Wenn man sich mit Siril relativ gut auskennt... lohnt sich das Geld für PixInsight???

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Chorge1972

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Bin am überlegen, ob ich den Schritt wagen soll - allein schon wegen der Möglichkeit den BlurXTerminator zu nutzen. Das Tool reizt mich sehr, und irgendwie find ich die Alternative "Astrosharp" nicht grad intuitiv und schnell leider.
Gradienten würde ich aber zum Beispiel weiterhin mit GraXpert AI (Beta) entfernen.
NoiseXTerminator und StarXTerminator hab ich bereits in PS, und muss da halt dann kurz raus aus Siril und rüber in PS, wenn ich diese Tools (anstatt des integrierten Starnet ++ zum Beispiel) nutzen will. Ist zwar etwas lästig, da man dann immer ertsmal ne TIF-Kopie machen muss, und diese dann wieder in Siril als FIT zurückspeichern muss danach. Aber ein Beinbruch ist das Ganze nun auch nicht unbedingt... PI hat dann halt alles unter einem Dach.
Bietet PI aber letztlich dann wirklich soooo viel mehr, dass es 250€ wert ist? Werden meine Bilder damit (wie von Zauberhand) besser? ;):ROFLMAO::rolleyes:

Nutzt hier zufällig jemand BEIDE Programme und kann ernsthafte Vergleiche ziehen?
 
Stehe aktuell und schon länger genau vor der selben Frage, besonders wegen bxt und der Bearbeitung von sxt usw. im linearen fit Format.
Bis dato habe ich für mich noch nicht beschlossen, dass es das wert ist.
Viele Grüße
 
Hi,

also bis auf den BlurXTerminator spricht für mich nichts für PixInsight.
Aber da wird es auch bald freie Lösungen geben.

Am besten finde ich, da ich das so benutze ;) , inzwischen die Kombination GraXpert (oder SiriL) und Affinity Photo mit den Astro Macros.
Mit GraXpert (oder SiriL) croppe und entferne ich den Hintergrund in einem Aufwasch, danach kann ich den Rest der Astro-EBV schön nicht-destructiv, layer-mäsig in Affinity Photo mit den Astro Macros und auch mit zB NoiseXterminator erledigen.

PixInsight fand ich extrem sperrig und nicht intuitiv und teuer.

Gruß
Peter
 
Hallo!
PixInsight ist eine herausragende Toolsammlung zur Bildbearbeitung, die die besonderen Anforderungen bei Astrofotos umfassend berücksichtigt und bedient.
Die Software richtet sich an Profis und ambitionierte Amateure. Man kann darauf zwar verzichten, aber ab einem bestimmten Grad der Erfahrung bei der Bearbeitung, wird man die umfassenden Möglichkeiten der Einflussnahme auf praktisch jeden Parameter eines Prozesses und die Vielfalt der bereitstehenden Prozesse zu schätzen wissen.
Auch das Script-System, für das viele erfahrene Astrophotographen zusätzliche Funktionalitäten zum (meistens kostenlosen) Download anbieten, ist in meinen Augen gar nicht hoch genug zu bewerten. Allein auf das WeightedBatchPreprocessing möchte ich beispielsweise niemals wieder verzichten müssen.
Wahr ist, dass die Bedienung eine gewisse Lernfähig- und willigkeit voraussetzt, aber davon auf den Wert der Software zu schließen ist nicht vernünftig.
Der Preis liegt derzeit bei 250,-€. Seit ich das Programm von beinahe 10 Jahren gekauft habe, musste ich trotz regelmäßiger Updates und Funktionserweiterungen für die Software nie wieder einen Cent zahlen. Höchstens Erweiterungen von Drittanbietern waren kostenpflichtig - aber freiwillig.
Gruß
Sebastian
 
Du kannst doch eine 30-Tage-Testversion ausprobieren. Im Prinzip kann SIRIL sehr viel, PI noch mehr. Braucht man das? Das muss jeder für sich entscheiden. Ein grosser Vorteil von PI ist für mich, dass es sehr viel mehr Tutorials dafür gibt als für SIRIL. Daher hab ich mich - trotz steiler Lernkurve - ganz gut einarbeiten können.

Das Stacking mittels WBPP finde ich persönlich deutlich leistungsfähiger als andere Tools. Man kann zwar viel tunen, aber das Ding produziert auch ohne viel Einstellarbeit tolle Ergebnisse. Grösster Nachteil: Gerade mit vielen Einzelbildern ist die Bearbeitungszeit recht lang. Dafür ist das Ergebnis aber halt super.
Gerade das Stacking fand ich in SIRIL sehr unintuitiv. Ist aber halt nur meine persönliche Meinung.

Für mich hat sich das gelohnt, aber wie das für dich ist, musst du selbst rausfinden. Probier es doch einfach mal.

CS, Daniel
 
Auch das ist immer so ein bisschen aus der Sicht des Anfängers gesehen, der sich stets die Frage stellt: "Sieht mein Bild gut und eindrucksvoll aus?"
An sich ist in der Astrofotografie aber doch entscheidend, ob das Bild die Realität gut wiedergibt.
Und für denjenigen, den letztere Frage umtreibt, ist PixInsight eine gute Lösung. Dort gibt es für die Deconvolution einen eigenen Prozess, der zwar nicht mit einem Klick zu bedienen ist, aber dem Benutzer die Kontrolle überlässt. Verlangt natürlich Übung. Ich will nichts gegen den BlurXtreminator gesagt haben, aber ich habe schon gruselige Verunstaltungen damit gesehen.
Genau das Gleiche gilt für das Entrauschen (besser: die Rauschreduzierung). In Pixinsight gibt es dafür schon lange ein leistungsfähiges Tool namens "Mure Denoise", das sich erst mal einen Dark- und einen Flatframe ansieht und dann das Foto astrospezifisch entrauscht. Die Leistung dieses Tools ist erstaunlich.
Den KI-Anwendungen wird wohl die Zukunft gehören und das mag auch berechtigt sein, aber sie verleiten auch dazu, alle Regler auf "Voll" zu drehen. Damit wird man aber - mit Blick auf das schöne wie das Wahre - immer vorsichtig sein müssen.

Siril ist bei mir unten durch, seit ich in der Bildbearbeitung unter dem Punkt "Sternbearbeitung" den Prozess "vollständige Resynthese" entdeckt habe. Wenn die Nachführung versagt hat, werden damit die (Eier-)Sterne durch weiße Kreise ersetzt!
Wer kommt auf so einen Stuss?

Gruß
Sebastian
 
Weisst du da schon mehr? Wie gesagt: Ich kenne noch AstroSharp - aber irgendwie macht mich das nicht glücklich muss ich sagen...
sorry, Konkretes weiss ich nicht, aber man sieht ja, dass es da motivierte Leute gibt, die entsprechende SW entwickeln und gerade so KI-Sachen sind für Entwickler vom Thema super interessant.

Wobei ich bin auch Entwickler, aber zu faul. ;)
Mich würde ein Tool interessieren, dass aus Katalogen/Durchmusterungen Bilder/Bildinformation einstellbar dazumischt.
Das ist selbstverständlich total fake, aber als kleiner Amateur will man doch einfach nur schöne Bilder und man kann ja den Grad dann wählen.
Wäre jedenfalls eine viel einfachere Sache als dieses KI-Gedöns und man erreicht das selbe. ;)

Hilft hier zwar nicht weiter, aber laut Frank Sackenheim @frasax soll von GraXpert Leuten ein Entrausch-Tool kommen und mindestens genauso gut sein wie NoiseXT.
Ja, von denen wird wohl eine Weiterentwicklung kommen. Da bin ich mal gespannt.

Gruß
Peter
 
Ich muss halt zugeben, dass ich mich inzwischen mit Siril halbwegs gut zurechtfinde. Fürs Stacking nehm ich fertige Scripte. Bei PI muss man glaub da alles richtig abhaken - schwierig, wenn man von den ganzen Dingen aber keine Ahnung hat. Wird das Stacking dadurch besser????
 
Bietet PI aber letztlich dann wirklich soooo viel mehr, dass es 250€ wert ist? Werden meine Bilder damit (wie von Zauberhand) besser?

Bei PI muss man glaub da alles richtig abhaken - schwierig, wenn man von den ganzen Dingen aber keine Ahnung hat.

Hi,

von Zauberhand passiert da leider nichts. Die Frage ist, ob du denn Lust hast deinen Wissenshorizont zu erweitern? PixInsight ist kompliziert weil PixInsight alles was man irgendwie einstellen kann, einstellbar macht. Das meiste davon benötigt man sehr selten, aber wenn, ist man froh dass es geht. Komplexität ist die Philosophie von PixInsight.
Für mich klingt es ehrlich gesagt so ein wenig, als würdest du lieber nicht zu tief in die Materie eindringen wollen. Dann lohnt sich PI m.E. nicht. Weil wie gesagt, von alleine wird da nichts besser. Erst wenn man sich einarbeitet und die komplexen Dinge anfängt zu verstehen, kann man die Vorteile von PI nutzen.
Dass Leute sich PI nur kaufen um damit irgendwelche KI PlugIns ( die nochmal Geld kosten) anzufeuern , amüsiert mich sehr :cool:

Mich würde ein Tool interessieren, dass aus Katalogen/Durchmusterungen Bilder/Bildinformation einstellbar dazumischt.
Das ist selbstverständlich total fake, aber als kleiner Amateur will man doch einfach nur schöne Bilder und man kann ja den Grad dann wählen.
Heiliger Strohsack, ich hoffe das ist ironisch gemeint!

CS Frank
 
nein, es ist nur konsequent weitergedacht, wenn man KI zum Verbessern von Bildern benutzt.

Gruß
Peter
Aber worin besteht dann noch der Wert der eigenen, mühevoll gewonnenen Daten?! Bei dem Anspruch bzw. der Wertschätzung kann ich mir gleich Bilder von James Webb runterladen und habe fertig! Ich mach die Fotografie doch wegen des tollen Gefühls, dass ich diese Wunder des Universums mit meinen mehr oder weniger bescheidenen Mitteln so toll darstellen kann!
Viele Grüße Ben
 
Lieber @frasax - danke für deine wertvolle Einschätzung!
Ich bin schon bereit mich reinzufuchsen - was ja mit Siril eh ganz gut geklappt hat. Allerdings muss ich nicht ZWINGEND jeden Miniregler regeln. Bin ein totales Lr-Kind, und bin froh inzwischen HALBWEGS mit PS, den Ebenen und manchmal sogar fast auf Anhieb mit den Masken (naja, eher mit viel gekämpfe) zurechtzukommen. Siril ist da ne Wohltat, und ich hab nen recht guten Workflow in den letzten Wochen entwickelt. ABER: Irgendwie denk ich immer, es könnte noch deutlich besser sein. Da ich Anfänger bin, ist es extrem schwer einzuschätzen für mich, ob’s nun an der Software liegt, an dem Maße wie ich sie bereits ausreize, oder ob ich selber einfach nich zu doof bin, bzw. meine Rohdaten nix taugen. Mit PI würde es zumindest sicher nicht daran liegen, dass ich vielleicht schon an die Grenzen dessen geraten bin, was softwareseitig drin wäre… lach…
 
Hallo,

Sebastian #9 hat ja schon alles gesagt, was PI ausmacht.

My 2 Cent

Ich bin jetzt seit 4 Monaten mit PI unterwegs. Die Lernkurve ist schon sehr hoch angesetzt bei der Software. Mit Videos z.b. von Frank ist diese aber sehr leicht zu verstehen. Sehr überrascht bin ich immer wieder, was man mit dem Programm dazu lernt, und zusammenhänge besser versteht. So hat man alles unter einem Dach, das war der Hauptgrund unter anderem diese zu erwerben. Was ich gar nicht mehr missen will, ist der „Weighted Batch PreProcessing“ wenn man den im Griff hat, ist das schon die halbe Miete an der Bearbeitung. Wenn man auch noch dran denkt, was unser Geraffel alles Kostet, ist das nur ein kleiner Bruchteil. Gut, wenn man von vorneherein die ganzen Plugins mit einbezieht, ist schon eine Hausnummer.

CS Alex
 
Was macht denn dieses „Weighted Batch Preprocessing“? Und blöd gefragt: kann das Siril womöglich auch?
 
Dann würde ich, wie jemand oben schon geschrieben hat, einfach mal die Testversion laden. Es gibt sehr viele Tutorials zu PixInsight, und einfach mal anfangen. Dann merkst du sehr schnell ob es was ist für dich. Man liebt es, oder man hasst es :)

CS Frank
Wie lange dauert denn das Anfordern normalerweise? Irgendwie etwas befremdlich der Vorgang. Hab das mit der Traillizenz gegen Mittag angestoßen. Dann kam eine automatische eMail… sonst nix. Wird das echt händisch geprüft Werktags???
 
Hallo,

der „Weighted Batch PreProcessing“ wird in Frank Sackenheim seiner Videos über PI gut erklärt. Schau Dir die alle mal an, dann erklärt sich das von selbst. Eine gute Quelle ist auch der Discord Channel von Dark Matters, da wurde mir auch schnell und effizient geholfen.

CS Alex
 
Was macht denn dieses „Weighted Batch Preprocessing“? Und blöd gefragt: kann das Siril womöglich auch?
Das ist quasi der Stacker in PixInsight. Klar kann Siri stacken, aber wie gesagt, die kleinen Extras machen es am Ende aus.

Wie lange dauert denn das Anfordern normalerweise? Irgendwie etwas befremdlich der Vorgang. Hab das mit der Traillizenz gegen Mittag angestoßen. Dann kam eine automatische eMail… sonst nix. Wird das echt händisch geprüft Werktags???

K.A. mal im Spam geschaut? Denke das sollte eigentlich binnen Minuten gehen.

CS Frank
 
Mich würde ein Tool interessieren, dass aus Katalogen/Durchmusterungen Bilder/Bildinformation einstellbar dazumischt.
Das ist selbstverständlich total fake, aber als kleiner Amateur will man doch einfach nur schöne Bilder und man kann ja den Grad dann wählen.
Wäre jedenfalls eine viel einfachere Sache als dieses KI-Gedöns und man erreicht das selbe. ;)
Das liest sich so, als würden Programme wie BXT Details hinzufügen, die es nicht gibt. Ist definitiv nicht der Fall.
Im Deep Sky Bereich ist mir das noch nicht aufgefallen und man blinkt bzw. kontrolliert eigentlich jedes Mal die Veränderung.
Wäre wirklich grauenhaft, wenn offensichtlich manipuliert würde. Bin da eher empfindlich und finde manches der gemachten und gezeigten Bildbearbeitung bedenklich.
Ich frage mich schon beim BXT, ob die Korrektur der verzogenen Sterne, die zum Teil fast perfekt gelingt, noch okay ist oder schon zu weit geht.
 
Hi,
also bei mir hatte die Anforderung des Trial Keys seinerzeit an einem Sonntag so ca. 3-4h gedauert.

Also wie hier schon gesagt wurde, von Zauberhand werden die Bilder mit PixInsight definitiv nicht besser. Aber evtl. ist das halt so eine Kopfsache. Wenn man das Geld dafür investiert, ist man meistens ja auch eher bereit sich mit der Sache dann noch intensiver auseinanderzusetzen und dadurch werden dann auch die Bilder besser.
Ich denke die Trial Version und die hervorragenden Videos vom @frasax werden Dir schon schnell zeigen, ob Du PixInsight einfach nur krank findest, oder Spaß dran hast. Für mich ist die Bedienung jedenfalls viel eingängiger als so manches Office Programm :)
Gruß
André
 
Hi,

also ich hatte PI auch schon über den Trail ausprobiert. Fand es viel zu sperrig, aber es war wahrscheinlich auch viel zu früh für mich in Bezug auf den damaligen Stand meiner Kenntnisse.

Aber was ich auch empfehlen würde, zB mit Affinity Photo die EBV mit nicht-destruktiven Layer auszuprobieren. Durch diese Art der EBV kann man ja mehrere Bearbeitungsschritte (zB. Background Extraction, Stretching, Channel Mixing) gleichzeitig verändern und sieht immer die Auswirkung am endgültigen Bild. So sollte mM eigentlich jeder Veränderungsprozess am Bild ablaufen. Für Affinity Photo gibt es auch die Astro Macros von James Ritson:
Ein Teil der Macros ist auch Live-Layer-fähig.

Zu meiner Meinung zum Dazumischen von Bilddaten aus Katalogen:
Das ist natürlich provokant von mir gemeint. Ich für mich habe beschlossen eher einen Schritt wieder zurück zu mehr visueller Beobachtung oder pures EAA zu gehen, gerade wegen der sich immer weiter von der Realität der rohen Bilder entfernenden Astrofotografie.

Man muss sich auch fragen, was macht es für einen Sinn mit immer bessere KI Bilder so aufzubearbeiten, dass aus wenigen Informationen Dinge dazu berechnet werden. Ich bin mir sicher, dass das immer extremer wird. Im Prinzip könnte man ja eine KI mit allen vorher/nachher Bilder aller Objekte füttern.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

Das ist natürlich provokant von mir gemeint.

Da bin ich beruhigt.

gerade wegen der sich immer weiter von der Realität der rohen Bilder entfernenden Astrofotografie.

Das passiert aber unabhängig von KI. Die Bilder werden immer überdrehter.

Man muss sich auch fragen, was macht es für einen Sinn mit immer bessere KI Bilder so aufzubearbeiten, dass aus wenigen Informationen Dinge dazu berechnet werden.

Aber bei den mir bekannten KI Tools in der Astrofotografie wird nichts dazu erfunden. Es gibt verschieden KI Tools. Sehr in Mode sind eben die generativen, also die, die tatsächlich Dinge dazu dichten. Im neusten Update von Photoshop gibt es solche Funktionen. Die mir bekannten Astro Tools machen das aber nicht. Aus der Entwicklung des Gradienten Tools Graxpert und des (hoffentlich bald) erscheinenden Denoise Tools, haben wir die KI mit vorher nachher Bildern trainiert. Also bei der Gradienten Methode haben wir z.Bsp. Bilder mit Gradienten von diesen befreit mit herkömmlichen Algorithmen. Die Ki wurde dann lediglich trainiert das zu tun ohne Einwirkung des Users. Ganz klassische Denkweise eines Programmierers, die Arbeit den Computer machen lassen.
Beim Entrausch Tool haben wir sehr gute Bilder, die unter exzellenten Bedingungen aufgenommen wurde verglichen, mit einem Stack aus nur einem Bruchteil der Einzelbilder, die dementsprechend verrauscht waren.

Das einzige Tool, welches etwas fragwürdig ist, ist BlurXterminator. Zwar haben einige Leute durch Versuche beweisen wollen, dass dieses KI Tool nichts dazu erfindet, aber es gibt auch Leute die haben da Anzeichen gefunden, dass das unter Umständen doch passiert. Es ist aber sehr komplex das zu untersuchen, die Versuche die man da in verschiedenen Beitragen sehen konnte, sind meines Erachtens vom Versuchsaufbau nicht sehr belastbar.

Im Prinzip könnte man ja eine KI mit allen vorher/nachher Bilder aller Objekte füttern.

Ja das stimmt, aber es gibt gewisse Grenzen die nicht überschritten werden können. Was nicht da ist, kann nicht hergestellt werden. Es sei denn, man nutzt eben generative KIs. Das wäre in der Tat Hexenwerk und da würde ich dir auch zustimmen, das wäre fatal.
Und dann wäre ja auch die Frage, mit was trainiert man die KI? Was wären die Kriterien? Bilder von Hubble, vom Besten Astrofotografen aller Zeiten? Wer ist das dann?
Man sollte in jedem Fall weiter drüber diskutieren und dem Ganzen auch kritisch gegenüber stehen. Ich finde es aber auch wichtig sich damit auseinander zu setzen, damit man diese Dinge auch objektiv betrachten kann.

CS Frank
 
So - also die Testversion hab ich… nun lerne ich mit der Software klar zu kommen. Puuuuh - die einfachsten Dinge in Siril werden plötzlich zur Herausforderung! Geht schon los bei so einfachen Sachen wie dem entfernen des Grünstichs…
Aber immerhin hab ich schon GraXpert Integrieren können, sowie meine Lizenzen von NoiseXterminator und StarXterminator. UND ich hab es geschafft die (mir bislang bekannten) wichtigsten Prozesse am rechten Rand mir abzulegen.
Erste Spielereien mit gestackten Bildern aus Siril sind vielversprechend. Nun läuft gerade der erste Stack - hier fällt auf, wie unfassbar langsam das geht… in Siril hatte ich mit dem selben Datensatz nach 3 1/2 Minuten mein fertiges Summenstack. Hier rödelt der Rechner bereits seit einigen Minuten bei voll laufenden Lüftern…
Mal schauen, ob mir die (aktuell noch sehr sperrige) Software wirklich 250€ wert ist. Noch zweifle ich…
 
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