Uwe65
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
am vergangenen Donnerstag hatte ich die Gelegenheit einige Mitglieder aus dem Pegasus Galaxienzoo zu beobachten. Beobachtet mit einem C11, 90x und 200x. Das 31mm ist so alt, dass die Beschriftung abgegriffen ist, müsste aber ein Celestron Modell sein, das zweite Okular ist ein 14mm ES 82° Okular. Für die Objekte habe ich mir rd. 2,5 h gelassen, fst 4m9 im Zenit.
NGC 7331
Ein bisschen wie „M31 in ganz klein“. Groß, hell, spindelförmig. Ausgedehnte Kernregion. Beste Ansicht mit 200x
NGC 7332 / NGC 7339
Ein Galaxienpaar, das sich gleichzeitig im Gesichtsfeld zeigt, sofern man die lichtschwache NGC 7339 (12m3) nicht übersehen hat. NGC 7332 (11m0) hat einen hellen Kern und ein deutliches Halo, sie erscheint sehr länglich; der Rand wenig definiert.
NGC 7339 ist ähnlich lang und schmal, erscheint aber nur als matter Schimmer ohne erkennbaren Kern. Indirektes Sehen zeigt die Ausmaße der Glx am besten.
NGC 7448, 7465, 7454 stehen ein gutes Grad nö. von Alpha Pegasi (Markab) in einem annährend gleichseitigen Dreieck zueinander. Der jeweilige Abstand beträgt knapp 30‘, so dass alle in die Fläche des Vollmondes passen würden.
NGC 7448
Die Glx erscheint oval, ein wenig „fleckig“ und zeigt weder einen Kernbereich noch Strukturen. 11m4
NGC 7465
Annährend stellarer Kern, sehr schwaches Halo, keine definierbare Struktur. An der Sichtbarkeitsgrenze, 12m6.
NGC 7454
Am besten mit 200x erkennbar. Direkt erkennbar, unmerkliche Aufhellung zum Zentrum, oval, Stern nebenstehend, 11m8.
NGC 7217
Ca. 2° südl. von Eta Pegasi findet sich die 10m2 helle Glx. Sie ist rund und ausgedehnt (4‘ x 3,4‘). Da das Halo unregelmäßig wirkt, wird der Blaufilter (#80a) eingesetzt. Die unregelmäßigen Strukturen treten etwas deutlicher hervor. Die Vermutung von Spiralarmen bestätigt sich in der Nachschau nicht, die Glx hat die Besonderheit von konzentrischen Ringen.
NGC 7457
Im nördl. Pegasus gelegen ist diese Glx direkt erkennbar. Sie erscheint etw. länglich mit schwach sichtbarem, kleinem Kern. 90x ist die günstigste Vergrößerung, 11m2.
NGC 7640
Sehr lang, Kantenlage und schwach, aber dennoch erkennbar. Die Glx wird von einem Sterndreieck eingerahmt. Lohnender Anblick. Auch hier ist die 90x Vergrößerung von Vorteil. Im deepsky Beobachteratlas wir die 11m3 helle Glx mit einer Flächenhelligkeit von 14m5 geführt, was die Vorteile der schwächeren Vergrößerung erklärt.
NGC 891 (ok, ok: steht in Andromeda ?)
Sehr groß, Kantenlage. Bei dieser Beobachtung bleibt die Glx langgestreckt (9‘) aber ohne Struktur und etwas breiter in der Mitte. Strukturen sind nicht erreichbar. Der gestreckte Nebelstreifen ist ungleich hell.
Viele Grüße
Uwe
am vergangenen Donnerstag hatte ich die Gelegenheit einige Mitglieder aus dem Pegasus Galaxienzoo zu beobachten. Beobachtet mit einem C11, 90x und 200x. Das 31mm ist so alt, dass die Beschriftung abgegriffen ist, müsste aber ein Celestron Modell sein, das zweite Okular ist ein 14mm ES 82° Okular. Für die Objekte habe ich mir rd. 2,5 h gelassen, fst 4m9 im Zenit.
NGC 7331
Ein bisschen wie „M31 in ganz klein“. Groß, hell, spindelförmig. Ausgedehnte Kernregion. Beste Ansicht mit 200x
NGC 7332 / NGC 7339
Ein Galaxienpaar, das sich gleichzeitig im Gesichtsfeld zeigt, sofern man die lichtschwache NGC 7339 (12m3) nicht übersehen hat. NGC 7332 (11m0) hat einen hellen Kern und ein deutliches Halo, sie erscheint sehr länglich; der Rand wenig definiert.
NGC 7339 ist ähnlich lang und schmal, erscheint aber nur als matter Schimmer ohne erkennbaren Kern. Indirektes Sehen zeigt die Ausmaße der Glx am besten.
NGC 7448, 7465, 7454 stehen ein gutes Grad nö. von Alpha Pegasi (Markab) in einem annährend gleichseitigen Dreieck zueinander. Der jeweilige Abstand beträgt knapp 30‘, so dass alle in die Fläche des Vollmondes passen würden.
NGC 7448
Die Glx erscheint oval, ein wenig „fleckig“ und zeigt weder einen Kernbereich noch Strukturen. 11m4
NGC 7465
Annährend stellarer Kern, sehr schwaches Halo, keine definierbare Struktur. An der Sichtbarkeitsgrenze, 12m6.
NGC 7454
Am besten mit 200x erkennbar. Direkt erkennbar, unmerkliche Aufhellung zum Zentrum, oval, Stern nebenstehend, 11m8.
NGC 7217
Ca. 2° südl. von Eta Pegasi findet sich die 10m2 helle Glx. Sie ist rund und ausgedehnt (4‘ x 3,4‘). Da das Halo unregelmäßig wirkt, wird der Blaufilter (#80a) eingesetzt. Die unregelmäßigen Strukturen treten etwas deutlicher hervor. Die Vermutung von Spiralarmen bestätigt sich in der Nachschau nicht, die Glx hat die Besonderheit von konzentrischen Ringen.
NGC 7457
Im nördl. Pegasus gelegen ist diese Glx direkt erkennbar. Sie erscheint etw. länglich mit schwach sichtbarem, kleinem Kern. 90x ist die günstigste Vergrößerung, 11m2.
NGC 7640
Sehr lang, Kantenlage und schwach, aber dennoch erkennbar. Die Glx wird von einem Sterndreieck eingerahmt. Lohnender Anblick. Auch hier ist die 90x Vergrößerung von Vorteil. Im deepsky Beobachteratlas wir die 11m3 helle Glx mit einer Flächenhelligkeit von 14m5 geführt, was die Vorteile der schwächeren Vergrößerung erklärt.
NGC 891 (ok, ok: steht in Andromeda ?)
Sehr groß, Kantenlage. Bei dieser Beobachtung bleibt die Glx langgestreckt (9‘) aber ohne Struktur und etwas breiter in der Mitte. Strukturen sind nicht erreichbar. Der gestreckte Nebelstreifen ist ungleich hell.
Viele Grüße
Uwe