Fraens
Neues Mitglied
Hallo, heute früh bin ich aufgestanden, in den Keller gegangen und habe die Maschine angeworfen. Hier ist das Ergebnis:
Überragend ist das Ergebnis jetzt nicht. Es sind sehr viele Kratzer darauf zu sehen. In der Mitte der Linse ist eine trübe Stelle. Könnte sein, dass dies vom Druck stammt. Oder ich habe die Poliermaschine zu sehr außermittig eingestellt, sodass sie in der Mitte zu wenig Material abgetragen hat.
Als Lupe funktioniert sie schon einmal so halbwegs. Jedoch habe ich mir ein besseres Ergebnis vorgestellt. Aber das wird schon noch werden...
Hier seht ihr eine Linse, die aus dem Drucker kommt, und eine geschliffene. Daneben liegt der "Schleifbock" mit dem abgeformten und ausgehärteten Fimo.
Ich habe dieses Poliermittel gekauft: Polierpasten Riegel.
Dieses sollte für die Hochglanzpolitur von Kunststoffen perfekt geeignet sein. Ich habe es auf ein Brillenputztuch aufgetragen und in die Maschine gespannt.
Das größte Problem, das ich habe, ist, dass es mir sehr schwerfällt, die Qualität nach einem Schleifvorgang zu beurteilen. Mit den Augen ist es sehr schwer zu sagen, ob die Oberflächenqualität besser oder schlechter geworden ist. Ich kann also nur sehr schwer abschätzen, wie lange ich mit welchem Mittel schleifen oder polieren sollte. Ich denke, ich benötige ein USB-Auflichtmikroskop, um den Schleifprozess zu optimieren.
Es beschäftigen mich auch Fragen wie: Welches Gewicht sollte ich bei welchem Schleifpapier auflegen? Oder wie lange sollte ich mit grobem und mit feinem Papier arbeiten? Welches Tuch sollte ich verwenden, um mit der Polierpaste zu arbeiten? Sollte ich die Polierpaste mit Wasser mischen, um mit einer Suspension zu polieren? Sollte ich das Schleifpapier während des Schleifvorganges immer wieder abwaschen oder das abgetragene Material auf der Linse lassen? Wie lange werden Linsen in der Industrie poliert? Diese Fragen kann ich mit meinen Augen nur sehr schwer beurteilen, was gut ist und was schlecht ist.
Ich denke, die sichtbaren Kratzer in der Linse sagen mir, dass ich mit Schleifpapier noch lange nicht am Ende bin. Eventuell müsste man auch am 3D-Druck ansetzen. Ich drucke in einem 18°C kalten Keller. Dies ist für die meisten Harze schon sehr grenzwertig, da sie an Viskosität verlieren. Ich drucke die Linsen mit einem 30° Winkel zur Horizontalen. Vielleicht könnte man auch hier noch ansetzen.
Eine High-End-Linse damit herzustellen wird eher nicht möglich sein. Dies war mir allerdings von Anfang an bewusst.
Die Frage, was ich mit den Linsen machen werde, kann ich noch nicht genau sagen. Vielleicht baue ich ein kleines Fernrohr für meine Kinder oder einen Projektor, der Sterne auf die Decke wirft. Ich hätte da schon ein paar Ideen.
Man sieht also, es gibt sehr viele Parameter, mit denen man spielen kann. Ich werde also noch etwas damit beschäftigt sein.
Ich bin Maschinenbaukonstrukteur im Sondermaschinenbau. Ich konstruiere und baue schon sehr viele Jahre unterschiedlichste Maschinen. Die Dinger funktionieren meistens nicht beim ersten Anlauf. Ich bin es also gewohnt, mit Rückschlägen umzugehen ;-)
Überragend ist das Ergebnis jetzt nicht. Es sind sehr viele Kratzer darauf zu sehen. In der Mitte der Linse ist eine trübe Stelle. Könnte sein, dass dies vom Druck stammt. Oder ich habe die Poliermaschine zu sehr außermittig eingestellt, sodass sie in der Mitte zu wenig Material abgetragen hat.
Als Lupe funktioniert sie schon einmal so halbwegs. Jedoch habe ich mir ein besseres Ergebnis vorgestellt. Aber das wird schon noch werden...
Hier seht ihr eine Linse, die aus dem Drucker kommt, und eine geschliffene. Daneben liegt der "Schleifbock" mit dem abgeformten und ausgehärteten Fimo.
Ich habe dieses Poliermittel gekauft: Polierpasten Riegel.
Dieses sollte für die Hochglanzpolitur von Kunststoffen perfekt geeignet sein. Ich habe es auf ein Brillenputztuch aufgetragen und in die Maschine gespannt.
Das größte Problem, das ich habe, ist, dass es mir sehr schwerfällt, die Qualität nach einem Schleifvorgang zu beurteilen. Mit den Augen ist es sehr schwer zu sagen, ob die Oberflächenqualität besser oder schlechter geworden ist. Ich kann also nur sehr schwer abschätzen, wie lange ich mit welchem Mittel schleifen oder polieren sollte. Ich denke, ich benötige ein USB-Auflichtmikroskop, um den Schleifprozess zu optimieren.
Es beschäftigen mich auch Fragen wie: Welches Gewicht sollte ich bei welchem Schleifpapier auflegen? Oder wie lange sollte ich mit grobem und mit feinem Papier arbeiten? Welches Tuch sollte ich verwenden, um mit der Polierpaste zu arbeiten? Sollte ich die Polierpaste mit Wasser mischen, um mit einer Suspension zu polieren? Sollte ich das Schleifpapier während des Schleifvorganges immer wieder abwaschen oder das abgetragene Material auf der Linse lassen? Wie lange werden Linsen in der Industrie poliert? Diese Fragen kann ich mit meinen Augen nur sehr schwer beurteilen, was gut ist und was schlecht ist.
Ich denke, die sichtbaren Kratzer in der Linse sagen mir, dass ich mit Schleifpapier noch lange nicht am Ende bin. Eventuell müsste man auch am 3D-Druck ansetzen. Ich drucke in einem 18°C kalten Keller. Dies ist für die meisten Harze schon sehr grenzwertig, da sie an Viskosität verlieren. Ich drucke die Linsen mit einem 30° Winkel zur Horizontalen. Vielleicht könnte man auch hier noch ansetzen.
Eine High-End-Linse damit herzustellen wird eher nicht möglich sein. Dies war mir allerdings von Anfang an bewusst.
Die Frage, was ich mit den Linsen machen werde, kann ich noch nicht genau sagen. Vielleicht baue ich ein kleines Fernrohr für meine Kinder oder einen Projektor, der Sterne auf die Decke wirft. Ich hätte da schon ein paar Ideen.
Man sieht also, es gibt sehr viele Parameter, mit denen man spielen kann. Ich werde also noch etwas damit beschäftigt sein.
Ich bin Maschinenbaukonstrukteur im Sondermaschinenbau. Ich konstruiere und baue schon sehr viele Jahre unterschiedlichste Maschinen. Die Dinger funktionieren meistens nicht beim ersten Anlauf. Ich bin es also gewohnt, mit Rückschlägen umzugehen ;-)