Visuelles Einsteiger Equipment

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Das einzige was ich vielleicht mache in der Hinsicht ist einen Adapter für die Kamera zu kaufen damit ich hier und da mal ein Foto machen kann wenn mir danach ist. Oder mal ein kurzes Video
Hallo IronHide @Iron Hide

da liegst Du falsch. In dem Moment, wenn Du das Fass mit Kamera aufmachst, fängst Du an, das große Rad zu drehen! Groß in Zeitaufwand und groß in Budget. Sagt Dir EAA was? Mach Dich dazu mal schlau! Eventuell wäre ein ganz anderer Ansatz mit einem Seestar etwas.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Deepsky-Astrofotografie geht locker ! unter 1000 €...
Definitiv! Vorhandene DSLR und Objektiv, dazu einen Tracker und ein solides Stativ (was vielleicht auch schon vorhanden ist) und los gehts.
Ich wünschte mir oft, dass diese Teile à la Skyguider oder Star Adventurer schon vor 15 Jahren da gewesen wären.

... oder eben zu anderen Astrokollegen in Deiner unmittelbaren Nähe...
Kann ich aus persönlicher Erfahrung auch nur unterschreiben. Auch wenn man irgendwann sein eigenes Teleskop hat, macht's auch mehr Spaß, wenn die Kollegen direkt vor Ort sind und einem weiterhelfen können und Beobachtungstipps geben.

Mein Vorschlag vorhin mit der Interaktiven Webseite, wo am Ende immer der 8" Dob herauskommt, war natürlich nicht ganz ernst gemeint. Klar, bekommt man mit dem Dobson vernünftige Optik für relativ kleines Geld, aber es ist auch nicht für jeden. Ich bin z.B. ziemlich groß und finde es teilweise extrem unentspannt am Dobson zu beobachten. Trotzdem hat das Gerät unschlagbare Vorteile.

Das ist ja ein Stück weit das Problem. Da ich recht viel auf YouTube zu dem Thema geschaut hatte siehst quasi direkt nur „Hochglanz“ Astrofotografie wo alle mit Asair Pro und 1000€ aufwärts Astrokameras unterwegs sind. Da bekommt man nunmal direkt das Gefühl das es einen gewissen „Mindeststandard“ gibt.
Auch wenn Du jetzt nicht fotografieren willst, das mit dem Mindeststandard würde ich so nicht sehen. Der Weg zu den tollen Bildern hängt auch stark davon ab, wie motiviert man ist und wie viel Zeit man in ein Bild investiert (oder auch überhaupt investieren kann....Wetter...*räusper*... da gibt es auch Standortvorteile bzw. Nachteile)

Gruß
André
 
@Linsensuppe (mbba18)

Also was soll ich sagen, es ist noch eine Stufe schlechter als EQ 3-2....es ist eine EQ-2 Monti:LOL:
bei f/10 ist das auch nicht soo auffällig.
Man nehme dazu eine der beiden, weiter oben erwähnten, Faustformeln und man kann es, wenn man will, rechnerisch festlegen.


auf welcher Montierung sitzt der denn? Ich habe drei Varianten gefunden :D .
Rein intuitiv, wissen tue ich es nur von der EQ3-2, das keine wirklich passt, was Du ja bestätigst.


Das ist die Krux mit den langen, so alles über 600mm, Refraktoren.
Wirklich schwer sind die nicht, aber da macht es halt die Baulänge und da muss was g'scheits drunter. Wenn dann noch mehr Öffnung dazu kommt, erst recht.
Bei den Refraktoren kommt zu der reinen Tubusbaulänge halt noch der Zenitspiegel und oben drauf dann halt noch das Okular. Das macht das ganze Teil noch länger und anfälliger für Schwingungen. Da sind die Allustative einfach zu leicht und labil.
 
Hallo André, Hallo Iron Hide,

bitte entschuldigt, dass auch ich das Thema Fotografie kurz hervorhob, anstatt auf Dobsons oder weitere Geräte einzugehen...

Mir ging es lediglich darum, stillen Mitlesenden zu kommunizieren, dass es für (Langzeit-)Astrofotografie keine > 2000 € benötigt, sicherlich nicht...

Nun entferne ich mich von diesem sehr interessanten, visuell ausgerichteten Thread und werde still mitlesen :)

Viele Grüsse

Markus
 
Also was soll ich sagen, es ist noch eine Stufe schlechter als EQ 3-2....es ist eine EQ-2 Monti:LOL:
OK, da ist der Entschluss etwas anderes anzuschaffen nachvollziehbar.
Die EQ3-2, Sky Watcher, ist eine gute kleine Montierung.
Sehr transportabel, sauber zu bedienen.
Aber mit welchen Teleskopen zusammen sie angeboten wird, geht meist gar nicht.
Für mich ist da mit einem 120/600 Refraktor Schluß.
Kleiner MC oder SC gehen auch oder so ein 130/650 Newton. Alles im visuellen Bereich.
Das sind alles knuffige Kombinationen.
Muss mal endlich mein Nachführ-Set dran bauen und a weng mit dem kleinen Refraktor probieren.
 
Würde ein 90/900 Refraktor sie überlasten oder kann sie damit noch umgehen.

Schwerstes Okular wäre ein Hyperion 13mm.
Der Zenitspiegel ist noch der, der mit geliefert wurde.

Danke schon Mal für die Antwort:y::)
 
Um vielleicht mal meinen aktuellen Standpunkt darzulegen.

Im Moment bin ich einem Dobson am ehesten zugeneigt.
Warum?
Er bietet im Verhältnis zu einem gleichteuren Refractor das deutlich? bessere Bild und lässt auch höhere Vergrößerung zu durch die größere Öffnung. Da mein Startfokus auf den Planeten und Mond liegt denke ich passt das da am besten. Außerdem ist glaube ich ein Dobson das was einer Eierlegenden Wollmilchsau im visuellen Sinne am nächsten kommt. Gerade bei Planeten würden Ja jetzt sicherlich gleich auch wieder Katadioptrische Teleskope empfohlen werden, die sind aber ja auch schon wieder spezialisierter. Bei einem 200er Dobson habe ich da Denke ich den besten Allrounder. Das Gewicht spielt ja auf dem Balkon eine nicht ganz so große Rolle. Zumindest bis 200mm Öffnung. Ich habe da nur paar Meter zu tragen.

Warum doch kein Refractor?
Die „niedrigere Leistung“ kann für mich glaube ich nicht durch die Vorteile aufgewogen werden. Zudem habt ihr ja schon gesagt das man durch die Tubuslänge auch nicht zu sehr sparen sollte bei dem Stativ. Gerade auf meinem Balkon wo der üblicherweise vorherrschende Südwestwind drauf weht nicht ganz unwichtig. Das würde den Refractor Preis dann noch weiter hoch treiben. Ein Dobson wäre da zumindest teilweise durch die Brüstung geschützt. Natürlich hat die höhere Mobilität sicherlich sein positives. Aber da ich auch Schichtdienst habe weiß ich nicht wie oft ich das wirklich nutzen würde, wenn ich da mal kritisch und ehrlich zu mir selbst bin :cautious:.
 
Würde ein 90/900 Refraktor sie überlasten oder kann sie damit noch umgehen.
mir persönlich wäre der zu lang für die EQ3-2.
Kann da aber nur Rückschließen von meinem 120/1000 FH.

Habe die Montierung zusammen mit einem 150/750 Newton erworben. Erstes Teleskop.
Sie bricht nicht zusammen, aber wie Deine Erfahrung, das gewackele geht dann nach der ersten Euphorie auf die Nerven.
Das Fokussieren ist da das schlimmste. Fokussieren, wackel, fokussieren wackel, ... ... ... kennst Du sicherlich.
Bin da pingelig geworden und bleibe unter der angegebenen Tragkraft.
Meine jetzige iOptron AZ Pro soll 14 Kg tragen, gehe aber eher von 12 Kg aus.
Mein Newton wiegt ca. 5 Kg, der C8 5,5, der FH 120/1000 4,5 Kg. Die gehen alle bestens auf der iOptron. Den 120/1200 nehme ich nicht mehr, nicht nur das er an das Stativ anschlägt, der hat einfach einen großen Hebel. Vom Gewicht, ich glaub ca. 9 Kg, geht der auch.
 
Bild und lässt auch höhere Vergrößerung zu durch die größere Öffnung
Öffnung ist für das Lichtsammelvermögen zuständig. Höhere Öffnung = höhere Auflösung = Details.
Vergrößerung ergibt sich aus Brennweite in mm Teleskop / Brennweite in mm Okular.
1000mm Brennweite Teleskop / 10mm Brennweite Okular = 100-fach.
1200mm Brennweite Teleskop / 12mm Brennweite Okular = 100-fach.
Die Vergrößerung steuere ich durch die Okulare. Da kommen aber noch andere Faktoren ins Spiel. Austrittspupille z.B..
Da mal einlesen:
- minimale Vergrößerung
- förderliche Vergrößerung
- maximale Vergrößerung
Die horrenden Vergrößerungen in der Werbung sind irreführend. Rein rechnerisch möglich, aber praktisch :unsure:.
 
Öffnung ist für das Lichtsammelvermögen zuständig. Höhere Öffnung = höhere Auflösung = Details.
Vergrößerung ergibt sich aus Brennweite in mm Teleskop / Brennweite in mm Okular.
1000mm Brennweite Teleskop / 10mm Brennweite Okular = 100-fach.
1200mm Brennweite Teleskop / 12mm Brennweite Okular = 100-fach.
Die Vergrößerung steuere ich durch die Okulare. Da kommen aber noch andere Faktoren ins Spiel. Austrittspupille z.B..
Da mal einlesen:
- minimale Vergrößerung
- förderliche Vergrößerung
- maximale Vergrößerung
Die Rechnung kenne ich tatsächlich schon so grob. Hab halt nur die Faustregel mal gelesen das man grob die Öffnung mal 2 vergrößern könnte. Wobei ich natürlich nicht weiß wie genau das so ist. Nach dieser Faustregel könnte ein 200er ja mehr vergrößern wie ein 100er.

Aber mal ne andere doofe Frage wenn es ein 0er Okular geben würde, wäre dann Brennweite=Vergrößerung Also quasi 1200mm Brennweite = 1200 Vergrößerung? (Nur eine Verständnisfrage) weil 1200/0 ist ja 1200
 
Fragst du grad wirklich nach der Division durch Null?
 
Siehste computer sagt nein
 

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Soweit habe ich um die Uhrzeit garnicht gedacht :ROFLMAO: Aber dann frage ich vielleicht etwas anders welche Vergrößerung würde ein Teleskop haben wenn man kein Okular einsetzen würde, also quasi was hat der Tubus selbst für eine Vergrößerung? Oder kann man das garnicht sagen? Diese Frage treibt mich irgend um, warum auch immer. Keine Sorge ich will das nicht versuchen praktisch umzusetzen.
 
Geht einfach nicht.
Wenn man "0" als quasi 1/∞ approximieren würde, käme man bei Division durch diese "0" auf Unendlich als Ergebnis. Aber die echte 0 ist halt nicht 1/∞ sondern mathematisch absolut "Nichts"

Mal davon ab, schleif mal eine Linse mit Brennweite Null.
Brennweite ∞ wäre eine Planscheibe, Brennweite Null wäre unendlich stark gekrümmt.

Ein Okular mit Brennweite 1mm ergäbe deine 1200x bei 1200mm Brennweite.
Ist aber vollkommen unsinnig.

Nach dieser Faustregel könnte ein 200er ja mehr vergrößern wie ein 100er.
Ja, ist auch so, da der 200er doppelt so feine Details zeigen kann, isr es auch sinnvoll doppelt so hoch zu vergrößern.

Vergrößerung ist aber nicht alles

LG
Olli
 
Soweit habe ich um die Uhrzeit garnicht gedacht ? Aber dann frage ich vielleicht etwas anders welche Vergrößerung würde ein Teleskop haben wenn man kein Okular einsetzen würde, also quasi was hat der Tubus selbst für eine Vergrößerung? Oder kann man das garnicht sagen? Diese Frage treibt mich irgend um, warum auch immer. Keine Sorge ich will das nicht versuchen praktisch umzusetzen.
Der Tubus selbst hat eine Brennweite, und damit einen Abbildungsmaßstab für die Projektion, keine Vergrößerung.
Eigentlich sogar eine extreme Verkleinerung, denn ein Teleskop mit 1200mm Brennweite bildet den fast 3500km großen Mond nur süße 12mm klein ab.
Erst zusammen mit dem Okular wird eine Vergrößerung daraus, und zwar eine Winkelvergrößerung. Ein Teleskop mit einem Okular vergrößert Winkel, keine Objekte.

LG
Olli
 
Hallo alle,
das läuft hier ziemlich aus dem Ruder. Wenn es tatsächlich um die Frage geht, welches Equipment für visuelle Beobachtung auf dem Balkon bei eng begrenztem Budget für einen Anfänger empfehlenswert ist, dann gibt es zwei gute Ratschläge:
1. Besuche einen Verein!
2. Kaufe einen gebrauchten 80/560 ED Refraktor und montiere ihn auf ein stabiles Fotostativ.
Ein Dobson (den ich auch gut finde) hat auf dem Balkon einfach zuviele Nachteile und muss halt auch justiert werden, was für einen Anfänger mindestens herausfordernd ist.
Natürlich wird Iron Side sich einen Dobson kaufen, weil er wie die meisten Anfänger nicht versteht, dass es wichtigere Dinge gibt als Öffnung und Vergrößerung. Gut beraten wurde er hier nicht.
CS Harald
 
weil er wie die meisten Anfänger nicht versteht, dass es wichtigere Dinge gibt als Öffnung und Vergrößerung. Gut beraten wurde er hier nicht.
was soll denn jetzt "des"?
Astronomisch ist die Öffnung das wichtigste, sonst würden ja die Profis nicht immer so grosse Teleskope benutzen. (das weisst du auch)
Selbstverständlich gibt es aber auch noch andere Kriterien. Geld, Transportierbarkeit, ..

Ausserdem hat er eine wirklich schöne Terrasse/Balkon. Da passt der Dobson schon.
So ein8 Zöller ist ja auch ein kleines Röhrchen ( ;) siehe mein 20 oder 12 Zöller ).

Er wurde hier definitiv gut beraten.
Sogar die Division durch Null wurde besprochen. ;)

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Da muss ich dir wohl recht geben
Muss ich mal schauen, die haben glaube meist Freitags „offen“ und zumindest diesen Freitag kann man sich glaube nur die Regenwolken durchs Teleskop ansehen :regen:.
muss halt auch justiert werden, was für einen Anfänger mindestens herausfordernd ist.
Ich hatte mir zumindest die Variante mit Justierlaser auf YouTube mal angesehen, das wirkt jetzt nicht so schwierig.
Ein Dobson (den ich auch gut finde) hat auf dem Balkon einfach zuviele Nachteile
Den größten Nachteil den ich da sehe ist ein Konflikt mit der Brüstung, aber da frage ich mich ob man in so einem niedrigen Winkel überhaupt beobachtet? Zumal dann ja irgendwann eh die Berge kommen. Die Brüstung ist übrigens ca. 1 Meter hoch.
weil er wie die meisten Anfänger nicht versteht, dass es wichtigere Dinge gibt als Öffnung und Vergrößerung.
Was wäre denn deiner Meinung nach das wichtigere?
Ausserdem hat er eine wirklich schöne Terrasse/Balkon.
Danke :D
Sogar die Division durch Null wurde besprochen. ;)
:rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::ROFLMAO:
 
Guten Morgen auch :D ,

:unsure:
Die letzten gegebenen Antworten bezogen sich alle auf Anmerkungen von @Iron Hide und/oder Fragen.
nun ja, das oft abgeschweift wird ist fast nicht zu vermeiden. Es gibt so viele Teilaspekte die beachtet werden sollten und dann spielen halt die eigenen subjektiven Erfahrungen mit rein.
Die einfach Lösung gibt es m.E. nicht.

ist mehrfach erwähnt worden und es wurde festgestellt, dass das für @Iron Hide nicht so leicht zu lösen ist. Nicht jeder hat das alles direkt vor der Haustür.
So gut wie die Anregung ist, ist sie leider nicht immer umsetzbar.
Muss ich mal schauen, die haben glaube meist Freitags „offen“ und zumindest diesen Freitag kann man sich glaube nur die Regenwolken durchs Teleskop ansehen :regen:.
hatte ich anders verstanden :unsure:.

2. Kaufe einen gebrauchten 80/560 ED Refraktor und montiere ihn auf ein stabiles Fotostativ.
nun die werden aber auch nicht an jeder Ecke gebraucht angeboten. Werden halt gerne für die Fotografie oder EAA hergenommen.
Auch ist noch kein Wort, wenn ich mich recht erinnere, von @Iron Hide darüber gefallen, wie er zu gebraucht Kauf steht.
Ist halt auch nicht Jedermanns Sache.
Fotostativ/Tracker und/oder ähnliches ist auch erwähnt worden. OK, da in Bezug auf Astrofotografie, was hier aber nicht das Thema ist/war.
Nach wie vor halte ich es auch für kritisch einem Einsteiger zu empfehlen gebraucht zu kaufen.
Woher soll er das Wissen/die Erfahrung haben worauf er denn achten soll, wenn er schon nicht wirklich weiß mit welchem Teleskop er anfangen will?
Daraus ergibt sich dann auch eine (große) Diskussion mit verschiedenen Meinungen und subjektiven Erfahrungen.

Selbstverständlich gitb es aber auch noch andere Kriterien. Geld, Transportierbarkeit, ..
:y:
wurde hier eben vorher auch schon angesprochen. Kompromisse müssen gemacht werden.
Hier ist der limitierende Faktor, wie so oft, das Budget. Was auch nachzuvollziehen ist.

Ausserdem hat er einen wirklich schöne Terrasse/Balkon. Da passt der Dobson schon.
:y:
da sind schon bei ganz anderen Balkonen die Vorschläge zu einem Dobson gekommen ;). Und es wurde abgeraten oder eine Nummer kleiner werden.
Balkon ist keine optimale Voraussetzung, da lässt sich nichts dran deuteln. Ist hier aber vorgegeben.

Den größten Nachteil den ich da sehe ist ein Konflikt mit der Brüstung, aber da frage ich mich ob man in so einem niedrigen Winkel überhaupt beobachtet? Zumal dann ja irgendwann eh die Berge kommen. Die Brüstung ist übrigens ca. 1 Meter hoch.
Die einzige Problematik die ich auch beim Dobson und dem Balkon von @Iron Hide sehe (grundsätzlich bei jedem Balkon) sehe, ist das der Dobson aufgebockt werden muss. Aus schon diskutierten Gründen. Ansonsten ist m.E. genügend Platz da, ohne das es bei dem vorderen Einblick gefährlich werden könnte oder der Newton hinten irgendwo anschlagen könnte. Selbiges gilt auch für Alt/AZ Stativ und EQ-Montierung.
Ich persönlich mag auf einem Balkon (fast ;)) nichts anderes mehr verwenden als eine Alt/AZ mit Stativ und Teleskope mit rückwärtigem Einblick.
Der Newton wird für EAA verwendet, hier aber auch nicht Thema, und der Kamera ist es wurscht ob sie im Freien adaptiert ist.

Ja, man beobachtet auch flacher. Ist zwar nicht optimal, wird aber gemacht, zumindest ich habe es gemacht.
Letztendlich musst Du es ausprobieren, ob ein Aufbocken notwendig ist oder Du es als notwendig empfindest.

was für einen Anfänger mindestens herausfordernd ist.
Ich hatte mir zumindest die Variante mit Justierlaser auf YouTube mal angesehen, das wirkt jetzt nicht so schwierig.
ich mag das Justieren auch nicht. Aber mei, dann dauert es halt 15 Minuten anstatt 3. Und da auf dem Balkon beobachtet werden soll, ist Dejustierung wohl eher selten. Der Newton wird ja keine halbe Stunde durch die Gegend gekarrt und läuft Gefahr auf dem Rücksitz hin und her zu rollen.
Und die berühmte Filmdose mit Loch tut es für den Anfang auch, wie hier im Forum schon oft bewiesen.

Sogar die Division durch Null wurde besprochen. ;)
;)
 
Ich hatte mir zumindest die Variante mit Justierlaser auf YouTube mal angesehen, das wirkt jetzt nicht so schwierig.
Genau, das ist nicht wirklich schwierig, aber man muss sich selbstverständlich damit beschäftigen.
Den größten Nachteil den ich da sehe ist ein Konflikt mit der Brüstung, aber da frage ich mich ob man in so einem niedrigen Winkel überhaupt beobachtet? Zumal dann ja irgendwann eh die Berge kommen. Die Brüstung ist übrigens ca. 1 Meter hoch.
Auch genau. Man sollte eher Objekte die hoch stehen beobachten.
Planeten sind eine Ausnahme. Die stehen halt manchmal relativ tief. Dann kann man den Dobson auf etwas niedriges drauf stellen.
Das haben schon viele so gemacht. Das ist keine Raketenwissenschaft. Das ist dann sowieso besser zum beobachten, da er dann nicht so tief liegt.

Gruß
Peter
 
Hallo,

Natürlich wird Iron Side sich einen Dobson kaufen, weil er wie die meisten Anfänger nicht versteht, dass es wichtigere Dinge gibt als Öffnung und Vergrößerung. Gut beraten wurde er hier nicht.
Sehe ich nicht so.
Ich bin in den 90 zigern eingestiegen. Mit einem typischen 114/900 mm Newton auf Wackelmontierung. War ein Geschenk meiner Eltern.
2006 habe ich mir den 8er Dobson gegönnt und im Nachhinein gedacht: Das wäre mein ideales Einsteiger Teleskop gewesen.
Ich weiß aber nicht ob die in den 90 zigern so verbreitet waren wie jetzt.

Auf einem kleinern engen Balkon hätte ich den aber nicht vorgeschlagen aber das kommt ja schon eher einer Terrasse nahe.;)
Da spielt auch die 1m hohe Brüstunng keine Rolle, der Balkon ist doch tief genug. Da kann er bei tieferen Objekten weiter nach hinten gehen.
Ok, vielleicht wird es für die Baumwipfel knapp.:D
In der Praxis werden die Objekte hoch genug stehen, da muss der Dobson nicht einmal aufgebockt werden.

Es wurde hier auch nicht nur der Dobson vorgeschlagen und auch die Vor und Nachteile angesprochen.

Außerdem finde ich, dass Iron sich als Einsteiger hier schon recht gut informiert hat, auch Interesse und Eigeninitiative zeigt.
Leider ist das nicht selbstverständlich. Wie häufig kommt eine zweizeilige Anfrage und dann lange nichts mehr.
Hier findet ein reger Austausch statt und nur deswegen gebe ich auch meine Ratschläge.
Ich bin aber nicht beleidigt wenn er dann keinen Dobson nimmt.;)

Das muss jeder selbst entscheiden was ihm da für sein Budget am wichtigsten ist.
Im Bekanntenkreis habe ich da zwei Erfahrungen machen können:

1. Eltern kaufen Kind einen kleinen Refraktor auf Wackelmontierung mit unnützem Zubehör.
Tja, einmal aufgebaut und alles eingesteckt was geht, z.B. Barlow und 4mm Okular.
Ging gar nicht, den habe ich bei meinem Besuch erst einmal den Mond mit dem 20mm Okular gezeigt.
Reaktion: WOW ! Das geht ja doch.

Aber so ist das leider häufiger. Schnell irdendwas kaufen, geht nicht auf Anhieb, ach egal, mache ich was anderes ...
Gibt ja inzwischen so viel Auswahl, alles so oberflächlich.

2. Bekannter in der Nachbarschaft mit eigenem Garten.
Der hat sogar einen 8" F6 Galaxy Dobson. Erst im Keller gelagert und verstauben lassen.
Hemmschwelle für den Aufbau zu groß, dachte ich.

Jetzt steht er auf der Terrasse aber immer noch ungenutzt.
Grund: Zu wenig Zeit oder neben der Arbeit haben andere Hobbys Vorrang.
Da fehlt es einfach an der richtigen Motivation / Interesse, da ist das Teleskop Nebensache und eigentlich war die Anschaffung wohl schon ein unbedachter Schnellschuss.

Bei Iron sehe ich aber ernsthaftes Interesse.
Vor dem Justieren musst du übrigens keine Angst haben. Ich habe das jahrelang mit der milchigen Okularkappe mit mittigem Loch gemacht.
Bei der Anschaffung des 12" Dobson kam dann aber der Concenter. Geht damit besonders bei der Fangspiegelposition genauer aber ansonsten ist das auch nicht viel anders wie das Prinzip Filmdose. Mein Dobson hält die Justage sehr gut. Hin und wieder kontrolliere ich das mal aber eigentlich muss ich da nichts nachjustieren, zumindest bei vorsichtigen Transport / Aufbau.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,


Sehe ich nicht so.
Ich bin in den 90 zigern eingestiegen. Mit einem typischen 114/900 mm Newton auf Wackelmontierung. War ein Geschenk meiner Eltern.
2006 habe ich mir den 8er Dobson gegönnt und im Nachhinein gedacht: Das wäre mein ideales Einsteiger Teleskop gewesen.
Ich weiß aber nicht ob die in den 90 zigern so verbreitet waren wie jetzt.

Auf einem kleinern engen Balkon hätte ich den aber nicht vorgeschlagen aber das kommt ja schon eher einer Terrasse nahe.;)
Da spielt auch die 1m hohe Brüstunng keine Rolle, der Balkon ist doch tief genug. Da kann er bei tieferen Objekten weiter nach hinten gehen.
Ok, vielleicht wird es für die Baumwipfel knapp.:D
In der Praxis werden die Objekte hoch genug stehen, da muss der Dobson nicht einmal aufgebockt werden.

Es wurde hier auch nicht nur der Dobson vorgeschlagen und auch die Vor und Nachteile angesprochen.

Außerdem finde ich, dass Iron sich als Einsteiger hier schon recht gut informiert hat, auch Interesse und Eigeninitiative zeigt.
Leider ist das nicht selbstverständlich. Wie häufig kommt eine zweizeilige Anfrage und dann lange nichts mehr.
Hier findet ein reger Austausch statt und nur deswegen gebe ich auch meine Ratschläge.
Ich bin aber nicht beleidigt wenn er dann keinen Dobson nimmt.;)

Das muss jeder selbst entscheiden was ihm da für sein Budget am wichtigsten ist.
Im Bekanntenkreis habe ich da zwei Erfahrungen machen können:

1. Eltern kaufen Kind einen kleinen Refraktor auf Wackelmontierung mit unnützem Zubehör.
Tja, einmal aufgebaut und alles eingesteckt was geht, z.B. Barlow und 4mm Okular.
Ging gar nicht, den habe ich bei meinem Besuch erst einmal den Mond mit dem 20mm Okular gezeigt.
Reaktion: WOW ! Das geht ja doch.

Aber so ist das leider häufiger. Schnell irdendwas kaufen, geht nicht auf Anhieb, ach egal, mache ich was anderes ...
Gibt ja inzwischen so viel Auswahl, alles so oberflächlich.

2. Bekannter in der Nachbarschaft mit eigenem Garten.
Der hat sogar einen 8" F6 Galaxy Dobson. Erst im Keller gelagert und verstauben lassen.
Hemmschwelle für den Aufbau zu groß, dachte ich.

Jetzt steht er auf der Terrasse aber immer noch ungenutzt.
Grund: Zu wenig Zeit oder neben der Arbeit haben andere Hobbys Vorrang.
Da fehlt es einfach an der richtigen Motivation / Interesse, da ist das Teleskop Nebensache und eigentlich war die Anschaffung wohl schon ein unbedachter Schnellschuss.

Bei Iron sehe ich aber ernsthaftes Interesse.
Vor dem Justieren musst du übrigens keine Angst haben. Ich habe das jahrelang mit der milchigen Okularkappe mit mittigem Loch gemacht.
Bei der Anschaffung des 12" Dobson kam dann aber der Concenter. Geht damit besonders bei der Fangspiegelposition genauer aber ansonsten ist das auch nicht viel anders wie das Prinzip Filmdose. Mein Dobson hält die Justage sehr gut. Hin und wieder kontrolliere ich das mal aber eigentlich muss ich da nichts nachjustieren, zumindest bei vorsichtigen Transport / Aufbau.

Gruß,
Holger
Ich sehe das wie Holger. Ein Kumpel von mir hat von seiner Freundin einen 114/1000 Newton geschenkt bekommen, mit 6x30 Sucher. Einfach alles an dem Teleskop wirkt wackelig und so richtig Freude am Hobby ist bei ihm damit nicht aufgekommen.
Allein die Kollimation ist ein Graus und geht an meinem 10“ Dobson so viel einfacher.

Ich bin der Meinung, dass man beim Teleskop nicht zu sehr sparen sollte. Es gibt eben schon eine gewisse Preisschwelle zu überwinden, bis die Qualität einigermaßen annehmbar ist.

Natürlich gibt es auch bei meinem 10“ Dobson von der Stange noch viel Luft nach oben, wenn man z.B. auf einen Premium-Dobson wechseln würde. Das war es mir bislang aber nicht wert, da ich mit dem Gerät sehr gut zurechtkomme.

Da deine Dachterrasse @Iron Hide ja doch sehr geräumig ist, sehe ich mit dem Dobson eher kein Thema. Wie Du richtig gesagt hast, sind am Horizont ja u.a. die Berge limitierend.

Wie schon richtig gesagt wurde, wird aber hauptsächlich über 45° beobachtet und eher weniger horizontnah…

CS!
 
Leute Leute...

@ Iron Hide mal ganz simpel: Vergrößerung ist Brennweite Teleskop : Brennweite Okular, beim 8"f6 also 1200mm :1mm wären 1000x - also viel zu viel ;)

Bedeutet: max 400x mit dem 8"f6 wären mit einem 3mm Oku erreicht. Möchte man etwas Reserve um nicht nur Seeingblubbern zu sehen bleibt man bei 4mm das sind dann 300x - immer noch mehr als genug.

Und damit das nicht dobsonlastig ist: bei einem 100/1000 Achromaten wären 200x mit einem 5mm Oku erreicht.

Ich hatte mir zumindest die Variante mit Justierlaser auf YouTube mal angesehen, das wirkt jetzt nicht so schwierig.
Ist es auch nicht. Wenn man da ohne viel Theorie herangeht: der Hauptspiegel muß möglichst genau mittig auf den Fangspiegel schauen und der muß möglichst genau um 90° das Licht zum Okularauszug bringen - das ist schon alles. Kleiner Tipp: beim justieren langsam vorgehen, nur kleine Korrekturen vornehmen - also lieber nur 1/10 Umdrehung an einer Schraube und dann schauen ob die Richtung stimmt.

Ich sehe auf Deinem Balkon alles mögliche als sinnvoll: vom ca. 80mm Spektiv oder Refraktor auf Fotostativ bis max. etwa 8" oder 10" Dobson und letztlich alles was dazwischen liegt.


Viele Grüße Felix
 
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