Sigma 150- 600 Contemp. vs. ca72mm Apo Refraktor ?

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Pitt61

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Hallo,
Doch nochmal eine " Anfänger"- Frage:

Was würdet ihr vorziehen- wenn man zwischen diesen beiden optischen " Gerötetypen" zur Astro- Bildgebung wählen soll:

Das Sigma 150 - 600mm Contemp. ..ähnlich gute Gläser wie ein Apo ( also fast farbrein, kaum CAs usw.) und mit ( sozusagen ) " eingebautem " Flattener " ...
und einer variablen Brennweite, die trotzdem noch recht gut abbildet.
...

oder ein etwa gleich-lichstarker, kleiner Apo Refraktor... der weniger kosten würde ...aber ein Flattener müsste wohl dazu erworben werden ... und an korrigierenden
" Linsengruppen" gibt es da ja eigentlich nur das Objektiv und den Flattener.... ?

Der Apo wäre gebraucht vielleicht für 500,- - 600,- EIR zu haben...das Sigma gebraucht 690,- bis 990,- EUR.

Bei welchem Gerät bekommt man die meisste optische Leistung fürs Geld ?
( Fotografische Nutzung bei beiden Optiken : Astrofotografie )

Gruss,

Peter
 
Ich habe so ein 150-600mm Objektiv. Sehr brauchbar zur Fotografie! Auch für gelegentliche Mondbilder, notfalls Sonnenbilder mit passendem Filter.
Aber für Astro-Fotografie/Beobachtung habe ich einen Apo mit passendem Flattener. Das ist optisch und mechanisch unvergleichlich besser!
Grüße
Dietrich
 
Hallo Peter, ich würde bei höheren Brennweiten auch zum Apo tendieren, wobei es hier wie immer auf die eigenen Ansprüche ankommt. Wenn du da eine ausgezeichnete Abbildungsleistung erwartest, wird es eben auch teuer. Welches Teleskop hast du denn konkret ins Auge gefasst, wenn man fragen darf?

Solltest du Interesse an einer Brennweite im Bereich 100-150mm haben, dann würde ich dir eine gute Fotolinse empfehlen. ZB das Samyang 135 f2. Das bildet nicht perfekt aber doch sehr gut ab und kostet gebraucht nicht allzuviel. Die Lichtstärke einer Fotolinse ist einfach genial.

CS Johannes
 
Danke an Alle für die Berstung
Im " Auge " war / ist dieser hier:

Das Argument von Dietrich leuchtet ein: die ganzen Gkas- Luftflächen sind nicht förderlich
Für eine apo- äquivalent Abbildung.

Ich werde mich um eine " Refraktomat " ( Refraktor)
bemühen.
Da ich " blutigen Anfänger " bin ist das sicher besser.

"Genug falsch machen" kann man (n) ja bei der anspruchsvollen Bildver- und Nachbearbeitung...

Danke für die Tios und Berstung.

CS,

Peter
 
Das Argument von Dietrich leuchtet ein: die ganzen Gkas- Luftflächen sind nicht förderlich
Für eine apo- äquivalent Abbildung.
Erklär das mal den Herstellern von Weitwinkelokularen....
Das Argument gegen viele Glas-Luft-Flächen war vllt vor 30 Jahren mal angebracht, aber in heutigen Zeiten mit Vergütungen die auf 0,2% Restreflexion kommen, ist das mit den vielen Linsen vollkommen zweitrangig, was das betrifft.
Das eigentliche Problem bei vielen Linsenelementen liegt darin, ob der Hersteller die präzise Ausrichtung der ganzen Elemente zur optischen Achse im Griff hat.

LG
Olli
 
Ich würde ja auch gerne mehr dazu schreiben, aber ich komme einfach nicht dazu mein 150-600 g2 von Tamron, astronomisch zu testen.

Aber ich nutze es ja auch zur Tageslichtfotografie und dort performt es im Gegensatz zu meinen sonst , max200€ Linsen, hervorragend.

Auch habe ich schon gute Bilder auf astrobin mit diesen superzooms gesehen.

Ob ich ein gutes erwischt habe, muss sich noch zeigen.

Aber die Verlockung der Brennweiten spanne + Tageslichteinsatz war zu groß.
Habe es, als von Tamron selbst geprüften, Messerückläufer für 950€ erworben.

Gruß Markus
 
Wegen der vielen Linsen, ist das Foto-Objektiv auch nicht das schlechtere Astro-Objektiv. Es ist aber eben kein für die Astrofotografie gemachtes Linsensystem sondern fokussierbar in Bereichen, die für Astro-Optiken gar nicht vorkommen. Und auch in diesen gut abbilden. Auch sind die modernen 150-600mm - Objektive Autofokus-Systeme die obendrein auch noch stabilisiert sind. Also gar kein Vergleich.
Grüße
Dietrich
 
Ich habe gerade ebenfalls paar Bilder auf astrobin angeschaut, sieht nicht übel aus, trotzdem würde ich klar zu einem APO greifen und raten.
Olli hat natürlich Recht, wird bei Fotoobjektiven oft Zentrierung, gut oder schlecht zentriert, genannt. Ist manchmal eine Katastrophe und der Spaß beim Kauf der Objektive kann schnell in Frust umschlagen.
 
Danke für die Ergänzungen.. ich denke ein Fotoobjektiv ist " über- ausgestattet" für die Astrofotografie ....die vielen Glas- Luftflächen kann man kritisch sehen ( vergl. Dietrich ).

Nach den Ausführungen oben halte ich einen guten Apo Refraktor für die besser Wahl ..vor Allem preis-leistungsmässig .?

Peter
 
Das mit dem Zentrieren und Verkippung und Abständen wird aber auch oft genug schon bei nem simplen Apo plus Flattener zum großen Problem. Das Forum ist voll davon. Für solche Probleme brauchts keine drölf Zoomelemente, da reicht der einzelne Zweielementige Korrektor hinten vollkommen aus.

LG
Olli
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ist bei Refraktoren auch nicht von der Hand zu weisen. Mit Objektiv, Okularauszug, Korrektor und Sensor sind genug mögliche Problemstellen vorhanden.
 
..gut...aber es GIBT Refraktoren, die " gutmütig " in den oben genannten Problenstellen sind... und auch sicher von einem Laien mit etwas Gedult einzurichten sein sollten.
Irgendwann HAT man sein "Tripet"- Objektiv einmal anständige ausgerichtet ( ausrichten/ einstellen LASSEN )..der Korrektor passt... es " kippelt" nichts ...und die " 55 mm bis zum Sensor " hat man auch sauber ausgemessen ( und eingehalten) usw.

Dann - würde ich meinen - ist man mit einem teur( rer)en Zoom- Objektiv für DSRLs oder ILCs nicht mehr im Vorteil....


Gruss,

Peter
 
Man ist mit einem Foto-Objektiv nie im Vorteil vor einer Astro-Optik. Aber auch damit ist man kein Problem los. Man hat schon Taks vor der Apotheke kotzen sehn.
Ein schlecht zentriertes Foto-Objektiv fällt übrigens schon in der Tageslicht-Fotografie auf.
Und stabilisierte Objektive sind erst recht keine Astro - Optiken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

bitte beachte auch, dass die wenigsten (Zoom-)Objektive bei Offenblende für die Astrofotografie tauglich sind, fast immer werden Aberrationen und/oder sonstige Bildfehler auftauchen... Ein Abblenden ist dann sinnvoll, führt aber bei den meisten Zoomobjektiven zu relativ langsamen Optiken, Festbrennweiten sind etwas im Vorteil.

Viele Grüsse, schöne Weihnachtszeit

Markus
 
Wie gesagt : ich werde einen Refraktor anziehlen ...Fotooptiken für Tageslicht- Fotografie....Apo- Refraktoren für die Astrofotografie..


LG,

Peter
 
Also, wenn man so ein 150-600 hat, dann kann man die durchaus auch für Astrofotografie hernehmen.

Bei uns im Verein benutzen zwei Mitglieder welche, siehe z.B. hier.
Das ist eins der besseren Exemplare und die Kollegin verwendet das Teil bei Offenblende und allen Brennweiten.

Gruß Norbert
 
Moin,

letztlich ist rein von der Technik her der APO im Vorteil, i.d.R. geringerer Farbfehler, weniger Lichtverlust durch weniger Linsen und Glas-Luft-Übergänge, aber wenn man so ein Zoom hat kann man es auch nutzen, schlecht sind die nicht, letztlich entscheidet der Fotograf ob ihm die Ergebnisse zusagen oder nicht, im Thread sind Ergebnisse verlinkt, das kann man sich gut ansehen!

CS
Jörg
 
Hallo Norbert, Jörg und alle Mitbeteiligten,

Ich denke auch: ein 150-600 mm Foto- Zoom Objektiv hat auf jeden Fall ausreichend gute Abbildungsleistung ( siehe Astrobin ).

Wie Jörg es sozusagen " zusammenfasst " und was Viele hier auch andeuteten :

Die eigenen Ansprüche o. vielleicht auch Vorlieben - mit einigen genannten technischen (und preislichen?) Vor- und Nachteilen
werden den Ausschlag geben, welche Optik man verwendet.

Vom Kauf eines ( teuren ) C-Mount
Objektivs werde ich aber absehen .

Ich glaube ab " für Vollformat gerechneten Teleobjektiven aufwärts "( also bis zum TEC - Apo oder so... ) kann man dann Alles
ohne wirklich schlechte Ergebnisse befürchtigen (= befürchten ) zu müssen nutzen.


Allen Frohe Weihnachten ?

Gruss,
Peter
 
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