Baader h-beta 5,5nm für visuelle Beobachtung?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Horst66
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Hi Felix,

also ich habe ein paar nicht so schmalbandige, alte H-Beta Filter. Nach jetzigem Stand würde ich definitiv mit dem 14 Zöller einen möglichst schmalbandigen nehmen.

Gruß
Peter
 
Hallo Marcus,

ich habe zwar keinen 10nm-Filter, aber ich habe mal mit einen SQM-Messgerät nachgemessen, wie stark meine Filter den Himmelshintergrund verdunkeln:

HBetaSQMVergleich.png


Der 5,5nm H-Beta schwächt den Hintergrund um etwa 3,5 mag ab.
Falls die Lichttransmission auf der H-Beta-Wellenlänge bei allen Filtern ähnlich gut ist, dann sollte das Diagramm in etwa die Filterwirkung zeigen.

Gruß Ronny
 
Hallo Ronny,

Deine Schätzung für den 10nm H-Beta erscheint mir als realistisch, ich habe einen "Stack" von zwei Astronomik 12nm H-Beta Filtern, angefertigt auf meine Bestellung von Gerd Neumann Jr. Der "Stack" hat laut meinem Zeiss Handspektroskop eine Breite von etwa 10nm, geschätzt.

Liebe Grüße,
Jiri
 
So, ich habe zugeschlagen und bin gespannt wie sich der Baader 5,5nm H-beta im Vergleich zum Astronomik 12nmH-beta schlagen wird...

IMG_20230813_215849.jpg

Beste Grüße Horst
 
Es wird noch 1 bis 2 Wochen dauern bis ich Muße für eine etwas längere Beobachtung habe, aber dann werde von meinen Eindrücken berichten.

Gruß Horst
 
Nachdem ich mittlerweile sehr von dem schmalbandigen CMOS-Filter für H-beta sehr begeistert bin, überlege ich mir, auch bei OIII etwas Schmalbandigeres als mein Lumicon Gen3 OIII-Filter zu nehmen (die kommen auf ca. 10 nm HWB). Habe hier in den Foren (noch) nichts gefunden, habt Ihr Meinungen dazu?

CS,
Stefan
 
Habe hier in den Foren (noch) nichts gefunden, habt Ihr Meinungen dazu?
Hallo Stefan,

da gab es schon allerlei Posts, aber die zu finden...
Ich habe mir zuerst den CMOS-O-III von Baader mit 5,5nm HWB gekauft und erst Jahre später den schmalen H-beta für "breiten Taler".
Wenn Du vom H-beta begeistert bist, wirst Du es auch vom O-III sein. Den O-III wirst Du wohl öfter nutzen als den H-beta.

CS, Niko
 
Hallo Stefan,

da gab es schon allerlei Posts, aber die zu finden...
Ich habe mir zuerst den CMOS-O-III von Baader mit 5,5nm HWB gekauft und erst Jahre später den schmalen H-beta für "breiten Taler".
Wenn Du vom H-beta begeistert bist, wirst Du es auch vom O-III sein. Den O-III wirst Du wohl öfter nutzen als den H-beta.

CS, Niko
Danke für die fixe Antwort, Niko! OIII liebe ich als Vorstädter nun schon über 30 Jahre, wenn´s jetzt noch engbandiger / kontrastreicher geht - sehr gerne! Na, mal sehen, was der ATT da morgen hergibt ...

Grüße,
Stefan
 
Hallo Stefan,

ich berichte hier ausführlich über meinen visuellen Vergleich des Baader 6,5nm OIII-Filters gegen breitere OIII-Filter - 8,5nm, 10nm, 12nm. Ich finde ihn sehr lohnenswert, gerade unter Vorstadthimmel. Erst recht wenn Du den Baader 5,5nm H-Beta magst steht zu erwarten, dass Du den 6,5nm OIII mögen wirst.

Interessant ist dabei, dass der 6,5nm auch bei 4mm Austrittspupille gewinnbringend ist. Er braucht nicht eine volle 6mm oder 7mm Austrittspupille, wie ich zunächst erwartet hätte. Ich finde ihn so klasse, dass ich mir sogar zwei Stück in 65x65mm quadratisch ungefasst beschafft habe um mein 15x60 Fernglas frontseitig zu filtern. Die Adapter liegen schon da, muss nur alles zusammenstöpseln. Bin auf das galaktische Zentrum mit dieser Kombi im Sommer/Herbst gespannt.

Beste Grüße, Christopher
 
Sehr schöner Bericht, ich bin gespannt, wie sich dann der nach dem ATT bestellte 4 nm-Filter an meinem 12-Zöller und bei der weitwinkeligen Refraktorbeobachtung macht. Entweder flext es mich weg oder aber ich brauch einen Becher Atropin, um überhaupt etwas zu erkenne. Ich werde berichten!

CS,
Stefan
 
Oho, der 4nm OIII CMOS von Baader? Ganze Sachen machst Du! Solltest Du nicht damit klar kommen, empfehle ich, dem 6,5nm eine Chance zu geben. Ich vermute, dass die beiden sich durchaus verschieden am Okular ausnehmen. Es ist ja u.a. auch eine ästhetische Frage, wie man mit zunehmend enger Bandbreite die zunehmend starke Unterdrückung der Umgebungssterne empfindet.

Gruß, Christopher
 
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