Bresser AC 152/1200 Messier Hexafoc

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tuxtex

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Hallo Sternenfreunde,

Derzeit gibt es das Bresser AC 152/1200 Messier Hexafoc im Astroshop für einen sehr günstigen Preis:


Gibt es zu diesem Teleskop Erfahrungen? Lohnt sich der Kauf wenn man schon einen Skywatcher 200PDS Newton hat? Ist das Teleskop auch fotografisch nutzbar, oder macht das wegen der CAs keinen Sinn?

Meine Montierung ist die Skywatcher EQ6-R Pro.

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
 
Hallo Günther,

ich habe den kleineren Bruder, 127/1200.
Nutze ihn aber kaum noch, weil einfach zu lang.
Farbfehler ist schon ausgeprägt.

Was erhoffst Du Dir von dem Refraktor zusätzlich zu deinem PDS 200/1000 Newton?
 
Hallo Mathias,

das ist im Moment nur das technische Interesse an dem Gerät. Einen einfach aufgebauten Refraktor habe ich bisher noch nicht.

Deine Antwort hilft mir aber schon sehr, mit der noch größeren Öffnung gegenüber Deinem Teleskop sind ja noch stärkere CAs zu erwarten und das bringt dann am Ende nichts.

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
 
Hallo Günther,

kein Thema.
Wenn Du in Richtung Weitfeld was suchst, nimm was kleineres.
Habe auch einen 120/600 Sky Watcher Refraktor FH und einen 120/1000-er.
Nehme beiden auch schon mal für EAA her, aber da ist auf den Bilder auch der Farbsaum zart zu erkennen.
Visuell im Weitfeld fällt das, so finde ich, nicht so auf. Planeten schon.
 
Hallo Günther,
ich hatte dieses Teleskop mal, hauptsächlich für Sonne im Weisslicht mit Herschelkeil.
Es war für mich nur ein kurzer Ausflug in Sachen Öffnungswahn…zu groß und zuviel Hebel für meine EQ6. Jedenfalls für mein Empfinden.
Der Farbfehler ist sehr deutlich und Sonne ging nur mit Solarcontinuum Filter. Eine Eignung als DeeoSky Fotooptik sehe ich da nicht, ausser man Arbeitet mit einer Monokamera und Fokussiert jede Farbe einzeln. Wobei da auch der Öffnungsfehler (je nach Wellenlänge) perfekte Aufnahmen verhindert.
Das waren meine Erfahrungen damit, andere sehen das vermutlich anders…

Grüße Rainer
 
Ich mochte den kleineren Bruder, den 127/1200 recht gern, der hat einen RC von 6,8 während der 150er schon auf 9,5 kommt, nur als Anhaltspunkt für die Vergleichbarkeit. Also beide deutlich Farbe, der Große aber nochmal deutlich mehr.
Auch fand ich den 127er auf der Exos 2 (entspricht EQ-5) durchaus okay. Sicher nicht ideal, aber schon machbar.

Wozu soll der Refraktor dienen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zB gerade Skywatcher das mit dem Linsenschliff ziemlich gut drauf hat, deren Serienstreuung spuelt sich bei Refraktoren auf sehr hohem Niveau ab (die F/5 Dinger mL außen vor gelassen).

Wenn es um Sonnenbeobachtung geht, ist ein FH eine gute Wahl, am Planeten sicher nicht.
Mit Herschelkeil und SC Filter im Weißlicht oder im H alpha (FHs haben wenig Gaußfehler) und dann noch Bino dran wird man mit denen wirklich glücklich.

Den Okularauszug wird man aber immer tauschen wollen/müssen. Weder der Bresser Hexafoc noch der Skywatcher Crayford noch die günstigeren Zahnstangen von TS sind befriedigend.
Einen Baader Steeltrack würde ich an dieser Stelle ansetzen.

LG
Olli
 
Vielen Dank für Eure Antworten!

Zur Sonnenbeobachtung hatte ich bisher an den Bresser 102/1000 gedacht in Verbindung mit dem Lacerta Herschelkeil. Müßte man hierfür eigentlich den Tubus kürzen?

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Josef,

Vielen Dank für den Link! Es ist interessant zu sehen, was man mit entsprechenden Filtern und OSC Machen kann.

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
 
Vielleicht hilft Dir das noch ein wenig zur Einordnung von größeren Achromaten zur Fotografie! ;)

Astrofotografie mit FH Refraktoren!
der Bericht ist sehr interessant.

Man sieht wieder, dass dogmatische Betrachtungen der "Experten" oft mit Vorsicht zu nehmen sind und man also einen Achromaten durchaus gut für DS Astrofotografie einsetzen kann.

Für Nebel benutze ich bei meinen Newtons sowieso den L-eXtreme, dann kann ich den auch bei einem Achromaten benutzen.
Vielleicht lege ich mir so ein Teil wirklich mal zu. Ich habe nämlich noch keinen grossen Refraktor. ;)

Gruß
Peter
 
Vielen Dank für Eure Antworten!

Zur Sonnenbeobachtung hatte ich bisher an den Bresser 102/1000 gedacht in Verbindung mit dem Lacerta Herschelkeil. Müßte man hierfür eigentlich den Tubus kürzen?

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
120mm dürfen es schon sein, das merkt man gerade bei der Struktur der Penumbrq sehr deutlich gegenüber 100mm.
Im Normalfall braucht man (kann nur von den Skywatchern reden) den Tubus nicht kürzen. Mit dem 1,25" Lacerta sowieso nicht.

LG
Olli
 
Wäre das Bresser AC 152/1200 dann auch ein gutes Sonnenteleskop, oder fängt man sich mit der großen Öffnung zu viel Wärme auf dem Herschelkeil ein?

Viele Grüße,

Günther
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Ich beobachte selbst die Sonne mit einem 152/1200mm ED-Refraktor und einem Herschelprisma.
Von der Wärmebelastung gibt es keine Probleme, auch wenn ich die Sonne lange am Stück beobachte. Ich weis allerdings nicht, wie sich der Farbfehler am f/8 Achromaten wie dem Bresser bemerkbar macht. An meinem f/5 Achromaten, ein 80/400mm Refraktor ist der Farbfehler deutlich zu sehen und dieser macht sich sehr störend bemerkbar, vor allem in den Flecken. Der Farbfehler nimmt bei diesem Teleskop den Kontrast und die Auflösung weg.

Viele Grüße
Gerd
 
Ich weis allerdings nicht, wie sich der Farbfehler am f/8 Achromaten wie dem Bresser bemerkbar macht. An meinem f/5 Achromaten, ein 80/400mm Refraktor ist der Farbfehler deutlich zu sehen und dieser macht sich sehr störend bemerkbar, vor allem in den Flecken. Der Farbfehler nimmt bei diesem Teleskop den Kontrast und die Auflösung weg.
Genau deswegen gibts den Baader Solar Continuum Filter. (und wegen des Gaußfehlers)

LG
Olli
 
Ja, das ist Geschmackssache.
Meine persönliche Meinung ist, dass das grün genauso unnatürlich ist wie das rot in H alpha. Aber es ist ein sehr angenehmer "warmer" Grünton.

LG
Olli
 
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