme). Soviel zum Energie- und Ressourcenhunger. Und ja, Stellarium ist kein "Sternkartenprogramm", obwohl es das auch ganz gut kann (wenn Euch dann das Zodiakallicht nicht stört...). Auf der Website steht "Es zeigt einen realistischen 3D-Himmel, so wie man ihn mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop sehen kann." Und da, und mittlerweile im kulturastronomischen Bereich, ist es m.E. einzigartig. Sternkarten mit DSO-Symbolen drucken sollte man hingegen mit etwas, das Vektorgraphik zeichnet.
 
Ahoi Sternfreunde,

ich habe Stellarium jahrelang am PC gehabt. Weil schön bunt und zum Rumspielen. Kataloge runtergeladen bis zum Anschlag. Das war ein ziemlicher Overkill, es wurde langsam. Selber schuld ;)

Mittlerweile habe ich eine Maschine mit genügend Ressourcen, aber Stellarium kommt mir nicht mehr drauf. Warum? Ich brauche das Ding einfach nicht. Das was ich brauche, kann es nicht, bzw. nicht so wie ich es benötige, da ich einer bin der wo eher zur rechnenden Zunft gehören tut, weil mich das eben mehr interessiert. Stellarium ist schön, um etwas zu demonstrieren, ein klicky-bunti Yuppie-Lutscher GenZ/Alpha Planetariumsprogramm. Klick-Klick.:coffee:

cs,
harald

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Woraus ich folgere, dass du eher keine Öffentlichkeitsarbeit machst. Zusammen mit Celestia ist Stellarium da eine ziemlich tolle Kombination :cool:

Clear Skies,
Alex
 
Hallo Alex,

ich fühle mich jetzt mal angesprochen. Ich sag's ja, Stellarium/Celestia sind tolle Programme für Demos et al., aber ich benötige die nicht.
Nein, ich mache keine Öffentlichkeitsarbeit, präsentiere nichts in Planetarien und leite keine Kurse mit astronomischen Themen. Meine Webseite ist mir Öffentlichkeitsarbeit genug. :coffee:

cs,
harald

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Hallo,

ein klicky-bunti Yuppie-Lutscher GenZ/Alpha Planetariumsprogramm. Klick-Klick.

So eine Aussage hätte ich von einem erwachsenen Menschen nicht erwartet.
Als "Anhänger der rechnenden Astronomie" benötigst du ein solches Programm eben nicht. Das ist kein Problem und wird sicher die wenigsten interessieren. Wieder andere benutzen das Programm gerne, weil sie eben großen Nutzen daraus ziehen können, z. B. für die Beobachtung draußen und anderen Anwendungen.

Im Grunde genommen ist diese Diskussion müßig. Einer benutzt diese Software, ein anderer eben eine andere, wieder ein anderer benötigt sie überhaupt nicht... Jeder wie er mag, jeder nach seinen Vorlieben, was eigentlich keiner Diskussion wert ist.

Viele Grüße
Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gerd,

So eine Aussage hätte ich von einem erwachsenen Menschen nicht erwartet.
Ich auch nicht. Sollte sich ob dieser Formulierung jemand beleidigt fühlen, so möchte ich mich in aller Form dafür entschuldigen!_affeaugen:

Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass Stellarium sicherlich die "Schnell mal schauen was am Himmel los ist"- Kohorte super abdeckt, und da ist es wichtig, mit wenigen Klicks ans Ziel zu gelangen. Ich denke die allermeisten werden Stellarium für's Hobby, eben unsere Amateurastronomie, verwenden. Und da nimmt der eine das und der andere dasda drüben. Hast recht. :coffee:

cs,
harald

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Hallo,

habe Stellarium jetzt auch auf meinem "Feldnotebook" installiert:
Lenovo Thinkpad T14 Gen3 mit Ryzen 7-CPU 6850M und integrierter Grafikkarte Radeon 680M. 32GB RAM, 4k-Display auf 1920x1200 "kastriert". Also insgesamt eine recht ordentliche Hardwareausstattung.
Fazit: Stellarium ruckelt mit ca. 3-5B/s vor sich hin.
Also richtig brauchbar ist das nicht.

Im gegensatz dazu habe ich in der Firma ein "Workstation"-Notebook mit folgender Ausstattung:
Core i7 13850HX mit insg. 20 Kernen
Nvidia RTX3500 Laptop GPU, 16"-Display mit 1920x1200 Auflösung native
64GB RAM
Hier läuft Stellarium mit allen "features" mit ca. 50B/s sehr flüssig. Damit macht Stellarium richtig Spass.

Fazit: Stellarium ist ein Resourcenfresser sondergleichen.

LG Walter
 
Hallo Walter,

ich finde deine Beschreibung recht zutreffend. Ich hatte Stellarium seit es das gibt immer mit am PC. Dass es auf einem i7 mit 20 Kernen "flüssig" läuft ist ja selbstredend. Auf einem Laptop hatte ich vor einiger Zeit dieselbe Erfahrung gemacht. Sicherlich ist das nicht allgemein gültig, da müsste man eine Umfrage machen.

Meine nicht-professionelle Vermutung: Wie bei der einen oder anderen SW über die Jahre beobachtet man auch bei Stellarium Verschlimmbesserugen. Auf das, was einst gut war, packt man immer mehr Ballast (andere nennen es Funktionen) drauf. User mit keinem i7+20 Kernen merken dann schnell, dass da war ruckelt. Und dann kommt immer das Totschlagargument »regt dich nicht auf, immerhin ist Stellarium gratis«. Also ob man sich nicht aufregen dürfte, nur weil ein Produkt gratis ist. Es gibt 4 Möglichkeiten:
• benutzen und nicht aufregen
• benutzen und aufregen
• nicht benutzen und aufregen
• nicht benutzen und nicht aufregen

Ich bin zur Gruppe 3 gewechselt, keine Ahnung, warum ich das hier schreibe....etwas Gelassenheit würde ev. gut tun :LOL:

cs,
harald

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Noch eine Option:
soweit sie auf aktuellen Betriebssystemen noch läuft.

Ich nutze es auf einem alten MacBook Air (auch unter Windows 7) ohne Probleme, weiß aber nicht, welche Version.

Beste Grüße,
Alex
 
Auf meinem Mac, einem Mac Mini aus 2018, läuft Stellarium ohne Ruckeln mit über 30B/s.
Das ist ein i7 6-Core Prozessor mit einfacher Intel Iris Grafik und auch 64GB RAM.
Ich habe eher die Vermutung, dass hier der Grafiktreiber eine Schlüsselrolle spielt, das Lenovo mit dem Ryzen 7 mit 8 Performance Kerne, 10 Energiesparkerne und dedizierter Radeon Grafik sollte theoretisch viel schneller sein, als der 2018er Mac Mini. Ist es aber nicht.
 
Habe noch ein uraltes MacBook Pro aus 2011. Das ist schon fast ein Museumsstück. Mit 2,2GHz Core i7 4-Kern CPU und Radeon Grafikkarte. Das Ding läuft sogar noch sehr gut und Stellarium in der aktuellen Version läuft auch hiermit sehr flüssig ohne Probleme.
 
Habe den Fehler gefunden:
Stellarium erstellt bei der Installation auch ein Desktop-Icon mit dem sog. "Mesa-Modus", Was das auch immer für ein Unfug ist. Jedenfalls läuft Stellarium in diesem Modus extrem langsam.
Im normalen Modus kommt Stellarium auch auf meinem LenovoNotebook auf ca. 30B/s und läuft somit recht flüssig.
Also aufpassen auf die Version, die ihr startet.
 
Hallo zusammen. Über den Mesa-Modus bin ich auch schon gestolpert und habe das extreme Schneckentempo festgestellt...bislang den Modus dann ignoriert und als 'nicht tauglich' abgehakt. Aber vielleicht kann jemand über den Sinn und Zweck des Mesa-Modus Auskunft geben? Für irgendetwas sinnvolles muss er ja sein...

Vielen Dank für etwaige Erhellung und viele Grüße
Kay
 
Mesa ist eine OpenGL Grafikbibliothek. Ich vermute mal, dass die Mesaversion von Stellarium damit OpenGL emuliert und das dass dann sehr langsam wird.

Viele Grüße,

Günther
 
Hallo,
ich habe Stellarium immer so verstanden, dass es vor allem besonders schick aussehen will. Eben wie in einem Planetarium. Darum greift es eben auf jede Grafikkartenunterstützung zurück, die es bekommen kann.
Weil es eben so hübsch daherkommt, und durch die konsequente Ausnutzung guter Grafikkarten am gut ausgestatteten PC besonders flüssig läuft (im Gegensatz zu Cartes du Ciel), kamen Begehrlichkeiten bei der Nutzung als Steuersoftware für Teleskope auf. Und bei der Verwendung auf dem Mini-PC kommt einem dann natürlich die eigentliche Philosophie der Software in die Quere.
Wenn man es so sieht, ist es vielleicht nicht ganz fair, über Stellarium zu schimpfen. Welche Ausrichtung eine Software genau haben soll ist ja Sache der Programmierer. Zumal sie kostenlos ist.

Ich ärgere mich aber auch oft ein bisschen... ;)

Gruß
Sebastian
 
Und bei der Verwendung auf dem Mini-PC kommt einem dann natürlich die eigentliche Philosophie der Software in die Quere.
Wenn man es so sieht, ist es vielleicht nicht ganz fair, über Stellarium zu schimpfen
Doch, das darf man :cool:. Die eierlegende Wollmilchsau gibt's halt leider nicht. Aber wie die Vorredner schon sagten gibt es ev. eine Möglichkeit a) diesen Modus auszuschalten und b) eine ältere Version auf dem Feld-Notebook zu verwenden, oder Stellarium bietet von Haus aus eine Art abgespeckte Version an. Aber nun scheint das Problem ja gefunden zu sein! Viel Spaß beim Beobachten!

cs,
harald

--
 
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